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Sommerurlaub in Korsika vom 30.08.-22.09.2002

  Und nach langen 3 Jahren folgte endlich der nächste Korsika Urlaub. Diesmal zogen wir zu 4. - Bernd (Pepes damaliger Freund), Pepe, Jürgen (Ninas Freund) und ich (Nina) - los und diesmal war auch nicht nur ein Hund dabei, sondern 3 - Crazy, Lex und der erst 8 Monate alte Enzo.
Diesmal sollte es auch nicht mehr mit dem Zelt auf die Reise gehen, sondern wir wollten uns eine Ferienwohnung, naja, eher ein Ferienhaus gönnen - fals wir denn eins finden. Aber die Suche gestaltete sich dann doch fast einfacher als erwartet, lag wohl aber auch daran das wir was die Region betrifft völlig flexibel waren und keine weiteren Ansprüche als Meer Nähe und die Hunde hatten. Und so fanden wir übers Reisebüro einen Bungalow in einer einfachen Ferienanlage in der Nähe von Proto Vecio an der Ost Küste (im Süden). Eigentlich war es ein Doppelbungalow, aber der andere war unbewohnt, es war ja auch außerhalb der Hauptsaison.
Etwas Gedanken hatten wir uns ja schon gemacht, so in einer Ferienanlage, aber das war dann doch alles ganz Problemlos. Auch die Vermieterin hatte sich wohl schon etwas Sorgen gemacht, 3 große Hunde sind ja schon ein Wort, war dann aber ganz positiv überrascht von unseren. Naja, wenn man die korsischen Hunde als vergleich hat, die sind meist nicht weiter erzogen und stromern halt wie sie wollen in der Gegend rumů
Da Bernd eher die ruhigen Strandurlaube bevorzugt, ging es diesmal auch viel an den Strand. Entweder konnte man direkt vom Bungalow aus zu Fuß durch die Macchia hinlaufen, was aber schon ein ganzes Stück (ca. 30 Minuten) war, aber gerade mit den Hunden war das ja dann auch gleich nochmal ein Spaziergang für sie. Oder wir sind mit dem Auto gefahren, dann aber nicht immer an den Sandstrand der am nächsten lag, sondern ab und zu auch in ungestörtere Ecken, auch wenn dort dann halt nicht immer Sandstrand zu finden war. So fanden wir einige sehr ruhige Ecken.
Und natürlich zogen wir auch los die umliegende Natur zu erkunden. Hier hatten es uns ganz besonders die Bergbäche angetan. Man kann gemütlich in oder an ihnen lang wandern, hat dabei gleich eine Abkühlung und für die Hunde, besonders unsere wasserliebenden Schäfis fanden es natürlich Klasse.
Und so fanden wir unseren Bergbach. Von der Strasse sah er eher langweilig aus und wir hielten auch nur kurz an, damit die Hunde sich kurz bewegen und abkühlen konnten. So zogen wir los und liefen ein Stück im Bachbett und dann ging's um eine Ecke und wir staunten nicht schlecht. Tat sich doch vor uns ein kleines Paradies auf. Der Bach teilte sich - nein eigentlich vereinigten sich hier 2 Bachläufe. Die Gegend war Felsig, glatt geschliffener Fels, dazwischen der Bach. Nach rechts kam dann ein kleines Becken und ein größerer Wasserfall. Nach links ebenfalls ein Becken, nicht enorm breit, aber doch ein ganzes Stück lang und dann auch ein kleiner Wasserfall, nicht sehr hoch. Fürs erste mal war's das dann auch, doch beim nächsten Mal durchschwammen wir das Becken und kletterten den kleinen Wasserfall hoch und kamen an ein großes Becken mit viel flachem Fels zum liegen. Einfach herrlich. Dies wurde nun unser Bach und es zog uns doch öfters hierhin.
Aber natürlich gab es auch noch weitere Bäche und sogar kleine Flüsse die für solche Touren einluden und von uns reichlich genutzt wurden. Oft setzten wir uns einfach ins Auto und fuhren los, mal sehen wo es eine schöne Stelle gibt, dort hielten wir an und liefen mit den Hunden ein Stück. Als Picknick hatten wir meist Baguette und die Korsische Salami und Schinken mit. Sehr lecker.
Desweiteren hat der korsische Süden einiges an schönen Städtchen, so war ein Besuch von Bonifatio, Sarten, Proto Veccio und weiteren Städten Pflicht. In Bonifatio übernahm sich Enzo allerdings ein wenig und musste von Pepe zurück ans Auto getragen werden.
Auch bietet der Süden ein paar Altertümer und so machten wir uns an die Besichtigung von Menhieren, Dolmen und weiteren Ruinen, wie das Castellu d'Arragiu, Cucuruzzu und Capula.
Vorallem Cucuruzzu und Capula war wunderschön. Für einen kleinen Beitrag bekam man ein paar Blätter mit Infos und eine Audiokassette, alles in Deutsch. Und so gestaltete sich die Besichtigung als wunderschöne Wanderung.
 

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