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Belgier WM in Rom und Toskanaurlaub vom 28.04.-12.05.2012

 
 
Im Vorfeld hatte ich ja doch manchmal bedenken ob die Punktzahl für eine Qualifikation zur Weltmeisterschaft für Belgische Schäferhunde reichen würde. Dabei hatte ich mehr Punkte denn je und in jedem Jahr seid es das Punkte System gibt hätten die Punkte locker gereicht. Aber wir hatten halt schon fest geplant und so machte ich mir Sorgen. Die nicht gerade kleiner wurden als ich lange nach Meldeschluss immer noch nichts von Anne gehört hatte. Was wenn meine Mail doch nicht angekommen ist?
Aber am Ende waren die Bedenken völlig umsonst. Denn durch die ungünstig stattfindenden FCI WM Qualis, die weite Entfernung, die WM findet in Rocca di Papa nahe Rom statt, gab es leider nur 3 Meldungen! Was eine Enttäuschung! Noch nicht mal eine Mannschaft. Am Ende sagte dann auch noch einer ab, so dass wir nur noch zu 2. waren.
So entschieden wir uns aus der WM einen schönen Italien Urlaub zu machen, Pepe hatte zum Glück auch Urlaub bekommen, so dass wir uns bereits Samstags auf den Weg machten.

Samstag der 28.04.2012
auf nach Rom, oder eher erstmal nur bis in die Schweiz
Pepe musste heute leider noch arbeiten. Ursprünglich war das ihr freier Samstag, aber kurz vorher musste sie Vertretungsweiße noch den Bezirk wechseln und so war es nichts mit freiem Samstag. Und so fuhren wir erst los als Pepe von der Arbeit zurück war. Wir hatten ja bereits gestern alles gepackt.
Heute sollte es eh nur bis an den Luganer See gehen. Ich hatte mir vom ADAC Campingplätze ausgedruckt und einen als Ziel ausgewählt.
Vorher wollte wir aber noch in Rheinfelden, also direkt nach der Grenze, eine Letterbox suchen und eventuell auch noch eine 2. aber es war unwahrscheinlich das dafür die Zeit reihen würde, denn es war ja doch schon Nachmittag als wir los fuhren.
Leider war unsere Boxensuche in Rheinfelden nicht gerade von Erfolg gekrönt. Es handelte sich um einen GeoCach Letterbox Hybrid und so waren für das Ziel nur Koordinaten angegeben. Und leider standen wir dann erst mal an Schienen und wussten nicht wie rüber kommen. Aber schließlich fanden wir doch einen Weg und dann auch den Zielpunkt. Dort hatten wir dann aber unsere liebe Not. Erstens ist die Abweichung des GPS für uns irgendwie immer ein Problem und zweitens hatten wir keine Idee wo hier ein Versteck sein könnte. Auch der Hin half uns gar nichts.
Wir suchten sehr lange rum, aber von Erfolg war es nicht gekrönt, wir fanden die Box nicht.
Schließlich, wir hatten wirklich keine Ahnung mehr wo wir noch suchen sollten, außerdem war es bereits recht spät, machten wir uns wieder auf den Rückweg. Aber wenigstens hatten die Hunde so ein Gassi bekommen und ihr Geschäfte machen können.
Weiter ging es.
Im dunklen erreichten wir, nach einer soweit recht problemlosen Fahrt den Campingplatz am See. Es war bereits dunkel und natürlich auch die Rezeption nicht mehr besetzt. Zum Glück gab es ein Schild das einem erklärte wie man die Schranke auf bekommt und welche Stellplätze frei sind.
Der Campingplatz war schön, nett am See gelesen, auch wenn wir davon nichts hatten, die Sanitäranlagen ok.
Wir bauten unser kleinen Iglu Zelt auf, das wir zusätzlich für diese erste Nacht mitgenommen hatten. Danach noch Abendessen und ein Abendspaziergang zum See.
Die Hauptsorge galt nun dem Problem das Jill läufig war und wir ja nur das kleine Zelt hatten, aber Jill schlief in der Box in der Apside, direkt neben Pepe und meine 2 auf der anderen Seite neben mir und alles klappte Problemlos.

Sonntag 29.04.2012
2. Etappe der Anreise
In der Nacht hatte das Wetter umgeschlagen. Das schöne Sommerwetter, das wir noch Samstags auf der Fahrt gehabt hatten und das für die Fahrt fast zu warm war, war verschwunden, statt dessen erwartete uns grau in grau ein Dauerregen. Leider stand das Wasser auch im zelt, was genau undicht ist muss noch geklärt werden, da wir das Zelt eigentlich noch für eine große Tour nehmen.
Also alles schnell eingepackt. Sollen wir es trotz des schlechten Wetters noch mal mit dem Letterboxen versuchen? Wir entschieden uns dafür, so ganz erfolglos wollten wir nicht bleiben und die Hunde brauchen ja auch etwas Bewegung.
Also ging es erst mal ans andere Ende des Sees.
Das kleine Dorf in dem die Box, ebenfalls ein Letterbox Hybrid, zu finden war, war direkt am See auf dem Hang gelegen. Die Gassen waren so eng und schmal, das es im Ort nur ganz oben einen Parkplatz gab zu dem eine befahrbare Strasse führte, ansonsten war es Autofrei. Ein wirklich tolles Örtchen, absolut sehenswert, nur schade um das schlechte Wetter.
Nach einer ausgiebigen Besichtigung bargen wir noch schnell die Dose, das schwerste daran, war trotz des schlechten Wetters, sie ungesehen zu bergen, aber auch das schafften wir.
Dann ging es auf nach Rom, bzw. nach Rocca die Papa, was wir am späten Nachmittag erreichten und nun gingen die Probleme los. Die Adresse kannte mein Navi nicht, Schilder gab es weit und breit keine.
Rocca die Papa ist ein Ort der eine Bergkuppe überspannt. Und irgendwann landeten wir in diesem Örtchen, das fast nur aus schmalen Gassen besteht, vor allem ganz oben nur Treppen. Und als dann die erste nur 2 Meter breite Gasse kam wünschte ich mich doch raus...
Wir hatten Glück und wählten die richtige Strasse, fuhren zwar noch eine Weile durch die Gegend, landeten aber am Ende durch Zufall an einer Einfahrt, die zu den Bildern passte und schon hatten wir das Gelände gefunden! Später stellte sich heraus das wir mit einer halben Stunde Suche noch sehr gut gewesen waren!
Das Gelände war schön, ein Reiterstützpunkt der Olympiamannschaft, riesig, viele Reitplätze, viel Wiese, alles nah bei einander. Nur von den Sanitären Anlagen reden wir lieber nicht. Mehrere Toilettenwagen und nur 2 Duschwagen, die aussahen als wären sie ewig nicht mehr geputzt worden. In den Toilettenwagen gab es noch nicht mal Klohbürsten!
Leider war auch nicht wirklich jemand zu finden der uns sagen konnte wo wir nun unser Zelt aufbauen können. An der auf dem Online Plane eingezeichneten Campingfläche war niemand und wir fanden diese auch nicht besonders ansprechend. Dagegen standen einige Camper auf der als Parkfläche gekennzeichneten Wiese. Aber auch dort konnte uns niemand wirklich was genaueres sagen. Nachdem wir eine ganze Ewigkeit rumgeschaut hatten entschieden wir uns trotzdem bei den anderen Campern auf der Wiese aufzubauen.
Wir steckten eine große Fläche ab um den Deutschen Obedience und Mondioring Startern die Möglichkeit zu geben alle zusammen zu campen. Leider bekamen wir die Ankunft der Mondioring Starter nicht mit und so bauten diese wo anders auf und „nur“ Alex, Klaus-Diether und Nicole mit ihrer Familie bauten bei uns auf, aber das war eine tolle Truppe.
So wurde nun erst mal schnell das große Zelt aufgebaut bevor es dunkel wird. Bis alles eingerichtet war, die Hunde noch mal Gassi geführt, Essen gekocht und gegessen war, war es auch schon Zeit den Tag zu beschließen.

Montag der 30.04.2012
erster Besuch in Rom: Katakompen
Nachdem wir uns am Morgen erst mal entgültig eingerichtet hatten und die nähere Umgebung erforscht, genauso wie das Wettkampfgelände, wollten wir doch noch etwas von Rom sehen bevor es los ging. Da das Wetter immer noch bescheiden war, entschieden wir uns es mit einer Besichtigung der Katakomben zu versuchen. Nur welche? Macht es überhaupt einen Unterschied?
Also mal auf die Karte geschaut und uns für eine Stelle an der es 3 gibt entschieden. Also ab nach Rom. Ohje, nach Rom rein, zum Glück nicht ganz rein, nur in den Randbezirk der Innenstadt, aber das war schon genug. Wir fanden eine Möglichkeit anzuhalten und wollten nun erst mal schauen, wir hatten ja keine Ahnung wo, wie, was. Also an der Strasse entlang, enge Strasse, kein Gehweg. Und wir wussten noch nicht mal ob wir überhaupt in die Richtige Richtung gingen. Schließlich fanden wir die Katakomben, naja, die erste und warum weiter suchen, wir wussten ja eh nicht welche die beste ist.
Wir hatten Glück und kamen gerade eben noch rechzeitig vor der Mittagspause und es gab hier sogar eine deutschsprachige Führung.
Leider durfte man keine Bilder machen. Aber es war schon sehr beeindruckend, wobei mich fast mehr das Beeindruckt hat was wir alles nicht gesehen haben. Die Vorstellung, das dass hier mehrer Stockwerke unter der Erde sind und viele km lang. Eine Grabstelle neben der anderen, die meisten einfach, aber auch einige große Grabkammern und bemalte.
Nun hieß es aber wieder möglichst schnell zum Auto zurück und ab zurück zum Zelt um auch den Hunden noch eine Runde zu gönnen. Die durften sich erst mal auf der großen Wiese austoben, die sich wirklich, auch als alle Teilnehmer da waren, zum toben anbot und wo man sich trotzdem ausreichend aus dem Weg gehen konnte.
Es wurde nun auch Nuks Slalom, na ja, noch Gasse aufgebaut und fleißig immer wieder geübt.
Ansonsten machten wir uns noch einen gemütlichen Tag, nichts besonderes, faulenzen, die Hunde etwas beschäftigen und dann in Ruhe Abendessen kochen.
Die Nacht wurde dann doch sehr kalt, wer hätte auch damit gerechnet das es um diese Jahreszeit in Rom Frost gibt!

Dienstag der 01.05.2012
Relaxen muss auch mal sein
Heute war eher ein gammel Tag. Das Wetter war leider immer noch nicht gut, aber schon deutlich besser und am späten Nachmittag kam endlich mal die Sonne raus.
Wir verbrachten den Tag mit Lesen, faulenzen und mit den Hunden übers Gelände zu stromern. Eins der Military Hindernisse nutzten wir um ein paar Springbilder von den Belgiern zu machen.
Abends traf dann auch Alex ein, der Rest kommt erst morgen im lauf des Tages.

Mittwoch der 02.05.2012
Rocca di Papa und die Spiele sind eröffnet
Nachdem nun heute endlich das Wetter gut war, mussten wir die Bilder von gestern noch mal wiederholen.
Außerdem mussten wir dringend mal einkaufen gehen, außerdem tanken. Also mal rumgefragt ob jemand weiß wo ein Supermarkt ist, aber keiner wusste was genaues und die Beschreibung passte so gar nicht. Irgendwann standen wir in Rocka die Papa, aber wo sollte denn hier ein Supermarkt sein. Und vor allem wo eine Tankstelle. Da viel uns ein das wir ja mal das Navi befragen könnten und mein neues Nüvi kennt sogar Tankstellen. Also die erstbeste eingegeben, der zu schmalen Strasse ausgewichen und am Ortsrand eine winzige Tankstelle gefunden. Tanken und dann einen Supermarkt suchen, das Nüvi teilte usn auch hier welche mit. Aber wenn wir doch schon mal hier sind, wollen wir dann nicht noch in den Ort? Also wieder hoch und laut Navi gibt es dort auch Supermärkte oben auf dem Berg, allerdings nur kleine. Aber nun erst mal Besichtigungstour, nachdem wir auf einem Parkpaltz noch einen kleinen Stellplatz gefunden hatten.
Der Ort besteht im oberen Bereich fast nur aus schmalen Gassen, Treppen und typischen südländischen Häusern. Also wohnen möchte ich hier nicht, da kommt man mit dem Auto nicht wirklich nah ans Haus rann und muss dann alles noch viele Treppen hoch schleppen. Die paar Gassen die da rein führen sind super eng und dann auch noch zugeparkt, soweit das überhaupt nur ein bisschen möglich ist.
Nachdem wir dann 2 der kleinen Supermärkte durch hatten und immer noch nicht alles bekommen hatten, entschieden wir uns es mit einem Supermarkt mit Namen zu versuchen, auch wenn wir dafür ein Stück fahren mussten und da bekam man auch wirklich alles und so wurde es trotz der 11 km Entfernung vom Reitgelände unser Stammsupermarkt.
Heute begann auch das vollendete Chaos. Eigentlich sollte heute Training für die Obedience Klassen 1 und 2 sein, aber weder Steward noch Richter waren anwesend. Es war einfach nichts organisiert und so zog es sich durch die ganze WM, vor allem im Obediencebereich.
Abends gings dann offiziell los mit der Eröffnungsfeier.
Der Einmarsch gestaltete sich fast auch als chaotisch, erst waren die Landesschilder nicht fertig, dann vielen die ersten bevor die letzten überhaupt fertig waren schon wieder auseinander. Einmal erklang eindeutig auch die falsche Hymne, aber ansonsten gestaltete sich dann doch alles Reibungslos. Allerdings hatte ich auch noch keine so kurze Eröffnung erlebt. An sich gab es nur ein Herzlich Willkommen und das wars dann auch schon.
Auch diesen Abend ließen wir gemütlich ausklingen.

Donnerstag der 03.05.2012
Training fürs Agility und erste Wettkämpfe
Auf geht’s. Für uns Agilityaner war heute ja nur Training, da wir nur zu 2. waren nur 3 Minuten, was wir versuchten optimal auszunutzen, aber nicht so wirklich hin bekamen. Egal, an sich hat Fyn ja mit nichts Probleme und es gibt nichts was ich noch wirklich trainieren müsste...
Anschließend noch schnell Tierarztkontrolle, die zum Glück doch recht Problemlos über die Bühne ging, auch wenn sie ziemlich gründlich waren, allerdings in Bereichen die ich eher für unwichtig gefunden hätte, dagegen sah sich zum Beispiel niemand seine Pfoten an oder so.
Nun war auch schon der offizielle Teil geschafft und wir konnten uns in Ruhe dem zuschauen widmen, denn Im Obedience und Mondioring begannen ja heute schon die Wettkämpfe. Das war echt super. Endlich hatte ich mal Zeit und Ruhe eine ganze Mondioring Prüfung zu sehen, ein Sport den ich wirklich sehr interessant finde.
Am späten Nachmittag war dann fürs Agility noch Teamleiter Meeting und da wir ja an sich keinen hatten gingen Alex (die als Teamleiter fürs Obedience uns etwas unterstützte) und ich zusammen hin.
Es gab nur wenig Organisatorisches zu besprechen, grundlegend war ja alles klar. Allerdings kam es etwas überraschend das sie nach der alten Prüfungsordnung richten wollten, nicht nach der die seid 01.01. gültig ist. Leider kam es am Ende dann ganz anders und sie richteten nicht so wirklich nach der alten, aber auch nicht so wirklich nach der neuen.
Außerdem gab es die Auslosung der Startnummern für die Teams. Die Startnummern fürs Einzel waren alle schon vergeben und waren draußen in den Fächern die es für jedes Land gab, für die Ergebnis- und Startlisten. Also sind wir raus um uns diese zu holen, ein Team hatten wir mit 2 Startern ja eh nicht. Ich schaute noch die Liste durch, da hörte ich von drinnen wie die Deutschen aufgerufen wurden, ich war ganz irritiert, aber sie meinten nur das alle Starten sollen, bzw. dürfen, auch wenn es natürlich keine Chance für uns gibt. Und so zog ich uns mal noch schnell die Startnummer 7.
Bei den Einzelstartnummern hatte ich einerseits Glück, denn ich habe ja lieber eine tiefe Startnummer, wobei jeder ja mal alles hat da durchrotiert wird, aber dann lieber zu Anfang tief, andererseits Pech, da in einer Gruppe 26 Starter waren und ich Startnummer 27 hatte und somit beim zweiten Lauf als erste rann musste.

Freitag der 04.05.2012
der Wettkampf beginnt
Heute wurde es dann ernst und natürlich war ich dann doch ziemlich nervös. Klar, wenn man halt bei 2 Teilnahmen 2 mal im Finale war, dann ist das auch fürs 3. Mal das Erklärte Ziel. Ok, so schwer sollt das dieses Jahr ja nicht sein, direkt Quali rechnete ich mir nicht aus, also wieder als Mannschaftsbester und diesmal waren wir ja nur zu 2., allerdings heißt das ja nichts...
Das Wetter war heute richtig sommerlich, sonnig und heiß. Aber zum Glück macht das Fyn ja nicht so viel aus. Kritischer war dahingehend schon das Jill nicht nur läufig war, sondern nun eindeutig in die Stehtage kam.
Die Pacoure waren eigentlich nicht schwer, ich konnte für uns keine echte Probleme sehen.
Los gings mit einem Jumping, was mir ja sowieso lieber ist. Aber eins hatte ich nicht bedacht, das ich mit Fyn vielleicht mal die 65 cm Sprunghöhe hätte trainieren sollen. Allerdings hatte ich das noch nie vor einer Meisterschaft und es hatte ihn noch nie tangiert, tja, nur heute war dem nicht so. Fyn riss im Jumping 2 Stangen, ansonsten war der Lauf ok, nicht besonders schnell, aber ok.
Der A-Lauf war auch nicht wirklich besser. Die Zonen mal wieder extrem langsam, und am Ende auch wieder eine Stange. Ohje, das war ja nicht gerade ein guter Start!
Dann kam noch der Mannschaftslauf, wir hatten uns darauf geeinigt das ich zuerst und Sylvia als 2. Startet. War ja eh nur zu unserem Vergnügen, da wir ja zu 2. keine echte Mannschaft sind.
Auch der Mannschaftslauf kam mir nicht sehr schwer vor, trotzdem gab es am Ende nicht so viele Nuller wie erwartet. Auch wir schafften keinen, ganz im Gegenteil, zum Tagesabschluss gab es noch eine Dis. Sprung anstatt Tunnel.
Zwischendurch konnte ich mir wenigstens die Obedience Wettkämpfe ansehen, hierzu brauchte man sich auf der Tribüne nur umdrehen. Immerhin waren ja auch 2 unserer Deutschen heute das erste mal an der Reihe in der Klasse 3. Leider lief es auch bei ihnen nicht sonderlich, wie schon am Vortag bei den anderen Beiden in Klasse 2.
Allerdings hatte man dann doch nicht genug Zeit alles Mögliche andere zu sehen, vor allem weil Lex und Nuk ja auch noch beschäftigt werden mussten.
Den Rest des Tages verbrachte wir dann wieder eher gemütlich mit Gassi, kurzen Slalomübungen für Nuk, Essen kochen und viel quatschen.

Samstag der 05.05.2012
ein paar ganz gute Läufe
An sich ein Abbild des Vortages, nur mit viel besseren Ergebnissen im Agility.
Wieder hatten wir herrliches Sommerwetter, Fyn hatte sich an die Sprunghöhe gewöhnt und so legten wir gleich mal einen schönen, fehlerfreien Lauf hin. Fyn war soweit richtig gut drauf und am Ende gab es einen 17 Platz, mit einem 15. wären wir direkt im Finale gewesen.
So war das doch schon viel mehr Fyn!
Im A-Lauf hatten wir einen ähnlich guten Lauf, aber mal wieder massive Zonenprobleme. Wieder in Zeitlupe und diesmal dann sogar doch noch gesprungen, was er ja trotz allem normal nie macht. Wenn haben wir Stegaufgangsfehler, aber diesmal war es ein Stegabgangsfehler. Von der Zeit war es wieder ein guter Lauf, aber zum Glück wäre es ohne Fehler einen Platz zu schlecht gewesen, sonst hätte ich mich noch mehr geärgert.
Aber es waren 2 gute Läufe!
Und es folgte noch ein weiterer schöner, fehlerfreier Lauf im Team-A-Lauf. Ein gelungener Tag, endlich mal wieder beständig saubere Läufe.
Ansonsten haben wir den schönen Tag noch mal richtig genossen, wieder mit Nuk etwas Slalom geübt, so langsam wird es, sind eine Runde über die große Wiese gewandert und haben etwas beim Mondioring zugesehen. Heute war die erste Gruppe der 3er Hunde an der Reihe.
Abends gab es dann das Bankett und da Sylvia nicht noch mal her fahren wollte dafür, konnte Pepe ihre Karte haben. Soweit war das Bankett gut, das Essen war lecker, vor allem die Salami. Leider war dann später die Musik sehr laut und so sind wir dann nicht all zu spät gegangen.

Sonntag der 06.05.2012
das Finale und schauderhaftes Wetter
Über Nacht hatte das Wetter komplett umgeschlagen. Es regnete heftig und sollte gegen Nachmittag eher noch schlimmer werden.
Deshalb fand gleich mal zu Beginn ein Treffen der Mannschaftsführer statt und es wurde entschieden die Pause zwischen den 2 Läufen zu streichen. Mir war das nur recht.
Leider kam Fyn mit dem Wetter so gar nicht zurecht, was schon etwas überraschend war, ist ja nicht so dass es bei uns nicht auch öfters regnen würde. Er rutschte schon in der erste Kurve und von da an gings eher langsam weiter. Wie wir die Verweigerung zu stande brachten weiß ich auch nicht so genau und dann riss er noch ein Weitsprungteil. Am Ende kamen dann auch noch 5 Sekunden Zeitfehler, das war wirklich nicht unser Lauf gewesen. So schade.
Der 2. Lauf war dann wesentlich besser, nur am Ende löste er sich ganz schlecht von mir und so riss er noch die vorletzte Stange. Aber das machte an sich ja auch nichts, durch den misslungenen ersten Lauf war eh nichts mehr zu holen.
Am Ende wurden wir 35.
Da wir nun recht früh fertig waren blieb noch etwas Zeit bei den anderen zu zuschauen. Allerdings war das Wetter teilweise so schlecht, dass wir dann doch nur kurz beim Mondioring zu schauten und uns dann ins Zelt zurück zogen.
Leider wurde das Wetter auch zur Siegerehrung nicht besser und so waren wir schon beim Einmarsch klatsch Nass. Die Siegerehrung übertraf die Eröffnung noch um einiges. Es gab wohl schon eine Dogdance Vorführung, allerdings sahen wir davon nichts, weil wir und hinter der Tribüne für den Einmarsch aufstellten.
Nach dem Einmarsch gab es kurze Reden und dann gingen schon wieder die Meisten raus. Das verwirrte doch ganz schön, es kann doch nicht sein das die Mannschaften während der Siegerehrung nicht anwesend sind. Und so blieben wir stehen, nass waren wir eh schon. Wir waren auch nicht die einzigen, aber etwas chaotisch war nun doch alles.
Die Deutschen hatten sich ganz gut geschlagen. Im IPO ein 2. Platz und der Mannschaftssieg, wobei ich das Gefühl hatte das die IPO Mannschaft darüber eher enttäuscht war. Im Mondioring einen 1. Platz in Klasse 1 und einen 1. Platz in Klasse 3! Im Obedience waren es ja nicht viele und so reichte es in Klasse 1 für einen 2. und einen 3. Platz und in Klasse 3 gab es mit der Mannschaft einen 3. Platz. Nur im Agility gingen wir leer aus.
Nach der Siegerehrung begann die große Heimreise. Am Ende des Tages waren außer uns nur noch wenige da.

Montag der 07.05.2012
Letterboxen in der Villa Borgese und der Vartikan
Nun hatten wir noch eine ganze Woche Urlaub vor uns. Einfach noch genießen. Und Gott sei Dank wurde dann im lauf des Tages auch das Wetter etwas besser.
Morgens allerdings regnete es noch und so schliefen wir erst mal aus und fingen dann an alles zusammen zu packen. Es ging recht zäh voran, vor allem weil uns bei dem Wetter der Antrieb fehlte. Aber dann war doch alles zusammen gepackt und wir machten uns auf den Weg nach Rom.
Leider wussten wir nicht das wir nicht hätte nach Rom reinfahren dürfen, ich sah auch keine entsprechenden Schilder, allerdings weiß ich nicht ob ich sie als solche erkannt hätte. Außerdem war ich mit dem Verkehr auch reichlich gefordert, die Italiener fahren wirklich wie die Verrückten. Ich hoffe nur das da nun nichts mehr nach kommt, denn sonst könnte es wohl sehr teuer werden.
Unser ziel war die Villa Borgese und auf unserer ADAC Karte hatten wir gelesen das es dort ein Parkhaus gibt das man da am besten nutzt. Leider passte mein Navi nicht zur Strasse und so kurvten wir etwas wild rum und landeten dann am Ende zwar in einem Parkhaus nahe der Villa Borgese, aber nicht in dem gesuchten Parkhaus. Zum Glück war das Parkhaus wenigstens hoch genug, aber ganz schön eng und ich fand nur noch einen Parkplatz in den ich kaum rein kam. Aber mit Pepes Hilfe und in Millimeterarbeit funktionierte es doch. Nur nicht ans ausparken denken...
Als erstes ging es in den Park der Villa Borgese. Hier gab es 3 kleine Letterboxen zu suchen, was uns die Gelegenheit gab durch den Park zu schlendern und uns diesen in Ruhe etwas anzusehen.
Bei der ersten Box hatten wir noch etwas Anlaufschwierigkeiten. Wir fanden erst mal den Startort nicht und dann suchten wir im Finale erst mal in die falsche Richtung. Aber schließlich war die Box doch Problemlos zu finden. Komisch war nur das anscheinend der falsche Stempel drin war, denn es stand Florenz drauf. Wir waren auch etwas überrascht das sie überhaupt noch da war, sie liegt ja doch an einem sehr belebten Ort.
Der Startort der 2. Box war dann dafür leicht zu finden. Leider fing es unterwegs dann wieder an zu regnen. Am Finale mussten wir erst mal etwas warten bis die ganzen Menschen außer sicht waren, doch dann war auch diese Box schnell gehoben.
Die 3. Box war vom Weg und Clue her die schönste. Etwas wie ein Kriminalfall aufgemacht. Als wir am Ziel ankamen fragten wir uns aber dann doch wo hier eine Box versteckt sein könnte. Fanden sie dann aber wie angegeben unter der Steinplatte, es war eine ganz kleine, schmale Box.
Nun machten wir uns auf den Weg in den Vatikan. An der spanischen Treppe vorbei, wo es nur so von Menschen wimmelte. Das Wetter war inzwischen deutlich besser geworden.
An der Engelsburg vorbei gings zum Petersplatz und dann auch in den Petersdom. Wahnsinn, soviel Prunk! Man weiß überhaupt nicht wo man hin schauen soll. Und alles voll Menschen.
Nach der Ausgiebigen Besichtigung waren wir dann doch ganz schön geschlaucht, die Hunde hatten lange genug gewartet und so machten wir uns auf den Rückweg.
Zum Glück war das Auto neben mir verschwunden und so das ausparken überhaupt kein Problem.
Auf ging es zum Campingplatz. Ich hatte mir vorher auf der ADAC Seite einige rausgesucht und wir hatten uns für einen der Nah des Stadtzentrums lag entschieden. Und wir hatten echt einen Glückstreffer gelandet. Ein ganz toller Campingplatz, mit einer schönen Campingwiese unter vielen Bäumen so dass ausreichend Schatten vorhanden war. Dazu eine Sanitäranlage wie ich sie noch nie gesehen habe, Luxus pur.
Wir hatten uns entschieden 2 Nächte zu bleiben und dann Mittwoch ganz gemütlich in die Toskana zu fahren. Und so bauten wir in aller Ruhe das große Zelt auf, machten eine ausgiebige Campingplatz Besichtigung, es gab hier ganz viele Mobilhomes und kochten dann gemütlich zu Abend. Ein toller Tag!

Dienstag der 08.05.2012
Koloseum und Forum Romanum
Morgens gab es eine möglichst grüße Hunderunde, was leider nicht so wirklich möglich war, da es hier kaum Möglichkeiten zum Gassigehen gibt, der einzige Fehler dieses Campingplatzes. Danach wurden die Hunde im Zelt untergebracht und wir machten uns mit den öffentlichen auf den Weg nach Rom. Es war echt toll, in einer viertel Stunde war man mit Zug und U-Bahn bis ans Koloseum gefahren.
Nun ging die Sucherei los, denn es gab absolut kein Schild wo die Kasse ist. Aber auch wir wurden fündig und landeten in einer Schlange, in der wir die nächste ¾ Stunde zubrachten. Dann hatten wir endlich unsere Karten und waren im Forum Romanum.
Es war herrliches Wetter, Sommer pur.
Die nächsten 4 Stunden, nein es waren sogar etwas mehr, verbrachten wir im Forum Romanum und sahen uns wirklich jeden Winkel an. Es ist schon sehr beeindruckend, auch wenn es eigentlich nur ein Haufen Trümmer sind.
Auch hatte man einen ganz tollen Blick aufs Koloseum, das leider viel zu zugebaut ist. Vom Forum Romanum ging es dann auch direkt ins Koloseum. Aber von außen ist es doch irgendwie beeindruckender als von innen. Was mich am meisten Beeindruckt hat waren die Unterbauten, die früher mal unterm Boden waren.
Danach waren wir dann aber fix und alle, es ist schon sehr anstrengend bei den Temperaturen den ganzen Tag durch eine Stadt zu laufen.
Auf dem Rückweg noch schnell einkaufen und dann erst mal die Hunde versorgen, die völlig verschlafen waren.
Nachdem dann alle versorgt waren und wir gegessen hatten, entschieden wir uns am Abend noch mal kurz nach Rom zu fahren und uns das Koloseum bei Nacht zu sehen. Und das hat sich wirklich gelohnt, schön beleuchtet, sah wirklich toll aus. Wir machten einige Bilder, genossen das Ambiente und dann gings wieder zurück.

Mittwoch der 09.05.2012
die Hölle auf dem Weg in die Toskana
Heute sollte es dann weiter in die Toskana gehen um noch mal so richtig auszuspannen. Das Zelt abbauen ging noch mal schneller, wir kommen langsam wieder in Übung.
Dann gings Richtung Autobahn, was sich natürlich hinterher als falsch erwies, hätte ich doch nur mal auf mein Navi gehört, denn der kürzeste Weg geht nicht über die Autobahn!
Naja, ok, dann nehmen wir halt in Florenz noch die Beiden Letterboxen mit und besichtigen noch kurz die Stadt.
Doch es sollte alles ganz anders kommen. Irgendwo mitten zwischen Rom und Florenz machten wir an einem Rastplatz an der A1 Mittagspause. Hinten befand sich eine Drehtür, durch die die Mitarbeiter von einem Parkplatz außerhalb an einem Feldweg Zugang hatten. Dies nutzten wir um auch mit den Hunden noch mal eine richtige Runde gehen zu können. Und natürlich gasten Fyn und Nuk kaum das sie von der Leine waren wieder wie die Bescheuerten rum und hörten nicht. Ich war stinkig und Lex bezog das auch noch auf sich und wollte wieder zurück. Und plötzlich begann er ganz laut und röchelnd zu Atmen. Ansonsten schien alles ok, er wollte als weiter laufen. Ich dachte er st die Hitze oder so was, aber passen tat das alles nichts. Ich wollte ihn dazu bewegen sich im Schatten auszuruhen und schickte Pepe mit dem Rest zurück. Doch Lex wollte nicht stehen bleiben, also langsam Richtung Auto zurück. Irgendwann bekam ich dann doch Angst, das er mir hier gerade erstickt. Endlich waren wir am Auto und es schien mir wieder etwas besser zu sein. Aber was nun? Ich hatte Angst ihn in seine Box zu packen und dann so gar nicht mehr mit zu bekommen was los ist. Aber es blieb ja nichts anderes, wir mussten so schnell wie möglich zu einem Tierarzt. Nur wo einen finden, wir wussten ja noch nicht mal wo wir waren!
Also erst mal los gefahren bis wir das nächste Schild auf der Autobahn hatten, dann in der Karte geschaut was der nächste etwas größere Ort ist und dann Papa angerufen, der hat mit Internet und so doch mehr Möglichkeiten eventuell herauszufinden obs da einen Tierarzt gibt.
Aber der wusste dann auch nicht so recht weiter und hat kurzerhand die Pannenhotline (eine andere Nummer hatte er nicht) vom ADAC angerufen. Und obwohl sie ihm erst mal mitgeteilt hat das sie die Pannenhotline ist, hat sie ihm dann doch helfen können und eine Adresse von einem Tierarzt gefunden.
Wir also das Navi programmiert und ab dahin.
Als wir ankamen hatte ich echt schon Angst was mich in Lexes Box erwartet, aber dem gings blendend. Ganz entspannt lag er in seiner Box und atmete ganz normal und ruhig. Es war absolut nichts mehr von der Atemnot oder so zu merken.
Der Tierarzt hatte dann leider noch eine gute Stunde zu, wir blieben trotzdem, ich wollte dann schon auf Nummer sicher gehen.
Wir überlegten dann hin und her was wir dann machen sollten. Heimfahre oder doch noch in die Toskana? Erst mal abwarten was der Tierarzt sagt. Aber das war gar nicht so einfach, denn der konnte kaum englisch. Schließlich haben wir uns doch halbwegs verständigt bekommen. Herz und so alles ok, er konnte nichts feststellen. Er tippte auf einen Hitzschlag oder einen Insektenstich. Nachdem er verstanden hatte das Lex Epileptiker ist zog er auch etwas in die Richtung in betracht. Aber sagen konnte er nichts, es war nichts festzustellen. Lex bekam Kortison und durfte wieder gehen.
So entschieden wir den Urlaub erst mal wie geplant fort zu setzen und halt ganz besonders auf Lex zu achten.
Nur war es natürlich inzwischen zu spät geworden um Florenz noch einen Besuch abzustatten, denn wir mussten uns ja auch noch um einen Campingplatz kümmern. Wieder wurden die ADAC Ausdrucke zu rate gezogen. Problem war das die Campingplätze an der Küste alle bis auf einen 6-7 Euro pro Hund haben wollten, bei 4 Hunden ist das schon ein Thema. Nur der bei Pisa, der aber nicht am Meer lag wollte normale Preise. Und bei einem standen überhaupt keine Preise dabei, aber wir konnten uns nicht vorstellen, dass das dort anders ist. Und der ist am weitsten von dem in Pisa weg. Aber am Ende wollten wir es doch mal versuchen und das war gut so. Es stellte sich heraus das Hunde dort überhaupt nichts kosten!
Der Campingplatz war ebenfalls wunderschön und super toll gelegen. Es gab wahnsinnig viele Dauercamper, was ich bisher nur von Deutschland kannte, nur eine kleines (ok immer noch nicht wirklich klein) Areal war für Touristen. Wunderschöne Stellplätze die durch Hecken und Büsche getrennt waren unter vielen Schattenspendenden Pinien. Einziger Nachteil daran, die Pinien blühten gerade, was eine Sauerei.
Die Sanitären Anlagen waren nicht so nobel, aber immer noch völlig in Ordnung! In der Mitte gab es einen Pool, der allerdings noch unbesucht war, ein Restaurant, Minisupermarkt,...
Es gab einen Hinterausgang, der nicht weit von dem von uns erwählten Platz war, es war nicht viel los, von dem aus man durch einen Pinienwald an den Strand kam, der nicht weit weg war. Den schauten wir uns auch gleich mal an, doch hier waren keine Hunde erlaubt, doch wir lasen was von einem Hundestrand.
Wir genossen noch den Sonnenuntergang am Meer, so schön, dann gabs erst mal Abendessen und nach der ganzen Aufregung gings dann auch bald zu Bett.

Donnerstag der 10.05.2012
Sonne, Strand und Meer satt
Heute wollten wir es uns dann einfach nur gemütlich machen. Also erst mal ausschlafen und dann eine Runde durch den Pinienwald mit den Hunden. Gemütliches Frühstück und bei dem herrlichem Sommerwetter, mit blauem Himmel und Sonnenschein pur, dazu richtig warm, musste es heute auf alle Fälle auch der Strand und das Meer sein. An der Rezeption gabs verschiedene Broschüren, auch eine wo der Hundestrand (zwar nicht auf der Broschüre als Hundestrand eingezeichnet, aber den Namen kannten wir vom Verbotsschild am normalen Strand) eingezeichnet war und so machten wir uns auf die Suche nach diesem. Und er war auch schnell gefunden, leicht daran zu erkennen das ab hier der Strand nicht mehr so wirklich von Algen befreit war und am Ende sogar die Berge der zusammengekarrten Algen des restlichen Strandes lagen. Durch Felswälle waren einzelne Abschnitte entstanden und so konnten wir einen solchen für uns allein besetzen.
Nun verbrachten wir einige schöne Stunden am Strand, mit gemütlich in der Sonne liegen, die Hunde im Wasser schwimmen und toben lassen und mit Steinschmeißen zu bespaßen. Nur wir sind nicht wirklich ins Wasser, das Meer war aber auch eisig kalt. Aber selbst Lex war eine runde schwimmen und hat ansonsten das dösen im heißen Sand genossen. Das hat er ja schon immer gern gemacht.
Nur zu lange wollte ich es, gerade mit Rücksicht auf den Lex nicht treiben, deshalb sind wir am frühen Nachmittag wieder zurück. Aber so richtig was tun wussten wir nicht und so wurde der Tag im Schatten vorm Zelt verbracht. Einfach nur rumhängen ist auch mal schön.

Freitag der 11.05.2012
zum Abschluss noch einen Sonnenbrand
An sich glich dieser Tag dem vorhergehenden, nur das wir etwas länger durch den Pinienwald liefen und dann an sich den ganzen Tag am Strand verbrachten. Ausgerüstet mit reichlich Hundewasser, was Pepe zwischendrin einmal auffüllen ging, was zu trinken und durch Pepes Einsatz auch essen für uns. Zudem gab es heute dann doch Sonnenbrand für uns, Lex lag noch mehr im heißen Sand rum und wir gingen sogar eine Runde ins Wasser, allerdings kamen wir nicht weiter als bis zum Bauch. Das Wasser war schon arg kalt, zudem kam das es zwar gut warm, aber nicht total heiß war.
Es war ein herrlicher Sommertag, der einfach richtiges Sommerurlaubsfeeling aufkommen ließ.
Ein bisschen wehmütig verließen wir am späten Nachmittag den Strand, wohl wissend das unser Urlaub schon wieder dem Ende zuging.

Samstag der 12.05.2012
Heimfahrt
Und schon ging es wieder nach Hause. Wir hatten uns noch überlegt auf dem Rückweg noch welche von den Atlas Quest Letterboxen, bzw. den GeoCache Letterbox Hybriden mitzunehmen, haben es dann aber doch nicht getan, sondern sind bis nach Hause mit nur wenigen Pausen durch gefahren. War ja auch noch ein ganz schönes Stück.
Schade das Urlaube einfach immer viel zu schnell zu Ende gehen!
 

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