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Urlaub im Elbsandsteingebirge vom 02. - 09.04.2017

 
 
Sonntag 02.04.02017
Der Tag nach dem Dogtrekking
Und da das Elbsandsteingebirge nun mal runde 600 km von uns entfernt ist, entschieden wir nicht nur zum Dogtrekking hin zu fahren, sondern gleich noch einen Urlaub anzuschließen. Und da in den Jahren nach unserem letzten Urlaub hier 2011 einige Letterboxen gelegt wurden, sollte es ein Letterbox Urlaub werden. Und so hatte ich im Vorfeld mal wieder einige Boxen in Tageseinheiten zusammen gestellt, Clues ausgedruckt und zur Vervollständigung auch noch ein paar GeoCache Letterbox Hybriden rausgesucht. Davon gibt es Unmengen in Pirna und Dresden, was mir aber dann doch zu weit weg war, es gibt genug im näheren Umfeld der normalen Letterboxen und unseres Campingplatzes in Bad Schandau.
Aber Sonntag waren wir dann doch noch ganz schön geschafft. Der Hike hatte doch spuren hinterlassen. Pepe hatte eine riesen Blase an der Fußsohle und Beide hatten wir doch spürbar Muskelkater in den Oberschenkeln. Wir hatten ja aber auch alles gegeben. Zudem war Vormittags ja auch erst noch die Siegerehrung. Ein kurzer, aber netter Abschluss der Veranstaltung. Und dann war sie rum, schon schade...
Im Anschluss machten wir uns dann noch zu einer Letterbox auf den Weg, wir hatten uns für die 10 km lange des Teufels Hering in Wehlen entschieden, die sich dann aber doch als etwas länger raus stellte. Aber bei immer noch schönem, warmem Wetter tat laufen dann doch gut. Nur wehe wir machten eine Pause, wieder loslaufen war dann doch deutlich spürbar. Zuerst führte sie uns durch Wehlen, über die Ruine und dann hoch in den Teufelsgrund. Erinnerungen kamen auf, denn hier waren wir auch 2011 unterwegs gewesen und hatten ebenfalls den Abstecher durch den Teufelsgrund gemacht. Weiter ging es in den Utterwalder Grund und auch hier waren wir 2011 lang gekommen. Und dann kamen sie, die Treppen, davon hatten wir bisher ja noch nicht so viele. Und rüber in den Höllengrund, eine Problemlos zu findende Box und dann nochmal Bergauf um nochmal schöne Ausblicke auf die Elbe zu genießen.
Am Marktplatz fanden wir eine Bank in der Sonne, auf der wir dann auf Papa warten konnten.

Montag 03.04.2017
Letterboxen in Tschechien
Heute war mal Ausland angesagt. Leider konnten wir die Prebisch Tor Letterbox in Tschechien nicht komplett machen, da die Klammen erst an Ostern, also erst in knapp 2 Wochen auf machen. Aber diese Klammen hatten wir ja bereits 2011 durchwandert, bzw. fahren, waren damals Nuks erste Bootsfahrten. Und so schwelgten wir etwas in Erinnerungen auf dem Weg zum Startpunkt. Die 2 fehlenden Werte stellten zum Glück kein größeres Problem da.
Das Wetter war leider nicht mehr so gut, am Anfang mischte sich immer wieder Regen ein, später blieb es weitestgehend trocken. Und so wanderten wir gemütlich an einem gut ausgebauten Weg zum Prebisch Tor und immer weiter, an vielen Felsen vorbei. Die Box musste Pepe dann allein bergen gehen, während ich auf die Hunde auf passte, da der Hang recht steil und mehr als gut einzusehen war. Am Ende mussten wir dann leider im regen an der Strasse entlang laufen, was so gar nicht schön war, aber zum Glück kam dann auch Papa bald.
Wieder zurück war das Wetter wieder etwas besser und wir hatten noch nicht genug und so ließen wir uns von Papa noch etwas weiter ins Kirnitzschtal fahren und am Nassen Grund absetzen um noch einen GeoCache Lettterbox Hybriden zu suchen, den Höllenritt. Leider war der weg durch die Schlucht völlig zerfahren von Baumfällarbeiten, so traurig was hier alles auf Jahre zerstört wurde. Oben angekommen taten wir uns etwas schwer, der Text war da für uns etwas unklar, zudem hatten wir wohl einen Fehler beim Werte sammeln gemacht. Aber am Ende fanden wir auch diese Box und da wir nicht den selben Weg zurück wollten versuchten wir es durch die Wilde Hölle, was nicht die beste Idee war und so mussten wir leider wieder zurück, mit den Hunden war hier kein durchkommen.
Und so war es dann doch schon wieder recht spät und so ließen wir uns auch wieder von Papa abholen, anstatt zum Campingplatz zurück zu laufen.

Dienstag 04.04.2017
Bastei muss einfach sein
Heute regnete es dann nur einmal, aber Gott sei Dank mehr Nieselregen, so dass wir nicht völlig durchweichten und die Clues den Tag Problemlos überlebten.
Leider mussten wir heute ohne Jill los ziehen, denn sie war am Morgen nicht ganz sauber gelaufen und sollte sich zumindest heute schonen. Aber schon am Abend kkonnte sie wieder duurch die Gegend flitzen, also Gott sei Dank nichts ernstes.
Papa brachte uns nach Rathen und wir machten uns auf die Suche der Bastei Letterbox. Die Gegend hier hatten wir vor 5 Jahren natürlich auch schon bewandert und so gab es nicht so viel völlig neues, aber einfach unglaublich schön. Nur waren wir damals durch die Schwedenlöcher abgestiegen, nun hieß es die unendlichen Massen an Treppen hoch zu steigen. Schier endlos ging es zwischen den Felsen hoch, einzige Entschädigung, die wunderschönen Felsen! Und dann die Bastei, unglaublich und bei dem nicht so tollen Wetter und der frühen Jahreszeit auch mal keine Menschenmassen, auch wenn man wohl nie ganz allein dort ist.
Alle Werte waren gut zu finden, die Aussichten, die heute durch die Tiefen Wolken was besonderes hatten, und Felsformationen wurden hinreichend bewundert und dann gings ab zum Finale, dass doch recht nah am Hauptweg liegt. Die Box war schnell gefunden und da wir etwas länger gebraucht hatten, eilten wir uns zur Fähre zu kommen und vergaßen, dass wir hier doch noch eine kurze Box hätten machen wollen. Fiel uns erst auf der Fähre ein, aber zum Glück kommen wir ja nochmal her, es gibt hier ja noch ein paar mehr Boxen.
Und dann war Papa auch schon da um uns zum nächsten Startort, zur Bärensteine Letterbox zu bringen. Doch hier stimmten leider die Parkplatz Koordinaten nicht und so fuhren wir erstmal einen kleinen Umweg. Aber schließlich waren wir doch unterwegs zum kleinen und zum großen Bärenstein. Wieder schöne Felsen, wieder aber auch einiges an Kraxelei und diesmal waren wir wirklich allein im Wald. Es gab dann 2 Varianten, die einfache und die Schwierige durch eine Kletterschlucht. Da die aber für die Hunde sehr schwierig geworden wäre, nahm Pepe mit den Hunden die einfache Variante und ich durfte Hochklettern, oben trafen wir uns dann wieder und machten uns gemeinsam auf die Boxensuche, wobei der Einstieg ins Finale etwas schwierig war unter anderem weil uns auch werte fehlten.
Und kurz vor Schluss kam uns dann auch Papa mit Jill entgegen, also mal wieder genau passend.

Mittwoch 05.04.2017
ein 2. Tag in Rathen
Ein 2. Tag in Rathen, aber diesmal besser organisiert und bei besserem Wetter. Angefangen haben wir heute mit einem kleinen GeoCache „der kleine Späher“, der aber am Ende nicht so klein war. Wirklich schwierig wenn man sich in der Gegend nicht auskennt. Eigentlich haben wir ihn am Ende auch nur zufällig gefunden, weil ich warum auch immer in dem Park da noch hinter gehen wollte und auf einmal stand ich vor dem Felsdurchgang. Aber den Frust kann man sich denken, wenn man einen „straffen“ Zeitplan hat und hängt dann so fest und aufgeben ist ja nun so gar nicht unser. Um so besser dass wir am Ende wenigstens erfolgreich waren. Auch für die Hunde, die denn restlichen Tag bei Papa blieben, war das nicht so ganz der erhoffte Spaziergang auf dem sie sich kurz austoben können, da sie fast die ganze Zeit an der Leine bleiben mussten.
Nachdem Papa die Hunde eingesammelt hatte, machten wir uns auf den Weg zu den Beiden Letterboxen Lokomotive-Backofen und den Einstieg dazu über den dazugehörenden Kletter Bonus, der auch der Grund war, warum die Hunde eine Auszeit hatten. So heftig war er nicht und sicherlich für die Hunde machbar, aber nicht ungefährlich und nach allem was passiert ist, nein, auf keinen Fall!!! Aber für uns war er super, wunderschön und hat mal wieder richtig Spaß gemacht. Die restliche Box hatte ihre Highlights, war aber auch mit vielen eher langweiligen Waldautobahnen bestückt. Beide Boxen waren leicht zu finden, wir kamen gut voran und so ging unser Plan am Abend noch die kurze Amsel-Lokomotive Box einzuschieben auf. Denn die Abholzeit war schon ausgemacht. Und am See fanden wir dann nicht nur die Letterbox, die wir zuerst fanden und dort den ja erst den Hinweis auf den GeoCache bekamen, sondern auch den GeoCache.
Am Ende mussten weder Papa noch wir wirklich aufeinander warten und konnten zum gemütlichen Teil übergehen.

Donnerstag 06.04.2017
Letterboxtour
Das Wetter war nicht nur besser geworden, im laufe des Tages wurde es immer noch besser, so dass wir richtig schönes Wetter mit Sonne und einigen Wölkchen hatten.
Heute sollten es mehrere Boxen an verschiedenen Orten werden, was für Papa etwas blöd war.
Wir begannen mit einem 3 km GeoCache (Back to the Roots), den wir aufgrund von Startschwierigkeiten auf 5,5 km verlängerten. Papa wartete in der Zeit auf uns, was uns zur Eile trieb, wir wollten ihn nicht unnötig lange warten lassen. Zum Glück lief nach den Startschwierigkeiten, dann alles reibungslos und so fanden wir die Box dann doch noch recht schnell.
Und schon waren wir unterwegs zur nächsten Box, die Sächsische Schweiz Felsenlabyrinth Letterbox. Eine 3 km auch für Kinder geeignete Box, so dass Papa sich entschied mit uns mit zu kommen. Aber wir wurden erst mal ausgebremst, Baustelle, die Strasse hatte keine Decke mehr, da aber der Parkplatz vom anderen Ende der Baustelle noch viel weiter weg war, schlichen wir am Ende verbotener Weiße zum Parkplatz. Während wir die Felsen durchstreiften, wirklich toll durch schmale Gänge, Höhlen und auf Plateaus, machte Papa eine Pause. Im Finale brauchten wir dann doch einen Moment, da wir erst zu früh suchten.
Und weiter ging's zur langen Box des Tages, der Steinernen Jungfrau Letterbox. Und auch hier, Baustelle, nur diesmal war der Parkplatz zu erreichen, aber das ausenrum fahren zu weit und deshalb liefen wir halt hinzus durch die Baustelle. Es folgte eine herrliche Box, mehr oder weniger auf der Höhe, bot sie herrliche Aussichten auf die Burg Königsstein, immer wieder auf den Pfaffenstein und natürlich wunderschöne Felsen und Höhlen. Höhepunkt war dann das erforschen des Pfaffensteins, nur leider taten wir uns hier mit den Aufgaben des Clues, das finden und zuordnen von Fotos zur Karte etwas schwer, so dass wir im Finale weitestgehend ohne Werte da standen, aber nach einigem Gesuche fanden wir sie dann doch. Dadurch und durch die doch etwas verschätzte Dauer, kamen wir dann reichlich spät zurück und Papa wartete schon auf uns. Und natürlich war es auch zu spät um den GeoCache in Königsstein noch mit zu nehmen.
Also zurück, einkaufen und den Abend wieder bei einem gemütlichen Abendessen ausklingen lassen.

Freitag 07.04.2017
es ist halt April
Schon als ich am frühen morgen mal kurz wach wurde, war klar, das tolle Wetter von gestern ist Vergangenheit. Das leise trommeln auf dem Wohnwagendach verriet den Regen. Am Morgen war mal kurz stille, doch das war nur ganz kurz und so viel das aufstehen echt schwer. Und so sollte es den Rest des Tages bleiben, es Regnete nur einmal und schwankte nur zwischen Mittelstark und Stark.
Doch irgendwann schälten wir uns dann doch aus dem Bett, denn eigentlich hatten wir für heute einige Boxen geplant. Aber es war eh abzusehen dass wir die nicht schaffen, vorallem da es neben einer langen Letterbox 4 GeoCaches waren, von denen wir ja keine Ahnung hatten wie lange die sind.
Aber wie immer, erst mal Hunde versorgen und gemütlich frühstücken, wobei ich es heute ziemlich kalt fand. Deshalb wurde die Tafel dann auch schnell aufgehoben und wir machten uns fertig. Als erstes wollten wir die Affensteine-Raubschloss Letterbox machen, nur ein Stück weiter das Kirnitzschtal hoch. 13 km, angegeben mit 6 Stunden, also vermutlich mit ordentlicher Steigung und eventuell nicht ganz einfachem Weg. Und genau so war es auch, zuerst ein langer Aufstieg auf breitem Forstweg, zum warm laufen, was bei den Temperaturen aber genau recht war. Zum Regen war es nämlich auch noch sau kalt. Danach wurde es dann richtig schön. An wieder gigantischen Felsformationen vorbei ging es nun vermehrt über Treppen hinauf.
Leider gab es keinerlei Aussichten, dazu war das Wetter einfach zu schlecht. Endlich oben wechselten wir auf einen Bergpfad, anstrengend, aber wunderschön zog er sich an den Affensteinen entlang.
Doch der Regen setzte uns immer mehr zu, drang langsam durch sämtliche Regenklamotten und kühlte uns völlig aus. Als wir das Finale erreichten war der Clue bereits in der Auflösung begriffen und uns so kalt, dass wir kaum noch stempeln konnten. Und so gab es nur einen kurzen Eintrag und dann nichts wie zurück, die heiße Dusche rief. Es war völlig klar, dass wir heute auch keine weitere Box gehen würden.
Und so gab es mal wieder einen gemütlichen Nachmittag, einfach nur rum gammeln, die Heizung lief und es war mollig warm.

Samstag 08.04.2017
GeoCaches liegen uns einfach nicht
Der letzte Tag. Alle Letterboxen wurden erfolgreich gesucht. So blieben heute nur 4 etwas verteilte GeoCaches über. Also ab das Kirnitzschtal bis Hinterhermsdorf. Doch am Ende wurde nichts aus den 4, wir schafften nur 2 und fanden dabei nur die erste. Also doch nochmal richtiger Frust zum Abschied. Es fing schon damit an, dass es eigentlich keine Strasse zu unserem ersten Startpunkt gab und es auf dem Clue für uns nicht deutlich genug drauf stand und es wie immer ja auch keine Angabe über Länge oder gar den zusätzlich nötigen Weg zum Startpunkt gab. Am Ende fuhren wir verbotener weiße an den Startpunkt, der an einer Pension liegt, der Du bist nicht allein im Wald Box. Die Box an sich war nett gemacht, aber das meiste war beschädigt, es fehlten Sachen. Anscheinend kümmert sich keiner mehr um die Boxenstrecke. Das finde ich doch sehr traurig, vorallem wenn man sich doch anscheinend mal solche Mühe gemacht hat.
Danach ging's weiter ans andere Ende vom Ort und auch da hatten wir etwas Probleme den Startort zu erreichen, konnten die aber schnell lösen. Doch schon der Einstieg in die Box ging reichlich schief. Wir folgten dem Hauptweg, hätten aber abbiegen müssen. Es war als geradeaus beschrieben, aber weder das eine noch das andere war so wirklich geradeaus, obwohl man das wohl schon so sehen konnte, und nach über einer Stunde Schererei, Rumprobiererei und Verzweiflung, Pepe auch genau auf diese Idee kam und wir so endlich in den Clue fanden.. Dachten wir, denn weit kamen wir nicht und wir flogen das nächste mal raus. Rein durch Zufall, bei einem letzten Streifzug durch den Wald bevor wir wieder zurück wollten, nein eigentlich war es nur ein um den Berg rum anstatt drüber zurück, fanden wir dann doch noch den nächsten Punkt. Von dort lief es dann bis zum Finale wie am Schnürchen. Dort suchten wir dann eine weitere Stunde völlig verzweifelt und fanden nichts. Am Ende mussten wir aufgeben, es gab einfach keine Versteckmöglichkeiten mehr, die wir nicht schon 3 mal durchsucht hätten. Nach all dem Gesuche, der vielen Zeit die wir investiert hatten, war das absolut frustrierend. Allerdings sieht es nun wohl so aus, als wäre die Box zu dem Zeitpunkt wohl schon verschwunden gewesen. Sehr schade, die Boxenidee war einfach toll, eine Schatzsuche mit Hinweisen der Räuber selbst in der man die Reihenfolge noch sortieren muss und die Suche rückwärts angeht...
Doch nun war es bereits zu spät um die 2 noch fehlenden Boxen in Angriff zu nehmen, sehr schade.

Sonntag 09.04.2017
und schon geht es wieder nach Hause
Jeder Urlaub geht zu ende, so auch dieser und wie jeder viel zu schnell. Und so machten wir uns, nach ein wenig ausschlafen, einem letzten gemeinsamen gemütlichen Frühstück auf den Heimweg. Diesmal kamen wir auch gut durch und waren so schon am frühen Abend zu Hause.

 

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