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Fluglager in Cham im Beyrischen Wald vom 09.07.2005 - 25.07.2009

  09.07.2009 Anreise
Am 9.07. machten wir uns also auf den Weg nach Cham. Ich hatte schon recht früh alles eingepackt, nur der Papa brauchte noch etwas länger und so wurde es halb elf bis wir angehängt hatten und unser zuhause verließen. Die Fahrt war eher ereignislos. Mit zwei kurzen Pausen ereichten wir so gegen vier den Flugplatz in Cham. Enzo und auch Jill waren während der Fahrt super lieb. Sie schliefen beide, machten in den Pausen brav Pipi und ansonsten hörte man nichts von den Beiden.
In Cham angekommen sagten wir kurz hallo, es waren ein paar wenige Chamer da. Dann machten wir uns gleich dran, unseren Wohnwagen zu parken und das Vorzelt aufzubauen denn es sah stark nach Regen aus. Eigentlich wollten die Chamer uns noch schnell die Wiese mähen, aber der Rasenmäher versagte den Dienst. War aber nicht so schlimm, so hoch ist die Wiese nun auch wieder nicht.
Wir bauten also schnell unseren Wohnwagen und das Vorzelt auf. Während ich noch die letzten Handgriffe erledigte ging der Papa vor wegen Toilettenschlüssel fragen. Kaum war er weg fing es an zu regnen. So richtete ich noch ein paar Sachen ein und nach dem Regen tauchte auch der Papa wieder auf. Auch er richtete sich fertig ein und dann sorgten wir erst mal für Strom. Als dies fast geschafft war - die letzten Handgriffe konnte der Papa auch ohne mich machen - machte ich mich mit dem Krümel und Jill auf eine kurze Runde laufen. Ich ging über den Zeltplatz und drüben an den Bach. Enzo wollte gern ins Wasser, aber mir war das zu regnerisch. Also sagte ich nein. Er akzeptierte das auch, trottete aber immer ziemlich dicht am Ufer lang. Und Jill sprang um ihn rum. Und plötzlich war der Boden unter ihren Füßen weg. Es machte platsch und sie lag im Wasser. Schnell versuchte sie wieder raus zu kommen, aber die Böschung war zu hoch und zu sehr zugewachsen. Also packte ich sie am Geschirr und setzte sie aufs Trockene.
Der Rest des Tages/Abend verlief dann wieder ereignislos. Wir fuhren zum Essen weil wir dem Wetter nicht trauten. Aber das hielt. Im Lokal lagen beide brav um mich rum und schiefen. Beim Rausgehen erfreuten sie noch eine Familie, die beide durchknuddelte.
Wieder zurück spielten die beiden noch auf der Wiese, während ich Sonnenuntergangsbilder machte. Dann ging es zurück zum Wohnwagen und bald ins Bett...

10.07.2009 Erste Ausflüge
Wir standen gegen acht auf und machten uns auf den Weg zum Frühstück. Nachdem wir dann noch ein paar Dinge sortiert hatten machten wir uns gegen elf auf den Weg. Wir wollten etwas die Gegend erkunden. Leider war das Wetter immer noch durchwachsen. So fuhren wir gemütlich nach Reichenbach, wo wir uns das Kloster ansehen wollten.
Wir betrachteten uns die Kirche erst einmal von außen. Einen schönen Park hatten sie da, generell sah das ganze Gelände sehr gepflegt aus. Wir machten es uns dann auf einer Bank gemütlich. Nur Jill wollte gern Schmetterlinge jagen...
Wieder vorne beschloss ich mir die Kirche auch noch von Innen anzusehen. Papa setzte sich mit den Hunden wieder auf eine Bank, während ich in der Kirche verschwand. Eine typisch bayrische Barockkirche. Sehr überladen, aber alles sehr hell und freundlich. Und wirklich sehr bunte Deckenmalereien. Irgendwie schon beeindrucken, aber auch sehr kitschig. Nachdem ich wieder draußen war übernahm ich Enzo und Jill, die mal wieder ein paar Leute beeindruckt hatten, und der Papa ging sich auch noch die Kirche von Innen ansehen. Auf dem Weg zurück zum Auto kamen wir erneut an dem Pärchen vorbei und Enzo und Jill bekamen noch ein paar Streicheleinheiten. Zurück im Auto gab es erst einmal Futter für alle.
Dann fuhren wir weiter, wir wollten schauen, ob wir nicht noch einen der vielen Seen fanden, die auf der Karte eingezeichnet waren. Papa traf nicht ganz die Straßen die er wollte, aber schließlich gelangten wir doch noch an einen See, einen recht großen sogar. Allerdings fing es gerade an zu regnen, als wir unser Auto parkten. Und so beschlossen wir den Schauer im Auto abzuwarten. Es dauerte auch nicht all zu lang und schon kam die Sonne wieder zum Vorschein. Und so machten wir uns mit Enzo und Jill auf den Weg runter zum See. Enzo durfte nun endlich baden gehen, was er auch reichlich ausnutzte. Nur Jill traute sich wieder nicht. Aber es war auch ganz schön windig und so war das Wasser entsprechend unruhig. Nachdem die beiden ausgiebig geplanscht hatten und es hinten schon wieder schwarz wurde machten wir uns auf den Weg zurück zum Auto. Jill fand was zu fressen und ging damit stiften. Ich war sauer, aber sie kam nicht. Ich ging dann mit dem Papa zurück zum Auto, sie kam dann hinterhergerannt, aber leider fuhr da auch gerade ein Auto...
Aber sie blieb brav am Straßenrand und rannte nicht auf die Straße. Also das war ne Zufahrt, keine richtige Straße. Außerdem hatte sie der Fahrer vorher schon gesehen und machte langsam. Am Auto ließ sie sich dann auch widerstandslos einfangen, aber ich stopfte sie kommentarlos in ihre Box, ich war schon etwas wütend. Diese kleine Mistbiene muss aber auch alle fressen!!!
Nun ging es zurück nach Cham. Vorne am Supermarkt legten wir noch einen kurzen Stop ein. Die Hunde waren müde und warteten brav im Auto, während wir noch ein paar Kleinigkeiten besorgten. Wieder zurück am Wohnwagen ging gerade ein heftiger Schauer nieder. Während ich schnell die Hunde auslud und mich im Wohnwagen verzog, zog es der Papa vor im Auto zu warten. Nass, zufrieden und etwas müde machten wir es uns im Wohnwagen bequem.
Um halb acht machten wir uns dann auf den Weg zum Abendessen. Wir fuhren mit dem Auto los und schauten, wo wir ein schönes Lokal finden. In der Altstadt von Cham sahen wir dann eins, was uns zusagte. Es war zwar etwas gehobener, aber hübsch eingerichtet. Und das Essen war wirklich sehr lecker und die Bedienung total freundlich!
Wieder zurück am Platz machten wir es uns im Wohnwagen bequem, schwätzten noch etwas und gingen dann doch recht früh zu Bett...

11.07.2009 Erste Eindrücke von der Stadt
Heute ging der Papa erst mal Duschen, dann machte er Frühstück. Ich blieb noch etwas liegen. Nach dem Frühstück fing ich an Bilder auszulesen, zu bearbeiten und Bericht zu schreiben. Der Papa hat sein Rad genommen und ist vor zum Supermarkt geradelt noch etwas Butter kaufen, denn die würde uns sonst morgen, wenn auch die anderen zum Frühstück da sind, nicht reichen.
Ansonsten war der Tag eher gemütlich. Gegen Mittag hab ich mir den Krümel geschnappt und bin mit ihm eine Runde Radfahren gegangen. Einmal durch den Ort. Da er aber nicht so super lief und ich dann auch keine Lust mehr hatte, wurden es nur vier Kilometer.
Gegen vier sind dann die ersten eingetrudelt. Der Klaus und der Ingemar, später dann auch noch der Reimar, die Claudia, der Kalle und der Lux. Der Rest kommt wohl erst Morgen...
Wir saßen dann noch gemütlich zusammen, Abends haben die Chamer was gekocht und wir haben etwas geholfen.

12.07.2009 Ein gemütlicher Tag
Heute Morgen haben der Krümel und ich den Papa beim Brötchenholen begleitet. Jill musste solang in ihrer Box im Auto warten. Das hat sie auch brav getan. Dafür durfte sie mich dann zum Frühstück begleiten. Danach hab ich auch den Krümel wieder geholt und erst einmal Bilder ausgelesen. Das Wetter ist heute besser, sonnig, mal sehen, wie lang es hält...
Das Wetter hielt eigentlich den ganzen Tag. Und so wurden auch die ersten Starts absolviert, aber eher noch zurückhaltend. Ich hab mir wieder mehr oder weniger einen gemütlichen Tag gemacht. Viel gefaulenzt. Jill war die meiste Zeit bei mir, durfte mit den Leuten spielen. Enzo hat dagegen meist am Wohnwagen gelegen, da er immer noch überlegt, ob er nicht doch Windenseilschirme jagen soll...
Dafür hab ich ihn mir dann später geschnappt und wie sind zusammen Radfahren gegangen. Zuerst mal am Flugplatz entlang, dann einen Abstecher an dem Bach entlang. Leider endete der Weg dann einfach, aber ich hatte keine Lust zurück zufahren, also sind wir querfeldein über die Wiese geradelt. War gar nicht so einfach. Zur Belohnung durfte der Krümel dann dort auch noch ins Wasser springe. Weiter ging es dann durch den Ort zurück.
Abends waren wir dann mit der ganzen Mannschaft, inzwischen war der Rest (bis auf ganz wenige, die erst Montag bzw. Dienstag kommen) eingetrudelt, in die Wasserwirtschaft was Essen gegangen. Ein paar Chamer waren auch mit. Jill und Enzo lagen unter der Bank und waren diesmal wirklich super lieb! Da wir erst um elf wieder zurück waren, bin ich ziemlich sofort ins Bett gegangen. Ich schlaf nicht gut und bin dementsprechend müde...

13.07.2009 Ein schwühlwarmer und fauler Tag
Heute war nun entgültig wieder gutes Wetter, Sonne und schwülwarm.
Nachdem der Papa und ich mit dem Krümel Brötchen holen waren wurde gefrühstückt. Danach Briefing und Aufbau. Heute wurde geflogen. Es ging sogar recht gut! Auch ich kam zum fliegen, allerdings nur in der Motormaschine. Der Karl (einer der Chamer) wollte mit der Remo fliegen und fragte, wer mit will. So kam ich wenigstens auch mal ne halbe Stunde in die Luft.
Jill wurde von den anderen Vormittags wieder reichlich bespaßt, so dass sie den Nachmittag komplett verschlafen hat. Mit dem Krümel bin ich rüber an den Bach gegangen und hab Stöckchen gespielt. Ansonsten war eher ein ruhiger Tag, aber die Hitze hat uns doch allen zugesetzt.
Heute Abend war dann das erste Mal der Catering-Service da, der uns ab jetzt das Essen bringt. Es gab Schnitzel mit Pommes.

14.07.2009 Ein kleiner Stadtrundgang
Heute mussten wir keine Brötchen holen, aber ich bin trotzdem mit dem Krümel eine Runde Rad gefahren, einmal um den Flugplatz herum. Danach wie immer Frühstück und aufbauen. Es versprach wieder ein heißer Tag zu werden, es war schon morgens sehr schwül. Aber der Wetterbericht sprach von nicht so tollem Wetter und es sah auch danach aus, als würde es spätestens Nachmittags regnen. Die Front zog dann aber doch nördlich vorbei und so wurde es ein heißer, sonniger Tag.
Gegen elf beschloss ich die Hunde dem Papa anzuvertrauen und nach Cham zu radeln ein paar Kirchen besichtigen. Es wurde dann zwar nur eine, die andere war verschlossen, aber auch so startete ich einen kleinen Stadtrundgang, den ich bei Gelegenheit (möglichst bald) fortsetzten möchte.
Wieder zurück verging der Tag recht faul. Es wurde immer heißer und wir alle immer träger. Jill verschlief eigentlich den ganzen Tag. Nachdem sie morgens wild rumgetobt hatte und bei der Hitze war sie einfach müde. Enzo durfte noch einmal kurz baden gehen, ansonsten schlief auch er sehr viel.
Gegen acht gab es dann Abendessen, Schweinebraten mit Knödel und Kraut, danach saßen wir noch gemütlich beisammen, unterhielten uns und ein paar spielten Skat...

15.07.2009 Eine Kantour und mit dem Rad durch Cham
Nachdem es heute Nacht ein paar heftige Gewitter gab musste ich heute morgen erst einmal mit den Hunden im Regen Gassi gehen. Also gab es nur eine kurze Pipirunde. Während des Frühstücks hörte es dann allerdings auf zu regnen. Es wurde dann sogar sonnig. Fliegerisch zwar nix, aber so ganz schön. Also beschlossen wir, eine Kanu Tour zu machen. Die meisten sind mit, Papa wollte nicht so recht, er wollte lieber auf die Hunde aufpassen. Er ist zwar mitgefahren, hat aber die Boottour nicht mitgemacht, sondern war mit Enzo und Jill unterwegs, saß im Biergarten.
Wir hatten viel Spaß, es war sonnig und warm und natürlich gab es auch die ein oder andere Wasserschlacht. Allerdings hatte ich meinen Foto nicht dabei, das Risiko war mir zu groß. Aber der Papa hat ein paar Bilder vom Ufer aus gemacht.
Am Ende hat er dann auf uns gewartet und ich hab mit dem Krümel Stock im Regen gespielt. Der war natürlich begeistert und mal wieder klatschnass. Jill auch denn die ist das eine mal zu weit vor und lag drin...
Dann sind wir alle noch in den Biergarten was Essen und Trinken gegangen. Es war inzwischen auch bewölkt, und als wir gerade mit Essen fertig waren fing es an zu regnen...
Wieder zurück wurde gefaulenzt, bis es Abendessen gab, Schinkennudeln und Salat. Danach hab ich mir den Enzo geschnappt und bin noch einmal mit dem Fahrrad hoch nach Cham gefahren. Wir haben uns die mögliche Strecke für die Letterbox angesehen, die ich verstecken möchte. Um halb zehn waren wir nach sieben Kilometern müde und zufrieden wieder zurück.

16.07.2009 Es wurde auch viel geflogen...
Heute ist es wieder warm und schwül. Die Hunde entsprechend träge, aber nicht nur die Hunde. Morgens war ich mit den beiden eine kurze Runde Gassi. Dann war viel schlafen angesagt. Mittags noch mal eine Runde baden für den Krümel, und Abends wildes Spiel für Jill. Und heute hat sich auch der Krümel dazu herab gelassen mit der Kleinen zu spieen. Total süß!
Ich war dagegen heute richtig faul. Die anderen sind geflogen, wir haben heute ganze 39 Starts gemacht. Ich saß die meiste Zeit faul dabei, hab ein bisschen geholfen aber meistens nur im Schatten gesessen.
Abends wurde es dann etwas kühler und so flogen sie etwas länger, nur unterbrochen vom Abendessen (Geschnetzeltes mit Nudeln). Erst um halb neun - oder war es schon neun? - haben sie Schluss gemacht und weggeräumt. Inzwischen waren auch der Andreas und die Anderen wieder da, die den Dirk geholt haben, der auf einem Acker außen gelandet war.
Danach ging es dann richtig lustig zu. Es gab einige Kasten Freibier, außerdem Sekt. Ein paar landeten mehr oder weniger freiwillig im Pool und als es dunkel war begannen sie mit ein paar komischen Spielchen. Aber es wurde viel gelacht!

17.07.2009 Bauchweh
Heute ging es mir nicht gut, ich hatte seit morgens Bauchweh. Dementsprechend hatte ich zu nix Lust, setzte mir die Hitze auch mehr zu als sonst. So hing ich die meiste Zeit im Liegestuhl rum, hab etwas gelesen und den anderen beim Flugbetrieb zugesehen. Enzo und Jill waren eine ganze Zeit am Wohnwagen, aber auch einige Zeit bei mir am Liegestuhl bzw. beim Papa. Maren hat morgens mit Jill eine Runde gespielt, und auch so war die Kleine meist gut beschäftigt. Mit dem Großen war ich Mittags drüben am Bach eine Runde schwimmen. Aber ansonsten mussten sie sich heute mal mit weniger begnügen...
Abends hatte ich die beiden dann beim mir vorne, es war ja Höhepunktsfeier, oder wie auch immer. Diesmal hatten sie beschlossen das Fest nicht am Ende zu machen, sondern in der Mitte. Und so war der Winne aus Neustadt gekommen und hatte Pfälzer Spezialitäten zum Essen mitgebracht. Wein und Bier, sowie auch Schnaps wurden reichlich vertilgt....
Ah ja, noch eine Geschichte von heute Morgen: Als ich an den Wohnwagen kam schaute mir Jill wie immer entgegen. Und ich sehe sie und denke, man, was hat die wieder geschafft, wie sieht die denn aus. Jill war ganz schwarz im Gesicht. Frech grinste sie mich an. Sie hatte wohl ihre Nase zu dicht in/an mein Fahrrad gesteckt und sich so die ganze Schnauze an der Kette schwarz gefärbt. So konnte ich das ja schlecht lassen. Also hab ich sie im Bad mit etwas Wasser und Seife eingeschmiert, nun musste die Seife aber wieder weg. Aber die Waschbecken sind zu klein, so ging das nicht. Also raus, den Papa geschnappt und einen Eimer Wasser und Jill gewaschen. Sie fand das gar nicht gut und hat mich erst einmal mit dem Arsch nicht mehr angesehen. Aber fünf Sekunden später war das ganze auch schon wieder vergessen.

18.07.2009 Regensburg
Wir waren heute in Regensburg, passend, im Regen in Regensburg. Nachdem wir den Vormittag faul mit reden, Bilder bearbeiten, etc. verbracht hatten, sind wir gegen Mittag hier weg gefahren und waren etwa um 13:00 Uhr in Regensburg. Es hat geregnet. Wir haben uns dann die Kirche am Schloss angesehen, Papa und ich abwechselnd, da einer immer mit den Hunden draußen bleiben musste. Danach ging es weiter in die Innenstadt, es hat immer noch geregnet. Das Lokal wo sie eigentlich hin wollten hatte wegen Reichtum geschlossen. Also eigentlich hatten sie bis um 16:00 Uhr geöffnet waren aber um halb drei schon ausverkauft, so dass sie keinen mehr rein gelassen haben. Also sind wir in ein Cafe in der Nähe gegangen und haben dort was gegessen. Leider hat mir seit Mittag mein Bauch wieder Schwierigkeiten gemacht, und die Dampfnudel, die ich gegessen hab war wohl ein Fehler. Danach ging es mir wieder richtig beschissen...
Später war ich dort auf Toilette, und das war echt komisch. Ich kam aus dem Klo und da stand eine Frau am Waschbecken und hat sich die Hände gewaschen. Sie sieht mich an und fragt, ob sie hier falsch ist. Ich war etwas irritiert und meinte, Nein, wieso sollten sie hier falsch sein. Sie war dann etwas durcheinander und murmelte was von das Klos sieht so anders aus, irgendwas sei komisch und verschwand.... Ich denke sie hat mich für einen Jungen gehalten...
Aber wenigstens hatte es aufgehört zu Regnen, als wir das Cafe verließen. Ich war inzwischen total durchgefroren, denn wir hatten draußen unter der Markise gesessen und es ist nicht mehr so warm...
Weiter ging es nun zum Regensburger Dom. Auch den haben Papa und ich uns abwechselnd angesehen. Die beiden waren derweil echt super lieb und die Kleine wird langsam richtig stubenrein! Auch wenn sie vor dem Dom auf das Pflaster gemacht hat (Pipi und nen Haufen), aber es gab dort auch nix grünes, und sie wollte eigentlich nicht... Der Krümel hat es sich mal wieder verkniffen, so dass wir auf der Heimfahrt anhalten musste, weil er hinten drin geheult hat. Leider hat es schon wieder geregnet, aber er ist nur ans nächste Gebüsch und da stand er dann...
Auf jeden Fall haben wir uns nach dem Dombesuch aufgeteilt, ein paar wollten noch ins Schloss, aber da ich da nicht mit den Hunden mit kann, beschlossen der Papa und ich heim zu fahren. Papa und ich waren dann gegen sechs wieder hier und ich hab mich erst einmal ne Runde hingelegt. Jetzt geht es mir langsam wieder besser.
Abends hab ich dann nur ne Kleinigkeit von dem Gulasch gegessen und saß dann noch recht lang mit Maren, Sarah und Karina zusammen. Wir haben Mensch ärger dich icht gespielt und viel gequatscht.

19.07.2009 Ein ruhiger Tag
Heute war eher wieder ein ruhiger Tag. Sie sind geflogen. Ich bin immer noch nicht 100%ig fit und war sehr lustlos. Ich hab viel gelesen, draußen war es bald recht kühl. Dann kam auch der erste Schauer, aber danach sind sie weiter geflogen, bis dann der zweite Schauer kam. Danach war die Lust irgendwie nicht mehr so groß. Da war es aber auch schon später Nachmittag....
Der Platz ist wieder total aufgeweicht, man kann nirgends hingehen ohne nasse Füße zu bekommen. Alles steht unter Wasser.
Mit den Hunden hab ich auch nicht so viel gemacht. Hier gibt es leider keine Spazierwege den man gehen könnte. Am besten ist es die Bahn (etwa 1km) hoch zu gehen das hab ich heute morgen auch getan. Die beiden sind frei um mich rum getobt. Danach, als der Flugbetrieb schon begonnen hatte, haben sie angefangen, ne Runde miteinander zu spielen. Allerdings waren beide an der Leine, sind wie wild um mich rum. Ich hab sie dann beide einfach los gelassen, es war nur ein Flieger in der Luft, das war überschaubar und ich konnte sie rechtzeitig einfangen. Sie hatten viel Spaß, auch wenn der Krümel irgendwann genervt war. Die Kleine ist aber auch zu frech.
Nachmittags hat die Kleine dann bei mir auf dem Schoß geschlafen, während ich in der Kantine saß und gelesen hab. Der Große war draußen beim Papa und hat dem Flugbetrieb zugesehen. Er hat es sichtlich genossen.
Heute Abend war ich dann wieder ne Runde über die Bahn spazieren, die Kleine hat wieder dauernd in den Enzo gebissen, der hatte aber heute Abend keine Lust...
Danach waren beide recht feucht, wegen der nassen Wiese und die Kleine hat angefangen zu zittern. Außerdem war ja auch schon halb zehn vorbei und so hab ich sie im Wohnwagen gefüttert, da kann sie sich nun auf mein Bett kuscheln, da ist es schön warm.

20.07.2009 Papas Geburtstag
Heute war also Papas Geburtstag. Und ich hab sogar dran gedacht und ihm als erste gratuliert.
Ansonsten war es ein sehr ruhiger Tag. Das Wetter war morgens gut, aber es zogen immer mehr Wolken auf und am Nachmittag kam dann der erste Schauer. Fliegerisch war es wieder nicht so der Hit, aber zum Schulen ok.
Ich hab die Hunde morgens wie immer am Wohnwagen gefüttert und sie nach dem Frühstück dann vor geholt. Jill hat erst mal den Krümel zum spielen aufgefordert, aber der wollte nicht, also hat sie sich allein beschäftigt. Der Krümel wollte lieber Stock spielen und hat auch einen Dummen gefunden. Danach haben wir den Vormittag gemütlich am Start verbracht, haben den Fliegern zugesehen und Enzo und Jill haben geruht. Am Nachmittag hat der Papa mit dem Krümel einen Runde gespielt und ich hab meine Cham-Letterbox fertig gemacht. Jetzt brauch ich nur noch Zip-Beutel, dann kann ich sie verstecken.
Nach dem Abendessen habe wir dann noch mit einer kleinen Gruppe, geführt vom Flori (einer der Chamer) einen kleinen Spaziergang nach Cham rein gemacht. Flori hat uns dann ein bisschen die Stadt gezeigt. Um zehn waren wir dann wieder hier und haben noch eine Runde gemütlich beisammen gesessen.

21.07.2009 Eine Letterbox wird versteckt
Heute war das Wetter wieder richtig gut. Sonne pur und heiß.
Nachdem wir den Morgen gemütlich verbacht hatten machte ich mich am Nachmittag mit dem Enzo auf, die Letterbox zu verstecken. Wir fuhren mit dem Fahrrad hoch auf den Kalvarienberg. Unterwegs bekam der Enzo leichten Durchfall, aber da machte ich mir noch keine Gedanken, so ging es ihm blendend, er hatte es mal wieder viel zu eilig. Oben angekommen stellt ich das Fahrrad ab und machte mich mit dem Krümel zu Fuß auf ein geeignetes Versteck zu finden. Der Enzo war schon etwas müde, genoss aber den kühlen Wald und wartete brav am Baum angebunden, bis ich meine Box versteckt hatte.
Rückzus nahmen wir nicht den direkten Weg, sondern fuhren durch den Stadtpark, wo der Enzo mal schnell in den Brunnen springen durfte zur Klosterkirche Maria Hilf. Als ich das letzte mal hier war, war es zu spät gewesen und die Kirche schon zu. Diesmal war sie offen und ich konnte sie mir in Ruhe ansehen, während der Krümel draußen mein Rad bewachte. Danach ging es weiter runter zum Regen, wo der Enzo noch einmal schnell ins Wasser durfte. Dann ging es zurück zum Flugplatz, wo die kleine Jill artig geschlafen hatte.
Enzo ließ ich am Wohnwagen, wo er etwas verschnaufen sollte, bevor ich die beiden fütterte. Er wollte dann nicht fressen, später kam dann auch noch wässriger Durchfall dazu. In der Nach übergab er sich dann auch mehrmals...
Abends waren wir alle zusammen auswärts Essen. Da es dem Enzo nicht so gut ging, war ich davon nicht so begeistert, aber er lag brav unter der Bank, genauso wie Jill. Wieder zurück saßen wir noch kurz vorne zusammen, bevor ich mit den Hunden ins Bett bin.

22.07.2009 Enzo ist krank
Nach einer unruhigen Nacht, in der ich mit dem Krümel mehrmals draußen war, bin ich erst spät (um halb zehn) aufgestanden. Enzo ging es immer noch nicht besser, auch wollte er immer noch nichts fressen. Also lag er meist bei mir im Schatten rum, sein feuchtes Handtuch über dem Rücken und hat geschlafen.
Auch heute war es wieder warm, und so hab ich auch einen faulen Tag verbracht. Dadurch das der Krümel nicht fit war, wollte ich auch nichts anderes. Jill war etwas enttäuscht, das der Bub nicht mit ihr spielen wollte, aber sie hat wie immer andere Opfer gefunden.
Und Nachmittags ging es dem Krümel dann endlich besser. Ich hatte ihm Reis gekocht und einen Apfel gerieben und darüber ne 5-Minuten Terrine gegossen (Hühner-Nudel-Topf in Ermangelung von Hühnerbrühe), aber Mittags wollte er davon noch nichts. Aber um vier, da hatte er endlich wieder Hunger. Nun ist er zwar noch schlapp, aber ich denke es geht jetzt aufwärts!

23.07.2009 Eine weitere Kanutour
Heute wollten sie Sonnenaufgangsfliegen machen, was sie auch taten. Um vier war für die, die mitmachen wollten aufstehen. Natürlich wurde Jill wach und musste raus, also bin ich mit ihr ne Runde gelaufen. Aber ich hab beschlossen, das ich lieber wieder ins Bett geh und dann dafür ausgeschlafen bin. Denn für heute war heiß mit Gewittern am Nachmittag vorher gesagt und wir hatten beschossen Kanu fahren zu gehen.
Wie immer frühstückte ich um kurz nach acht, nachdem ich die Hunde gefüttert hatte. Danach wurde alles klar gemacht und gegen zehn ging es los. Bis wir dann die Boote alle im Wasser hatten war es elf. Ich hab das Altherrenboot erwischt, Papa, der Anton und ich...
Diesmal waren wir recht schnell unterwegs und so waren wir um kurz nach eins am Ziel. Allerdings hat es auch wieder ne ganze Zeit gedauert, bis alle Boote wieder aus dem Wasser waren. Ich war etwas unruhig, weil es hat so natürlich auch entsprechend länger gedauert, bis sich die Fahrer auf den Weg zu den Autos machen konnten, und da warteten schließlich Enzo und Jill. Die hatte ich zusammen in den Kofferraum gesteckt, Enzo noch mit nem feuchten Handtuch über dem Rücken, alle Fenster auf und unter den Bäumen im Schatten geparkt. Aber die beiden hatten die Zeit super gut überstanden, im Auto war es noch angenehm und sie waren wirklich sehr brav gewesen, kein Laut, nichts.
Wie immer gingen wir im Biergarten was Essen und Trinken. Ich ging mit, während Papa das Auto holen war. Diesmal dauerte es recht lange, wohl auch, weil Enzo noch ne Runde in den Regen hüpfen durfte, bevor der Papa los fuhr. Somit war ich schon mit dem Essen fertig, als er endlich mit den Hunden kam. Während ich mir noch ein Eis genehmigt hab, lagen die zwei brav neben mir. Dann bin ich mit ihnen noch einmal runter an den Regen und der Enzo durfte schwimmen, während Jill am Rand etwas im Wasser geplanscht hat.
Der Nachmittag verlief dann ruhig, später kamen dann auch die ersten Gewitter, so das wir dann Abends unter einem Pavillon im Regen grillen mussten. Wir saßen dann noch eine ganze Zeit zusammen, haben uns unterhalten und gesungen.

24.07.2009 Ab in die Luft
Heute war also unser letzter Tag, morgen würde es wieder nach Hause gehen...
Das Wetter war wieder recht gut, wenn zu der Sonne auch einige Wolken kamen. Und es war nicht mehr so warm. Das machte es kleidungstechnisch nicht ganz so einfach, Hemd aus, wenn die Sonne raus kam, wieder an, wenn sie hinter einer Wolke verschwunden war.
Heute wurde ein letztes Mal geflogen, und auch ich kam in die Luft. Der Papa machte mit mir zwei Starts mit der ASH 25, leider konnten wir uns nicht halten und so waren es insgesamt noch nicht einmal 30 Minuten, die wir geflogen sind.
Enzo geht es nun endlich wieder richtig gut. Er hat zwar die meiste Zeit faul rum gelegen, aber er frisst wieder normal. Jill war fit wie immer und hat vor allem am Abend wild rumgetobt.
Da die anderen zum Abendessen aufs Volksfest ins Bierzelt sind, haben der Papa und ich beschlossen, noch ein letztes Mal Essen zu gehen, denn mit den Hunden wollte ich auf keinen Fall ins Bierzelt. Hertels (er ursprüngliche Chamer, sie aus Hassloch, wo die beiden auch wohnen) haben uns begleite. Das Essen war lecker und die Hunde waren beide wieder sehr lieb, auch wenn Jill etwas unruhig war.

25.07.2009 Abreise
Heute ging es also wieder nach Hause. Wir schliefen wie immer bis kurz nach acht, dann erst einmal Hunde versorgen und Frühstücken. Nach dem Frühstück fingen wir gemütlich an unsere Sachen zusammen zu packen und alles so im Wohnwagen zu verstauen, dass nichts durch die Gegen fliegen konnte.
Um zehn war es dann soweit, die meisten hatten gepackt und wir überreichten den Chamern unser Abschiedsgeschenk, nichts besonderes, einfach ein paar Kleinigkeiten. Gemütlich machten wir uns dann um halb elf auf den Weg, wir wollten keine Kolonne fahren, außerdem war auch ein Teil schon weg.
Zwei Pausen und fünf Stunden später fuhren wir zuhause vor. Die Hunde waren auch auf der Rückfahrt ganz brav, haben artig hinten im Kofferraum, bzw. Jill in ihrer Box geschlafen.
Schön war's!
 

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