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Letterboxurlaub im Bayrischen Wald 27.02.-04.03.2012

 
 
Montag 27.02.2012
Anreise mit erster Box und erster Katastrophe
Pepe hat mich pünktlich um 14 Uhr auf der Arbeit abgeholt und wir haben uns gleich auf den Weg in den Bayrischen Wald gemacht. Ich frage mich echt wer auf die bescheuerte Idee kam im Februar zum Letterboxen in den Bayrischen Wald zu fahren.
Es fing auch gleich mal Katastrophal an...
Auf der Fahrt plagte mich die ganze zeit das Gefühl was vergessen zu haben, dem war aber zum Glück nicht so, auch wenn wir uns in Bezug auf die Küchenutensilien etwas besser ausrüsten werden in Zukunft wenn wir in Ferienhäuser oder Wohnungen fahren.
Hinter Heilbronn ging es ab nach Löwenstein um Lillys Löwenstein Letterbox zu suchen. Den Parkplatz fanden wir, auch wenn es etwas komisch war, sofort. Mitten auf dem Schulhof, wo auch ein paar Kinder spielten.
Dann ab in den Wald und gemütlich zur Ruine hoch und natürlich unterwegs ein paar Werte gesammelt. Alles in allem ein eindeutiger Clue und eine schöne kleine Runde, genau richtig für jetzt.
Die Box war dann auch schnell gefunden. Beim Stempeln wurde es Lex dann zu langweilig und er entschied sich zum Auto zurück zu gehen und war davon auch nicht abzuhalten. Ich also hinterher, holte ihn aber erst am Auto ein, wo er seelenruhig neben dran stand, weder die sielenden Kindern, noch die Mütter, noch den Hund beachtend. Als Pepe dann mit Jill kam waren die Kinder bereits bei uns gestanden und durften dann auch noch mal Jill schmusen.
Weiter ging es, doch kaum auf der Autobahnauffahrt riss auf dem Beschleunigungsstreifen der Gaszug. Also zum Ende des Streifens, einen Standstreifen gab es hier nicht, rollen lassen und den ADAC verständigt. Ich liebe diese Standardauskunft: "Innerhalb der nächste Stunde ist jemand bei ihnen", dann sollen sie sich bitte erkundigen ob dem auch wirklich so sein kann. Da wir nicht wussten wann er nun wirklich kommt, er hätte ja auch schon nach 15 Minuten da sein können, sind wir die nächsten 1,5 Stunden auf der Wiese direkt neben der Autobahn rumgestanden, bzw. auf und ab gegangen, es wurde nämlich irgendwann wirklich kalt. Inzwischen war es dann auch noch dunkel geworden, bis der Pannendienst dann endlich kam. Zum Glück konnte er uns das Ganze provisorisch reparieren und wir somit weiter fahren. Aber inzwischen war es reichlich spät geworden.
Um 22 Uhr erreichten wir dann endlich unsere Ferienwohnung. Das letzte Stück von der Autobahn bis dahin war noch mal sehr interessant. Ein steter Wechsel zwischen grün und doch nicht gerade wenig Schnee. Vor unserem Haus türmten sich auch ordentliche Schneeberge.
Die Vermieter waren sehr freundlich, aber von 3 großen Hunden, dann doch etwas überrascht...
Für uns hieß es nun nur noch schnell alles aus dem Auto holen, essen kochen, Hunde versorgen und dann bald ins Bett.

Dienstag 28.02.2012
Cahm um eine 2. Box berreichert
Als erste Station stand Cham auf dem Plan. Das Wetter war ziemlich bescheiden, so war es vormittags noch halbwegs trocken, Nachmittags regnete es dann fast die ganze Zeit.
Cham war komplett grün, von Schnee keine Spur. Zuerst machte ich mich, natürlich in Pepes Begleitung auf die Suche von Pepes Cham Box. Eine Stadtbox, was mit den 3 Jungs an der Leine schon manchmal etwas anstrengend werden kann. Cham ist aber auch eine wirklich schöne Stadt. Und ruck zuck ist man aus der Stadt draußen und auf dem Kalvarienberg wo dann auch die Box liegt, die leicht zu finden ist und völlig unversehrt in ihrem Versteck liegt. Sie wurde auch öfters als im Forum eingetragen gefunden, immer wieder auch zufällig von GeoCachern, denn dort oben liegt auch ein GeoCache.
Anschließend machten wir uns auf den Weg nach Chamünster, zum Friedrich-Nitsche-Weg um unsere Nitsche-Lamberg Letterbox zu verstecken und den Weg dafür zu erkunden. Lex blieb dieses mal im Auto, an sich haben wir das genau falschrum gewählt, war doch die Stadt für ihn sicher nicht so schön, wie es der Wald gewesen wäre.
Der Weg bis auf den Lamberg ist schön, danach geht es ein Stück auf Asphalt und da uns das zu lang wurde versuchten wir einen anderen Abzweig. Dummerweise merkten wir nicht wie wir den Berg umrundeten und waren begeistert als wir wieder auf den Nitsche Weg trafen. Erst ein Stück weiter merkten wir das es der Hinweg ist! Also alles wieder zurück und doch auf dem Asphalt auf dem Friedrich-Nitsche-Weg weiter, zum Glück war der Asphalt nicht so lang. Danach war der Weg wieder schön, aber nicht mehr so schön wie am Anfang. Nun ging es auf einem eher breiten Forstweg weiter bis zur Chamfurther Senke. Hier kann man dann einen Abstecher zum Ödenturm machen, den wir natürlich ansahen, aber aus dem Clue dann doch draußen ließen. Von der Chamfurter Senke begannen wir dann das Finale und fanden doch eine gute Möglichkeit in den Wald zu gelangen und unsere Box zu verstecken. Für den Rückweg versuchten wir es erneut mit einem Abstecher vom Friedrich-Nitsche Weg, da dieser durchs Dorf führt, aber auch das Misslang und wir landeten fast an selber Stelle wieder auf dem Weg. Also doch die komplette Runde auf dem Friedrich-Nitsche Weg.
Zufrieden machten wir uns auf den Heimweg, immerhin war es heute ein erfolgreicher Tag gewesen, wenn wir auch ordentlich nass geworden waren. Zu Hause wartete aber eine schöne warme Badewanne auf uns. Allerdings musste vorher noch ein kurzer Stopp im Rewe sein, wir brauchten noch was zu Essen für heute und die nächsten Tage.

Mittwoch 29.02.2012
Wer behauptet die Box wäre bei Schnee nicht machbar?
Spontan entschieden wir uns die Reihenfolge der Boxen etwas umzuplanen und heute die Breinhof Letterbox zu machen. Auf dem Weg dorthin wollten wir noch den GeoCache Letterbox Hybrid beim Aussichtsturm mitnehmen, Leider war auch heute das Wetter nicht so toll, aber immerhin kein Regen mehr, nur Nebel. So hatten wir vom Aussichtsturm aber leider so gar keine Aussicht. Schon dort lag reichlich Schnee, was aber bei diesem Cache nicht weiter störte, da er auf dem Aussichtsturm im trocknen lag. Nichts groß zu laufen, außer viele Stufen hinauf, aber eine nette Idee!
Weiter ging es an den Breinhof, wo wir schon mit dem ersten Wert scheiterten, da wir nicht wussten das wir uns hätten über Heilige informieren müssen, da der Name nicht dabei stand. OK, wird schon irgendwie gehen, wobei natürlich ein fehlender Wert bei nur 3 zu sammelnden Werten, schon ganz schön viel ist.
Auch hier lag etwas Schnee und stand doch auf dem Clue bei Schnee nicht machbar. Ohje, na ja, wir versuchen es trotzdem.
Also weiter. Leider führte der Weg sehr viel auf Straßen entlang, oder heute vielleicht Gott sei Dank? Die erste Runde durch den Wald war Problemlos, wenn auch etwas anstrengend weil man Teilweise doch etwas im Schnee einsank.
Dann kamen wir an dem Restaurant mit Turm an, wo Fenster zu zählen waren und auch hier scheiterten wir, da wir nicht wirklich wussten welche Fenster nun genau zu zählen waren. Also mehrere Möglichkeiten notiert und weiter. Nur wie? Hier ging überhaupt kein sichtbarer Weg weiter, eine einzige weiße Fläche. Ohje... Aber etwas weiter vorne war ein Einschnitt in den Wald zu erkennen, da geht bestimmt der Weg in den Wald und vielleicht ist es unter den Bäumen ja auch besser.
Also durch den über Knie hohen Schnee gekämpft, der uns leider auch gleich mal von oben in die Schuhe lief, so dass wir schön nasse Füße hatten. Im Wald war es kein bisschen besser. Aber zum Glück klang es so als würde es nicht ewig so weiter gehen, sondern nur ein kurzes Stück gerade aus und dann steil den Hang runter bis wir wieder an eine Strasse kommen sollten. Nur würden wir den Weg überhaupt finden? Ja, haben wir, denn es war ein markierter Weg, sonst war aber nichts als Weg auszumachen, gelaufen war hier seid dem Herbst niemand mehr. So pflügten wir eine Spur durch den Schnee, Lex half ich immer wieder, denn auch die Hunde brachen im Schnee ein.
So erreichten wir die Strasse, es war zwar sehr anstrengend, aber irgendwie auch lustig.
Nun ging es wieder eine weile die Strasse entlang, dann wieder in den Wald und im Nachhinein bin ich noch nicht mal sicher ob wir hier den richtigen Weg wählten. Auch hier waren Wege nur anhand vom Waldschneisen zu erkennen, eine glatte weiße Fläche ansonsten, die wir erneut durchbrachen. Mühsam kämpften wir uns im fast Hüfthohen Schnee voran. Dann kam eine Kreuzung und wir wussten nicht mehr wirklich wo weiter. Also wohl am ehesten geradeaus. Und schon standen wir an einer offenen Fläche, wo es keine Info mehr gab, wo der Weg auch nur weiter gehen könnte. Also auf kürzestem Weg zur Strasse hoch gekämpft und dann das Navi befragt wie wir unser Auto wieder finden könnten, den Clue hatten wir eindeutig nicht mehr. Doch auf einmal passte es wieder zum Clue, wir hatten wohl eine kleine Abkürzung genommen. Also versuchen wir es doch noch weiter.
Nun ging es wieder länger auf Strassen entlang, den letzten Wert konnten wir dann auch tatsächlich ermitteln.
Doch nun ging es erneut über eine offene Fläche, wo kein Weg zu erkennen war. Was nun? Mal da rüber Probieren? Da man hier nur in Kniehohem Schnee versank wollten wir es doch mal in die eine Richtung versuchen und siehe da am Waldrand führte ein Weg nach unten in den Wald, das könnte passen. Also weiter, und tatsächlich wir waren richtig.
Nun wurde der Schnee wieder weniger, man konnte auf dem Weg gut laufen und so erreichten wir ein fast Schneefreies Finale und fanden schließlich trotz fehlender Werte die Box ohne Probleme.
An sich nicht die schönste Box wegen der vielen Strassen, die aber heute unsere Rettung waren. Spannend haben wir es durch den Schnee schon ganz allein gemacht!
Nun waren wir doch, obwohl wir nur knapp 3 Stunden unterwegs waren, alle etwas geschafft und entschieden uns es für heute gut sein zu lassen, eine weitere Box hatten wir eh nicht geplant.

Donnerstag 01.03.2012
Schnee, Schnee und noch mehr Schnee, macht aus 5 Stunden 9,5 Stunden
Nachdem der gestrige Tag zwar nicht lang, aber doch anstrengend war überlegten wir die ganze Zeit hin und her wie wir das mit den langen Boxen und Lex machen sollten. Wir studierten Clues und entschieden die für heute geplante Box "Bei Schnee nicht machbar" auf alle Fälle weiter nach hinten zu schieben und Lex da dann auch nicht mitzunehmen. Heute vielleicht die andere lange (5 Stunden), da da stand das die Winterhinweise zu beachten sind, gingen wir davon aus das sie auch bei Schnee kein Problem ist. Und wenn wir uns Zeit lassen, oben vielleicht eine längere Pause machen, dann sollte das auch für Lex kein Problem sein.
Also rüsteten wir uns entsprechend, Fyn, Nuk und Jill bekamen die Taschen auf, Pepe den Rucksack. Getränke, was zu knabbern für die Hunde und uns, eine Decke und Lex Mantel wurden verstaut. Und auf gings.
Es waren nur 12 Minuten bis zum Startort, aber wir fuhren etwas drumrum, fanden ihn dann aber zum Glück ohne weitere Probleme, standen nur erst mal auf dem falschen Parkplatz, aber das war schnell gemerkt und berichtigt.
Das Wetter war herrlich. Strahlend blauer Himmel, Sonne satt und leuchtender Schnee.
Der Anfang war auch völlig Problemlos, ein weitestgehend geräumter Forstweg, allerdings bogen wir schon bald von diesem ab. Nun ging es auf Schnee weiter, allerdings in einer recht fest getretenen Spur wo die Hunde eigentlich nie und wir nur selten mal einbrachen.
Der Clue war eindeutig, der Weg bis auf den Falkenstein zwar schon anstrengend, aber richtig schön! Wir mussten zwar wegen der Falkenbrut den etwas einfacheren, nicht ganz so spektakulären Weg nehmen, aber ich denke für den Winter war das schon toll genug! Anstelle der auf den Schildern, die übrigens von der Höhe gerade noch aus dem Schnee schauten, angegebenen 2:30, brauchten wir nur 2:45, also absolut im Rahmen.
Von oben hatten wir einen tollen Blick. Oben trafen wir auch das erste und einzige mal andere Menschen, allerdings waren die alle mit Schneeschuhen oder Skiern unterwegs, was ich mir schon irgendwie auch wünschte. Vor allem später...
Auf unserer Decke, Lex auf seinen Mantel gekuschelt machten wir eine kurze Pause, in der wir und die Hunde auch eine Kleinigkeit zu Mittag aßen, bevor wir uns noch das kleine Stück hoch ans Gipfelkreuz begaben. Von hier war die Aussicht wirklich toll.
Nun ging es an den Abstieg und das Martyrium nahm seinen Lauf...
Bereits der Weg runter wollte uns einfach nicht mehr so wirklich tragen und wir brachen nun häufig ein. Doch hier war es noch machbar.
Dann ging es quer zum Hang und nun war es ganz vorbei. Obwohl die Spur genauso aussah wie die ganze Zeit, war sie nicht mehr stabil und wir brachen eigentlich die ganze Zeit ein. Ich vermute, dass wir auf diesem Teilstück mindestens eine Stunde verloren haben. Nicht nur wir brachen ein, auch immer häufiger die Hunde und es war ganz schön anstrengend.
Wir waren richtig erleichtert als wir die Hütten, bei denen wir auf dem Hochweg schon mal vorbei kamen wieder erreichten. Nun ging es ein ganzes Stück auf demselben Weg nach unten wie hochzus und wir erwarteten das es jetzt wieder besser ist, aber das war ein Irrtum. Durch die hohen Temperaturen war die Spur im Lauf des Tages so weich geworden, das sie uns nun nicht mehr trug und wir auch hier ständig einbrachen.
Dann kam die Stelle wo der Finalweg begann, hier gab es nur unberührten Schnee und es wäre wohl klüger gewesen denselben Weg zurück zu gehen den wir gekommen waren. Aber irgendwie hofften wir das das Finale nicht so lange ist, das war der nächste Irrtum. Außerdem hätten wir wohl besser mal einen Blick auf die Uhr geworfen, dann wäre uns aufgefallen das es schon reichlich spät ist.
So machten wir uns auf den Weg durch unberührten Schnee. Am Anfang war er nicht so tief und sehr locker, so dass man durchpflügen konnte und fast besser Laufen als auf den letzten Metern. Doch das änderte sich, auch hier wurde der Schnee immer mehr. Und irgendwann war noch nicht mal mehr zu erkennen wo hier der Weg sein könnte. Sollten wir umkehren? Hätten wir geahnt wie weit es noch ist, wären wir vielleicht umgekehrt...
So versuchten wir nach vorne unser Glück, möglichst nah am Bach entlang und am Ende waren wir immer auf dem Weg.
Die Box wurde abgehakt, den Stein würden wir eh nicht finden und bei dem vielen Schnee auch die Box nicht. Aber bis zum Stein sahen wir unterwegs noch alle markanten Punkte und befanden uns tatsächlich die ganze Zeit bis zum wirklichen Finale auf dem Weg der durch den Clue beschrieben wurde.
Wir kamen an Kreuzungen, wo wir irgendwie entscheiden mussten wie weiter, quer gab es eine Spur, aber da hätten wir bergauf gemusst und an sich wollten wir ja runter. Also doch geradeaus weiter. So langsam machten wir uns große Sorgen um Lex, das war mehr als für einen alten Hund wie ihn gut sein kann. Würde er es schaffen?
Irgendwann hieß es nur noch einen Fuß vor den anderen setzen, nicht mehr denken, einfach weiter. Schließlich kam von links ein markierter Weg und eine Spur, also immer dieser hinterher.
Und dann war es dunkel, aber was sollen wir machen, einfach immer weiter. Auch unsere Kräfte erlahmten, bei fast jedem Schritt brachen wir bis weit übers Knie ein, Lex stürzte immer wieder in diese Einbrüche von Pepe. Und dann forderte Nuk Fyn zum spielen auf, ich dachte ich glaubs einfach nicht...
Endlich sahen wir vor uns einen Wall, bitte lass es der durch die Räumung aufgeschobene Wall neben dem breiten Feldweg sein und er war es. Über ihn kamen wir allerdings kaum drüber, nur mit Krabbeln und runter rollen lassen.
Wir haben es geschafft! Nun mussten wir nur noch bis zum Auto, ganz gemütlich, Lex gab das Tempo vor und dann, um 20 Uhr, erreichten wir endlich unser Auto.
Lex hatte das ganze viel besser weggesteckt als vermutet, der lag in der Ferienwohnung ganz entspannt auf seinem Kissen und verlangte nach Fressen!

Freitag 02.03.2012
eine gemütliche Letterbox zur Entspannung
Nach dem heftigen Tag gestern wurde das ganze geplante Programm umgeworfen. Die 2. lange, bergige Box ganz gestrichen, die wär sicherlich genauso wenig machbar.
Für heute wurde dann eine kleine Runde gesucht und so führte uns der Weg zur Großen Pfahl Letterbox und wir hatten richtig Glück. Kein Schnee weit und breit und herrliches Wetter. So machten wir uns ganz gemütlich, Lex durfte im Auto weiter pennen, er hatte ganz leichten Muskelkater, ansonsten ging es ihm blendend, auf den Weg. Eine herrliche Runde, der große Pfahl und alles was dazu gehört ist einfach toll. Am Anfang taten wir uns mit der Beschreibung noch etwas schwer, fanden die Stellen nicht so eindeutig, danach war sie absolut klar und die Box Problemlos zu finden.
Im Anschluss an die Box durfte Lex ganz allein mit mir noch eine viertel Stunde in den Wald, gemütliches Nachrichten schnüffeln.
Früh befanden wir uns auf dem Rückweg, noch schnell einkaufen und dann einen gemütlichen Spätnachmittag und Abend in der Ferienwohnung. Auch wir konnten die Erholung nach dem harten Tag gut gebrauchen.

Samstag 03.03.2012
2 kleine Caches, eine letzte Letterbox, ein letztes mal durch Schnee
Ein letzter Tag, morgen würde es schon wieder nach Hause gehen. Wieder war herrliches Wetter und nach der üblichen Morgenrunde und einem gemütlichen Frühstück machten wir uns auf den Weg zur Frauenbrünle Letterbox.
Wir hofften ja das wir von größeren Mengen Schnee verschont bleiben würden, befürchten aber das sie bereits in der Schneeregion liegt und so war es dann auch.
Erst mal ging es zu 2 kleinen GeoCaches. Beim ersten dem Buswartehobel, nahmen wir Lex zu einer kurzen Pipirunde mit. Der Cache war nur 100 Meter lang, aber zeigte uns ein lustiges Plätzchen.
Danach ging es weiter zur St Michael Kirche. Dort ging es über einige Station auf dem Kirchengelände zur Box. Auch ganz nett, wenn auch genauso kurz.
Aus dem Ort raus, den Asphaltierten Weg hoch und rein in den Schnee. Je weiter wir hoch kamen, desto mehr Schnee gabs, bis wir wieder durch über Kniehohen Schnee stapften, teilweise war vor uns auch schon mal jemand gelaufen, teilweise nicht. Oben auf dem berg blieb dann die Frage wieder mal, weiter oder zurück. Aber da es ja erst mal wieder runter gehen soll, wollten wir dann doch weiter machen. Unter den Bäumen war es auch deutlich besser, leider kamen auch immer wieder freie Stücke, wo man doch ganz schön im Schnee versank.
Schon wieder hatten wir klatsch nasse Füße weil der Schnee einfach oben in die Schuhe lief.
Und dann standen wir am Ende eines Weges, geschlossene Schneeschneißen vor uns und welche davon soll nun unser weiter Weg sein?
Wir entschieden uns für eine, nur leider wars die falsche, wir landeten in Hüfthohem Schnee und kämpften uns auf den geräumten Feldweg runter. Diesem folgten wir parallel bis er nicht mehr geräumt war, zum Clue passte das alles so nicht. Also zurück, dem Feldweg in die andere Richtung folgen, denn wenn unser Weg oben vielleicht, dann könnte es sein das wir da hätten so abbiegen müssen,... Alles irgendwie unwahrscheinlich, am Ende aber gar nicht so verkehrt. Auch wenn dann das Abzweigen später nochmal nicht ganz gepasst hat, befanden wir uns wieder auf dem richtigen Weg und dieser war nun markiert, so dass wir der Markierung folgen konnten, auch wenn man den Weg mal nicht sah. So stolperten wir bis zur Zwischenstation durch den hohen Schnee runter. Nun waren wir wenigstens sicher wieder richtig zu sein und nichts Wesentliches verpasst zu haben!
Weiter ging es, zunächst auf einem breiten geräumten Weg, dann wieder in den Wald, nun aber auf einer immer festgetretenen Spur, wo in den letzten tagen viele Menschen gelaufen waren. Man sollte zwar die Spurt treffen und brach trotzdem manchmal ein, aber es passte so schon. Und es wurde immer weniger Schnee, so dass wir, als wir die Kapelle erreichten nur noch Schneereste vorfanden.
Nach unten und ab ins Finale und wieder gabs mehr Schnee. Irgendwie kamen wir mit dem Einstieg in den Wald nicht klar und so suchten wir eine Weile bis wir entschieden einfach die nächste Station, eine Trockenmauer im Wald zu suchen.
Die fanden wir dann auch und der Rest vom Clue war dann ganz einfacher, außer die Frage in welchem Loch in der Mauer die Box nun steckt, denn die war ja auch noch durch Schnee und Eis verdeckt, aber wir fanden sie dann doch schneller als gedacht.
Und so machten wir uns auf den Rückweg, der in erster Linie durch Feld und Ort führte, wobei die Felder eher einer Schlammschlacht glichen und wir uns hier fast schon den Schnee zurück wünschten.
Noch ein letzter gemütlicher Abend und dann würde unser Urlaub schon zu Ende sein. Nicht ganz so Erfolgreich wie gehofft, aber trotzdem sehr schön!

Sonntag 04.03.2012
eine gewöhnliche Heimfahrt, ohne Katastrophen
Für heute blieb nur noch die Heimfahrt, die diesmal völlig unspektakulär von statten ging.
 

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