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Letterboxurlaub im Allgäu 23.-30.07.2011

 
 
Endlich ging es in Urlaub, den hatten wir diesmal alle bitter nötig. Auch wenn wir uns vor einer Woche noch unsicher waren ob wir überhaupt fahren sollen, entschieden wir dann doch das es besser ist zu Hause raus zu kommen, Enzo vermissen wir überall!
Aber durch das Ganze war die Planung dann doch spärlicher ausgefallen als gewollt und somit haben wir die Reihenfolge der Boxen nicht immer ganz optimal gewählt.
Alles in allem war es trotzdem ein schöner Urlaub, wenn auch das Wetter die meiste Zeit nicht so toll war.
Wir, Pepe und ich (Nina) mit Lex, Fyn, Jill und Nuk waren diesmal mit dem Wohnwagen auf Letterboxurlaub, soll heißen wir sind ins Allgäu gefahren und haben die dort inzwischen doch ganz reichlich vorhandenen Letterboxen gesucht. Im Ursprung waren die Letterboxen eigentlich mal nur als drumrum für eine Zuspitzbesteigung gedacht, aber da Nuk noch zu jung, Lex zu alt und niemand da der für 2 Tage auf sie aufpassen könnte und ich sie ja nicht komplett zu Hause lassen wollte, viel die Zugspitzbesteigung aus. Was ganz ok war, denn es wären sonst eh viel zu viele Letterboxen gewesen.
Aber von vorne:

Samstag 23.07.2011
Erste Etappe der Anreise mit erster Letterbox
Im Forum hatte jemand einen GeoCatche Hybrid gepostet der eine wirklich tolle Letterbox sein soll. Also haben wir diese gleich mal in unseren Fundus mit aufgenommen und sie sollte auch für diesen Urlaub unsere erste Anlaufstelle sein.
Da Pepe noch arbeiten musste konnten wir erst am späten Samstagnachmittag in unseren Urlaub starten und mit dem Wohnwagen ist man ja leider auch nicht so schnell unterwegs.
In der Vorbereitung hatte ich es immerhin noch geschafft die verschiedenen Campingplätze anzufragen und zum Glück hatten wir so ausreichend bei denen eine Vorreservierung nicht nötig ist, so konnten wir das ganze einfach auf uns zukommen lassen. Erste Station war somit der Campingplatz Schwarzfelder Hof in Leipheim nahe Ulm. Von hier aus ist es nicht mehr weit zur Hungerbrunnental Letterbox und auch nicht weit zur Autobahn.
Doch leider erreichten wir unser Ziel nicht so Problemlos, 30 km vorher platzte uns der reifen am Wohnwagen. Ich hatte damit gerechnet, dass sowas zu einem völlig unruhigen Wohnwagen führt, aber dem war nicht so. Wir also schnell neben ran, zum Glück gab es einen Standstreifen und zum Glück war es der Reifen auf der rechten Seite. Das wechseln des Rades gestaltete sich dann leider auch nicht ganz so einfach, der Wagenheber ging nicht hoch genug für den Wohnwagen, also wieder runter und einen Holzklotz drunter, dann zierten sich die Radmutter doch gehörig, aber am Ende war auch das geschafft.
Und so kamen wir leider doch später als erwartet auf dem Campingplatz an, der ziemlich voll war, so dass wir mit unserem Wohnwagen einen Standplatz auf der Campingwiese bekamen. Ansonsten war es aber ein schöner Campingplatz.
Schnell Wohnwagen gestellt, aufs Vorzelt verzichten wir für eine Nacht und schon waren wir wieder unterwegs Richtung Box. Hier hatten wir gleich mal das übliche Problem und fanden den Parkplatz nicht direkt. War da früher die Zufahrt mal anders? Aufgrund der Fortgeschrittenen Zeit entschieden wir uns den Kinderclue Ė es gab 2 Varianten für die Box, der eine 6,5, der andere 9 km lang, aber bis auf eine Schleife gleich. Am Anfang taten wir uns noch ein wenig schwer, da die Wege teilweise doch von hohem Gras überwuchert waren. Zunächst führte uns der Weg durch den Wald ins Hungerbrunnental und dann in diesem entlang. Das Licht viel schon sehr schräg ein, eine richtig schöne Abendstimmung.
Die Box erreichten wir ohne Probleme, fanden auch alle Werte, taten uns dann aber mit dem Schloss mehr als schwer. Zu guter Letzt konnten wir dann aber doch noch den Fund pünktlich mit einsetzender Dämmerung loggen.
Doch oh Schreck, hier steht ja gar nichts zum Rückweg, zum Glück war der dann doch einfacherer als befürchtet und wir fanden Problemlos zum Auto zurück. Die Box war wirklich schön, der Clue sehr liebevoll ausgearbeitet. Doch schon mal ein guter Start in den Urlaub.

Sonntag 24.07.2011
Weitereise bis Mittenwald mit 2 Boxen
Unser heutiges Ziel war der Naturcamping Isahorn in Mittenwald. Aber natürlich ging es nicht auf direktem Weg dahin, sondern erst mal nach Unterwittelsbach zur Sisi-Schloss Letterbox. Da im Clue nur von wenigen Parkplätzen die Rede war mussten wir eine Lösung für den Wohnwagen finden. Was uns zum Glück auch kurz nach der Autobahn Ausfahrt gelang. Dort stand auch schon ein LKW Anhänger, da kann unser Wohnwagen auch auf uns warten. Das ganze stellte sich dann aber als völlig unnötig heraus, da es inzwischen einen großen neuen Parkplatz gibt!
Am Morgen war hier noch gar nichts los, was uns natürlich sehr entgegen kam, wir sind ja auch nicht gerade diejenigen die sich in Menschenmassen wohl fühlen.
Also auf durch den Park zum Wasserschloss, was wirklich Großartiges habe ich nicht erwartet, aber ein wenig mehr schon. Das Wasserschloss sah bestenfalls wie ein größeres Haus eines etwas Begüterten aus, aber nicht wie ein Schloss. Die Teiche hintendran eher wie Tümpel. Trotzdem war der Weg um diese ganz schön, die Werte aber nicht ganz leicht zu ermitteln. Dann gingís raus aus dem Schlossgelände und da hatten wir dann auch unsere Probleme mit Wegkreuz und Wegkreuzungen. Aber schließlich kamen auch wir dahinter, das Wegkreuz ist aber doch ein ganzes Stück weg und von der Stelle aus nicht wirklich gut zu sehen. Und hier Stanks, jaja, die gute Landluft...
Nun zog sich der Weg erst mal schön durch ein Wäldchen, faszinierend war das hier auf der linken Seite die Bäume wirklich in Reih und Glied standen! Sowas habe ich so noch nicht gesehen.
Dann kam man in einen Ort und zur Ruine, ok, außer der Kirche ist eigentlich nichts mehr übrig, des Stammsitzes der Wittelsbacher.
Nun wars nicht mehr weit zum Finale, hier taten wir uns mit dem Einstieg etwas schwer, waren uns sehr unsicher welcher Weg nun der richtige ist, fanden ihn aber dann doch auf Anhieb. Am Ziel angekommen merkten wir erst das Lex fehlt, das gibtís doch nicht. Also während Pepe stempelte bin ich zurück und habe ihn gesucht aber nicht gefunden. Zurück zu Pepe und erst mal die Box fertig loggen, dann können wir zu 2. Suchen und schwupp, kam Lex aus dem Wald. Ich denke das er den falschen Weg genommen hat und es erst zu spät gemerkt hat. Und dann ist Lex nicht mehr so Orientierungsgenau wie früher noch.
Wieder vereint gingís zurück zum Auto und auf die nächste Etappe unserer Fahrt.
Nächste Zwischenstation war der Stanberger See und die Waserwacht Letterbox. Um München fing es dann doch an zu Regnen und so entschieden wir uns nicht die Strecke zu laufen wie im Clue vorgesehen, sondern die kurze Variante zu wählen. Im Nachhinein besser so, denn um diese Jahreszeit dürfen Hunde dort nicht an den See, auch wenn das nicht wirklich viele zu interessieren scheint, die liefen sogar alle frei, trafen wir natürlich den einzigen der sich gleich mal beschweren muss. Ich mein ,ich kannís ja verstehen wenn Badesaison ist, nur bei dem Wetter war da außer den paar Hundlern und wenigen Spaziergängern niemand!
Nachdem wir am Straßenrand dann endlich einen Parkplatz für unser Auto mit Wohnwagen gefunden hatten, mussten wir wieder ein Stück zurück laufen und das dann halt leider an der Strasse lang. Zum Loggen ignorierten wir die Schilder, wo hätten wir jetzt auf die Schnelle auch mit den Hunden hin gesollt, hier war aber doch auch wirklich niemand den sie belästigen hätten können. Das Loggen erwies sich etwas als schwierig, Wasser von oben, das dann aber Gott sei Danke erst mal nachließ und der Baum mit der Box stand auch im Wasser. Aber schließlich haben wir auch das Gemeistert.
Trotz Verbot gingen wir nun ein kleines Stück am See entlang, kamen an einen Hafen und eine Zugbrücke (oder wie die Teile heißen) und ich glaube dem Typ war langweilig denn obwohl kein Schiff kam machte er sie direkt vor uns mal auf und wieder zu. Wir fanden das toll!
Wieder zurück am Auto begann unsere Letzte Etappe für heute und schließlich erreichten wir Mittenwald. Der Campingplatz war dafür nicht so einfach zu finden und wir irrten erst mal durch Mittenwald. Dummerweise gabís hier ja auch mehr als einen Camping, aber schließlich fanden wir jemanden der uns den Weg beschrieb. Der Campingplatz ist super schön, wir konnten uns kaum entscheiden welchen Stellplatz wir wählen sollten. Die Meisten in Nischen mit Gebüsch, nicht völlig getrennt, aber doch recht privat.
Abends machten wir dann noch einen kurzen, schönen Spaziergang am Ufer der Isar, bis zu dem auch der Campingplatz reichte, nur hier unten war es uns zu feucht.

Montag 25.07.2011
Letzte Etappe der Anreise nach Oberstdorf
Das übliche Morgenritual, bestehend aus Hunde versorgen, Frühstücken, Geschirrspülen, meist auch das vom Abend und eine kurze Pipirunde nahm seinen Lauf. Danach ab ins Auto und auf nach Mittenwald rein. Schnell war mit Hilfe der Beschreibung der kostenlose Parkplatz gefunden und wir auf dem Weg zurück in Zentrum zum eigentlichen Startort der Mittenwald Letterbox. Die erste Hälfte ist eine Stadtbox und Mittenwald ist wirklich ein sehr schönes Städtchen. Die Häuser sind fast alle wunderschön mit Bildern bemalt, so macht es richtig Spaß durch die Fußgängerzone zu schlendern. Der Cule war eindeutig, die Werte leicht zu ermitteln. Nur mit den Jungs war es etwas anstrengend, da es sie am Anfang eines Gassis noch mehr nach rennen gelüstet und sie hier an der Leine bleiben mussten.
Dann ging es aus dem Dorf raus, und neben einem Bach mit vielen kleinen Wasserfällen den Berg hoch. Hier konnten sich nun auch endlich die Jungs austoben.
Oben angekommen öffnete sich das Ganze zu einer schönen Hochebene mit See im Hintergrund. Doch leider nicht nur See, sondern auch einer Strasse. Das störte irgendwie die Idylle. Und so gingen wir nur zu dem Kapellchen, das ich ehrlich gesagt kitschig und nicht so schön fand. Dann setzten wir unseren Weg fort, der nun bis zum Finale auf einem Erlebnispfad durch den Wald führte. Dieser war wirklich schön angelegt. Die Box war schließlich leicht zu finden, lag aber auch nicht sehr weit vom Weg weg, aber es war nur wenig los, es war ja auch Montagvormittag, wenn auch Ferienzeit, so doch nicht das beste Wetter, aber heute immerhin weitgehendst trocken.
Nun ging es wieder steil zurück in den Ort und für uns erst mal ans Auto, das ich dann nochmal um geparkt damit es für die Hunde geschickter steht, die nun erst mal eine Runde Autopennen durften. Für uns ging es zur nächsten Box, der Geisterlamm Letterbox, bei der Laut Clue keine Hunde möglich sind, was aber ein Fehler ist, wir trafen einige Hunde in der Klamm und auch für unsere wäre das kein Problem gewesen. Aber was soll's, sie hatten ja heute Morgen schon reichlich Bewegung. Am Eingang unten angekommen entschieden wir uns nach rechts zu Beginnen und das Ganze als 8 zu laufen. Schnauf, wiedermal ging es recht steil den Berg hoch, dann erreichten wir die Panorama Brücke und den ersten Blick auf die Klamm. Wow, so weit oben! Ich gebe zu das ich irgendwie nicht mehr so unbedarft bin wie früher, nicht das mir die Brücke angst macht, aber ich fühle mich inzwischen doch wohler mit einer Hand am Geländer. Auf der anderen Seite zog sich der Weg etwas entfernt durch den Wald, die Steigung war gering, es war angenehm zu gehen. Beinahe hätten wir die Station verpasst, nicht übersehen, nur das Schild mit dem Namen, an der unsere Box liegt. Schnell die Werte ermittelt und auf gehtís, war gar nicht so einfach einen Moment zu erwischen an dem keine Menschenmassen im Weg waren. Und natürlich habe wir uns erst mal verpeilt und an der falschen Stelle gesucht, dann endlich richtig und auch wir haben hier den wesentlich auffälligeren GeoCatche zuerst gefunden. Doch gleich darauf auch die Box!
Schnell zur Bank zurück und gestempelt. Zum Glück kommen hier die anderen Menschen im Normalfall nur einmal vorbei, so oft wie wir anscheinend nach der Verrichtung eines Geschäftes aus dem Wald kamen...
Nun genossen wir noch in aller Ruhe den Weiterweg. Oben angekommen geht es dann wieder auf der anderen Seite durch die Klamm, ziemlich hoch auf Metallstegen runter. Zum Abschluss nochmal durch den Wald und dann auch noch unten das kurze Stück zum Wasserfall unten durch die Klamm. Das ist auch das einzige Stück was Eintritt kostet, war es aber allemal wert!
Langsam etwas Müde machten wir uns auf den Weg zu den Hunden zurück, die uns aus völlig verschlafenen Augen anschauten.
Nun gings zurück den Wohnwagen, den wir auf dem Vorplatz des Campingplatzes abgestellt hatten, holen und dann ab nach Oberstdorf.
Am Späten Nachmittag erreichten wir den Campingplatz, dieser war leider sehr offen, alles in Reih- und Glied, aber dafür nicht sehr groß und die Sanitäranlagen ordentlich und sauber. Hier machten wir uns nun auch das erste mal dran unser Vorzelt aufzubauen, schließlich bleiben wir hier einige Tage. Und so ein Vorzelt ist wirklich keine schlechte Sache, nur schade, dass es so kühl war und doch viel geregnet hat!
Noch schnell die Gassimöglichkeiten der Umgebung erkunden, direkt nebenan ist eine Strasse, dann Bach, dann noch ein Camping und zwischen Bach und anderem Camping ein schöner Waldweg.
Hier lässt es sich aushalten.

Dienstag 26.07.2011
Der Opa überrascht mit Fitness
Dieser Morgen erwartete uns noch mit soweit gutem Wetter. Tagsüber hatten wir sogar die meiste Zeit richtig schönes Wetter, was wir nochmal richtig genossen. Schließlich war der Sommer bisher nicht so wirklich der Hit.
Nach einem gemütlichen Frühstück, dem Versorgen der Hunde, machten wir uns auch schon bald auf den Weg. Unsere Oberstdorf Boxen wollten wir mit der Tretachtal Box beginnen. Das Tretachtal kannten wir von unserer E5 Wanderung schon ein wenig, bekamen nun aber nochmal einige neue Teile zu sehen (warum verläuft der E5 nicht so schön an der Stelle?) und einige Teile an die wir uns auch nicht mehr so erinnerten. Das einzige was uns nicht so gefiel war das der Rückweg genau derselbe Weg wie der Hinweg war. Wir wählten dann Teilweise allerdings die andre Flussseite. Der Weg zog sich immer an der Tretach entlang, die Werte waren leicht zu ermitteln und auch die Box gut zu finden. Was haben wir uns gefreut noch die 2 Finder Urkunde zu ergattern. Damit hatten wir jetzt nicht gerechnet.
Direkt von der Tretachbox machten wir uns durch Oberstdorf durch auf den Weg zur Geisalp Box, Startpunkt hier war fast derselbe wie bei der Tretach Box. Diesmal führte uns der Weg auf der anderen Seite aus Oberstdorf heraus, zunächst sanft durch die Wiesen, dann doch senkrecht den Berg hoch. OK, wir hatten uns ja auch für die Steile Variante entschieden. Danach immer noch steil aber nicht mehr so heftig bis zur Geisalp. Auf diesem letzten Stück riss sich Lex dummerweise 2 Krallen halb ab, was erst mal hefig Blutete, aber zum Glück nicht ganz so schlimm war.
Eher Eben ging es nun am Hang entlang wieder Richtung Oberstdorf und auch hier war die Box gut zu finden. Diesmal reichte es nur zu einer 3. Finder Urkunde, immer noch schön! Und um das ganze ins Perfekte aufzuwerten lachte uns doch ein Hitchhiker entgegen! Damit hatten wir ja nicht gerechnet! Und so wanderte watqooxdoo erst mal in unseren Rucksack, da wird er auch eine Weile bleiben, denn wir werden ihn mit nach Hause nehmen!
An der Sprungschanze vorbei ging's zurück nach Oberstdorf und ziemlich Müde zum Campingplatz zurück. Das war doch ganz schön anstrengend gewesen und wir hätten die Reihenfolge der Boxen vielleicht besser doch andersherum gewählt, erst den Berg hoch, dann halbwegs Eben, aber was soll's.
Den Abend ließen wir nun ganz gemütlich auf dem Campingplatz ausklingen. Vor allem unser Opa Lex war doch ganz schön geschafft, 28 km durch die Berge, das ist schon reichlich.

Mittwoch 27.07.2011
Klamm, Höhle und ein Treffen mit Inge und Norbert, was will man mehr?
Diesmal machten wir uns recht früh auf den Weg, naja, was halt bei uns so früh ist.
Wieder ging es mit dem Auto durch Oberstdorf durch, sehr praktisch ist das wir eine Gästekarte vom Campingplatz bekommen haben und wir damit kostenlos auf den großen Parkplätzen am Ortsrand parken konnten.
Heute stand als erstes die Moorweiher Letterbox auf dem Plan. Auch wir taten uns, wie schon aus dem Forum befürchtet, mehr als schwer mit dem Anfang. Irgendwie landeten wir dann doch an der richtigen Stelle, aber uns hatten auch alle Tipps vom Forum da nicht weiter gebracht. Vom Schwimmbad aus ging es dann um den Moorweiher herum, ein wirklich idyllisches Plätzchen. Auch die restlichen Wege der Box durch Wiesen waren einfach nur wunderschön, die Box selbst soweit ohne weitere Probleme zu finden. Diese Vormittagstour genossen wir so richtig.
Wieder am Auto ging es ab zur Breitachklamm. Hier waren wir schon öfters mit den Eltern als Kinder gewesen (oder war es nur einmal), aber die Erinnerungen waren schon ziemlich verblasst. Und doch wurde jeder spätere Klamm irgendwie an dieser gemessen.
Am Parkplatz angekommen traf uns erst mal der Schlag. Hier mussten wir erst mal Schlange stehen um überhaupt parken zu können. Und wo doch jetzt die Sonne scheint, was machen wir da mit den Hunden? Aber zum Glück bekamen wir dann einen Parkplatz unter einem der wenigen Bäume und außerdem sind in der Klamm Hunde erlaubt. Trotzdem hatte ich keine Lust mich mit der ganzen Meute die engen Klammwege rauf zu bewegen und so entschied ich nur Fyn mitzunehmen. Dem Opa würde eine Pause eh gut tun und Nuk schadet es auch nichts, wir wollen ja auch nicht das er sich übernimmt. Und so zogen wir nur mit Jill und Fyn in die Klamm, die unsere ganzen Erwartungen aus der Erinnerungen voll traf.
Nur viel zu schnell waren wir oben angekommen, ein Blick zur Uhr zeigte das es gar nicht so schnell war. Weiter ging es durch den Wald, ganz nett, nur alles außer Einsam. Die weiteren Werte waren auch hier problemlos zu finden und so kamen wir oben aus dem Wald und nun ging es einen breiten, asphaltierten Weg wieder den Berg runter. Das war nicht so schön. Das letzte Stück in Serpentinen und hier lag dann auch die Box, recht nah am weg, aber nicht wirklich einzusehen. Aber es war sehr schwer dort in den Wald und wieder raus zu kommen ohne beobachtet zu werden. Aber Schlussendlich haben wir auch das geschafft und die Box erfolgreich geloggt.
Nun zog es uns noch weiter zur Sturmanshöhle. Geparkt wurde dann doch unten auf dem Waldparkplatz, da es laut Beschreibung nur ganz wenig Parkplätze an der Höhle gibt, die dafür dann aber alle frei waren. Ein schöner Sagenweg führte durch den Wald zur Höhle, das Auto stand mit dem Arsch schier im Wald, so dass die Hund schön Schatten hatten, die ganz zufrieden schliefen.
Die Höhle ist eine eher kleine, aber schon schöne Höhle, der Führer war ein netter man, sprach aber irgendwie ganz schön gedehnt. Alles in allem hat sich dieser Abstecher gelohnt.
Nun hieß es aber flott zum Auto zurück und ab nach Kempten, wo wir uns mit Inge und Norbert aus dem ehemaligen Seelenforum treffen wollten. Wir hatten ja schon 2008 zum Auftakt unserer E5 Wanderung eine Nacht bei ihnen Verbracht. Leider geht es Norbert nicht ganz so gut und so bekochte er uns diesmal nicht, sondern wir gingen sehr lecker Essen. Wir verlebten einen richtig schönen Abend gemeinsam und machten uns am Ende satt und müde auf zum Campingplatz. Es war so schön die Beiden wieder zu sehen!!!

Donnerstag 28.07.2011
3 Boxen, wir sind wahnsinnig!
Nun wurde das Wetter wirklich schlechter, naja, wirklich gut war es ja nie. Es war den Rest der Woche eher kühl und es Regnete doch viel, aber wenigstens nicht den ganzen Tag.
Den heutigen Tag begannen wir mit der Skiflug Letterbox und ganz ehrlich war uns am Start nicht bewusst das Oberstdorf 2 Schanzen hat und so wunderten wir uns erst mal über den doch recht weit Außerhalb liegenden Parkplatz.
Los ging es durch die Felder auf Oberstdorf zu. Der Regen hatte uns fest im Griff. In Orts Nähe war dann auch einiges los, außerdem war die Strasse meist ziemlich nah, so dass die Hunde erst mal viel an der Leine laufen mussten, was Nuk so gar nicht gut findet und so gar nicht ordentlich kann.
Am Ortsrand ging's über die Strasse und erst mal heftig den Berg rauf. An einer Klinik waren nochmal Werte zu sammeln, nun wurde der Weg wieder etwas flacher und wir befanden uns im Wald. Das Wetter war weiterhin schlecht, wobei man manchmal Regen und Nebel kaum trennen konnte. Alles war grau in grau, nass und trist. Aber irgendwie sieht die Natur auch in diesem Wetter super schön aus. Nur Fernsicht gab es halt so keine.
Der Weg zog sich nun wieder vom Ort weg durch den Wald. Irgendwann wurde der Wald lichter und das Wetter besser, wenn auch nie wirklich schön. So erreichten wir die Schanze, die eher versteckt im Wald liegt. Die Kabinen sehen irgendwie heruntergekommen aus, die Schanze ist ein morz Betontrümmer, aber irgendwie faszinierend, wie sie da im grünen steht. Nach einer kurzen Besichtigung ging es weiter.
Der Weg führte uns an einen See runter, dabei hätten wir hier gar nicht runter gemusst, denn wir wollten keine Pause machen. Also wieder hoch und das Finale in Angriff genommen. Ein Baum mit einem großen Loch lud zum Bildermachen ein, das Wetter aber eher nicht.
Die Box fand sich direkt am Wegrand in einem Baum, schwierig zu bergen wenn hier mehr los ist, bei dem heutigen Wetter mussten wir nicht lange warten um allein zu sein.
Und schon befanden wir uns auf dem Rückweg, der ein steiles Bergab und einen schönen Weg am Fluss entlang zum Auto zurück für uns bereit hielt.
Nass, dreckig und zufrieden erreichten wir dieses. Nach einer Kleinigkeit zu Mittag gings direkt weiter zur nächsten Runde, der Bolgental Letterbox.
Hier war der Parkplatz schnell gefunden, allerdings habe ich keine Ahnung ob es hier einen offiziellen gibt auf dem man stehen darf, wir standen auf dem Parkplatz des Restaurants, der eigentlich nur für Besucher dieses ist. Lex blieb diesmal im Auto, nach der längeren Morgenrunde war für ihn erst mal genug.
Und weiter ging es durch die Nasse Landschaft. Zunächst durch den Ort, wo wir uns auch etwas schwer taten. So verpassten wir den einen Abzweig, bzw. erkannten den weg nicht als Weg und mussten den halben Ort wieder zurück. Danach lief es erst mal besser, aber auch nicht dauerhaft.
Nun gingís mal wieder steil bergauf. Kaum im Wald angekommen gabís den richtigen Weg irgendwie nicht. Unsere Peilung brachte zwar schon einen Weg, aber die Anzahl der Wege an dieser Kreuzung passte irgendwie schon nicht mit dem Clue überein und unser Weg Endete vor einem Stacheldrahtzaun, nachdem er schon fast unsichtbar geworden war und wir mehr oder weniger über Matschwiese gestapft waren. Auch der Trog fand sich da irgendwie nicht.
Also wieder zurück und den Weg eins unten drunter gewählt und an eine Abzweigung gelangt dies nicht geben dürfte, also mal wieder hochzus und siehe da irgendwie landeten wir wieder auf dem richtigen Weg. Von nun an liefs wie am Schnürchen.
Weiter steil den Berg hoch bis zum Kreuz, nunja, hübsch ist anders. Und über die Kuppe drüber und ab bis zur Alm einen schönen schmalen Weg folgend. Endlich hörte es auch mal ein wenig auf zur regnen.
Ab der Alm ging es leider bis zum Ort zurück auf der Strasse entlang. Früher gab es wohl mal einen weg am Bach, aber nun bleibt nur die Strasse. Wenn sie auch nicht wirklich viel befahren ist, so ist das trotzdem nicht gerade der schönste Weg.
Dafür war die Box problemlos zu finden.
Zurück am Auto entschieden wir das wir es doch noch mit einer Abendrunde wagen wollen.
Auf dem Weg zur Hündle lasen wir erst mal etwas den Clue, ohje, hier müssen wir ja erst mal mit dem Sessellift auf den Berg, sonst ist sie nochmal deutlich länger. Ob das mit den Hunden klappt? Mit jedem Einzel schon, aber jeder von uns müsste ja 2 nehmen, oder zumindest ich. Oder wollen wir doch nur mit 2 gehen? Erst kurz vor dem Startpunkt kam uns überhaupt die Idee das es eventuell schon etwas spät sein könnte und genau so war es. Die Bahn hatte ihren Betrieb für heute schon eingestellt, zudem muss ich gestehen das ich 6 Euro für eine Einzelfahrt auch schon ganz schön happig fand. Was nun? Unverrichteter Dinge wieder zum Campingplatz, oder doch zu Fuß? Am Ende dann doch zu Fuß., dafür mit der ganzen Meute.
Der Weg zog sich auf Asphalt den Berg hoch und natürlich unten erst mal durch eine Kuhweide, wo eine Kuh direkt vorm Durchgang stand. Na super. Zum Glück tauchte gerade der Bauer auf und trieb sie uns aus dem Weg, danke!
Boh zog sich der Berg. Wir waren ja doch schon einiges unterwegs gewesen heute und so brachte uns, vor allem Lex, der Aufstieg hart an die Grenzen. Aber wir wurden belohnt. Oben rissen endlich die Wolken auf und wir bekamen nochmal einen herrlichen Abend auf einer herrlichen Runde! Wirklich eine schöne Box. Oder war sie vor allem in dieser Situation besonders schön?
Vom Lift über die Schihänge und Weiden, mit nur einem kleinen Abstecher auf eine Kuppe, zog sich der Weg mehr Eben dahin. Dann ging's Bergab bis zu einer Alm runter, an der richtig was los war. Schließlich auf einem Erlebnisweg durch den Wald mit erträglichen Steigungen. Es war einfach schön. Die Hunde tollten um uns, die Stimmung war richtig ruhig und friedlich, das Wetter für heute richtig gut. Und die Box am Finale leicht zu finden, auch wenn man dazu nochmal ganz schön den Hang erklimmen musste, war aber ja nur ein ganz kurzes Stück. Und noch einmal wurden wir für diese Anstrengungen mit Silber belohnt! Und da wir eh zu Fuß zum Auto zurück müssen, war es auch sehr angenehm, dass wir nicht mehr ganz oben raus kamen, sondern auf dem Rückweg.
Völlig erledigt, aber zufrieden gingís zurück auf den Campingplatz und der Abend wurde ganz ruhig ausklingen gelassen.

Freitag 29.07.2011
Ein letzter langer Tag, beschissenes Wetter, schöne Boxen
Heute sollten nochmal mindestens 2, wenn nicht sogar 3 Boxen dran sein. Das Wetter war nicht wirklich viel besser, aber doch etwas trockener als gestern.
Durch die Ereignisse vor unserem Urlaub hatten die Planungen nicht so wirklich stattgefunden, was dazu führte das wir die heutigen Boxen falschrum angingen. Naja, wir hätten ja wenigstens gestern Abend mal die Clues lesen können, dann wäre uns das vielleicht aufgefallen. OK, was solls.
Also, zuerst mal zum Parkplatz der Grünten Letterbox, wo wir uns schon nicht ganz sicher waren welches der richtige ist. Wir haben uns dann doch ziemlich geärgert als wir ihn gefunden haben und ein Ticket ziehen mussten, nur um nach 50 Metern den Berg hoch zu entdecken das es hier doch auch kostenlose Parkmöglichkeiten gibt. Und zu der Morgenstunde war der noch komplett leer.
Zunächst ging es die Strasse den Berg hoch, die weiter oben flacher wurde. Nur damit wir sie gleich wieder verlassen um dann endgültig senkrecht den Berg auf schmalen, matschigen Wiesenpfaden zu erklimmen. Das war nun endgültig wie in den Alpen (naja gehört das nicht schon dazu?). Bis zum Grüntenhaus ging es nun so weiter. Schnauf, heftig.
Aber irgendwie auch ein gutes Gefühl und schließlich hatten wir es geschafft.
Leider war heute auch alles mit Wolken bedeckt, so dass wir nur selten eine gute Sicht hatten.
Doch das schlimmste lag nun noch vor uns. Auf Geröll ging es genauso steil, wenn nicht noch steiler, in Serpentinen nun auch wieder den Berg runter. Wir hatten solche Angst das wir das erste Schild vielleicht verpasst haben das wir sicherheitshalber beim ersten Mal prüften ob dieses nicht das 2. Und somit der Startpunkt des Finales sein könnte. Denn der absolute Horrer erschien es uns wenn wir da wieder hoch müssen. Aber es war das Erste, beide Schilder gut zu sehen und die Box leicht zu finden!
Hätten wir geahnt wie heftig der weg ist, wäre Lex bei dieser Box im Auto geblieben und nicht umgekehrt. Der war nach der Runde dann doch ganz schön erledigt, als wir endlich das Autowieder erreichten. Aber wir wussten schon immer, dass wir über Berge rennen, nicht mal ganz 3 Stunden hatten wir gebraucht!
Nun ging's mit dem Auto wieder vom Berg runter und diesmal gab uns der Clue eine Alternative für eine kostenlose Parkmöglichkeit. Allerdings etwas vom Startort weg, dafür näher an der Box, so dass der Rückweg kürzer ist. An sich eh besser, aber so an der Strasse war natürlich doof, da wir Lex im Auto ließen. Aber das passte dann schon. Besonders doof war nur das wir auch unsere Gästekarten im Auto ließen und das dann vom Eingang der Klamm doch etwas weit weg war um nochmal durch den Ort zurück zu gehen. Also mussten wir halt vollen Eintritt bezahlen und haben uns ein 2. Mal über umsonst rausgeschmissenes Geld geärgert!
Leider fing es nun auch wieder an zu Regnen, das tat der Klamm aber keinen Abbruch. Klein aber fein, trifft hier voll. AM Ende ging es wieder steil den Berg hinauf, an einer Felswand vorbei nach oben und schon standen wir fast am Ausgangspunkt der Gründen Letterbox. Heute ist eindeutig nicht unser Tag!
Nur kurz ging es hier die Strasse lang und dann einen herrlichen Pfad an einem Bach entlang nach unten. Über viele Brücken, bei denen man heute aber sehr vorsichtig sein musste, denn es war alles ganz schön rutschig.
Am Finale bekamen die Hunde auf einmal den Rappel und tobten wie die Gestörten miteinander durch den Wald. Die Box war auch hier leicht zu finden.
Weiter gingís am Bach runter bis zum Ort und nur kurz durch diesen zum Auto zurück.
Da die Abendrunde gestern so schön gewesen war, entschieden wir uns es nochmal mit einer solchen zu versuchen. So würden wir dann morgen vor der Heimreise noch Zeit haben die letzte Letterbox in dieser Ecke noch zu suchen. Wir hätten ja nicht gedacht das wir sie alle suchen würden.
Also ging es noch zur Wertacher Urlaubsbox. An der Kirche nicht weit vom Ortsrand startete sie, brachte uns zunächst hoch auf den Kamm und dann über eine Weide in einen schönen Tobel. Zum Glück gab es diesmal auf der Weide keine Kühe!
Der Tobel war durch den vielen regen extrem matschig und man musste schon sehr aufpassen wo man hintrat. Er war jetzt auch nichts besonderes, aber trotzdem schön und gab der Box schon mal einen tollen Einstieg. Unten an der Strasse angekommen ging es auf einem Erlebnisweg, davon haben die hier echt einige, weiter. Anfangs schön an einem Bach später auch durch Wald, auf schmalen Wald und etwas breiteren Schotterwegen, durch Wiesen und Wald. Der weg war gut beschrieben, das Wetter auch an diesem Abend wieder etwas besser. Auch diese Abendrunde gestaltete sich wunderschön, ich glaube neben den Klammen waren das die 2 schönsten Runden!
Auch hier hatten wir keine Probleme die Box zu finden. Der Rückweg durch die Felder auf den Ort zu präsentierte nochmal einen herrlichen Blick, bei toller Abendstimmung. Nun waren wir aber alle fix und fertig und machten uns müde auf den Rückweg. Eine letzte Nacht auf dem Campingplatz, so ein Urlaub geht viel zu schnell zu Ende.

Samstag 30.07.2011
alles hat ein Ende, ich glaube nur der Regen nicht
Unser letzter Tag brach an und natürlich mit Regen. Mist, so mussten wir das Vorzelt halt nass zusammen packen. Alles wurde verstaut, der Wohnwagen und das Auto eingeräumt und so nahmen wir Abschied.
Noch einmal ging es los eine Letterbox zu suchen, für den Wohnwagen hatten wir einen Parkplatz an der Schnellstraße ausgespäht. Und schon waren wir an der Wertacher Urlaubsbox 2 angelangt. Die für uns am wenigsten schöne Box, wobei uns auch diese gefallen hat. Mit Schuld war hier sicherlich auch das schlechte Wetter, aber auch unsere Probleme mit Kühen. Aber von vorne.
Bei Regen und Nebel ging es zunächst heftig steil durch den Wald nach oben. Am Gipfelkreuz angelangt standen wir komplett im Nebel und so blieb uns die Aussicht leider verwehrt.
Weiter ging es nun erst mal etwas eben und dann wieder Bergab, aber nur leicht, durch den Wald. Als wir aus diesem raustraten standen wir an einer Weide die es zu überqueren galt und hier fingen unsere Probleme so richtig an.
Ich hatte mit den Jungs gerade die Weide betreten als die Kühe lostrabten, immer schneller kamen sie nach vorne und dann rannten sie von unten hoch auf mich zu. Das war zu viel des guten, ich gab Fersengeld und zog mich zurück. Leider blieb mir nur der Weg wieder zurück. Und nun? Wie weiter. Es wurde die Gegend sondiert, ob man irgendwie die Weide umgehen könnte. Aber es fand sich nicht. Schließlich sahen wir nur einen Weg, unterhalb der Weide entlang, nur wie dort hinkommen? Dazu müssten wir die Weide zumindest queren. Auch wenn sie nicht allzu breit war, so waren die Kühe doch ganz schön auf Zack. Dann kam mir die rettende Idee. Anscheinend hatten sie ihr Hauptinteresse an den Hunde, also würden wir die erst mal zur Ablenkung da oben lassen, zumindest die Beiden Belgier, Lex war ja eh im Auto. Und wenn wir heile die Weide überquert haben, dann rufen wir die Beiden, die sind auf alle Fälle schnell genug. Gesagt getan und es funktionierte sogar. Kaum unterhalb der Weide, kamen die Kühe aber schon angedonnert, machten eine Vollbremsung vorm Zaun und rutschten fast noch in diesen. Die haben sie echt nicht mehr alle. Von den Kühen auf der anderen Seite des Zaunes verfolgt gingís weiter. Das einzig doofe war nun das wir in hohem, nassen Gras und Matsch laufen mussten und so beide gut durchnässt wurden. Schließlich mussten wir noch einen Zaun überklettern, doch dann hatten wir es geschafft.
Neben Gehöften und Weiden führte uns nun zunächst ein Asphaltierter weg weiter. Doch auch dies Endete mit einer Weidenquerung an einer Hütte. Von hier aus war die Wegbeschreibung etwas unklar, was das Ganze noch mehr verwirrte war das direkt hinter dem Tor ein E-Zaun ohne Durchlass gespannt war, so dass es da nicht weiter ging. Wir entschieden das es irgendwie auf der anderen Seite weiter gehen muss und wir nun am besten die Weide, die zum Glück leer war, queren und dort nach dem Weiterweg suchen. Zum Glück war das richtig und der Einstieg nach etwas suchen drüben auch recht flott gefunden.
Bald kamen wir an eine Strasse, ohne Randstreifen, der wir nun bis in einen Ort folgen mussten. Nicht gerade das schönste Stück, aber zum Glück nicht lang. Dann ging es hoch zur Ruine, von der allerdings nicht mehr allzu viel über war und vor allem das wenige komplett überwuchert war.
Von hier aus war es nun nicht mehr weit zur Box, die nicht schwer zu finden, aber aufgrund des Steilen Hangs schwierig zu Bergen war. Beinahe wäre unser Kompass auch noch abgestürzt.
Nach erfolgreichem loggen machten wir uns auf den Rückweg, der uns zunächst den Hang hinunter und dann gemütlich durch Weidelandschaft zum Ort zurück führte. Am Auto angekommen durfte Lex nochmal eine kurze Pinkelrunde drehen, bevor es zum Wohnwagen zurück ging. Anhängen und auf nach Hause.
Die Rückfahrt gestaltete sich weitgehendst Ereignislos. Zum Glück gab es auch keinen größeren Stau.
Und schon war unser Letterboxurlaub wieder zu Ende. Von Sommer konnte man zwar leider nicht sprechen, aber schön war es trotzdem. Allerdings auch ganz schön anstrengend!
 

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