Lex's Epilepsie

Tja, weiß gar nicht so genau wie und wo ich anfangen soll. Eigentlich schreibe ich das hier in erster Linie weil meine Tierärztin meinte es sei sinnvoll die Anfälle zu protokolieren, falls es schlimmer wird und so....

Seid März 2004 wird Lex Homöopathisch behandelt. Mehr dazu findet ihr unter Lexes Behandlung.

Angefangen hat alles vor einem 3/4 Jahr. Mein Freund und ich hatten einen Streit und so kamen wir gar nicht auf die Idee dass es ein epileptischer Anfall gewesen sein könnte.Lex Wir waren im Wohnzimmer und schrieen uns an, auf einmal rannte Lex im Kreis um sich, bis er gegen den Tisch stieß und hinfiel. Da lag er dann, hatte einen Krampf in beiden Hinterläufen (wobei links nicht so schlimm wie rechts) und dann war auch schon alles vorbei. Er sabberte noch ein wenig, in seinen Augen war die Angst zu lesen. Unser Streit war schlagartig vergessen.... Wir tippten einfach drauf das unser Sensibelchen auf unseren Streit überreagiert hatte und sich beim gegen den Tisch stoßen wehgetan hatte. Dann hatte er Panik, was den Rest erklärte. Aber im nachhinein betrachtet war das wohl sein erster Anfall.

Der 2. folgte ein paar Monate später und wir haben ihn gar nicht als solchen war genommen. Bis heute bin ich mir nicht sicher ob es einer war. Es ging so schnell und war so harmlos....

Der 3. war dann klar und deutlich. Es war im Juli/August 2002 (ich weiß es einfach nicht mehr so genau). Lex stand an der Tür, ich war in der Küche. Mein Freund kam gerade aus dem Zimmer. Lex schaute ganz komisch abwesend und so sprach er ihn an. Er reagierte nicht. Dann lief die Sabber aus seinem Mund, anschließend verkrampften die Hinterläufe und er brach zusammen. Ich kam aus der Küche geschossen. Lex lag in den Armen meines Freundes. Die Hinterbeine waren total verkrampft, die Muskeln steinhart. Die Sabber lief in Strömen aus seinem Mund, sein Blick war panisch und abwesend. Er reagierte auf keinerlei Zuspruch. Er zitterte nicht oder so, auch war außer den Hinterbeinen nichts verkrampft. Dieser Zustand dauerte knappe 5 Minuten. Dann war alles vorbei. Er war ziemlich verstört, aber wieder voll in Ordnung.
LexNun war uns klar dass das nicht normal ist. Für uns blieben 3 Dinge die wir als Laien für Möglich hielten:
1. Lex hatte einen epileptischen Anfall
2. Lex hatte einfach nur einen Krampf (eventuell aufgrund von Mangelerscheinungen) und das starke Speicheln kommt von der Panik die er hatte
3. Lex hatte einen geklemmten Nerv oder ähnliches und konnte deshalb die Hinterbeine nicht bewegen. Der Rest käme dann wieder von der Panik.
Ganz ehrlich hatte ich vor letzterem am meisten Angst...
Nun, Epilepsie ist laut meiner Tierärztin nicht so ohne weiteres nachzuweisen, man versucht einfach alles andere auszuschließen und geht dann von Epilepsie aus. So ist es bei Lex. Da die Anfälle aber bis jetzt so selten und harmlos waren, solle ich nichts weiter tun...

03.11.2002
Lex hatte den nächsten Anfall. Es war um 1:00 Uhr Nachts und so haben wir den Verlauf nicht vollständig mitbekommen. Wir sind aufgewacht als es fürchterlich gescheppert hat und da lag Lex neben seinem Schlafsessel.
LexWir vermuten dass er unter dem Runden Tisch lag als der Anfall begann. Dann ist er losgelaufen, hat den Stuhl ein gesabbert, ist gegen den Sessel gerannt (vielleicht wollte er auch hoch und ist runter gefallen) und ist neben den Sessel gefallen. Als wir kamen war er am sabbern und die Hinterläufe waren verkrampft. Es war sehr schnell vorbei. Aber diesmal hatte er deutliche Nachwirkungen so ging er noch mindestens 5 weitere Minuten wie ein Betrunkener, er war völlig unsicher auf den Beinen.
Das hat mich am meisten fertig gemacht. Das diesmal nicht alles schlagartig wieder vorbei war, sondern sich noch so hingezogen hat....
Lex hat dann die komplette Nacht im Bett von meinem Freund verbracht. (Was er sonst nie tun würde). Er war aber auch sehr verstört, ich vermute es war das erste mal das er große Teile des Anfalls bewusst mitbekommen hat.

26.01.2003
LexEs war wider soweit. Diesmal war es im Gegensatz zu den anderen malen nicht am Abend, sondern am Nachmittag. Ich saß im Wohnzimmer vor dem Fernseher und Lex lag draußen unter dem Tisch. Ich hörte ein komisches Geräusch, vermutlich das Schmatzen und Sabbern von Lex. Als ich hinsah konnte ich nur den Schwanz sehen, der zitterte, nicht wedelte. Schon war alles klar.
Ich bin raus und habe versucht ihn unter dem Tisch hervorzuziehen. Irgendwie war er diesmal nicht ganz weggetreten. Er wehrte sich mit den Vorderfüßen dagegen, aber ich wollte nicht das er den Teppich vollsabberte. Ich holte ihm seine Decke und legte mich zu ihm. Er konnte seinen Stuhlgang nicht kontrollieren und machte ein kleines Knödelchen auf den Boden...
Danach ging es nochmal von vorne los, er fing wieder wie verrückt an zu sabbern und streckte seine Hinterläufe nach hinten durch. Sie waren total verkrampft. Aber genauso schnell wie es gekommen war, war es auch wieder vorbei. Ich blieb noch einen Moment bei ihm liegen. Er war danach wieder wie immer sehr anhänglich, zeigte aber ansonsten keine Nachwirkungen.

08.07.2003
Tja, irgendwie scheint Lex einen Anfall ausgelassen zu haben......
Dafür hat er sich für dieses mal einen ganz blöden Zeitpunkt rausgesucht.
Ich war im Agilitytraining mit ihm, Pepe war mit um mit Enzo ein wenig Unterordnung unter Ablenkung zu üben. LexDanach wollten wir am Bach noch einen Spaziergang machen, deshalb hatten wir auch noch Crazy mit. Nach dem Training haben wir noch eine weile gequatscht, Enzo ist kurz noch mit einem Hund rum und dann haben wir Crazy geholt. Wir haben es gerade geschafft die Straße zu überqueren als Lex plötzlich seltsam gelaufen ist (wie geduckt, die Beine Seitlich nach hinten gestreckt). So stand er dann da als mir auf einmal klar wurde was los ist. Natürlich hatte ich in der anderen Hand noch Crazy die ans Wasser wollte. Als Pepe sie mir abgenommen hatte lag Lex bereits.
Der Anfall an sich war lang aber nicht besonders heftig. Ich hatte die ganze Zeit das Gefühl das er nicht so Weggetreten war wie sonst. Er sabberte stark, und krampfte aber relativ harmlos in den Hinterläufen. Es waren wie 4 Schübe hintereinander, wobei es zwischendrin nie ganz weg war. Aber eindeutig bekam er mit als ich kurz von ihm weg bin (wollte schauen ob der fremde Hund näher kam). Er wälzte sich auf dem Boden rum, versuchte auf die Beine zu kommen, war aber nicht ansprechbar.
Da es einfach nicht besser wurde trugen wir ihn zum Auto. Ich wusste gar nicht das 31 kg so schwer werden können. Ich bekam ihn nur mit Pepes Hilfe hoch. Wir entschieden dann das es besser ist wenn wir heimfahren und so verfrachtete ich Lex auf Pepes Schoß und fuhr heim. Er fabrizierte ein Schwimmingpool auf Pepes rechtem Bein und dann schaute er sie irgendwann wieder direkt an. Da war es vorbei. Er brauchte sehr lange um sich zu beruhigen und die Ohren wieder aufzustellen. (Bei ihm ein eindeutiges Zeichen von Unsicherheit).

19.11.2003
Leider wissen wir nicht genau ob Lex schon Ende September noch mal einen Anfall hatte oder nicht. Mein Vater sagt er kam mit völlig nassem Bauch - er meinte vollgepisst - nach oben. Könnte von einem Anfall stammen, oder halt auch von sonst was...
Dafür hat er es diesmal geschafft sich mehr als genug Zeugen zu besorgen. LexMitten im Agilitytraining. Wir wollten gerade zum Start laufen, als ich merkte, dass Lex total an mir klebt. Da ich überhaupt nicht mit einem Anfall gerechnet habe, wollte ich ihn ein wenig motivieren, auflockern. Als ich mich nach ihm umdrehe ist es schon deutlich. Mit den Hinterbeinen steht er breitbeinig da. Ich habe mich sofort mit ihm auf den Boden gesetzt und schon ging es los. Was mich irritierte war das er nicht gleich sabberte wie verrückt. Erst nach einem Moment fing er überhaupt an zu sabbern, und dann auch verhältnismäßig wenig. Dafür Krampfte er diesmal nicht nur in den Hinterläufen, sondern auch in den Vorderläufen. Sein ganzer Körper Zitterte und er Zuckte immer wieder so rum, das er mir vom Schoß viel. Er war irgendwie nicht vollkommen weggetreten. Der Anfall lies immer wieder nach um dann von neuem zu beginnen. Häufig hat er versucht auf die Füße zu kommen, was völlig unmöglich war.
Es hat sehr lang gedauert bis es endlich soweit war das er aufstehen konnte, aber so wirklich rum war es nicht. Kaum hatte ich ihn dann im Unterstand fing er wieder an. Deshalb entschied ich ihn erst mal ins Auto zu schaffen, damit er sich beruhigen kann. Zum Glück war er gerade nicht heftig am Krampfen und so bekam ich ihn Problemlos auf den Arm. Auf halbem Weg zum Auto war es dann gut und ich lies ihn runter. Er ist zum Auto geschossen und hat hinterm Kofferraum auf mich gewartet. Kaum im Auto war dann wieder alles gut....

10.01.2004
Und schon wieder war es soweit. Wobei dieser Anfall extrem leicht war und mich dadurch fast noch fertiger gemacht hat...
Naja, von vorne.
Wir waren wie immer Freitags Abends in Straubenhardt auf dem Hundeplatz.Lex Durch den starken Regen war der Platz so aufgeweicht das wir nur Unterordnung machen konnten. Trotzdem wurde es wie immer spät und so kamen wir erst kurz nach Mitternacht heim. D.h. die Hunde bekamen auch erst dann zu fressen. Danach ging es ab in die Heia. Lex schlief (wie seid Dezember, seid wir in unserer Wohnung ein Stock höher sind fast immer) in meinem Bett. Gegen 5 Uhr wachte ich auf weil Lex die ganze Zeit schmatzte. Ich brauchte etwas länger bis mir klar wurde das es Lex ist und was er da überhaupt macht. Ich wollte ihn vom Bett schicken, machte aber zum Glück das Licht an. Er konnte kaum stehen und laufen, war aber anwesend und ansprechbar. Das Geschmatze kam wohl vom speicheln, er versuchte die Überproduktion runter zu schlucken. Er ging dann auch vom Bett und ich führte ihn in sein Körbchen, das alles ging zwar schlecht, aber er lief ohne meine Hilfe. Im Körbchen sabberte er dann noch eine ganze Zeit vor sich hin, dann war wieder alles gut. Leider hatte er in mein Bett gepinkelt und das nicht zu knapp.....
Den ganzen Anfall über war er aber ansprechbar und nicht wirklich verkrampft, nur so leicht, was die Mühe die er beim Aufstehen und Laufen hatte erklärt. Auch hat er kaum gespeichelt. Da ich selber so plötzlich aus dem Schlaf gerissen wurde habe ich ihm nie richtig in die Augen geschaut, kann also nicht sagen wie sein Blick war.

20.02.2004
Leider ist der Abstand zwischen Lexes Anfällen im Moment etwas dichter...
LexDem Anfall ging gestern Abend eine kleine Auseinandersetzung zwischen Enzo und Lex voraus. Enzo ist nun 2 Jahre alt und so ab und zu (sehr selten) muss er testen ob er gegen Lex eine Chance hat. Heftigere Rangeleien (die sind immer noch nicht schlimm, oder gar bösartig) gab es nur 2 mal, das einmal war gestern.
Wir waren auf dem Flugplatz Gassi. Die beiden kloppten sich ordentlich, wobei sich Enzo relativ schnell aber halbherzig unterwarf was Lex nicht reichte. Erst als er sich richtig deutlich unterwarf war's ok. Danach war sofort alles vergessen, später spielten die beiden auch wieder einträchtig miteinander....
Da es dunkel war wurde Bestandsaufnahme erst zu hause gemacht. Enzo hatte Lex einen kleinen Schrammen am Nasenrücken zugefügt (nichts weiter von Bedeutung). Woher das viele Blut an Lexes Hals, Kopf, Schultern und Brust kam, wissen wir nicht, so feucht wie es da auch war vermutlich von Enzos Zunge oder Lefzen. Alles in allem eine Klopperei, nichts weiter von Bedeutung.
Als wir dann Abendessen waren fing es an. Lex war bedrückt und suchte ständig meine Nähe. War sehr aufdringlich mit seinem Flehen um Streicheleinheiten, wollte ständig Kuscheln. Der Blick von ihm gefiel mir nicht... Beim Fernsehen kuschelte er sich im Bett fest an mich...

Lex bekam den Anfall als Pepe und mein Freund das Fleisch für die kommenden 3 Wochen schnitten.
Da ich bei Lexes Anfall nicht dabei war, hier die Anfallsbeschreibung von Pepe:
Er lag unterm Runden Tisch zusammen mit Enzo.Lex Sie waren alle recht ruhig, keine Hektik wegen dem Fleischschneiden...
Ich denke er hat geschlafen als es los ging, besser gesagt gedöst. Als ich ins Zimmer rein ging war noch nichts, als ich raus kam hat er das eine Hinterbein so komisch gehalten, das war schon verkrampft, der Rest nicht, auch war er noch ansprechbar, aber schon etwas irritiert....
Dann ist der Krampf langsam vorgewandert, bis er den ganzen, und wirklich den ganzen Körper erfasst hat, er hat dabei paarmal den Rücken und Kopf samt Hinterbeine voll durchgestreckt, war aber da dann schon weg (nicht mehr ansprechbar).
Dann ließ der Krampf nach er fing heftig an am ganzen Körper zu zittern und da erst fing er an wie blöd zu speicheln. Langsam wurde er dann auch wieder klar.
Diese drei Phasen, Krampf bekommen, Krampf haben und Zittern waren etwa gleich lang, ich schätze alle zusammen allerhöchstens fünf Minuten. Danach hat er noch heftig gespeichelt und ab und an im Hinterbein leicht nachgekrampft. Diese Phase dürfte auch noch mal etwa 5 Minuten gedauert haben, da war er aber ansprechbar. Dann war alles vorbei, er ist aufgestanden und wollte raus in den Garten, ist gleich die Treppe runter. Er hat vielleicht drei Tröpfchen gepinkelt, aber wirklich nicht viel.
Ansonsten schaut er uns jetzt ruhig und zufrieden beim schneiden zu.

Sonntag den 14.03.2004 ca. 8:00 Uhr
Lex hatte schon wieder einen.... Ich versuche nun mal alles Möglichst genau, mit Vorgeschichte aufzuschreiben...
LexFreitags Abends waren wir wie immer in Straubenhardt. Pepe und ich waren diesmal in Begleitung von Ann-Kathrin mit Loona, die auch bei uns übernachtete.
Weder bei Unterordnung noch Schutzdienst passierte was besonderes.
Wir kamen wie immer spät nach hause und es gab spät fressen.
Samstag morgen sind wir früh raus (6:30) um auf die Ausstellung nach Offenburg zu fahren. (wir = Pepe, Collie, mein Freund, ich, Loona, Lex, Aris und Enzo).
Wir fuhren zuerst zum Hotel, wo wir meinen Freund und Aris zurück ließen. LexWir mussten uns hetzten da ich Lex noch zur Mischlingsschau melden wollte. Enzo machte Randale und Pepe brachte ihn deshalb ins Auto zurück, während wir ewig in der Schlange an der Kasse standen. Dann rannten wir übers Gelände zum Meldebüro. Danach ging alles ruhig zu. Wir schauten uns um, Lex fraß sich bei den verschiedenen Futterherstellern durch (ob das gut war?) und nahm erfolgreich an der Mischlingsschau teil.
Lex wirkte relativ entspannt und ausgeglichen. Gegen Schluss wurde ich etwas ungehalten, da wir kaum noch an einem Futterstand vorbei kamen.
Abends gingen wir noch essen und so bekam Lex sein Futter spät. Im Zimmer dann war er unruhig, drüben waren noch Geräusche und Lex bellte mal wieder ab und zu, weswegen ich ihn ungehalten anblöckte.
Er wollte aufs Bett, da es aber durch das recht späte füttern sein konnte das er in er Nacht wieder das Wasser nicht halten kann, durfte er nicht. Dann schliefen wir....
LexUm 6:00 Uhr forderte drüben Loona, Enzo zum spielen auf, was Lex wieder ab und zu durch kläffen kommentierte. Da wir noch schlafen wollten "schnauzte" ich ihn an. Um kurz vor 7:00 Uhr stand mein Freund auf und ging mit Aris und Lex raus zum pinkeln. Er brachte sie mir hoch und ging frühstücken. Um kurz vor 8:00 Uhr wollte Collie mich wecken. Sie klopfte, Lex bellte, ich sagte ihr sie solle rein kommen. Als nichts geschah forderte ich sie erneut auf. Sie sagte Lex, er solle vor der Tür weggehen, sie komme so doch nicht rein. Das war seltsam. Ich also aus dem Bett geschossen, da lag er vor der Tür auf der Seite, zitterte, speichelte und schmatzte, die Hinterbeine waren Ansatzweise verkrampft, er war nicht wirklich weggetreten aber auch nicht völlig klar. Ich beförderte ihn ins Bad, er zitterte nicht mehr, die Hinterbeine waren immer noch leicht verkrampft. Er speichelte weiterhin. Die Augen waren normal, aber er schaute mich nicht an. Dann kam noch mal ein sekundenlanges Zittern, bald darauf war es vorbei. Aber ich hatte das Gefühl das es jeden Augenblick wieder losgehen könnte und deshalb behielt ich ihn noch eine Zeitlang im Arm und sprach beruhigend mit ihm.
Dann lies ich ihn noch eine Zeitlang auf der Decke liegen, da ich irgendwie Angst vor einem neuerlichen Anfall hatte.
Als er von dort aufstand war er wieder ganz normal.
Ich habe vergessen auf die Uhr zu sehen, aber das ganze hat sicherlich wieder nur ein paar wenige Minuten gedauert.
Ich habe dann lange überlegt was ich machen soll, habe ihn dann aber doch wie gestern mit auf die Ausstellung genommen. Er benahm sich wie immer....

Das Wetter war Samstags regnerisch und nass, am Sonntag sonnig.

Sonntag den 30.05.2004 ca. 19:00 Uhr
Wir waren von Freitag bis Montag in Singhofen auf dem DKBS Jahrestreffen. LexGeschlafen haben wir im Wohnwagen, den Lex aber leider noch nicht kennt, da wir ihn erst vor 2 Wochen gekauft haben. Das ist nun das 2. mal das er einen Anfall hatte wenn er in einer fremden Umgebung schlafen musste (damit meine ich Hotel oder Wohnwagen, im Zelt hatte er keinen). Die Tage waren sicherlich auch sehr anstrengend für ihn, da ja die ganze Zeit ein mortz Trubel war. Überall liefen Hunde, meist frei umher, wobei Lex recht relaxt war und ich ihn auch ganz Problemlos mit frei laufen lassen konnte.
Freitags war Nachtzuchtbeurteilung, Körung und Wesenstest, den wir uns angeschaut haben, Aris und Lex lagen recht entspannt bei uns. Dazu kamen natürlich immer wieder Gassirunden in Wald und Feld. Samstags war dann die Ausstellung. Hier musste Lex eine Zeitlang im Wohnwagen warten... Ansonsten war er auch hier die meiste Zeit bei mir und wir waren auch mehrere größere Runden laufen. Ich habe ihm hier dann auch eine längere Auszeit bei mir in aller Ruhe am Wohnwagen gegönnt. Sonntag war dann wieder Wesenstest, Nachzuchtbruteilung, Körung, verschiedene Vorführungen und Agilitytraining für Anfänger und Turnierteilnehmer. Lex war den ganzen Tag bei uns und hat am Agilitytraining teil genommen, wo er sich wieder richtig ausgetobt hat.
LexAbends, mein Freund war am Essenkochen und ich saß auf dem Bett, ruft er mich plötzlich. Lex und Aris waren draußen angebunden und Lex stand bereits typisch Breitbeinig vor der Tür. Ich habe ihn geschnappt und mich draußen zu ihm gelegt. Mein Freund hat mir ein Globuli Belladonna gegeben, das ich ihm in die Lefze gesteckt habe. Zu dem Zeitpunkt lag er leicht sabbernd in meinem Arm, die Hinterläufe waren leicht verkrampft. Er war nicht wirklich Abwesend, vielleicht zwischendrin einmal ganz kurz. Die Pupillen waren groß, aber man hat das braun noch gesehen. Er hat weder stark gesabbert noch hat er mehr als das bisschen in den Hinterläufen gekrampft. Wie lang der Anfall wirklich ging kann ich nicht sagen, da ich ihn mal wieder ewig danach noch liegen lies, weil ich mir nicht sicher war ob er wirklich schon vorbei ist.
Angekündigt hat sich der Anfall irgendwie schon seid 1-2 Wochen. Woran können wir eigentlich nicht sagen. Lex war irgendwie komisch ohne das ich sagen kann was eigentlich war. Wir hatten die ganze zeit nur so das Gefühl es wäre nun wieder soweit. Vielleicht auch nur weil, der letzte Anfall gute 2 Monate her ist, ich kann es nicht sicher sagen. Das einzige was mir konkret benennbar aufgefallen ist, er war ca. die letzten 2 Wochen im Auto wieder launisch. Mal war alles ok, und mal hat er beim Fahren wieder die Menschen verbellt.
Das Wetter war warm (um die 20-25 Grad) und sonnig.

Sonntag den 13.06.2004 23:05 Uhr
Schon wieder.... Ich dachte es wäre besser geworden, aber einen so kurzen Abstand zwischen den Anfällen hatten wir noch nie....
Zunächst die Vorgeschichte: Ich hatte die letzte Woche Urlaub und war damit die ganze zeit zu Hause.Lex Je nach Temperatur haben wir schöne lange Spaziergänge, Fährte oder eine Planscherunde im See gemacht! Nichts übertriebenes, ganz gemütlich. Samstags hatten wir Vormittags eine Fährte im Wald gemacht, gepaart mit einem Spaziergang, ansonsten war es eher ein ruhiger Tag. Sonntags waren wir dann wie meist morgens in Herxheim zur Fährte. Da sie aber auch keinen brauchbaren Acker oder Wiese haben, haben wir nur eine ganz kurze Gegenstandsfährte auf dem Platz gemacht, anschließend habe ich mit Lex noch ein wenig apportiert, wo er super war und ein paar Tricks gemacht, die ihm ja immer tierischen Spaß machen. Der Rest des Sonntags haben wir vor dem Fernseher verschlafen,...
Abends dann um 23:05 steht Lex so komisch von der Couch auf, auf der er lag. Er ist nur mit den Vorderläufen runter, hing dann so halb mit dem Kopf unter dem Tisch.Lex Er hatte auf die Couch gepinkelt. Ich habe ihn dann runter zu mir geholt. Seine Hinterläufe waren leicht angekrampft (ich weiß nicht wie ich das sagen soll, sie waren nicht wirklich richtig verkrampft). Er hat ein wenig geschmatzt, es ist aber so gut wie kein Sabber aus seinem Maul gelaufen. Er war die ganze Zeit ansprechbar und klar. Die Pupillen waren für das Halbdunkle Wohnzimmer normal groß. Aber er hat auch hier noch ein wenig unter sich gepinkelt.
Der Anfall war nach 3 Minuten wieder rum, daraufhin wollte er sofort raus. Beim Pinkeln im Garten haben wohl seine Läufe noch mal gezittert, so ein wenig unsicheres stehen...
Eine dreiviertel Stunde später (23:53) fing er noch mal wild an zu schmatzen, es lief aber kein Sabber und er wollte raus, sonst war dann aber doch nichts.
Also alles in allem mehr als harmlos. Vielleicht hatte er in der Vergangenheit noch viel mehr solcher Anfälle (letztes und vorletztes Jahr), die ich nicht mitbekommen habe, aber sein Körbchen war ja öfters voll gepinkelt....

Samstag den 25.09.2004 12:55 Uhr
Jetzt war er 15 Wochen Anfalls frei und es ging ihm so gut. Das trifft einen dann so richtig hart, besonders weil er ja auch die Narkose vor einer Woche so gut überstanden hatte.Lex Und nun doch wieder.
Wir haben lange geschlafen. Danach habe ich eine ganze Zeit vorm Rechner gesessen, dann ein wenig gepuzzelt. Lex lag bei mir. Auch die letzten Tage waren sehr gemühtlich, wir haben nicht viel unternommen.
Dann wollte ich zum Essen runter gehen und rief Crazy und Lex zum mitkommen. Lex konnte nicht aufstehen und ich wusste Bescheid. Er hatte ein wenig Urin verloren, er sabberte leicht. Immer wieder krampfte er ganz leicht, in erster Linie in den Beinen, aber so das man es kaum sehen konnte mehr nur fühlen. Nur einmal krampfte er komplett. Aber er war die ganze Zeit anwesend, seine Augen waren klar und normal. Der Anfall war absolut schwach, dafür zog er sich ziemlich lange ca. 7 Minuten, hin. Die ganze Zeit über sabberte er.
Danach war wie immer gleich wieder alles in Ordnung.

Mittwoch den 08.12.2004 21:00 Uhr
Ich war so davon überzeugt das wir diesmal die 15 Wochen noch überbieten würden....
LexWir saßen vorm Fernseher beim Abendessen, die Hunde hatten schon gefressen. Lex lief rum, dann stand er vor mir vor der Couch. Die Hinterbeine rutschen auseinander und unter ihm Weg. Ich war sofort bei ihm, bettete ihn in meinen Schoß und streichelte ihn die ganze Zeit. Mein Freund setzte sich ebenfalls zu uns und sprach beruhigend mit ihm. Er war die ganze Zeit anwesend, höchstens kurz vor Schluss mal kurz weg. Er bewegte auch die meiste Zeit den Kopf normal, schaute uns verzweifelt an. Ansonsten krampfte er im restlichen Körper, am Stärksten in den Beinen, er krallte sich richtig in den Boden. Der ganze Körper war Steif einschließlich des Nackens. Er schmatzte, speichelte aber nur recht wenig. Einmal lies er ein kurzes Brummen hören. Mein Freund hatte ihm eine Belladonna C30 verabreicht, aber sie zeigte keine sichtbare Wirkung. Dann, nach ewiger Zeit schien er sich endlich zu entspannen. Es sah so aus als sei es vorbei, als es nochmal heftiger losging. Er war klar, schaute uns an, Brummte nun ständig und krampfte nun immer wieder bis zum Kopf durch. Entspannte sich etwas, wobei er immer noch total verkrampft war und streckte dann wieder als bis zum Kopf durch. Dann war es endlich vorbei.
Alles in allem würde ich den Anfall von der stärke wieder als recht leicht bezeichnen, da er fast die ganze zeit, wenn nicht sogar die ganze anwesend war. Aber er dauerte ewig, über 10 Minuten.
Wie schon geschrieben hatten die Hunde ca. eine Stunde vorher gefressen, wir saßen gemütlich im Wohnzimmer. Auch die Tage davor waren eher gemütlich ohne groß Action. Am Wochenende waren wir auf einem Schlittenhunderennen gewesen.

Dienstag den 01.02.2005 23:45 Uhr
Tja und schon wieder hat uns eine Vollnarkose einen Strich durch die Rechnung gemacht. Lex hatte sich einen Reißzahn abgebrochen, der unter Vollnarkose abgeschliffen und versiegelt werden musste. Die OP an sich verkraftete er gut. Er hatte nach Anweisung seiner Homöopathin auch Nux Vomica und Arconit bekommen, was aber leider nichts half.
LexWir saßen vorm Fernseher, er lag an der Zimmertür im Eck. Ich bekam den Anfang nicht mit, erst als mein Freund bei ihm saß. Er hat dann sofort sein Belladonna bekommen...
Zu Beginn schien es ein ganz harmloser Anfall zu werden. Fast 15 Minuten lang, war er immer wieder kurz davor zu krampfen, bzw. krampfte ganz, ganz leicht mit den Pfoten, aber nicht sichtbar. Er Speichelte die ganze Zeit über und schien heftig dagegen anzukämpfen. Doch dann ging es richtig los. Die Augen wurden leer, er warf sich 3-4 mal rum, die Beine waren verkrampft, der Körper nicht durchgestreckt aber verkrampft. Der Kopf nicht, aber er war nicht anwesend. Dies dauerte auch noch mal gute 5 Minuten. Danach brauchte er noch eine ganze Zeit lang bis es wieder richtig vorbei war.
Ich denke ja das es auf alle Fälle mit der Vollnarkose zusammen hing, hier aber trotzdem noch mal die sonstigen Begebenheiten. Wir hatten ein sehr ruhiges Wochenende, da wir aufgrund von Glätte nicht groß weg konnten. Auch der Montag und der Dienstag waren sehr ruhig. Zwei Spaziergänge, am Dienstag nur Pipirunden.
Zu Fressen hatte er aufgrund der OP morgens nichts bekommen, aber nach der OP ein wenig Gemüse, als er wieder soweit beisammen war. Tagsüber und Abends noch ein paar Trockenleckerlies, Abends dann sein restliches Frühstück, aber keine große Ration und nichts wo er auf die Idee kommen könnte zu kauen (naja, ok, der kaut sowieso nicht).
Das Wetter ist bei uns derzeit trübe und regnerisch und das schon seid einigen Tagen und soll auch so bleiben.

Samstag den 02.07.2005 11:30 Uhr
LexEndlich haben wir es geschafft, die Abstände werden immer länger, nun waren es schon ganze 5 Monate.
Leider haben wir diesmal nur das letzte drittel des Anfalls mitbekommen. Lex war im Bad wir im Arbeitszimmer und da Fyn und Aris spielten hörten wir nichts. Zum Glück kam mein Vater herein und der sah Lex im Bad liegen. Als ich zu ihm kam hatte er schon eine ordentliche Speichelpfütze hinterlassen, er war weggetreten, aber wie soll ich sagen nicht 100%. Die Beine waren verkrampft der Rest nicht, oder nicht mehr.
Er bekam Belladonna. Der Anfall war bereits am abklingen und war dann schnell ganz vorbei. LexIch forderte ihn auf aufzustehen, er war noch etwas wackelig auf den Beinen, was aber bis er die Wohnung, auf dem Weg in den Garten, durchquert hatte schon vorbei war. Danach war dann alles vorbei, als wäre nie was gewesen. Wie immer halt. Ich hatte diesmal auch nachdem es rum war nicht noch "ewig" das Gefühl das es gleich wieder losgehen könnte. Mir kamen zwar seine Pupillen eine Zeitlang noch ziemlich groß vor, andererseits war es durch die geschlossene Markise und so auch nicht wahnsinnig hell...
Nun die Begleitumstände. Also Mittwoch und Freitag waren für ihn gemütliche Tage, mit nur kurzen Runden. Die Morgenrunde viel meist ganz aus, da Fyn geschont werden muss. Donnerstag waren wir mit einer kleinen neuen Hundegruppe unterwegs, Samstag war bis z dem Anfall auch noch nichts passiert.
Das Wetter ist halt schon einige Zeit sehr wechselhaft. Fürchterlich schwül warm, dann wieder heftige Gewitter, dann wieder schwül warm... Am Samstag oder Sonntag kam dann der endgültige Umschwung zu etwas kälter und dauer wechselhaft, meist bewölkt.

Samstag den 21.07.2005 18:00 Uhr
Und schon wieder hatte Lex einen Anfall. Gerade habe ich mich noch über die 5 Monate abstand gefreut und schon waren es wieder nur gute 2 Wochen.
LexWir haben seid ein paar Tagen Besuch von einer Freundin und deren Dobermannhündin, ich habe Urlaub. Aber normalerweise macht Lex so was nichts aus und er ist eigentlich auch total ausgeglichen und so. Das Wetter ist wechselhaft, aber mehr Sommer, die Spaziergänge ausgiebig und mit viel toben, wobei eher nur die Jungspunde so wild sind und Lex seine eigenen Wege geht (wie immer halt).
Wir hatten gerade zu Abend gegessen, Lex lag wie meist unterm Tisch. Da hörte ich ein kratzen, bzw. scharren auf dem Boden. Als ich nachschaute hatte Lex einen Anfall. Er speichelte, und krampfte in den Gliedmaßen. Der Körper blieb im Großen und Ganzen verschont. Er war auch die meiste Zeit nicht wirklich weggetreten. Alles in allem war der Anfall recht kurz und eher leicht.
Danach war er auch nicht am zittern und auch sofort wieder fit.

Dienstag den 15.11.2005
Leider war ich nicht dabei, und mein Freund hat es bis heute nicht geschafft mir einen Anfallsbericht zu schreiben.

Mittwoch den 01.02.2006 14:30 Uhr
LexDiesmal waren es auch nur 2 Monate, aber die Ursache war vermutlich eine Auseinandersetzung die Lex mit Aris am Montag hatte. Aris ist nun in dem Alter wo er wissen möchte wo in dem Rudel sein Platz ist und so kam es zu einer Rauferei. An sich nicht schlimm, aber Lex hat ein paar Schmacken am Ohr und am Bein abbekommen, so das er seid 2 Tagen stark humpelt.
Den Anfall habe ich nicht mitbekommen, ich war arbeiten. Den Beginn hat keiner mitbekommen. Lex war oben bei meinen Eltern und mein Vater unten in seinem Arbeitszimmer. Er ging nur zufällig hoch als er Lex bereits krampfend fand. Er holte ihm gleich sein Belladonna und als er wieder bei ihm war, war der Anfall schon ziemlich am Ende. Lex sabberte nur leicht, und fing dann an zu zittern. Danach war wieder alles rum. Ich vermute das der Verlauf wie immer war. Mein Vater meint das der Anfall wohl so 7-8 (leider bei Lex eine ganz normale Zeit) gedauert haben muss.

Dienstag den 14.02.2006 15:30
LexUnd wieder war ich nicht dabei und die Beschreibung wird deshalb sehr dürftig. Vermutlich war es bei den letzten "4" großen, weiter auseinander liegenden Anfällen nun das 3. mal das er ca. 14. Tage später einen weiteren kleinen bekommen hat. Ich sehe die beiden Anfälle irgendwie im Zusammenhang...
Ansonsten gibt es nichts besonderes zu sagen. Am Wochenende davor waren wir reichlich unterwegs, wie in letzter Zeit fast jedes Wochenende. Dafür waren die Tage danach sehr ruhig, ohne Action,...
Der Anfall selbst war wohl sehr leicht und für Lex auch recht kurz (Lexes Anfälle sind ja mit 7-10 Minuten immer "sehr" lang). Er war wohl fast die ganze Zeit bei Bewusstsein, hat nur ganz leicht gekrampft. Gespeichelt hat er auch, aber keine Unmengen. Der Anfall ereignete sich am Nachmittag, bei uns oben im Wohnzimmer. Er lag vor dem Sessel als mein Freund ihn fand.

Montag den 01.05.2006 15:30
Leider hatte Lex heute wieder einen Anfall....
LexDie Tage vorher waren eher ruhig, Samstags waren wir auf einem Gesunde-Hunde-Forumsspaziergang, Montags haben wir nur eine kurze Runde durch den Wald gedreht. Sonntags ging es mir nicht gut und so waren wir den ganzen Tag zu Hause.
Das Wetter ist wohl wieder mal am wechseln, letzte Woche hatten wir noch viele Schauer, diese nur Sonne und Sommer. Ich hatte auch Kopfweh...
Der Anfall fing ganz harmlos an, als ich gerade in den Garten wollte. Lex krampfte zunächst auch nur in den Hinterläufen, war ansprechbar, versuchte krampfhaft da zu bleiben. Er sabberte gar nicht. Nach recht kurzer Zeit schien der Anfall vorbei zu sein, Lex stand auf, ich sammelte meine Blumen ein, doch dann ging es erst richtig los. Lex krampfte diesmal komplett, es fing an den Hinterbeinen an und setzte sich nach vorne fort. Er speichelte, bis aber teilweise die Zähne so fest aufeinander, das ich selbst Probleme hatte das Belladonna in die Lefze zu bekommen. Wie immer war der Anfall genauso schnell vorbei wie er gekommen war und Lex ging es danach soweit gut.

Donnerstag (Feiertag) den 15.06.2006 18:45
Schon wieder hatte Lex einen Anfall. Nachdem er ja beim letzten Anfall den 2 Wochen später weg gelassen hat, war ich schon bester Hoffnung, aber der kam nun wieder viel zu früh nach dem letzten...
LexLex und Aris hatten sich vor einer Woche wieder in der Wolle, Lex trug wieder ein Loch im Bein davon. D.h. für ihn nun seid Tagen Verband mit täglichem Verbandswechsel, was er gar nicht mehr haben kann. Gestern nun ließ ich den Verband ab, damit mal einen Tag Luft dran kommt. Wir wollten heute eh nur einen gemütlichen Tag machen. Dafür musste er immer wenn ich ihn nicht beobachten konnte halt den Trichter tragen, da er es leider absolut nicht in Ruhe lässt. Dies findet er natürlich auch nicht gut...
Außerdem war das Wetter miserabel. Wir hatten gerade einen kräftigen Gewitterschauer mit heftigem Hagel hinter uns, als Lexes Anfall begann.
Lex lag im Sessel im Wohnzimmer, wir saßen auf der Couch und sahen etwas Fußball. Lex schien sich anders hinlegen zu wollen, aber durch den Trichter nicht die richtige Position zu finden. Mein Freund meinte er mache schon ne Zeit lang mit dem Kopf so rum. Also bin ich zu ihm um ihm den Trichter auszuziehen und da merkte ich das er zwar noch anwesend aber komisch war. Und dann fing er auch schon an leicht zu sabbern, blieb aber anwesend. Krampfte auch nur leicht. Er versuchte aufzustehen, leckte sich ständig den Sabber ab. Nach 2-3 Minuten schien es vorbei zu sein, er konnte wieder aufstehen, ging allerdings sehr Breitbeinig und Steif. Und dann ging es erst richtig los. Ca. 7 Minuten lang krampfte er im ganzen Körper, diesmal auch die meiste Zeit im Kopf. Wieder biss er die Kiefer fest aufeinander. Er bekam nun auch nichts mehr mit.
Als der Anfall dann rum war, war ruck zuck wieder als wenn nie was gewesen wäre. Allerdings habe ich nicht mehr das Gefühl das das Belladonna noch Wirkung zeigt.

Freitag den 30.06.2006 18:00
Tja, diesmal hat er den Anfall 2 Wochen später wieder gehabt....
Ich war in der Badewanne habe, also nichts mitbekommen. Der Anfall war aber, wie für den 14 Tage später üblich, relativ leicht und kurz. Mein Freund war gerade nach Hause gekommen, Pepe war unten am Fußball schauen (das Elfmeterschießen im Deutschlandspiel fing gerade an), als Lex unten im Flur anfing zu krampfen.

Donnerstag den 28.09.2006 18:00
LexWir sind in Korsika, seid fast 2 Wochen. Gegen frühen Abend hat Telly aus Futterneid sich auf Lex "gestürzt" und die Beiden hatten eine harmlose Prügelei. Kurze Zeit darauf fing bei Lex der Anfall an, aber zu mehr als ein bisschen Steifheit kam es nicht, anscheinend hat hier die Belladonna alles weitere verhindert.

Donnerstag den 11.10.2006 24:00
Lex hatte am Abend, als wir gerade schon im Bett waren aus dem Schlaf heraus einen ganz leichten Anfall. Eigentlich waren es mehr mehrere Absenzen hintereinander. Er war die ganze zeit anwesend, meist war alles ok, nur ab und zu hat er etwas gesabbert, oder mal ganz, ganz kurz gekrampft und dann war wieder alles gut, naja, nicht gut, also über die ganze Zeit war er halt am Schmatzen und wollte natürlich auch nicht aufstehen oder so. Die kamen auch in ganz kurzem Abstand, das hat vielleicht so 6-7 Minuten gedauert, dann habe ich ihn zu mir ins Bett geholt, er hat sich am Fußende zusammen gerollt und geschlafen...
Die Tage vorher waren eher ruhig, aber am Wochenende hatten wir mit 2 Agilityturnieren schon einiges. Und dann war ja noch der Anfall in Korsika der nun auch genau 2 Wochen her ist. Vielleicht war es also nur der normale 2 Wochen danach Anfall, auch wenn der in Korsika nie ein richtiger Anfall geworden war?

Montag 05.02.2007
Lex hatte wieder einen recht leichten Anfall. leider war ich nicht dabei...

Samstag den 05.05.2007 10:30
LexHeute waren wir auf Agility Turnier, letztes Wochenende auf Obedience Prüfung, und in der Woche am See und Freitags Abends waren Antje mit Flox da, ansonsten war die Woche eher ruhig. Wir sind heute morgen sehr früh los da das Turnier bei uns war und noch gewisse Vorarbeiten zu erledigen waren. Lex war gut gelaunt. Ich war gerade mit der Parcourbegehung fertig, die Hunde waren im Auto, als ich ans Auto kam um Fyn zu holen sah ich sofort Lexes Blick, vom Krampf selbst war noch kaum was zu sehen. Als ich die Box öffnete, bewegte er sich bereits unkontrolliert und konnte den Kopf nur mit Mühe oben halten.
Ich holte ihn aus der Box und legte ihn mit Brigittes Hilfe auf seine Decke zu mir, er schob den Kopf auf mich und Krampfte leicht sabbernd, war aber meist anwesend. Dann wurde es besser und er stand auf, aber schon nach ganz kurzer Zeit entrückte sein Blick wieder und ich legte ihn mit viel Überreden wieder hin bevor er umfiel. Nun krampfte er nochmal gut 5 Minuten in denen er meist weggetreten war, aber kaum sabberte. Danach war er eine ganze Zeit noch steif in der Hinterhand, aber dann war wieder als wäre nie was gewesen.

Samstag den 20.10.2007 20:30
LexNach 5 1/2 Monaten folgte nun der nächste Anfall. Heute morgen waren wir gemütlich im Wald eine Letterbox suchen, der Rest vom Tag war eher ruhig. Abends war ich mit Fyn im Agilitytraining, ließ Lex aber bei Pepe zu Hause. Danach packte ich meine Sachen für die Obedience Prüfung und war dann noch eine Zeit mit den Hunden unten. Wieder oben legte sich Lex ins Schlafzimmer, ich sah fern. In der Pause ging ich ins Schlafzimmer, da muss der Anfall gerade begonnen haben.
Er krampfte wechselnd stark vor allem in den Hinterläufen, aber auch im Kopf. Sabberte nur wenig, war die Hälfte weggetreten, aber zwischendrin immer wieder Anwesend, aber halt auch nur so halb. Der Anfall war nicht besonders stark, aber auch nicht wirklich schwach. Von der Länge war er mit 5-7 Minuten ganz normal. Diesmal schien Lex sich einen ordentlichen Muskelkater eingefangen zu haben und war ziemlich müde danach, es war aber ja auch schon spät. Ansonsten ging es ihm direkt danach wieder gut wie immer.

Sonntag den 27.01.2007 21:00
Wir saßen vor dem Fernseher als es losging. Heute waren wir recht lang im Wald auf Letterboxsuche gewesen, die restlichen tage davor waren eigentlich recht normal verlaufen.
Der Anfall war eigentlich genau wie die anderen in letzter Zeit. Außer das er diesmal unter sich pinkelte. Dann lies der Anfall wieder etwas nach um dann kurze Zeit später nochmal etwas heftiger zu werden. Aber so wirklich heftig war er nie. Danach ging es ihm wie immer sofort wieder gut.

Freitag den 10.10.2007 1:00
Anscheinend habe ich den letzten Anfall vergessen aufzuschreiben, denn es muss noch einer zwischen Januar und jetzt gewesen sein, aber auch der war nun schon wirklich lange her.
Diesmal bekam Lex den Anfall beim einschlafen. Wir waren relativ spät ins Bett gegangen und haben noch eine Runde fern gesehen. Lex wollte wie die letzten Tage unbedingt mit ins Bett, was er dann auch durfte. Er lag außen und ich hörte ihn auf einmal schmatzen. Zum Glück habe ich schnell hingelangt, denn er war gerade dabei aus dem Bett zu fallen und wäre genau auf Fyn in seinem Körbchen eingeschlagen. Seltsamerweise hat Fyn noch nicht mal gebrummt.
Als ich ihn wieder im Bett hatte, mein Freund Handtücher geholt hatte, war der Anfall auch schon wieder so gut wie rum. Er hat zwar geschmatzt, aber nicht gesabbert, auch war er die ganze Zeit bei Bewusstsein, hat auch nur leicht in den Hinterläufen und kurz etwas im Rücken gekrampft, das war's diesmal auch schon. Er wollte auch danach nicht aufstehen und raus, sondern hat sich gleich wieder an mich gekuschelt und gepennt.