Dies ist Lexs Geschichte

Hallo, ich bin Lex. Ich bin ein wunderschöner Schäferhund-Husky-Rüde. Naja, mein Frauchen sagt immer ich bin kein Rüde sondern ein ES.......

LexHier will ich euch meine Geschichte erzählen, auch wenn ich mich an vieles nicht mehr erinnern kann. So auch an mein genaues Geburtsdatum. Auf jeden Fall war es irgendwann im Februar 1998 als ich das Licht der Welt erblickte. An meine Mutter, meinen Vater oder meine Geschwister kann ich mich auch nicht mehr erinnern.

Mit 8 Wochen kam ich dann in mein erstes zu Hause, an das ich mich dafür sehr gut erinnere. Das Tierheim in Dreieich.

Als ich dann so ungefähr ein halbes Jahr alt war kam endlich mal jemand dem ich gefiel. Sie nahmen mich mit. Aber ich kann mich an diese Zeit nicht mehr erinnern (hab ich wohl verdrängt), ich weiß nur noch das es nicht sonderlich gut war. Denn als ich dann im Alter von einem knappen 3/4 Jahr wieder nach Dreieich ins Tierheim zurück kam, habe ich erst mal einen Pfleger durch das Tierheim gejagt. Ich mochte keine Männer mehr.
So kam es dann auch das sich alle Männer des Tierheims weigerten mich auszuführen oder mit mir zu schmusen.Lex Naja, lag ja vermutlich auch an mir, aber ich konnte doch nicht anders. Und die Frauen sagten das ich ihnen zu stark sei und zu kräftig an der Leine ziehe. So saß ich dann in meinem großen Zwinger, bis sich endlich eine Frau fand die mich ausführte. Aber leider nur 2 mal die Woche. Die mochte ich aber sehr gern. Deshalb war ich meistens auch relativ artig, so dass ich am Ende sogar ohne Leine laufen durfte. Leider war ich ziemlich unterfordert.

Im Zwinger war ich dafür dann eine Furie. Jeder der mir zu nahe kam, bekam das zu hören. So auch meine neue Familie. Sie kamen eines schönen Donnerstag Mittag auf der Suche nach einem Rüden, der zu ihrer Hündin passt. Die versteht sich leider nicht mit vielen Hunden. Aber mit mir hat sie sich vom ersten Tag an verstanden, ich habe ihr auch gleich gesagt wo es langgeht. Naja, also zunächst knurrte ich meinen jetzigen Herrn mal an. Mensch war ich perplex als der sagte ich solle das Maul halten. Sowas hat ja noch nie jemand zu mir gesagt. Aber es war vermutlich gut so. Wer weiß, wenn ich weiter geknurrt hätte wären sie vielleicht weiter gegangen. Und mein neues Frauchen war dann auch ganz mutig und kam zu mir in den Zwinger und holte mich raus. Sie waren beide so lieb zu mir, das ich nicht anders konnte als sie gern zu haben.

So zog ich in mein neues Zuhause ein.