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Bodensee Umrundung

 
  Rundwanderung für 8 Tage
Mehr zum Weg findet man auch bei fernwege.de
Wir sind die Strecke vom 17.-24.03.2008 gelaufen. Leider mussten wir vom Bottighofen aus direkt nach Konstanz zurück, da sich Enzo die Füße aufgerissen hat. Von da ab haben wir dann die Tour aber mit dem Auto beendet.

1. Tag 17.03.2008: Konstanz - Bodman, Länge: 26,5km, Gehzeit: 5-6h
Konstanz - Litzelstetten - Dingelsdorf - Wallhausen - Bodman-Ludwigshafen
Heute ging es also endlich los. Früh aufstehen war angesagt, schnell die letzten Sachen zusammen packen, Jürgen war erst heute Nacht, na ja, heute Morgen heimgekommen und da er mit meinem Auto unterwegs gewesen war, hatten wir die Sachen noch nicht einräumen können. Um 7:00 Uhr ging's dann für Pepe und Nina, Lex, Enzo und Fyn endlich los Richtung Bodensee. Nachdem wir dann vor Stuttgart im Stau standen, bin ich auch noch falsch abgebogen und wir mussten erst mal eine Ausfahrt weiter umdrehen. Um 10:15 waren wir dann in Konstanz vor dem Haus von Papas Bekanntem angekommen, wo wir unser Auto parken durften. Noch mal Danke dafür!
Nun alles einpacken, Hunde satteln, Rucksäcke anziehen und den richtigen Briefkasten suchen um den Schlüssel einzuwerfen. Doch am Haus steht keine Hausnummer und als Pepe die Bauarbeiter die am Haus arbeiten fragt, wissen die die Hausnummer auch nicht, aber dann stellt sich raus das es das richtige Haus ist und wir werfen den Autoschlüssel ein und ziehen um 10:30 los.
Das Wetter ist bescheiden. Es regnet die ganze Zeit, zwar nicht irre stark, aber gleichmäßig.
Zunächst geht es runter ans Seeufer, dann noch ein Stück durch den Ort, bis man wieder am Seeufer lang läuft. Durch eine schöne Allee geht es an der Insel Mainau vorbei, für die uns leider nicht die Zeit reicht.
Kurz vor Lizelstetten badet Fyn mal eine Runde in dem Matschbach am Wegrand, Enzo natürlich gleich mal hinterher. Die Hunde sind nass und dreckig, wir bisher nur äußerlich.
Weiter geht's am Ufer entlang, nur unterbrochen durch die Dörfer Dingelsdorf und Walhausen. In Wallhausen machen wir an einer Überdachten Bushaltestelle eine kurze Mittagspause, lange geht nicht, da es schnell zu kalt wird. So essen wir nur ein paar Müsliriegel und ziehen dann weiter.
Der Regen wird immer heftiger.
Hinter Wallhausen geht es auf einem schmalen Pfad im Wald in Ufernähe weiter. Das Ufer fällt hier nun steiler zum See hin ab, der Wald ist einsam, feucht, aber schön.
Die linke Seite wird immer mehr zu einer Felswand, immer wieder unterbrochen von Schluchten mit Bächen.
Natürlich lassen es sich die Hunde nicht nehmen nun wenigstens auch einmal den Bodensee zu testen und eine Runde planschen zu gehen. Enzo macht das viele Wasser komplett Gaga. Er hat nur noch Bodensee im Kopf.
An der Katharinenschlucht gehen wir ein Stück rein, Fyn purzelt bei dem Versuch über einen Baumstamm zu springen 2 mal den Hang hinunter, zum Glück passiert nichts weiter. Die Marienschlucht ist leider gesperrt, wir können nur einen Blick durchs Tor unten werfen und sehen das wir ein Ereignis verpassen. Schade, wir waren doch sehr enttäuscht.
Der Regen lässt etwas nach, aber es regnet nach wie vor.
Am Ende wird der Weg breiter und verlässt 4 km vor Bodman den Wald. Einem breiten Weg am Ufer entlang folgen wir bis Bodman. Der Ort ist sehr schön, aber klein. Wir schauen uns beim vorbeilaufen kurz die Kirche und das Schloss von außen an, Oben auf dem Berg sieht man das Kloster, doch es ist zu weit weg und vor allem zu weit oben um noch vorbei zu gehen.
Dann erreichen wir unser Gästehaus, welches jedoch verschlossen ist, man hat nicht mit uns gerechnet, da wir keine Anzahlung geleistet haben, aber leider habe ich den Mail Anhang bezüglich der Anzahlung nicht bekommen. Als wir uns vergewissern wo nun wirklich der Eingang ist, sieht uns die Wirtin. Trotz allem bekommen wir ein Zimmer, wir sind die einzigen.
In der separaten Dusche säubern wir erstmal die Hunde notdürftig. Entsetzt stellen wir fest das alle Klamotten, der Großteil war bei den Hunden in den Taschen, nass sind. Klatsch nass. Diese trocknen wir über den Heizungen in Dusche und Zimmer. Zum Glück ist bis zum morgen alles wieder trocken, allerdings einiges dreckig.
Nach einer heißen dusche und kurzer Pause bauen wir den Kocher in der Dusche auf. Nina kocht, Pepe füttert die Hunde und steht Schmiere. Da das Zimmer aber in einem Nebenhaus ist, ist es unwahrscheinlich das jemand was mitbekommt. Es gibt Käsespätzle, die wir im Bett vertilgen. Nach dem Essen dösen wir eine Runde, danach läst Nina die Hunde raus, während Pepe die Flaschen füllt, alle Sachen werden soweit wie möglich für Morgen gerichtet, dann geht es ins Bett.


2. Tag 18.03.2008: Bodman - Unter-Uhldingen, Länge: 25km, Gehzeit: 6-6,5h
Bodman - Ludwigshafen - Buohof - Haldenhof - Hödingen - Überlingen - Birnau - Uhldingen-Mühlhofen
Um 7:00 Uhr weckte uns das Tageslicht, wir dösen noch eine Runde bis 8:00 Uhr weiter, dann stehen wir auf. Ich lasse die Hunde raus, während Pepe das Futter richtet, dann Hunde füttern, alles fertig packen und um halb 9 gehen wir rüber ins Haupthaus zum Frühstück. Die Hunde bleiben im Zimmer. Es gibt leide kein Buffet, aber auch so ist alles da was wir brauchen und nach einem kurzen Schwätzchen mit der Vermieterin, bezahlen wir, machen uns fertig und brechen um 9:30 auf.
Es ist immer noch stark bewölkt aber trocken und es zeigen sich erste kleine Löcher. Auf dem Weg nach Ludwigshafen geraten wir in einen leichten Schneeschauer. Danach wird das Wetter immer besser, ab Mittags ist strahlender Sonnenschein mit kleinen Comuluswolken, die sich bis Abends auch noch auflösen.
Bis nach Ludwigshafen führt der Weg am See entlang durch Schilf und Wiesen. Es ist sehr schön. In Ludwigshafen gehe ich im Schlecker schnell einkaufen, Pepe wartet mit den Hunden draußen an einer Bank. Ludwigshafen verlassen wir Richtung Wald. Erstmal geht es irgendwie zwischen Wald und See im Zick-Zack hin und her. Dann führt uns unser Weg sehr steil durch den Wald am Stäthlberg vorbei aufs Hochplateau. Nach dem Buohof, einem hübsch gelegenen Reiterhof, geht es noch mal kurz hoch zum Haldenhof. Die Aussicht ist gigantisch und bei herrlichem Wetter machen wir eine kurze Pause. Pepe macht Bilder, ich genieße einfach nur, Lex schäkert mit fremden Menschen. Danach steigen wir das letzte Stück auf den Berg hinauf und folgen dem Weg auf dem Bergrücken an der Kante entlang. An einem schönen Aussichtspunkt machen wir Mittagspause. Das Wetter ist herrlich, nur leider zu kalt und s wird auch diese Pause nicht so arg lang.
Kurz vorm Höhniger Tobel queren 3 Rehe den Weg und Fyn hört erst noch, aber als Lex abgeht folgt er diesem, lässt sich aber nach kurzer Zeit abrufen. Lex bleibt verschwunden.
Wir gehen bis zur nächsten Wegkreuzung und warten dort auf ihn. Doch er kommt nicht. Irgendwann hören wir ihn im Wald bellen, es klingt ziemlich weit weg. Lex bellt eigentlich nur wenn er nicht mehr zurück kann, findet oder ähnliches. Also was tun, keine Ahnung wie weit er wirklich weg ist und wo er ist. Pepe bleibt an der Kreuzung beim Gepäck, ich ziehe mit Fyn der frei läuft und Enzo an der Leine los um Lex zu suchen. Ich bin ein ganzes Stück im Wald drin, als Lex aufhört, ich weiß nicht genau weiter, ich rufe, doch Lex bellt nicht wieder. Ich habe keine Ahnung wo er sein könnte. Fyn will zurück rennen, ich denke zu Pepe, doch beim 2. Versuch lasse ich ihn laufen und auf halbem Weg biegt er links ab in den Wald und steht vor Lex. Hallejulia. Lex ist auf dem Weg zurück gewesen doch beide Taschen hingen auf einer Seite und s konnte er kaum laufen.
Wir steigen in die Schlucht hinab, die wunderschön ist. Über Treppen geht es sehr steil hoch nach Höchingen. Durch Höchingen durch und ein Stück runter Richtung See, treffen wir wieder auf die Bodensehrundwanderweg Markierung, der wir immer wieder begegnet waren, die wir aber auch immer wieder verloren hatten und uns ständig gefragt haben wo sie nun schon wieder her kommt.
Weiter geht es bis Goldbach, dann runter an den See bis nach Überlingen., das wir an der Uferpromenade, mit einem Abstecher zur Kirche, queren.
Es ist schon recht sät, wir und die Hunde zeigen erste Müdigkeit. Von Überlingen geht es fließend nach Nussdorf über, danach geht es etwas vom See weg durch Wingert und Felder bis zum Kloster Birnau. Ein prächtiger rosa Bau. Von dort aus folgen wir der Strasse nach Uhldingen-Mühlhofen und erreichen bald unsere Unterkunft.
Das Zimmer mit Bad ist sehr schön, zuerst versorgen wir die Hunde, dann duschen wir und gehen nach kurzer Hund und Menschenmassage runter im Restaurant was essen. Nina Camembert (sehr lecker), Pepe Feldsalat. Danach faulenzen wir und sehen uns die nächste Etappe an. Nach einer Pippirunde mit den Hunden gehen wir kurz nach 22:00 Uhr ins Bett und hören noch etwas Radio.


3. Tag 19.03.2008: Unter-Uhldingen - Friedrichshafen, Länge: 26,5km, Gehzeit: 5-5,5h
Uhldingen-Mühlhofen - Oberuhldingen - Meersburg - Hagnau - Immenstaad - Friedrichshafen
Um 8:00 Uhr klingelt der Wecker, doch wir sind schon länger wach. Baulärm und der übliche Lärm einer Stadt haben uns geweckt. Schnell geht Pepe mit den Hunden raus, während Nina sich fertig macht. Danach füttern wir die Hunde und gehen frühstücken. Es gibt ein Frühstücksbuffet mit allem drum und dran und wir nehmen uns für Mittags gleich noch 3 belegte Brötchen und für die Hunde jeweils einen Apfel mit. Danach machen wir uns fertig, bezahlen und ziehen um 9:30 los.
Zunächst geht es wieder genauso aus dem Ort raus, wie wir reingekommen sind, dann schlängeln wir uns nach Unteruhldigen, wo wir dann wieder auf den Bodensee Rundwanderweg treffen. Auf die Pfahlbauten werfen wir nur von außen einen kurzen Blick, für mehr fehlt leider die Zeit und mit den Hunden hätten wir sowieso vermutlich nicht rein gedurft. Aber interessiert hätte es mich schon, Pepe hat das ganze ja schon mal mit der Uni besucht. Unteruhldigen verlassen wir nach oben in den Wald, weg vom See. Nun geht es locker durch den Wald, das Wetter ist heute wieder gut, auch wenn sich wieder etwas mehr Wolken zeigen als gestern Abend. Kurz vor Meersburg geht es in eine kleine Schlucht im Wald mit einem hübschen Bächlein und einem kleinen Wasserfall. Dort machen wir eine kurze Pause und unterhalten uns mit einer netten Hundebesitzerin, die gerade vorbei kam. Generell werden wir viel freundlich wegen der Hunde angesprochen. Manchmal werden wir sogar schon begafft, Hunde mit Rucksäcken und überhaupt 2 Frauen mit drei Hunden auf Wanderschaft scheinen hier doch was ganz besonderes zu sein. Selbst Autofahrer machen manchmal langsam um zu schauen.
Die Stufen hoch und schon stehen wir in Meersburg. In einem Edeka kaufen wir schnell noch was zu Essen und Pflasternachschub ein. Zur Sicherheit habe ich mir die Fersen zugeklebt, aber es sieht leider nicht so aus als würde es was helfen. Die Hunde warten brav vor der Tür! Dann besichtigen wir die herrliche Altstadt mit Schloss und Burg und vielen Gässchen. Durch die Winzergenossenschaft verlassen wir Meersburg in die Wingert raus.
An einer Bank mit Panoramablick machen wir Mittag. Doch es fegt ein ganz schön frischer Wind durch die Wingert und so wird die Pause nicht sehr lang.
Durch die Wingert erreichen wir Hagnau. Im Ort führt uns der Weg wieder ans Seeufer. Der Ort ist eher langweilig. Am Seeufer geht es bis kurz vor Schloss Kirchberg. Dort verlieren wir den Weg und passieren das Schloss auf der falschen Seite. Da wir merken das wir falsch sind, beschließen wir zum Ufer zurück zu kehren, wo wir wieder auf den Bodensee Rundwanderweg treffen.
Weiter geht es am Ufer bis Immenstadt. Am Hafen machen wir eine Pause. Der Kursschiffbetrieb wird leider erst in 2 Tagen wieder aufgenommen, wir wären sehr gerne mit dem Schiff weiter gefahren! Wir begegnen einem "Hafenarbeiter", der unsere Hunde toll findet und auf einen kleinen Schwatz rüber kommt. Ganz begeistert lässt sich Fyn von ihm kraulen, er hat ihn sogar im Arm, ich bin ganz platt.
Weiter geht es am Ufer entlang bis ans Ende von Immenstaad, das Schloss Helmsdorf verpassen wir irgendwie, als wir unseren Weg zwischen einem Jachthafen und Campingplatz durchsuchen. Nun soll der Weg weniger schön sein und bis Friedrichshafen immer an der viel befahrenen Bundesstrasse lang führen und so beschließen wir den Bus zu nehmen. Direkt am Ortsrand ist ein Gewerbegebiet und dort auch gleich eine Bushaltestelle, an der ein Bus nach Friedrichshafen fährt. Lange müssen wir nicht warten. Wie weit wir genau fahren müssen wissen wir nicht, aber wir wollen ja auch noch was von Friedrichshafen sehen und so steigen wir schon kurz hinter dem Seebad wieder aus. Nun muss erstmal der Stadtplan Ausschnitt befragt werden. Wo genau sind wir eigentlich und wo wollen wir hin. Schnell ist das geklärt und wir werfen noch einen Blick auf das Kloster Höfen, was sich aber hinter dicken Mauern versteckt. Schade.
An der Uferpromenade geht es bis zum Hafen, mit kurzem Abstecher zur Kirche. Friedrichshafen ist eigentlich eine recht gewöhnliche Stadt, die halt durch ihre Lage direkt am User was zu bieten hat. In der direkt Parallel zum Ufer verlaufenden Fußgängerzone wimmelt es von Menschen. Weiter geht's am Ufer entlang bis wir nicht mehr direkt am Ufer entlang können. Hier folgen wir kurz der Hauptstrasse, dann biegen wir Richtung Naturfreundehaus ab.
Dort haben wir ein 5 Bett Zimmer für uns, andererseits sind einige andere Gäste da und Lex etwas laut.
Nach betten beziehen und längerem hin und her da wir keine Handtücher haben, geht Pepe trotzdem duschen, ich verzichte heute darauf. Muss auch mal einen Tag ohne gehen. Wir lesen den weiteren Weg durch, schreiben Bericht und füttern die Hunde. Danach gehen wir runter, im Aufenthaltsraum gibt es auch eine Küche, in der wir uns eine Suppe und ein Nudelgericht kochen und essen. Lex bellt sich oben kaputt, na toll, das ist wieder besonders peinlich, vor allem weil die eine Frau immer wieder hoch geht um nach den Kindern zu sehen ob die nun endlich schlafen. Jedes Mal wenn sie hoch geht bellt Lex…
Noch schnell mit den Hunden raus, dann schlafen. Es ist eine unruhige Nacht, im haus ist ständig was los und Lex bellt immer wieder. Da es heute trocken war und Lex somit sauber ist, hohle ich ihn halt doch ins Bett, damit er wenigstens etwas ruhiger ist. Trotzdem schlafen wir nicht so arg viel.


4. Tag 20.03.2008: Friedrichshafen - Lindau, Länge: 29km, Gehzeit: 6-7h
Friedrichshafen - Langenargen - Kressbronn - Hattnau - Wasserburg - Lindau-Insel - Lindau-Zech
Heute stehen wir schon um 7:30 auf, gehen mit den Hunden raus, füttern sie, machen soweit alles fertig und gehen um 8:00 Uhr frühstücken. Es gibt ein einfaches Buffet, wir nehmen wieder 3 Brötchen für heute Mittag mit. Um 8:44 sind wir unterwegs.
Zunächst wieder vor an den See, dann in Seenähe, aber meist nicht sichtbar durch das Ried.
In Langenargen schauen wir uns das Schloss Monfort und die Kirche St. Martin an. Am Ortsausgang beginnt der Wald, dort machen wir eine kurze Pause und entdecken das sich Fyn nicht nur das rechte Knie und den rechten Ellenbogen, was nicht weiter schlimm gewesen wäre, sondern auch den Rücken wund geschauert und geleckt hat. Schitt, vermutlich ist dies schon am ersten Tag passiert, als es die ganze Zeit geregnet hat und alles durchweicht war. Ab jetzt geht es ohne Taschen für ihn weiter, seine Sachen tragen zum teil pepe und Lex, den Großteil aber ich.
Als nächstes erreichen wir die Kabelhängebrücke. Das Wetter ist derzeit recht sonnig, nachdem es heute morgen sehr trübe war. Auch jetzt ist es noch recht wolkig.
In Tunau treffen wir wieder auf den eigentlichen Bodensee Rundwanderweg, den wir für die Kabelhängebrücke kurz verlassen haben. Am Ortsausgang schauen wir uns die kleine Kapelle an. Weiter geht es nach Kressbronn, der Weg läuft parallel zum Radweg, meist Schotter. Nun geht es ins Hinterland durch Retterschen und Hattnau. Leider geht es hier viel an der Strasse lang und meist gibt es noch nicht mal einen Bürgersteig, das ist nicht so toll. In Hattnau machen wir an einem Brunnen mit Bänken Mittag, es ist sehr windig und das Wetter wird schlechter. Bei Hege kommt dann der erste Schneeschauer, nicht zu stark, somit stört es nicht so arg. Vor Wasserburg stehen wir ewig am Bahnübergang bis endlich der Zug kommt. In Wasserburg wird natürlich die Burg besichtigt.
Weiter geht es nach Lindau, bisher hielt sich der Asphalt in grenzen, was man von den letzten Tagen leider nicht unbedingt sagen konnte, doch bis zur Insel laufen wir nun fast ausschließlich auf Asphalt an Strassen entlang. Nur einmal geht's durch einen hübschen Park auf Schotter.
Kurz vor der Insel bietet sich bereits ein herrlicher Blick auf diesen, das Wetter ist zum Glück wieder etwas sonniger. Die Insel ist wunderschön, über eine Stunde schauen wir uns alles an. Vom Pulverturm, über den Hafen, die Innenstadt lang zu den beiden Kirchen.
Da wir keine Bushaltestelle finden laufen wir bis Zech, der Weg geht viel direkt am Ufer entlang, später auch durch einen schönen Uferpark.
Das Hotel ist recht nah am Weg, das Zimmer aus "2 Räumen" bestehend groß und schön!
Lexes Druckstelle an der Brust, naja, wohl auch eher eine Scheuerstelle, ist offen, Enzo hat sich eine Kralle abgerissen und die Zehen der Hinterpfoten zum Teil etwas aufgeraut. Noch sind sie nicht wund. Meine Blasen an den Fersen sind nicht gerade klein, aber zum Glück reicht das Blasenpflaster gerade so drüber und wenn ich dann noch einen großen Streifen normales Pflaster drüber klebe ist alles geschützt und nichts tut weh.
Als erstes mal kurz Füße hochlegen, Futter vorbereiten, Hunde füttern, duschen und dann die Blessuren der Hunde versorgen.
Für uns gibt es heute Abend nur Wurst und Käse mit Brot und endloses hin und her Gerede wie es weiter gehen soll. Tja es sieht wohl so aus als müssten wir das ganze Gepäck selber tragen.
Wir sehen uns noch Bones im fernsehen an und gehen dann bald schlafen.


5. Tag 21.03.2008: Lindau - Rheineck, Länge: 33km, Gehzeit: 6,5-7h
Lindau-Zech - Bregenz – Fussach – Rheineck
Wieder stehen wir um 7:30 auf. Das Wetter ist beschissen! Es hat über Nacht geschneit und schneit immer noch, der Schnee bleibt aber zum Glück nicht wirklich liegen.
Nach Pippirunde und füttern der Hunde packen wir alles zusammen. Lexes Sachen sind nun auch auf uns verteilt, keine Ahnung wie schwer unsere Rucksäcke sind, aber irgendwie tragen sie sich immer noch gut. Die Anschaffung der Rucksäcke war wirklich eine richtige Entscheidung!
Um 8:00 Uhr gehen wir frühstücken. Das Buffet ist super, es gibt sogar Nutella, aber leider kein Obst, das wir uns für die Hunde mitnehmen könnten. Wir nehmen uns auch wieder 3 belegte Brötchen für Mittags mit und um 8:45 brechen wir auf.
Der Schnee geht im laufe des Tages immer mehr in regen über, aber dafür regnet es heute nur einmal… Auch kein feiner Landregen, sondern ein Dauerguss!
Ziemlich bald überschreiten wir die Grenze nach Österreich.
Am See geht es bis Lochau, was fast nahtlos in Bregenz übergeht. Beide Orte durchqueren wir an der Uferpromenade, welche nicht sonderlich schön ist. Da hätte man mehr draus machen können. Leider liegen die schöneren Teile von Bregenz nicht gerade in Ufernähe, der tag heute ist lang und so entscheiden wir uns das wir bei dem Wetter lieber darauf verzichten uns Bregenz anzusehen.
Bregenz verlassen wir auf einem Joggerpfad am Ufer. Durchs Ried entfernen wir uns immer mehr vom See, eine sehr schöne Strecke, bis wir Hard erreichen. Dort kaufen wir in einem Spar ein. An einer Bushaltestelle machen wir eine kurze Pause, es ist zu kalt, zu nass und zu regnerisch. Der Weg durch Hard zieht sich bis wir endlich den Neuen Rhein überqueren. Nun geht es von Fußach am Rhein auf dem Damm entlang vor Richtung See. Eine Sehr schöne Strecke irgendwie. Leider gehen wir wohl auf der falschen Dammseite, auch wenn wir der Meinung sind das die Schilder genau da hin gezeigt haben. Und so werden aus 800 Metern, jaja, ich habe keine Entfernungsgefühl, 2km bis wir merken, dass wir falsch sind. Also wieder einen guten km zurück. Wenigstens ist die Strecke ganz nett, auch wenn es ansonsten ausgerechnet heute bei dem Sauwetter sehr unschön ist. Vor allem da es auch wirklich kalt ist.
Doch leider ist es nun immer noch nicht so einfach den richtigen Weg zu finden. Wir biegen richtig ab, doch dann kommt kein Schild mehr, ich gehe vor, der Weg sieht schon richtig aus, aber auch hier absolut kein Schild mehr. Was tun? Ich laufe also wieder zurück, und wir diskutieren rum, wir haben keine Ahnung. Aber da die Richtung und so stimmt, wollen wir es einfach mal probieren, doch auch das ist eine Sackgasse und am Ende müssen wir alles wieder zurück. Also versuchen wir es mit dem anderen Weg und siehe da an der Kreuzung, gar nicht weit weg steht wieder ein Schild. Wir sind endlich wieder Richtig! Alles in allem hat uns das ganze gut 1 ½ Stunden gekostet. Puh…
Der Weg führt nun wunderschön durch Ried und Sumpflandschaft, meist auch nah am See. Wie schön muss das erst bei Sonnenschein und im Sommer sein! Doch der starke Dauerregen, die Verlauferei und der viele Asphalt in den vielen Orten am Anfang der heutigen Etappe, vordern ihren Tribut. Wir sind ziemlich ausgelaugt, die Füße tun weh und alles ist durch und durch nass. Selbst durch die Regenhose kommt an den Oberschenkeln nun langsam doch etwas Wasser rein, bei mir kaum, eigentlich nur da w ich durch die Hände in den Hosentaschen besonders viel Druck ausübe, aber Pepes Regenhose, obwohl neuer und die selbe wie meine gibt den Geist auf, ihre Oberschenkel sind Quadellnass, ihre Füße sowieso und auch an den Schultern wird's feucht. Meine Füße sind fast ganz trocken, aber auch an meinen Schultern wird es ganz leicht feucht. Dazu friert Pepe, es ist halt nicht gerade warm.
Endlich, oder leider, es war wirklich eins der schönsten Stücke auf unserer Tour, trotz allem, biegt der Weg vom See ab und wir erreichen nach einer Ewigkeit Geißau. Auch hier zieht sich der Weg, natürlich wieder auf Asphalt, bis wir endlich die Fußgängerbrücke nach Rheineck über den alten Rhein erreichen. Und super hier gibt es noch nicht mal eine Grenzkontrolle (wir verlassen Österreich ja nun und begeben uns in die Schweiz) denn Pepe hat wohl ihren Ausweis doch zu hause vergessen, obwohl sie ihn gerichtet hatte.
Doch nach der Brücke geht es nicht geradeaus weiter in den Ort rein, irgendwie müssen wir doch über die Schnellstrasse kommen. Also in welche Richtung weiter, natürlich steht hier auch nicht ein einziges Schild. Im großen und ganzen muss man sagen das der Weg, vor allem in Österreich und der Schweiz schon gut ausgeschildert ist, aber manchmal fehlt ausgerechnet an entscheidenden punkten eins und manchmal haben wir uns wohl auch besonders dumm angestellt.
Also klettern wir nun mühsam die unendlich vielen Stufen auf die Autobrücke hinauf und erreichen so Rheineck. Die Altstadt ist wunderschön, doch wir bekommen kaum was mit. Endlich haben wir unsere Unterkunft erreicht. Wir werden freundlich empfangen und bekommen auch gleich Handtücher für die Hunde. Sie zeigt uns alles, aber auch wirklich alles und endlich sind wir in unserem Zimmer, leider mit Teppichboden, bei klatsch nassen Hunden nicht gerade der Traum und ohne Dusche oder Waschbecken. Ansonsten ist das Zimmer aber sehr schön. Hier hat man eher das Gefühl privat untergekommen zu sein, als in einer Pension. Wir gehen gleich unter die Dusche, es gibt "nur" ein ganz normales Bad, keinen Duschraum oder so was. Bei Pepe wird die Dusche nicht richtig warm, schon warm, aber nicht heiß und sie friert noch lange. Wir hängen dann im Keller unsere ganzen Klamotten zum trocknen auf. Trotz des Dauerregens sind aber unsere Rucksäcke innen drin absolut trocken!
Danach füttern wir die Hunde ein erstes mal und essen endlich unseren heute Mittag frisch gekauften Salat mit Käse, und so. Im Zimmer stehen massig Bücher und so lesen wir uns nach dem Essen abwechselnd Till Eulenspiegel vor. Anschließend richtet Pepe das Futter während ich die Hunde raus lasse und wir machen uns nach dem füttern Bettfertig. Schnell noch Bericht schreiben, ein bisschen Schwätzen und schlafen.


6. Tag 22.03.2008: Rheineck - Romanshorn, Länge: 27,5km, Gehzeit: 6h
Rheineck - Arbon - Egnach - Romanshorn
Nach dem schlechten Wetter gestern und unserer Ermüdung nach dem sehr langen Tag hatten wir uns bereits gestern überlegt heute den Tag etwas zu verkürzen und das erste Stück mit der bahn zu fahren. Also erst Rheineck anschauen und dann mit der Bahn bis Aborn, da dazwischen wieder sehr viel Orte, sicherlich schön aber nicht so beeindruckend sind und wir somit wieder die ganze Zeit auf Asphalt hätten gehen müssen. Und da ja das Wetter für heute nicht besser vorhergesagt war, wäre das auch mal angenehm. Und wenn wir dann in Romanshorn angekommen noch nicht genug hätten, wären da ja auch noch 2 Letterboxen. Dann könnten wir die lange vielleicht ja heute Abend und die kurze morgen früh machen…
So fingen wir den tag auch erst um 8:30 an, ein wenig Ausschlafen war auch mal nicht schlecht.
Doch als wir aufwachten und zum Fenster raus sahen, waren wir doch ganz schön überrascht, freudig überrascht, es herrschte strahlender Sonnenschein!
Wie immer erst Hunde Pippi machen lassen, füttern, alles zusammen räumen und um 9:00 Uhr frühstücken. Das Frühstück, alles reichhaltig vorhanden, gab es irgendwie am Esstisch der Vermieter.
Danach bin ich erstmal losgezogen, einen Geldautomaten suchen und Geld holen, denn wir hatten nur Euro mit. Pepe hat in der zeit alles zusammengepackt, so das wir dann gleich aufbrechen konnten.
Um kurz nach 10:00 Uhr ziehen wir los und bummeln gemütlich durch die Altstadt von Rheineck und dann zum Bahnhof, der direkt am Rand der Altstadt ist. Um 10:45 sind wir am Bahnhof, nach kurzer Zeit wissen wir was, wie, wo und haben Fahrkarten. Um 10:53 fährt unsere S-Bahn, in Rorschach müssen wir umsteigen.
In Aborn steigen wir dann bei immer noch herrlichem Sonnenschein aus und bummeln ebenfalls gemütlich durch die Stadt. Dann geht es immer zwischen Schienen und See bis Egnach. Dort verlieren wir kurz den Weg, schauen uns das Schloss, an das man nicht ran kommt, von etwas Entfernung an und laufen dann vor ans Wasser und machen dort Mittagspause. Wir haben uns heute morgen wieder Brötchen mitgenommen.
Noch immer ist es herrlich sonnig, aber der Wind ist frisch.
Weiter geht es immer noch zwischen Bahn und See bis Romanshorn, das wir bereits um kurz nach 14:00 Uhr erreichen. Wir müssen noch ein ganz schönes Stück durch den Ort, am Hafen entlang, bis ins Zentrum. Unsere Unterkunft haben wir schnell gefunden, schnell alles geklärt, auch hier sind die Vermieter super freundlich. Im Zimmer legen wir nur schnell alles ab, suchen unsere Letterboxsachen raus und um 15:00 Uhr sind wir schon wieder unterwegs.
Wir haben uns entschieden die Romanshorn-Reservoir Letterbox zu suchen. Eine nette Tour führt uns zunächst durch den Ort an einem Bach entlang bis in den Wald. Hier geht es gefühlsmäßig im Zick-Zack durch, einige Rätsel sind zu lösen. Der Clue ist gut beschrieben, der Weg und die Rätsel Problemlos zu lösen. Die Box ist schnell und leicht gefunden und oh Freude wir sind die ersten! Aber die Box liegt ja auch noch nicht lange. Freudig machen wir uns auf den Rückweg, die Suche war wirklich sehr kurzweilig und nach 2 Stunden sind wir wieder in Romanshorn. Da die Bodensee I Box nicht sehr lange ist, ebenfalls am Bahnhof startet, der recht nah an unserer Unterkunft liegt und auch nur durch den Ort führt, entscheiden wir uns die jetzt direkt im Anschluss auch noch zu machen. Also zurück zum Bahnhof und auf geht's. Die Box liegt direkt am Hafen und führt uns durch die schönen Teile Romanshorn, so nutzen wir die Suche um gleichzeitig auch noch ein wenig die Stadt und vor allem die Kirchen zu besichtigen. Die Box war sehr einfach zu finden, selbst wenn man die Rätsel nicht gelöst hätte, wäre es kein Problem. Und obwohl die Box schon ein wenig liegt waren wir die 2.
Nun war es schon fast 18:00 Uhr, das Wetter war während unserer Letterboxsuchen immer mehr zugezogen, zwischendrin hatte es sogar einmal ganz kurz und leicht geregnet, nun blies der Wind eisig und wir frohren.
Auf dem kürzesten Weg gingen wir zur Unterkunft zurück, ab unter die Dusche und anschließend Hunde füttern. Unser Zimmer war Groß, mit bad, Durchgangsküche und dem Schlafraum.
Nach einer entspannenden runde vor dem Fernseher machten wir uns Abendessen, durch die besseren Möglichkeiten gab es heute wieder eine Suppe (Hochzeitsnudelsuppe) und ein Nudelgericht (Spätzle in Champignonsoße). Danach Bericht schreiben, den Weg für morgen anschauen und noch ein wenig fernsehen.


7. Tag 23.03.2008: Romanshorn - Bottighofen, Länge: 21km, Gehzeit: 4-4,5h
Romanshorn - Uttwil - Kesswil - Bottighofen
Wieder geht der Wecker um 7:30, heute fällt es schwer aufzustehen. Das Wetter ist wechselhaft.
Pepe geht mit den Hunden raus, dann füttern, soweit alles packen und frühstücken. Das Frühstück gibt es auch hier bei den Vermietern in der Wohnung, es gibt zwar keine Brötchen, aber ansonsten ist alles da. Das Vermieterehepaar ist super nett, wir unterhalten uns sehr gut und da Fyn und Lex mal wieder nicht still sind liegen sie ganz lieb neben dem Esstisch. Von den Vermietern werden wir schier genötigt uns doch auch noch ein Brot für unterwegs mitzunehmen.
Um 9:15 sind wir auf dem Weg. Es geht durch den Seepark, der sehr schön ist, Schotterwege zwischen Wiesen, Ried und See, raus aus Romanshorn. Danach geht es wieder immer zwischen Bahnlinie und See, meist nah am See entlang. Zu Beginn gleich noch durch Uttwil, danach nur noch am Rand durch Dörfer, aber am Ufer sind einige Bäder und viele "Kleingärten". Ganz allgemein ist auch hier das Seeufer ziemlich zugebaut. Etwas schade, aber trotzdem ist der heutige Weg sehr schön.
Leider wird das Wetter schlechter und wir geraten in teilweise heftige Graupelschauer. Unter einem Vordach eines Strandbadhäuschens machen wir eine pause. Dabei entdecken wir, dass Enzos Hinterfüße schlimmer geworden sind, nun sind sie offen. Was machen wir nun? Schon morgens hatten wir hin und her geredet, nun entschieden wir das es keinen Sinn macht mit ihm weiter zu gehen, dazu hat sich Pepe nun auch noch ganz schön erkältet, sie klingt fürchterlich. Morgen werden wir von Bottighofen nach Konstanz zurück kehren und die Schleife über Stein am Rhein und Radolfzell, so wie den Abstecher nach Schaffhausen weg lassen, bzw. mit dem Auto fahren.
Die Entscheidung ist uns schwer gefallen, am Anfang fällt es auch schwer sie zu akzeptieren, die Enttäuschung ist schon groß, wir sind schon etwas geknickt. Doch dann akzeptiert man es langsam und von da an war's ok. Schließlich haben wir den Bodensee ja trotzdem umrundet!
Weiter geht's, das Schneetreiben hat etwas nachgelassen.
Bei Münsterlingen führt uns unser Weg durch ein großes Klinggelände. Da alles nass ist und es immer wieder schneit, beschließen wir unsere Mittagspause auf dem überdachten Parkplatz des Klinkgeländes zu verbringen. Nicht gerade schön, aber immerhin trocken!
Nun ist es nicht mehr weit bis Bottighofen und wir merken das die Etappe doch kürzer als erwartet war. Viel zu früh, um 14:20 erreichen wir dann Bottighofen. Ganz gemütlich suchen wir unsere Unterkunft, nun fängt es heftig an zu schneien. Ohne große Schwierigkeiten finden wir die Unterkunft, obwohl hier mein Kartenausschnitt nicht gerade der Hit war. Als wir noch schauen ob wir wirklich richtig sind, komme die Vermieter raus und begrüßen uns. Das Zimmer ist Teil ihres ganz normalen Hauses, nicht extra abgetrennt, kein eigenes Stockwerk oder ähnliches, aber wir haben eine eigene Toilette und ein eigenes Bad.
Den Nachmittag verbringen wir mit Fernsehen, Mrs Smillas Gespür für Schnee und Pinoccio. Zum Abendessen gibt es Wurst und Käse, danach lassen wir die Hunde raus, füttern sie und führen noch ein nettes Schwätzchen mit den Vermietern und kraulen ihren Hund.
Noch schnell bericht schreiben, etwas fern sehen und alles für morgen vorbereiten.


8. Tag 24.03.2008: Bottighofen - Konstanz - Schaffhausen - Stein am Rhein
Bottighofen - Kreuzlingen - Konstanz
Um 7:30 stehen wir auf, bringen die Hunde raus, füttern sie und machen alles fertig. Um 8:00 Uhr gibt's Frühstück, kein richtiges Buffet, aber so ähnlich. Danach bezahlen, die Vermieter machen noch ein Abschiedsfoto von uns und den Hunden und um 8:45 sind wir unterwegs.
Über Nacht hat es geschneit, der Schnee ist auch teilweise liegen geblieben, aber jetzt ist das Wetter herrlich.
Unser Weg führt uns quer durch Bottighofen wieder an den See runter. Danach geht es immer am See entlang bis Kreuzlingen. Dort steht wenigstens eins der vielen Schlösse, die wir nun wohl nicht sehen werden, am Ufer und so besichtigen wir dieses von außen. Weiter geht es durch die Hafenanlagen nach Konstanz. Die beiden Orte gehen direkt ineinander über, nur ein Schild Landesgrenze weißt einen darauf hin das man nun die Schweiz verlassen hat und wieder in Deutschland ist. Durch den Hafen geht es in die Altstadt, die wir im Zick-Zack durchwandern und ausgiebig besichtigen. Auch Konstanz Altstadt ist wunderschön und wir müssen uns beeilen damit wir doch noch alles sehen können.
Es ist nun doch schon 11:15 und um 12:00 Uhr müssen wir spätestens am Auto sein um unseren Schlüssel abzuholen. Wir verlassen die Innenstadt und suchen die nächste Bushaltestelle wo ein Bus in die entsprechende Richtung fährt. Leider kennt die Busfahrerin die Birnauer Strasse nicht und so wissen wir nicht genau welche Haltestelle die Richtige ist. Wir entscheiden uns für die 2. der beiden möglichen Haltestellen. Danach waren wir aber völlig unsicher in welche Richtung weiter. Also fragen wir uns bis zur Birnauer Strasse durch. Schnell den Schlüssel abholen, ein wenig Schwätzen und alles im Auto verladen.


Nun ging's mit dem Auto weiter. Zunächst wieder rüber in die Schweiz nach Kreuzlingen, wo wir aber nichts mehr anschauen gingen, die Zeit hätte dazu nicht gereicht. Von dort ging's weiter über Gottlieben, wo wir die Hunde im Auto lassen und uns Schloss, Romantikhotel Krone und Drachenburg ansehen, nach Ermatingen, wo ebenfalls eine Altstadt Besichtigung ohne Hunde folgt.
Das Wetter war immer noch herrlich, aber es begann zuzuziehen.
Nach einem schnellen Abstecher den Wolfsberg hoch, wo wir das nicht gerade überwältigende Schloss kurz aus dem Auto raus ansehen, ging es weiter zum Schloss Arenenberg und Salenstein. Das Schloss Arenenberg war eher enttäuschend und so stiegen wir gar nicht erst aus, sondern fuhren weiter den berg hoch nach Salenstein. Das Schloss hatten wir schon von unten gesehen, konnten es jetzt aber nirgends entdecken. Also parkten wir mitten im Dorf, nahmen die Hunde und machten uns zu Fuß auf die Suche. Leider ist das Schloss in Privatbesitz und man kommt nicht wirklich ran. Also sind wir nur die Strasse runter, aber man konnte das Schloss nicht wirklich gut sehen… Schade.
Wieder zurück am Auto haben wir uns auf den Weiterweg nach Mannenbach gemacht.
Weiter ging's. In Steckborn halten wir kurz am Straßenrand und schauen uns den Turmhof an. Weiter zum Schloss Glarisegg, nicht sonderlich toll, deshalb schauen wir es uns auch nicht genauer an.
Die Zeit schreitet doch schneller fort als uns lieb ist, deshalb fahren wir nur schnell durch Eschenz durch bis Schaffhausen. Zuerst geht's zum Rheinfall, das Wetter ist nun leider schlecht, es schneit. Der Rheinfall ist toll, leider aber auch viel los, wie ist das erst bei schönem Wetter, sieht man da vom Rheinfall überhaupt noch was? Wir zahlen den Franken pro Person Eintritt und wandern langsam, begeistert immer tiefer. Unten hat man das Gefühl die Wassermassen schon fast berühren zu können. Die Luft ist voller Wassernebel, es ist toll! Nach dem Rheinfall geht es mit dem Auto in die Altstadt von Schaffhausen. Am Bahnhof finden wir einen Parkplatz, die Hunde lassen wir im Auto.
Eine Stunde lang bummeln wir durch die wunderschöne Altstadt von Schaffhausen mit ihren vielen Erkern. Auch die Festung Munot besuchen wir. Das Dammwild nimmt extra Aufstellung für uns.
Nun wird es Zeit schnell nach Stein am Rhein zu fahren. Auch dort besichtigen wir die herrliche Altstadt ohne die Hunde. Steins Altstadt besticht durch unendlich viele wunderschön bemalte Häuser.
Zum Schluss fahren wir noch zur Burg Hohenklingen, die hoch über Stein liegt. Die Burg ist noch super erhalten, sicherlich auch vieles restauriert. Drinnen gibt es ein Restaurant und leider auch manches an moderner Kunst neben den alten teilen. Es ist schon fast 18:00 Uhr als wir unsere Besichtigungsrunde beenden und uns endlich auf den Heimweg machen.
Zum Glück hatten wir diesmal keinen Stau und so waren wir bereits um 20:30 wieder in Neustadt.
Es war trotz des schlechten Wetters ein sehr schöner Urlaub. Der Bodensee hat vor allem Kulturell wirklich viel zu bieten, ansonsten ist die Landschaft aber eher eintönig, aber schön. Natürlich sind wir etwas enttäuscht das wir unsere eigentliche Planung nicht geschafft haben, aber zum Glück konnten wir wenigstens die Unterkünfte, es waren ja nur noch 2, problemlos stornieren.

 

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