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Elbsandsteingebirge: Letterbox + Wanderurlaub

 
  Streckenwanderung für ca. 7 Tage. Die Strecke ist 135 km lang.

Freitag der 02.09.2011
Anreise erster Teil
Pepe hat heute schon frei, ich muss noch mal arbeiten. Dadurch das Papa erst am Dienstag aus der Reha kam, ist alles packen und vorbereiten noch etwas weiter nach hinten gerutscht. Pepe hat noch mal einen anstrengenden Tag, alles muss noch in den Wohnwagen geräumt werden. Zum Glück kann ich heute wenigstens früher gehen, so dass ich um 13:00 Uhr zu Hause bin. Doch es ist noch viel zu tun und so sind wir erst um kurz nach 16:00 Uhr fertig. Endlich geht es los in den Urlaub.
Erstes Ziel ist der Große Bormbachsee, bzw. der Waldcamping Brombach in Pleinfeld.
Um 19:00 Uhr sind wir endlich dort, wobei die Fahrt problemlos lief. Sehr freundlich werden wir eingewiesen. Der Campingplatz ist wunderschön, wirklich im Wald gelegen. Die Sanitäranlagen sind neu und sauber, hier könnte man wirklich länger Urlaub machen.
Auf einem Kurzzeitstellplatz bauen wir auf, trotzdem ein schöner Platz, der aber Pauschal nur 20 Euro kostet!
Recht zügig haben wir Wohnwagen und Vorzelt stehen. Und das Luftbett im Vorzelt aufgebaut. Der Urlaub steht leider ja nicht unter dem besten Stern, so musste Jill ja ausgerechnet jetzt läufig werden und deswegen schläft Pepe mit ihr draußen, während Papa das eine und ich und die Jungs das andere Bett haben.
Papa und Pepe machen zusammen Abendessen, es gibt Wurstsalat und Bratkartoffeln die wir noch schnell am Ortseingang erstanden haben. Es ist ja auch schon reichlich spät.
Ich geh mit den Jungs noch mal eine Runde und dabei kommt Lex irgendwie aus dem Wohnwagen gefallen, der erste Verdacht ist das er sich was angerannt hat, denn er hat auch im folgenden Probleme mit der Hinterhand.
Doch inzwischen sieht es schlimmer aus, es scheint als habe er einen leichten Schlaganfall gehabt und das ausgerechnet am Wochenende irgendwo in der Pampa.


Samstag der 03.09.2011
die ersten Letterboxen und gleich die Weiterreise
Papa deckt den Frühstückstisch während Pepe und ich mit der Meute Gassi gehen. Ich will unbedingt wenigstens einmal kurz an den Brombachsee. Doch wir wissen nicht wo der Weg zum See beginnt. Also erst mal Richtung Rezeption, klar, war natürlich die falsche. Also über den ganzen Campingplatz und siehe da, hier ist ein Schild Richtung See. Dauert dann aber doch etwas länger als geplant. Der See ist aber schon schön und groß. Trotzdem bleiben wir nur kurz und schauen das wir schnell zurück kommen.
Es ist ganz schön warm, der Himmel strahlend blau. Noch mal richtig tolles Sommerwetter!
Nach einem gemütlichen Frühstück wird alles zusammen gepackt, es ist richtig spät geworden, nicht gut.
Lex geht es nicht besser. So ist er fit, hat keine Schmerzen, benimmt sich wie immer. Aber er kann nicht gut laufen, mal gehst, mal schwankt er hinten einfach seitlich weg.
Auf gehtís nach Spalt und dann geht die Parkplatzsuche los. Wir finden nichts. Also bis zum Norma, dort dürfen wir zum Glück den Wohnwagen parken. Papa fährt mit den Hunden in den Ort zurück, Pepe und ich mit dem Fahrrad. Lex bleibt bei Papa, die nur eine ganz kurze Runde durch den Ort machen. Die anderen 3 kommen ans Fahrrad, für Nuk der erste Versuch und auf gehtís zur Schnittlinger Loch Letterbox.
Im Ort kommen wir kaum vorwärts, haben auch 1-2 mal Probleme, sind uns auch etwas unsicher, finden den Weg aber immer. Nach anfänglichen Rennversuchen von Nuk, trabt er ganz toll am Rad. Als wir dann aus dem Ort draußen sind, ein wirklich schönes Örtchen, wirdís besser, nun machen wir Meter. Das einzige was nicht geht wie es soll sind die Gangschaltungen an unseren Rädern. Ich kann nur begrenzt hoch schalten, Pepe nicht wirklich runter.
Schließlich erreichen wir das Schnittlinger Loch, die Werte zu ermitteln ist kein Problem. Das Loch schon irgendwie interessant und vor allem schön. Wir laufen schnell hinter, dann gehtís weiter. Ab hier müssen wir die Fahrräder eine Weile schieben, erst heftig die Holztreppe hoch, dann auf einem schmalen Pfad. Kurz vorm Finale kann man wieder fahren. Das Finale ist kurz und einfach, die Box leicht zu finden. Pepe fragt noch ob wir unseren Hitchhiker, Watqooxdoo, den wir im Allgäu eingefangen haben, hier lassen sollen, aber die Box sieht sehr voll aus. Und welche Überraschung, sie ist so voll weil sie den Hitchhiker Major Tom beherbergt. Mensch, den wollten wir doch schon immer mal haben! Dafür durfte dann die kleine Eule da bleiben. Was ein guter Letterboxstart!
Der Rückweg war nicht so schön, dafür einfach und gut mit dem Rad zu fahren. Trotzdem hatten wir über 1,5 Stunden, länger als erwartet, gebraucht. Papa und Lex fanden wir auf einer Bank im Dorf und so konnten wir bald weiter ziehen.
Nächstes Ziel war die Hohensteinletterbox in Kirchensittenbach. Doch oh schreck, ich hatten den Startort vergessen, wir fanden ihn aber trotzdem. Ein wenig Karte, ein wenig Intuition und schon warís geschafft. Papa mit Lex fuhr mit dem Gespann weiter Richtung Ruine Hohenstein, wo wir uns nach der Box treffen wollten, wir zogen zu Fuß los. Eine wirklich nur kurze Runde auf die Ruine hoch. Problematisch war, dass das Mühlrad und somit der erste Wert gleich fehlt und später auch das Holzschild zum Gedächtnisweg und somit auch noch eine 2. von eh nur 5 Werten. Trotzdem war die Box am Fuß der Ruine schnell und problemlos zu finden. Das Schwierigste hier war sicherlich einen Moment abzupassen da man von niemandem beim heben beobachtet wird.
Als wir gerade am Stempeln waren kam auch Papa, der etwas gebraucht hatte einen Parkplatz zu finden. Also noch kurz auf die Ruine hoch, rein kommt man nur mit Schlüssel, aber heute war eine Hochzeitsgesellschaft da. Oder eher nur die Braut mit den Mädels.
Gemütlich runter zum Auto, Lex trug ich halb die Stufen runter, ansonsten gingís und weiter Richtung Bärenschlucht Camping bei Pottenstein.
Ein wunderschönes, schmales, zwischen hohen Felsen gelegenes Tal mit Bach. Der Campingplatz durch das schmale deutlich kleiner und gewöhnlicher als der letzte, dafür herrlich an eine senkrechte Felswand geschmiegt und unser Stellplatz direkt am Fluss.
Nur leider war es inzwischen zu spät geworden um die eigentlich noch für heute geplante Urlaubs LB zu suchen, denn nach dem Wohnwagen Aufbau mit alle, drum und dran war es schon nach 18:00 Uhr und um 20 Uhr fängt es ja schon wieder an dunkel zu werden. Der Sommer geht viel zu schnell rum, auch wenn wir heute noch mal einen richtig schönen Sommer Tag hatten.
Also gleich Duschen, ich hasse es wenn man fürs Duschen Geld oder Marken braucht, aber immerhin reichten die 5 Minuten für Pepe und mich zusammen, so dass Pepe sogar noch ne Weile drunter stehen konnte und dann in Ruhe Abendessen. Anschließend noch eine Runde mit den Hunden, direkt vorm Camping geht eine Strasse zwischen einem Einschnitt der Felsen nach oben, wunderschön und eine Mariengrotte, die wirklich nett ist, gabís auch noch. Dann den Abend gemütlich ausklingen lassen.


Sonntag der 04.09.2011
wunderschöne Höhle und beschissene Strassensperrung
Heute stehen wir etwas früher auf, wir wollen heute morgen gerne die Teufelshöhle besichtigen und wissen nicht wie viel das Sonntags so los ist. Das Wetter ist heute morgen nicht so gut, wolkig, hat auch was geregnet.
Nun wirdís schwierig, die haben hier Autofreie B470, nur das es dafür keinen Ersatz gibt, das Tal gibt ja auch nicht wirklich mehr her, da ist nur Platz für die eine Strasse. Zum Glück geht es aber direkt am Camping durch den Einschnitt raus aus dem Tal und man kommt auch von oben nach Pottenstein und dahinter ist die B470 wieder befahrbar, denn die Höhle liegt hinter Pottenstein an der B470. Morgens ist noch wenig los, leider müssen wir auf eine Busladung warten, die aber zum Glück pünktlich eintrifft.
Die Höhle ist wunderschön. Eine 3/4 Stunde geht es durch herrliche Tropfsteine, mit einem jungen, guten Führer, der schön klar und gut verständlich spricht. Das ganze ist gut hergerichtet, einfach ganz nach unserem Geschmack.
Wieder draußen macht sich Papa mit Lex, dem es unverändert geht, auf den Rückweg zum Camping um da schon mal abzubauen. Dummerweise hat er als einziger keinen Wohnwagenschlüssel. Zum Glück steht mein Fenster noch auf und so kann ein Nachbarsjunge rein klettern und auf machen. Die Nachbarn helfen ihm dann später auch anhängen.
Wir gehen derweil mit dem Rest der Meute die Teufelshöhlen Letterbox suchen. Sie ist mit 2,5-3 Stunden angegeben und so machen wir mit dem Papa aus uns dann an der Rodelbahn, was eigentlicher Start und Zielort ist, zu treffen. Wir haben zwar sein Handy dabei, aber er hat nur Pepes bei dem der Akku leer ist und das Notladegerät...
Das Wetter ist nun wieder herrlich geworden, blauer Himmel und Sonne satt. Wir bereuen schon bald keine kurzen Hosen angezogen zu haben. Zunächst geht es parallel der Strasse, um dann eine Querstrasse zu queren und in ein Tal einzubiegen. Und was für ein herrliches Tal. Tümpel und Teiche, zwischen wunderschönen Felsen. Nuk und Fyn nutzen diese auch mal um zu schwimmen. Danach geht der Weg wieder zurück, diesmal auf dem Hang. Und schon sind wir am Finale der Box. Diese ist, auch durch die Hilfe aus dem Forum, es fehlt nämlich das Geländer, leicht zu finden.
Dann geht es an die B470 zurück und wir versuchen Papa anzurufen, erreichen ihn aber nicht. Also zurück zur Teufelshöhle und erneut vergeblich versucht. Wir stellen uns drauf ein, dass wir bis zum Camping laufen müssen. Denn als wir am Rodelbahn Parkplatz ankommen sind gerade mal 1,5 Stunden vergangen und Papa immer noch nicht zu erreichen.
In Pottenstein fangen wir uns an Gedanken zu machen was ist wenn er schon vom Campingplatz losfährt während wir auf dem Autofreien Teil der B470 sind und wir uns somit verpassen. Aber kurz nachdem wir Pottenstein erreichten taucht er auch schon auf, er ist tatsächlich viel früher los gefahren. Na das passt doch!
Weiter geht die Irrfahrt nach Muggendorf und das mit Wohnwagen. Durch die Sperrung der B470 haben wir unsere liebe Not hinzukommen. Schließlich landen wir genau Gegenüber an der B470, aber hier ist kein rüber kommen. Papa bekommt erklärt wie er weiter kann, wir laden Fyn, Jill und Nuk aus und ziehen schon mal los unsere Letterbox zu suchen.
Der Startort ist schnell erreicht und von da an läuft es wie am Schnürchen. Raus aus dem Ort und rein in den Welt, ordentlich bergauf und schon kommen wir an die Oswaldhöhle, durch die der Wanderweg und unser Clue durchgehen. Schon genial. Aber das ist erst der Anfang. Die nächste Höhle ist nur winzig, fast nicht der Rede Wert, zumindest der Teil den man so einfach erreichen kann.
Dann machen wir den Vorgeschlagenen Abstecher zur Witzenhöhle- Der lohnt sich so richtig, auch wenn sich Pepe ordentlich den Kopf anschlägt. Die Höhle ist richtig groß, erstaunlich, dass man in Deutschland so was noch so einfach besichtigen darf!
Weiter geht es wieder durch die Oswald Höhle zurück und schön durch den Wald. Die Letterbox ist dann leicht zu finden, liegt aber auch recht nahe am Weg.
Bevor wir uns auf den Rückweg machen, machen wir noch den Abstecher zur 4. und letzten Höhle. Eine kleine Höhle, in der eine Treppe nach oben führt, es sind Kerzen aufgestellt und oben erwarten uns sogar Tropfsteine! Toll.
Und schon sind wir wieder auf dem Rückweg zum Papa. Von oben sehen wir das Auto stehen und offene Türen. Und dann sind wir auch schon wieder bei ihm, Lex liegt gemütlich vorm Auto. Mit ihm gehe ich noch mal eine Runde ans Wasser abkühlen und was trinken.
Dann geht es weiter zum nächsten Campingplatz. Dem Waldcamping Erzgebirge in der Nähe von Zschopau. Auf der Autobahn kommen wir gut voran, doch dann beginnt die Katastrophe. Papa schafft es nicht die Karte zu lesen, dem Navi trauen wir nicht weil die Ausfahrt die er uns runter schicken will so gar nicht passt und so Endet es im Chaos. Dazu kommt dann noch das die hier wirklich überall am Bauen sind und überall Strassen gesperrt sind. So kommen wir statt um kurz nach 19:00 Uhr erst um 20:00 Uhr an.
Der Campingplatz ist toll, toll am Waldrand, teils auch mehr im Wald. Die Sanitären Anlagen einfach wunderschön, die Stellplätze groß, der Platzwart nett und hilfsbereit, aber redselig. Als einziges Manko stellen sich später die Duschen raus. An sich toll, kosten sie auch hier 50 Cent und laufen extrem kurz. Mir reicht es gerade mal um meine Haare zu waschen, Spülung und so ist nicht. Mist!
Bis wir mit Aufbauen und Abendessen fertig sind ist es schon höchste Zeit fürs Bett!


Montag der 05.09.2011
unter der Erde ist es wenisgtens trocken
Über Nacht fängt es heftig an zu regnen, Gewitter, der dann in Landregen über geht. Das Wetter wir leider auch den ganzen Tag beschissen bleiben. Leider läuft natürlich auch alles ins Vorzelt und Pepe schläft wenig.
Heute morgen will ich nach dem Frühstück erst mal mit Lex zum Tierarzt. Da die am Campingplatz hier selbst Hunde haben, können sie mir einen in Zschopau sagen. Wir rufen an, das dauert alles etwas und dann bekomm ich leider nur einen Termin um 15:30. Das ist für die Tagesplanung natürlich ganz doof.
Aufgrund des Bescheidenen Wetters entscheiden wir uns für einem Bergwerksbesuch, die Pepe hatte gestern Abend Prospekte aufgetrieben.
Aber zuerst mal Einkaufen und so kommen wir gerade pünktlich für die 12:00 Uhr Führung und sind die einzigen, bekommen also eine Privatführung. Der Führer weiß nicht nur gut über das Bergwerk und die Bergwerksgesichte bescheid, sondern auch über die Geschichte Sachsens. Das Bergwerk ist schon sehr interessant. Unter welch fürchterlichen Bedingungen sich die Menschen früher abgeschuftet haben um ein paar cm vorwärts zu kommen. Dieser Abstecher hat sich echt gelohnt.
Nach der Führung haben wir noch genug Zeit nach Thum zu fahren um die kurze Zum Pferd 2 zu suchen. Leider steht in der Beschreibung nichts zum Parkplatz und so erwarten wir nicht das es mehr als einen gibt. Also schmeißt uns Papa raus und geht mit Lex Thum anschauen, das eine schöne Innenstadt hat. Wir suchen verzweifelt den Startort, der Anfang passt ja noch, aber nur kurz, und finden ihn nicht. Schließlich gehen wir einfach mal den Weg lang, aber das kann nicht schlimmen und somit versuchen wir es mehr oder weniger einfach mal senkrecht den Berg hoch. Oben treffen wir wieder auf einen Weg, der könnte auch passen, aber wie hätten wir hier hin kommen sollen? Aber egal, einfach mal weiter und schließlich kommen wir an einen Sendemast, den man durchaus auch als Turm bezeichnen könnte. Immerhin regnet es kaum noch. Von hier aus starten wir das Finale und obwohl es immer nur so hm, ja, passt irgendwie schon, passt, finden wir die Box schnell und problemlos. Boxenspürnasen scheinen wir also schon zu haben. Für den Rückweg nehmen wir dann den wunderschönen Pfad der eigentlich unser hinweg gewesen wäre, der ist wirklich toll. Und unten angekommen wird schnell klar das wir einfach vom falschen Parkplatz aus gestartet sind! Aber wir haben sie ja trotzdem gefunden und waren pünktlich zurück.
Eigentlich wären wir auch zu früh beim Tierarzt, wären da nicht die vielen Baustellen und Umleitungen. Und prompt verfahren wir uns erneut und kommen dann sogar mit 5 Minuten Verspätung an.
Irgendwie erzählt mir der Tierarzt nichts entscheidend neues, alles deutet auf einen Schlaganfall hin, ganz sicher kann er es aber nicht sagen. Solange es ihm nicht schlechter geht können wir den Urlaub auf alle Fälle fortsetzen, darin sieht er kein Problem. An sich geht es Lex ja auch nicht direkt schlecht, er hat einfach nur Motorische Störungen. Vom Kopf her ist er ganz unser Lex!
Also gehtís zum Campingplatz zurück um uns bei diesem Sauwetter noch einen gemütlichen Rest Nachmittag zu machen.
Nun bleibt halt nur die Frage wie wir das mit den Letterboxen machen, vielleicht doch einen Tag länger hier bleiben?


Dienstag 06.09.2011
das große Letterboxen geht weiter
Zu unserer absoluten Freude lacht uns heute morgen direkt die Sonne entgegen. Es gibt noch mal einen herrlichen Sommertag, Sonne, blauer Himmel und schön warm.
Heute soll es Richtung Zwickau gehen, mit den Fahrrädern auf Letterbox Tour. Also das übliche Morgenritual und dann noch schnell das Auto ausräumen damit Platz für die Räder ist. Wir müssen halt während der Fahrt zu 3. vorn sitzen, dass passt schon.
Dann gehtís los, zuerst nach Wilkau-Haslau. Und wie soll es anders sein, wir kommen nicht direkt hin, da mal wieder Strassen gesperrt sind, weil gebaut wird. Aber wenigstens verfahren wir uns diesmal nicht. Am Startparkplatz der Poltzschgrund Letterbox angekommen trennen wir uns. Pepe mit Jill und ich mit Fyn und Nuk am Fahrrad machen uns auf Boxen-Jagt, Papa fährt mit Lex nach Zwickau und erkundet wo er ein Fahrrad leihen kann.
Direkt am Anfang, wir stehen noch am Feldweganfang, rennt von der anderen Seite ein schwarzer Labbi, weil er anscheinend unbedingt zu uns will und auf Frauchen nicht reagiert, und dadurch das wir selbst mit Hunden auf den Rädern sitzen können wir auch nicht schnell reagieren, in ein Auto. Es kracht, aber anscheinend hat er sich noch weggedreht oder was, denn trotz eindeutigen Aufprall ist ihm Gott sei Dank nichts passiert. Die Autofahrerin ist ganz fertig.
Dann fahren wir los, am Anfang geht es einen schönen breiten Feldweg entlang, die Hunde können schon mal richtig los legen, allerdings gibt es einige heftige matschige Stellen. Dann biegen wir ab und der Weg wird schmäler und unebener, aber eigentlich viel schöner und ist mit dem Rad immer noch befahrbar! Die Werte sind alle gut zu ermitteln, die Beschreibung des Weges eindeutig.
Wir erreichen den Froschteich und müssen erst noch eine Kindergarten Gruppe durch lassen. Der Teich ist groß und grün. Trotzdem ein schönes Fleckchen. Weiter gehtís an den Bach und immer an diesem entlang, wirklich schön und das bei dem Wetter!
Auch das Finale ist eigentlich ganz einfach, trotzdem finden wir die Box erst mal nicht, obwohl wir an sich an der richtigen Stelle suchen. Sie ist aber auch perfekt getarnt!
Schließlich finden wir sie dann doch und beschließen, dass das ein guter Platz für den Hitchhiker Major Tom ist und so lassen wir ihn dort.
Der Rückweg hat noch mal ein wenig Steigung parat, ist aber schnell gemeistert und schon treffen wir Papa mit Lex am Parkplatz wieder.
Von hier aus geht es nach Zwickau zum Fahrradverleih, wo wir Lex und das Auto im Schatten eines Birnbaums im Hof zurück lassen. Mit dem Rad geht es zum Startpunkt der Zwickauer Mulde Letterbox. Zum Glück nicht sehr weit, aber unter diesen Kriterien wurde der Fahrradladen ja auch ausgewählt. Herrlich geht es eigentlich immer an der Mulde entlang, ein breiter, schöner Radweg, der nur wenn er unter den Autobrücken durch geht Steigungen hat. Für Papa wunderbar zu fahren.
Natürlich machen wir auch den Abstecher in die Innenstadt, die meisten Innenstädte sind hier wirklich schön hergerichtet!
Auch hier sind alle Werte gut zu ermitteln, der Weg sowieso leicht zu finden und schon halten wir die Box in Händen.
Nach nicht ganz der Hälfte des Rückwegs trennen wir uns, Papa wird alleine noch etwas an der Mulde weiter fahren und dann zum Auto zurück kehren und uns am Startparkplatz der Grisus Kinderbox abholen. Wir radeln allein zurück und dann weiter zum Parkplatz, dem Waldpark Parkplatz. Der Weg ist weiter als gedacht, zieht sich doch sehr und geht auch noch bergauf. Dafür ist die Box kürzer, na ja, ist halt eine Stunde in Kinderzeit gerechnet.
Der Park ist schon ok, die Gegend um das Versteck sehr schön, aber ansonsten die Waldwege nicht die schönsten.
Auch hier ist alles schnell gefunden und wir viel früher als gedacht wieder am Parkplatz und können Papa natürlich nicht erreichen...
So müssen wir doch eine ganze Weile warten, aber das ist ok, man kann hier wenigstens in der Sonne sitzen.
Von Zwickau geht es weiter nach Gelenau. Es ist doch noch nicht so spät, so dass Pepe und ich zumindest noch einen Strumpf suchen wollen, während Papa mit Lex und Nuk zum Campingplatz zurück fährt. Nuk ist für heute genug Rad gefahren!
Nur mit Fyn und Jill ziehen wir los, puh, es geht heftig bergauf. Den Abstecher zum Aussichtsturm machen wir natürlich auch noch, da bekommt man ja einen Drehwurm. Weiter geht es den Berg hoch. Die Infos werden nur teilweise gelesen, am Ahorn beginnt schon mehr oder weniger das Finale. Als wir auf der Suche nach der Box sind, treffen wir noch auf 2 GeoCatcher die suchend durch den Wald irren und im Gegensatz zu uns wohl nicht fündig werden.
Da das alles so schnell ging und die 2. Gälner Strumpf Letterbox ja an für sich auch hier oben startet, hängen wir diese noch dran. Sie ist deutlich länger, doch zunächst kommen wir gut voran, allerdings ist es nun schon langsam später. Dann erreichen wir die Schutzhütte und da fangen die Probleme an. Erst sehen wir die Frucht nicht, da sie von der Hütte aus kaum noch zu sehen ist, dann finden wir den Pfad nicht. Und schon sind wir unsicher ob die Frucht, die an sich keine Frucht ist und die Hütte stimmen. Aber es gibt eigentlich keine Alternative. Wir suchen eine gute Stunde rum, inzwischen ist 20:00 Uhr und der Weg hat sich uns immer noch nicht erschlossen. Schließlich geben wir frustriert auf und da wir nicht sicher sind wo der Weg unten raus kommt, machen wir uns schließlich dran wieder alles zurück zu radeln. Zum Glück sind wir da wenigstens schnell unterwegs. Ich ruf Papa an und sag ihm bescheid, doch eigentlich sollten wir vor ihm da sein. Doch als wir unten ankommen ist er bereits da, denn er war schon seid einiger Zeit da!
Etwas frustriert machen wir uns auf den Weg zum Campingplatz, es ist schließlich schon reichlich spät und wir müssen ja auch noch Essen kochen. Es gibt Würstchen und Spieße mit Salat.
Ich schreibe noch schnell den Wilkauern, sie haben uns, falls wir bei einer ihrer Boxen Probleme haben, eine SMS, denn sie sind hier aus der Gegend und haben vielleicht ja schon die Strumpf 2 gemacht. Und tatsächlich, einige Zeit später erhalte ich einen Anruf von Marco der mir erklärt wie wir das Finale doch noch erfolgreich erreichen, sie hatten an der Stelle auch Probleme, und waren auch 2 mal da. Wenigstens sind wir nicht alleine zu blöd.
Müde fallen wir danach ins Bett, heute schläft, weil es Pepe einfach zu kalt ist, Papa draußen, dafür sind Fyn und Nuk an meinem Handgelenk angeleint und Jill am Fenster, so dass sie keine Chance haben.


Mittwoch 07.09.2011
eine der schönsten Boxen bei doch noch gutem Wetter
Heute morgen wachten wir von beschissenem Wetter auf. Lex musste raus und es pisste wie aus Eimern.
Schließlich quälten wir uns halt doch aus dem Bett, Frühstück, Hunde versorgen und dann zogen wir trotz allem los. Wir lassen uns doch von ein wenig Wasser nicht unter kriegen.
Heute gingís Richtung Süden. Zuerst nach Scheibenberg, wie immer gabís die Fahrerei durch Baustellen, doch wir kamen relativ gut an und fanden den gesuchten Parkplatz gleich.
Im Regen machen Pepe und ich uns mit Fyn, Jill und Nuk auf den Weg. Jill scheint sich den Stehtagen zu nähern, Fyn ist mehr interessiert, aber noch ist es beim Laufen kein Problem.
Vom Start geht es erst mal mehr oder weniger auf einem Fahrweg zu den Sprungschanzen hoch, wo sich auch die Orgelpfeife, ein absolut geniales Felsgestein, befinden. Das ist wirklich ein Naturschauspiel. Schade, dass das Wetter so mies ist.
Weiter geht es auf dem Basalt-Pfad, ein herrlich angelegter Weg mit Blick auf die Orgelpfeifen, durch schönen Wald. Eingesäumt von Basaltblöcken und Basalttreppen.
Leider wird das Wetter nicht wirklich besser und unser Clue durchweicht immer mehr, aber das hatten wir schon schlimmer. Dafür sind alle Werte gut zu finden und der Weg eindeutig beschrieben.
Wir kommen an den Zahm-Weg, der in vielen Basalt-Stufen auf den Berg hoch führt. Hier liegt dann auch die Box, die schnell gefunden ist. Ab heute hat sie nun einen von uns, bzw. Pepe spendierten Stempel. Ich hoffe das noch viele Freude daran haben.
Wir entschließen uns weiter den Berg hoch zu gehen, auch wenn wir heute von oben vermutlich nicht so die Aussicht haben, wollen wir den Turm, auch wenn der wirklich nicht sonderlich schön ist, sehen. Die Aussicht ist dann doch gar nicht so schlecht und den Turm haben wir auch gesehen. Und schon sind wir wieder auf dem Weg nach unten, an den Schanzen, bzw. am Schanzentisch vorbei führen uns nun Betonstufen nach unten.
Wir haben gerade mal 1,5 Stunden gebraucht und da die Box mit 2 Stunden reiner Laufzeit und 3 Stunden mit allem angegeben war, haben wir dem Papa halt auch gesagt das es mindestens 2 Stunden dauert. Und obwohl das 2. Handy dank seines Notladers geladen ist, hat er es leider nicht an und wir stehen noch fast eine ĺ Stunden in der Kälte rum bevor Papa wieder auftaucht.
Doch immerhin hört es während wir warten auf zu regnen und die Wolken reisen auf! Und so bekommen wir doch noch schönes Wetter. Es ist zwar nicht mehr so warm, aber wieder herrlich sonnig.
Weiter geht es nach Geyer, zuerst zur Greifenstein Letterbox. Auch hier ist die Mühle, der Startort schnell gefunden und schon befinden wir uns wieder auf dem Weg, während Papa und Lex ihrer eigenen Wege gehen.
Herrlich geht der Weg zunächst am Greifenbach entlang und wir gelangen an den ersten Stollen, in den man auch ein Stückchen rein gehen kann. Ganz nach unserem Geschmack. Nur die gesuchten Werte finden wir hier auf den Schautafeln nicht, sie lassen sich aber ausreichend brauchbar ableiten von dem was im Clue steht.
Weiter geht es am Bach entlang und dann den Berg hoch bis zum Röhrengraben. Einem künstlich für den Bergbau angelegten Bach. Doch erst noch ein kleiner Abstecher hoch zum Stollen, der aber nicht mehr begehbar ist, gesprengt. Dafür gibtís dort eine Wirtschaft.
Für uns gehtís zum Graben zurück und an diesem auf einem herrlichen Trampelpfad entlang bis zu seinem Ursprung. An 3 weiteren Sollen vorbei, wovon man bei nur einem noch ein kleines Stück rein kann.
Dann geht es steil den Berg hinauf zu den Greifensteinen. Die sind schon imposant!
Weiter durch angenehmen Wald, an einer Höhle vorbei an die wir wegen Bauarbeiten aber nicht wirklich ran können, zur Box. Diese ist wie der gesamte Weg gut zu finden und schon, eine gute Stunde vor der Zeit befinden wir uns auf dem Rückweg. Wieder treffen wir auf den Röhrengraben und folgen im diesmal in die andere Richtung und erreichen so die Strasse und unser Auto, das mit Papa und Lex mach einem Anruf schon auf uns wartet.
Wir sind uns einig, dass das mit die schönste Box bisher war. Aber nur knapp vor den Gestrigen.
Diesmal geht es nur ein kurzes Stück weiter, denn ebenfalls in Geyer wartete noch die kurze Binge Letterbox auf uns. Die Binge ist eine ehemaliger Berg in dem Zinn abgebaut wurde, bis er nach 2 Grubenunglücken dermaßen eingestürzt ist das nur noch ein Loch mit Felsresten über ist. Sieht Klasse aus.
Diesmal machen wir uns alle zusammen ganz gemütlich auf den Weg. Der Clue lässt uns Zeit in Ruhe die ganze Binge zu erforschen. Wenn wir uns nicht ein wenig dämlich angestellt hätten, wäre die Box auch ganz leicht zu finden gewesen. So haben wir es halt erst mal in der falschen Richtung versucht.
Nun ging es noch nach Zschopau. Als Abendrunde, ok Spätnachmittagsrunde wollten wir noch die kurze Zschopau Box machen. Papa setzte uns am Startort ab und fuhr dann mit Lex weiter in die Innenstadt. Wir zogen zu Fuß vom Bahnhof aus los. Zunächst die Stufen herunter und durch ein hässliches Firmengelände an die Zschopau. Auch die war hier nicht besonders schön, wobei die Holzbrücke ganz nett war. Um so erstaunter waren wir dass wir nun in einem herrlichen Wald standen! Zunächst ging es hoch in den Wald zu einem Aussichtspunkt, dann weiter durch den Wald hinauf. Und wenn es genug bergauf gegangen ist, kann es ja auch wieder runter gehen. Ebenfalls auf einem schönen schmalen Pfad ging es wieder bergab, bis auf den Zschopautal Weg an der Zschopau. Die Werte waren bis auf einer gut zu sammeln, der war im Forum extra angegeben gewesen und ich hatte den Zettel im Auto liegen lassen. Aber dann erinnerten wir uns das wir bei den Greifensteinen schon mal auf den Volkshelden gestoßen waren und die Tafel doch komplett gelesen hatten und so ist uns auch wieder sein Alter eingefallen und damit war die Box ganz leicht zu lokalisieren. Die Box liegt zwar auch recht Wegnah, aber ein wenig schon hoch genug hinter einer Welle, so dass man einen nicht so leicht sehen kann, allerdings ist das unauffällige abbiegen in den Wald nicht ganz einfach. Aber schließlich war auch das geschafft, die Box gestempelt und wir befanden uns wieder auf dem Rückweg, wo Papa schon am Bahnhof auf uns wartete. Die Tour bei herrlicher Abendssonne, allerdings nicht so warm wie das Wochenende noch, war wirklich noch mal ein schöner Abschluss gewesen. Nun hieß es aber schnell noch einkaufen und zurück zum Campingplatz, Abendessen kochen.
Lex geht es, zumindest bilden wir uns das ein, inzwischen etwas besser. Es geht ihm so ja nicht grundlegend schlecht, aber ich würde sagen er bewegt sich wieder etwas besser, wobei er den Kopf immer noch schief hält.


Donnerstag 08.09.2011
noch ein paar Boxen und dann ab ins Elbsandsteingebirge
Heute bin ich richtig früh aufgestanden, ok, für meine Verhältnisse. Aber ich wollte gerne noch die Strumpf 2 mit Marcos Tipp von den Wilkauern versuchen. Und schließlich waren alle auf und wir wirklich früh am Frühstücken und zusammen packen.
Nur das Wetter ließ uns nun ganz im Stich, es regnete und zwar richtig. Mal mehr mal weniger stark, aber fast ohne Unterbrechung, den ganzen Tag.
Mit Wohnwagen im Schlepptau ging es zunächst nach Gelenau, wo Papa uns am Schwimmbad absetzte, wir die Fahrräder auspackten und nur Fyn und Jill mitnahmen, da wir richtig flott fahren wollten. Schnell, ok, schnell ist relativ, den Berg hoch, puh, anstrengend und rüber zur Schutzhütte und der Frucht. Von hier versuchten wir es mit dem Tipp noch mal und siehe da, da war der vermisste Weg. Was ärgerten wir uns das wir nicht noch ein klein wenig weiter gesucht hatten, hatten wir doch auf der Wiese 2 weitere Wegmöglichkeiten schon getestet und waren gescheitert, Mensch da hätten wir die 3. doch auch noch...
Die Box war dann ganz schnell und einfach zu finden. Der Rückweg ging fast ausschließlich Bergab und so erreichten wir richtig schnell wieder Gelenau, gutes Training für den Großen.
Weiter ging es, fast wieder am Campingplatz vorbei zur Krone des Erzgebirges nach Augustusburg. Bzw. einem Ortsteil davon und wie sollte es auch anders sein, 500 Meter vorm Ziel standen wir vor einer Baustelle und es ging nicht weiter! Also wieder zurück und mehrere Kilometer Umweg um die Stelle von der anderen Seite zu erreichen.
Papa und Lex fuhren direkt wieder hoch zum Schloss Augustusburg, bzw. in die Nähe, wo wir uns dann an der Bergstation der Drahtseilbahn trafen und der Rest machte sich zu Fuß auf den Weg. Der Clue führte uns richtig herrlich durch den Wald, allerdings hat es mich gleich am Anfang auf nassem, schiefem Gestein mal ordentlich hingehauen. Zunächst ging es steil bergauf, nur um dann gleich wieder runter zu gehen. Hmpf, wir wissen doch das wir da hoch müssen. Und das kam dann auch, stetig bergan, aber wirklich schöne Wege. Und so erreichten wir die Bergstation und waren gerade dabei unseren Wert zu suchen, als Papa und Lex auftauchten.
Im Moment war es auch mal heller geworden und vor allem regnete es nicht, was aber leider nicht lang halten sollte. Kurz bevor wir alle zusammen das Schloss erreichten fing es an so richtig zu schütten, so dass mir der Clue zerfloss und wir schon Angst hatten das neue Finale bald nicht mehr lesen zu können. Aber es ging alles gut.
Im Schlosshof fanden wir dann Möglichkeiten uns unterzustellen, betrachteten das Schloss auch etwas von außen, aber sicherlich nicht ganz so ausgiebig wie wenn gutes Wetter gewesen wäre. Eigentlich schade. Trotzdem schon ein tolles Schloss, auch wenn ich ja mehr auf Ruinen und Burgen, denn auf Schlösser steh. Hier trennten wir uns auch wieder von Papa und Lex, die mehr oder weniger den direkten Weg zum Auto nahmen, während wir noch die Box bargen. Am Geländer hatten wir etwas Probleme den gemeinten Baum und damit den Pfad zu finden, aber auch die meisterten wir, der Rest war dann ganz einfach zu finden. Nur das halbwegs trocken bergen war nicht ganz so leicht, aber auch das schafften wir. Etwas enttäuscht waren wir doch das die vor uns ihren Hitchhiker schon wieder nur gestempelt, aber nicht zurück gelassen hatten, zudem erwähnten sie einen weiteren Hitchhiker gefunden und mitgenommen zu haben, der aber leider noch nicht mal gestempelt war! Wir hätten gerne wenigstens einen von Beiden gehabt, aber daraus wird dann wohl nichts. Sehr schade!
Endlich wieder am Auto, gut durchweicht, machten wir uns auf den Weg zu unserer letzten Erzgebirgsbox, der Auf den Spuren des Röschenbacher Stollen.
Unterwegs gabís erst mal eine Pause und das erste mal seid Tagen was zum Mittagessen, zumindest für Pepe und mich. Dann gingís weiter und Papa meinte noch um viertel nach sind wir da, da musste ich noch sagen wenn keine Baustelle kommt. Und was kam, derer sogar 2! Die erste war noch halbwegs einfach zu umschiffen, die 2. brachte uns dann doch wieder einen gehörigen Umweg ein. Ich habe echt die Schnauze voll von Baustellen!!!
Dann immer dem Navi nach und, oh Schreck, sind wir mit Wohnwagen schmäler als 2 Meter? Sind wir, Papa zwirbelte ihn über die Brücke und zum Glück fanden wir dank Navipunkt den uns die NeuVoPies gegeben hatten den Startpunkt Problemlos.
Das Schild brauchte einer kurzen Suche, war dann aber auch entdeckt und wir konnten loslegen. Papa wollte mit Lex bei dem Wetter im Auto bleiben und lesen. Am Anfang waren wir uns etwas unsicher, der Weg aber richtig. An sich war der Weg auch schön, aber die Box dann doch etwas arg kurz und der Rückweg an der Strasse ohne Bürgersteig nicht so toll. Da hätte man bestimmt mehr draus machen können!
Und dann machten wir uns auf den Weg nach Bad Schandau in die sächsische Schweiz zu unserer letzten Station. Dem Campingplatz Ostrauer Mühle. Der Campingplatz liegt im Kirnitzschtal, wirklich schöne Lage, allerdings ist er mehr Reih und Glied als die anderen vorher und auch offener. Liegt aber sicherlich auch daran, dass das schmale Tal nicht so die Möglichkeiten bietet. Leider sind auch hier die Duschen nicht mit inbegriffen, sondern es muss eine Duschkarte verwendet werden. Mal sehen wie gut das klappt, eine Einheit ist wohl auch nur 3 Minuten lang, auch nicht gerade üppig.
Nun haben wir uns erst mal eingerichtet, Papa kocht Abendessen und wir werden sehen was die nächsten Tage bringen. Hoffentlich wieder besseres Wetter!


Freitag der 09.09.2011
1-2. Tag: Liebethal - Liebenthaler Grund - Lohmen - Uttewalder Grund - Teufelsgrund - Nähe Stadt Wehlen - Bastei 24 km
Auf gehtís das Elbsandsteingebirge zu erkunden. Pepe und ich haben uns entschieden gleich mit unserer Wanderung loszulegen.
Viel zu spät stehen wir heute auf und bis wir mit Hunde versorgen, Frühstück und Geschirr spülen fertig sind ist es schon weit nach 9 Uhr.
Auf gehtís nach Pirna, bzw. wir entscheiden uns in Liebethal zu starten, davor das ist nur aus Pirna raus und durch Orte, nicht so interessant und ja auch nur dabei da die Tour Entwickler mit der Bahn anreisten.
Und es kommt wie es kommen musste, auch hier ist es nicht besser. Kaum aus Pirna draußen landen wir in der ersten Baustelle und das bleibt nicht die einzige. 3 Versuche Liebethal zu erreichen scheitern an Baustellen. Inzwischen haben wir Liebethal fast umrundet, als wir endlich rein kommen und schon wieder an einer Baustelle stehen, aber diesmal fahren wir einfach rein, wird schon irgendwie bis zum Startort gehen und tatsächlich kommen wir nach weiterem Rumgehkurve an! Es ist ja auch erst 11 Uhr!
Los gehtís! Das Wetter ist immer noch trübe, aber es bleibt trocken und lockert im laufe des Tages immer mehr auf.
Es geht direkt in den Liebethaler Grund, der schon mal ein netter Start ist. Ein schönes Flüsschen, dunkler, kalter, feuchter Wald, verfallene Kultur. Die Daube Brücke ist gesperrt und so verlassen wir hier den Malerweg, dem wir bis hierher gefolgt waren.
Nun geht es erst mal etwas durch Orte und über höhere gelegne Wiesenebenen. Wir treffen wieder auf den Malerweg, dem wir nun auch wieder folgen. In Lohmen holen wir uns einen Malerwegstempel.
Dann geht es in den Uttewalder Grund. Wunderschön, der gefällt und wirklich gut. Ein kleiner Bach durchzieht den sehr schattigen, feuchten Grund, der aber nur ganz wenig Wasser führt. Tolle Felsen machen den kleinen Dschungel so richtig sehenswert. Was ein schönes Stück Natur. Kurz vor Ende machen wir noch einen Abstecher in den Teufelsgrund. Das lohnt sich wirklich. Ein schmaler Weg durch die Felsen bringt uns nach Oben, auch mal durch eine kleine Höhle durch und unter tiefen Felsen durch. Eine herrliche Kletterei. Dann ist die kleine Runde zu Ende und wir kehren in den Uttewalder Grund zurück.
Weiter geht es Richtung Stadt Wehlen und dann mit dem Mahlerweg Richtung Bastei. Leider verpassen wir den Einstieg in den Tümpelgrund, die Markierung gibt es scheinbar nicht mehr, der Weg ist kaum noch zu sehen (oder wir Blind). Schade, aber zurück und suchen wollen wir nun auch nicht mehr. Für uns, die sich ja nicht so wirklich an breiten Wegen stören ist es auch so schön.
Kurz vor der Bastei wird es fürchterlich. Menschenmassen wälzen sich das Stückchen Berg hinauf, es ist unglaublich. Der Vorplatz der Bastei zugebaut mit Hotel und Panorama Restaurant, einfach schrecklich.
Die Bastei selbst, leider ist die Ruine der Felsenburg wegen Baumaßnahmen geschlossen, ist gigantisch. Die hohen Felstürme Grandios und die Felsenbrücke schon beeindruckend. Wir sind schon begeistert, nur die Menschenmassen stören etwas.
Als wir gerade die Brücke überquert haben, stoßen wir auf Papa mit Lex. Sie sind mit dem Bus hoch gekommen, mir dem Auto darf man nur Morgens und Abends hoch, und besichtigen nun auch etwas die ganze Bastei.
Danach geht es wieder mit dem Bus, der ewig auf sich warten lässt, erst um 17:30 kommt wieder einer, wieder zum Auto zurück und auf den Campingplatz.
Duschen, Abendessen kochen, Hunde versorgen und dann fallen wir alle recht bald und ziemlich müde ins Bett.
Ich muss schon sagen, wenn die Wanderung wie heute weiter geht wird sie schon toll. Die Landschaft ist grandios, sehr beeindruckend!


Samstag der 10.09.2011
2-3. Tag: Bastei - Schwedenlöcher - kleine Gans - Amselgrund - Amselsee - Nasser Grund - Knotenweg - Hockstein - Wolfsschlucht - Polenztal - Hohenstein - Gautschgrotte - oberhalb des Polenzcanyons - Schulzengrund - Brandaussicht - Weitzdorf - Kolmühle - Admasberg - Altendorf - Campingplatz 26 km
Dieses mal sind wir etwas früher dran, außerdem ist der Weg zur Bastei kürzer und wenn auch nicht Baustellenfrei, man muss über Hohenstein fahren, so doch leichter zu erreichen. Wir sind früh genug und können noch mit dem Auto hoch fahren, allerdings dauert das eine ganze Weile, da man doch eine ganze Zeit an den Baustellenampeln steht.
Papa lädt uns oben an der Bastei nur schnell aus und fährt mit Lex direkt wieder zurück um sich einen recht gemütlichen Tag zu machen.
Wir gehen noch mal kurz zur Bastei, verzichten aber dann auf ein erneutes anschauen, da auch heute morgen schon einiges los ist.
Unsere Tour beginnt mit den Schwedenlöchern, d.h. nicht ganz, auf dem Weg dorthin machen wir noch einen kurzen Abstecher zur kleinen Gans. Diese liegt gegenüber der Bastei, ebenfalls ein toller Felsenturm, von dem man einen herrlichen Blick auf die Bastei hat.
Dann geht es zu den Schweden Löchern, über viele, unendlich viele Stufen geht es zwischen Felsmassiven, manchmal sehr schmal nach unten. Was für ein toller Start in den Tag!
Unten angekommen machen wir einen kurzen Abstecher zum Amselfall, der sich aber eher nicht lohnt, dann geht es weiter zum Amselsee, eher nur zu dessen oberen Ende, aber das genügt auch schon. Da gibt es schönere Seen!
Kurz nach verlassen des Sees, geht es auf einem schmalen, fast nicht sichtbaren Pfad den Nassen Grund hinter. Dadurch das der Weg nicht mehr gepflegt wird, verwildert er langsam. Am Bach entlang geht es hinter, na ja, wenig Bach, viel Felsen, die auch das Bachbett zieren. Überall Geröll und Felsbrocken, dazu Moose. Sehr schön. Dann geht es heftig nach oben und hier verliert sich der Weg immer mehr. Der Ausstieg aus dem Bachtal ist kaum zu erkennen, aber doch gut zu finden und schon stehen wir wieder auf einem etwas breiteren Weg, der uns zum Knotenweg führt.
Nun geht es mal eine Weile gemütlich entlang, das soll für heute eine echte Ausnahme bleiben. Über ein paar Stufen, das fällt heute eigentlich gar nicht ins Gewicht, erreichen wir den Hockstein. Eine ehemalige Felsenburg, direkt gegenüber der Burg Hohenstein, zur Sicherung dieser. Außer Felsen und einer tollen Aussicht gibt es hier aber nichts. Und was für eine Aussicht auf die Polenz und Hohenstein mit der Burg. Wir machen eine kurze Pause und essen mal eine Kleinigkeit.
Weiter geht es mit den Höhepunkten. Durch die Wolfsschlucht, enge Felsendurchlässe, schmale, steile Treppen führt uns der Weg runter ins Polenztal. Dort verweilen wir aber nur kurz, bevor es wieder mit vielen Stufen gespickt nach Hohenstein hoch geht. Da es schon reichlich spät ist und wir noch viel Weg vor uns haben entscheiden wir uns gegen die Burg Hohenstein und biegen lieber gleich auf unseren weiteren Weg ab. Nun geht es eine ganze Weile ganz gemütlich durch den Wald, fast eben, so richtig entspannend.
Dann wechseln wir auf den weiß-rot-weiß markierten Weg und es geht steil bergab bis zur Polenz. Der Weg ist mit Steinen ein wenig gepflastert, was es nicht einfacher macht, da die Steine trotz des heute guten Wetters nass sind. Unten angekommen machen wir eine weitere kurze Pause und Fyn und Nuk dürfen in die Polenz hüpfen. Fyn ist heute leider etwas anstrengend, in seinem Kopf gibt es derzeit nur noch Jill...
Danach geht es direkt, über viel Stufen wieder hinauf bis nach Brand. Heute geht es wirklich nur hoch und runter und wieso geht das bei denen nicht mal in Serpentinen oder so, sondern immer senkrecht mit Treppen?
In Brand folgen die Barndstufen und was soll das anderes sein als eine Treppe? Ich muss sagen das diese Ecken schon schön sind, aber den ganzen Tag Treppen steigen macht ganz schön fertig. Wieder geht es über unzählige, aber wirklich sehr viele Stufen nach unten bis an die Strasse. So langsam sind wir echt geschafft. Und nun müssen wir auch noch an einer recht engen, viel befahrenen Strasse ohne Randstein entlang. Kaum das wir diese verlassen dürfen, stehen wir, na vor was wohl? Richtig, einer Treppe. Und es geht wieder steil bergauf bis Waitzdorf. Kurz durch den Ort, es ist nun nicht mehr zu leugnen das es langsam Abend wird, es ist schon nach 16:00 Uhr.
Nun hat das Treppensteigen aber endlich ein Ende. Ganz angenehme und mal richtig gut zu gehen geht es den Mühlweg bergab durch den Wald. Einfach mal so zum entspannen. Danach den Kohlichtgraben, passend zu den anderen heute, hinunter. Ein kleiner, wilder Bach, oder eher Rinnsal, aber sehr schön und vor allem richtig kühl. So erreichen wir Kohlmühle. Im Ort erfahren wir das der weitere Weg des Malerwegs gesperrt ist und er über den Adamsberg führt, na super, da wollten wir eh lang und so können wir es wenigstens nicht verfehlen. Bis Altdorf geht es nun noch mal kräftig den Berg hoch, aber es lässt sich gut gehen. Das Dörfchen ist nichts besonderes aber irgendwie nett. Und von hier gibt es wenigstens einen direkten Weg zum Campingplatz runter. Ohje und das müssen wir morgen früh alles wieder hoch...
Müde erreichen wir um kurz vor 18:00 Uhr den Campingplatz, das war ein langer Tag!
Nach einer kurzen Erholpause und einer Runde duschen, machten wir uns gleich wieder auf den Weg nach Bad Schandau, Papa wollte heute Abend gern Essen gehen. Die Parkplatzfindung war nicht ganz leicht, danach wurde kurz die Innenstadt besichtigt, aber Bad Schandau hat nicht wirklich viel zu bieten, und dabei ein Restaurant gefunden das Papa zusagte. Das Essen war sehr gut und so ließen wir einen weiteren tollen Tag gut ausklingen.


Sonntag der 11.09.2011
4. Tag: Bad Schandau - Langes Horn - Schießgrund - Schrammsteinaussicht - Gratweg - Domerker - Höllweg - Oberer Affensteinweg - Kleiner Winterberg - Hinteres Raubschloss - Zeughaus - Neumannsmühle 28 km
Nachdem der heutige Tag ja auch nicht gerade kurz werden sollte, entschieden wir doch nicht am Campingplatz zu beginnen und so fuhr uns Papa nach dem üblichen Morgenritual nach Bad Schandau. Nuk blieb heute bei Lex und Papa und Pepe und ich zogen nur mit Fyn und Jill los. Von Bad Schandau ging es erst mal hoch an die Elbabbruchkante und dort entlang. Anschließend ging es durch Wald den Schießgrund hinunter und dann begannen schon die Absoluten Höhepunkte des Tages. Über Felsen, schmale Wege, Trampelpfade und Kletterei ging es hoch, mit immer wieder schönen Aussichten. Schließlich kam die Kletterpartie durch den Wildschutzensteig. Über Fels, steile Treppen und Leitern ging es nach oben, einfach super schön, aber gerade für Fyn auch ziemlich anstrengend. Hier war ich das erste mal froh Nuk heute nicht dabei zu haben, er wäre die Leitern noch nicht hoch gekommen. Dann ging es hoch auf die Schrammsteinaussicht. Einfach nur genial. Oben auf diesen tollen Felstürmen zu sitzen und einen genialen Blick auf die Elbe und die anderen Felstürme drum rum zu haben, so toll!
Über den Gradweg gings genauso genial weiter. Über Felsen, immer mit super Aussicht, schmale Steige, alles einfach ganz nach unserem Geschmack. Nun ewig kanns leider so nicht weiter gehen und so ging es wieder etwas tiefer, aber immer noch herrlich weiter.
Nun versuchten wir uns mal mit Kartennavigation. Und wir fanden alles viel besser als erwartet. Über herrliche Waldpfade ging es ein wenig im Zick-Zack durch den Wald. Schließlich kamen wir dann doch mal auf eine Waldautobahn, verließen diese aber ganz schnell lieder um einen echten Trampelpfad in den Wald hinauf zu steigen. Super schön zwischen den Felsen hindurch bis auf den Grad hoch. Diesen dann ein Stück entlang und schließlich auf Felsenpfaden, mehr kletternd als laufend um die Felsmasive herum. Dieses Stück war zwar auch Kräftezehrend, aber unglaublich schön. Herrliche Weitblicke auf die Umgebenden Felsen und den Wald, wunderschöne Pfade.
Schließlich trafen wir wieder auf einen markierten Weg und folgten diesem nun zum kleinen Winterberg. Zunächst noch ein schöner Trampelpfad, mit einem schönen Abstecher zur Idagrotte, durch den Wald mit reichlich Fels, dann gings mal wieder über Treppen bergab. Inzwischen später Nachmittag und nach dem vielen gekletter merkten wir das auch.
Nun ging es über einen herrlichen Waldpfad, der an vielen Stellen doch stark an heimatliche Gefilde erinnerte zum Hinteren Raubschloss. Hier konnten wir eine Stunde lang mal richtig kräftig ausschreiten. Was auch ganz gut war, denn es war schon 17:00 Uhr als wir am Raubschloss ankamen und von Papa hatten wir vorher erfahren das es keine Zufahrtsstrasse nach Zeughaus gibt und wir so noch nach Neumannmühle im Kirnitzschtal vor laufen müssen.
Das Hintere Raubschloss war nach den tollen Wegen des Mittags noch mal ein Höhepunkt zum Abschluss. Sowas von genial. Erst schmale Felsenstiege hinauf und dann mussten wir sogar die Hunde unten lassen, d.h. derzeit dass einer von uns bei den Hunden blieb und der andere Besichtigen ging. Über eine irre lange Leiter ging es frei zwischen den Felsen hindurch nach oben, dann weiter in schmalen Felsenrinnen mal mit Felsenstufen mal mit Metallstufen weiter hinauf. Oben angekommen gab es keine Sicherung, kein Geländer. Von der Burg selbst ist so gut wie gar nichts mehr über, aber die Aussicht ist grandios und allein der Aufstieg ist es einfach schon Wert!
So verbrachten wir hier doch noch mal einiges an Zeit und machten uns erst um nach halb 6 auf den weiteren Weg. Und dann sind wir auch erst mal noch falsch abgebogen. Zum Glück merkten wir es dann doch noch relativ schnell und so waren wir dann doch um 18:15 am Parkplatz der Mühle angekommen, wo wir Papa mit Lex und Nuk, die ihn beinahe vom Stuhl holten, im Biergarten antrafen.
Der Heimweg führte uns nur durchs Tal nach unten und schon begann das Abendritual mit duschen und essen, es gab gegrilltes, passend zum heutigen Sommertag, mit Sonne satt und herrlich warm.


Montag der 12.09.2011
5. Tag: Neumannsmühle - Zeughaus - Bärenfangwände - Goldsteig - Obere Richterschlüchte - Reitsteig - Hickelschlüchte - Königsjagdweg - Kirnitzschklamm - tschechische Grenze - Hinterhermsdorf 27 km
Nach den nächtlichen Gewittern, die aber nicht wie vorhergesagt heftig, sondern sehr gering waren, begann der Morgen nebelig. Dieser verzog sich schnell, ließ aber erst mal noch einen grauen Himmel zurück und deutlich kühler war es. Im laufe des Vormittags rissen die Wolken aber auf und es erwartete uns wieder ein herrlicher Sonnentag, allerdings bei weitem nicht mehr so warm.
Wir starteten wieder an der Neumannsmühle, heute durfte auch Nuk wieder mit und nur Lex blieb mit Papa zurück um sich einen gemütlichen Tag zu machen.
Zunächst ging es die Forststrasse hinter bis Zeughaus und dann ein kurzes Stück den Berg hoch in den dichten Wald. Schon bogen wir auf den Goldsteig ab, einen schmalen Bergpfad, immer am Rand der Felstürme, die hier in dichtem Wald standen entlang. Ein richtig schöner Einstieg in den heutigen Tag, aber nicht fotogen.
Schließlich Endete der Pfad auf den Richterschlüchten, wo es für uns weiter nach unten ging. Auch ein schöner, nicht sehr breiter Weg, der unten allerdings dann sehr Sandig und dadurch anstrengend zu gehen war. Und schon waren wir wieder auf dem Forstweg der vom Zeughaus kommt, wenn man es so nimmt waren wir in den letzten 2 Stunden kaum voran gekommen.
Nach einem kurzen Stück auf dem breiten Weg bogen wir schon wieder links in den Wald ab, wo uns die Brücknerschlüchte steil nach oben auf den Reitsteig führten.
Dieser Weg war dem Goldsteig dann doch sehr ähnlich. Ebenfalls ein schmaler Bergpfad, der an den Felswänden entlang führte. Genauso im Zickzack, genauso schön. Und vor allem auch hier wieder weitestgehend Eben.
An der Hickelhöhle erreichten wir wieder einen breitern Weg, der uns von der Höhle zunächst nach oben, dann zwischen den Felsen hindurch und schließlich auf dem Königsjagdweg wieder nach unten führte. Nun ging es auf einem breiteren Weg einfach mal durch den Wald. Auch schön, aber ohne die Höhepunkte der letzten Tage. Hier machten wir dann auch wenigstens mal eine kurze Mittagspause.
Schließlich erreichten wir das Tal und die Kirnitzsch. Ein richtig schönes Tal. Am Anfang noch relativ breit, wo sich der Bach durch Wiesen schlängelte, später immer enger bis wir in der Wolfsschlucht aus dem Tal aufsteigen mussten, da unten kein Weg mehr weiter führte. Der Aufstieg war wieder schmal, steinig und mit Treppen gesät. Am Anfang ging es auch gleich mal durch eine kleine Höhle.
Dann ging es oben am Hang entlang, ein schöner Weg, nur leider hatte man so gut wie nie einem Blick auf die Kirnitzsch, irgendwie schade. Dann erreichten wir das obere Wehr, das wurde schon das erste mal 1600 irgendwas gebaut, damals noch aus Holz um die Stämme zur Elbe flößen zu können. Dahinter bildet die Kirnitzsch einen schmalen, langen Stausee, den sie mit Bötchen befahren. Ein wenig erinnert die Gegend an einen Dschungelfluss...
Weiter ging es an der Kirnitzsch entlang, bis zur Bootsanlegestelle, dort dann hoch in den Wald und nun mussten wir uns entscheiden wie weiter. Denn leider konnten wir Papa nicht anrufen, da wir hier absolut kein Netz hatten. Wir befürchteten zwar das die Strasse nicht befahrbar ist, was im Endeffekt aber auch egal war, da wir dort immer noch kein Netz hatten, entschieden uns aber trotzdem den ursprünglich geplanten Weg weiter zu gehen. Noch ein Stück am Bach, dann kamen wir schon an die Strasse, die wie erwartet nur ein Forstweg war. Also die Strasse hoch nach Hinterhermsdorf und erst oben im Dorf hatte ich endlich Empfang, wenn auch nur ein tschechisches Netz. Papa war dafür schon in Hinterhermsdorf und brauchte so nur 5 Minuten zu uns.
Auf dem Rückweg schnell am Campingplatz vorbei und ein wenig umziehen und frisch machen und dann nach Bad Schandau zum einkaufen.


Dienstag der 13.09.2011
was eine Festung!
Für heute sollte es dann mal etwas Kultur sein. Die Festung Königsstein stand auf dem Programm. Was wir danach noch machen wollen wussten wir noch nicht so recht.
Also erst mal auf Nach Königsstein. Es gibt extra ein Parkhaus an der Festung und dann ein Bähnel für hin, das Papa auch nutzte. Pepe und ich gingen mit den Hunden den knappen Kilometer zu Fuß. Eintritt 6 Euro. Die Festung ist extrem beeindruckend und riesig. Auf ein Felsplateau gebaut, mit riesigen Mauern umgeben. Drinnen alles gut beschriftet, die Gebäude heute größten Teils als Museen genutzt.
Ganze 5 Stunden durchforsteten wir fast jeden Winkel. Zumindest von außen glaub ich haben wir alles gesehen. Danach waren wir reichlich geschafft. War aber ein wirklich schöner Ausflug!
Müde gingís wieder auf den Campingplatz zurück, für was anderes hatten wir gar keine Lust mehr. Und so verbrachten wir das bisschen Restnachmittag noch mit dösen und entspannen auf dem Campingplatz, bevor es ans grillen ging.


Mittwoch der 14.09.2011
wenn man schon hier ist, muss Dresden sein
Noch ein Tag Kultur. Aber wenn wir schon mal in der Gegend sind muss ein Besuch in Dresden schon sein. Fahrtechnisch klappte zur Abwechslung alles ohne Probleme, im Parkhaus direkt an der Frauenkirche war reichlich Platz. Mit den 3 Jungs durch die Stadt zu schlendern ist allerdings reichlich anstrengend, da vor allem Lex und Nuk nichts von langsam machen halten.
Wir hielten uns auch nicht ewig auf, Besuchten nichts von innen, sondern schauten uns nur die wichtigsten Sehenswürdigkeiten von außen an. Frauenkirche, Schloss, Zwinger, Semperoper. Von außen schon sehr beeindruckende Gebäude! Die Altstadt von Dresden kann sich wirklich sehen lassen. OK, ist ja auch alles nicht so alt, da das meiste im 2. Weltkrieg zerstört und zu unterschiedlichen Zeiten erst wieder aufgebaut wurde...
Danach entschieden Pepe und ich das wir noch das Stück Panoramaweg zwischen Altendorf und Bad Schandau, dass wir bei unserer Wanderung ausgelassen haben, gehen wollten. Allerdings von Bad Schandau aus nach Altendorf und dann weiter zum Campingplatz. Da Fyn nicht ganz fit ist durfte, oder musste er mit Papa zum Campingplatz weiter fahren, während Lex diesmal mitwandern durfte, es war ja nur einen 1,5 Stunden Tour.
Im Bad Schandau taten wir uns schwer den Einstieg zu finden, fanden schließlich aber einen anderen, egal, Hauptsache auf dem richtigen Weg. Über den Aussichtspunkt Schloss Bastei ging es zu den Resten eines Turms. Dann immer durch den Wald bergauf, wo man sich schon ein wenig fragte wieso das ein Panoramaweg sein sollte. Aber schön war der Weg trotzdem. Dann kamen wir endlich oben raus in die Felder, erst hatten wir einen netten Blick auf Altendorf, dann einen tollen Blick auf die Felsen linkerhand. Ja, das ist Panorama.
Schließlich erreichten wir Altendorf und nach einem kurzen Stück durchs Dorf, auch den Weg nach unten. Diesmal bogen wir rechts ab, wir wollten durch die Dorfbachklamm. Und das ging diesmal zumindest ein klein wenig als Klamm durch. Sehr schön, aber gerade für Lex sehr schwierig und sicherlich auch anstrengend. Trotzdem meisterte er das soweit sehr gut und wir trafen unten auf den Flößersteig, dem wir parallel zur Strasse zum Campingplatz folgten.
Nun war der Nachmittag auch schon wieder weit fortgeschritten und es folgte nur noch das Entspannungsprogramm.


Donnerstag der 15.09.2011
7. Tag: Dittersbach - Kirmitzklamm - Herrnskretschen 19 km
Gestern hatten wir beschlossen heute doch noch mal einen Wandertag einzulegen und den letzten Tag der Wanderung an der Kirmitz entlang doch noch zu laufen. Es war eine gute Entscheidung.
Morgens taten wir uns allerdings erst mal ein wenig schwer an den Startort zu kommen. Zuerst verpassten wir nach der Tschechischen Grenze den Abzweig, dann fanden wir den Bach selbst in Dittersbach nicht. Aber wir meisterten alle Schwierigkeiten und machten uns heute nur mit Jill und Nuk auf den Weg. Lex und Fyn blieben bei Papa und machten einen entspannten Tag.
Zunächst ging es schön durch den Wald, immer am Bächlein entlang. Als sich dieser dann mit der Kirmitz vereinigte ging es nur noch ein Stück an Bach entlang bis zu den Ruinen einer alten Mühle.
Nach deren Besichtigung wählten wir, die wir leider keine Karte hatten, erst mal den falschen Weg und merkten dies dann auch erst als wir den Berg bereits oben waren, anhand von Fotografien einer aufgestellten Wanderkarte.
Also wieder zurück zur Mühle und dann den weiß-blau-weißen Weg vom Bach weg nach oben. Und auch die Tschechen können das mit den Treppen gut. Durch einen Felseinschnitt ging es viele Stufen hinauf bis in eine kleine Ortschaft.
Diese mussten wir durchqueren, dann ging es wieder in den Wald, auf einem breiten Weg, der neben dem Wanderweg auch ein Reitweg war. Was eine unverschämte Reiterin nutzte um an uns vorbei zu galoppieren und ich hatte Nuk frei. Oder hatte die das Pferd doch nicht unter Kontrolle? Wären wir nicht beiseite gegangen sie hätte uns voll über den Haufen geritten!
Danach ging es auf einer Zufahrtsstrasse steil bergab und dann wieder in den Wald, bis der gelb-weiß-gelbe Weg wieder zurück an die Kirmitz abbog. Nun begann erst mal ein schönes Tal, dann eine wunderschöne Klamm, nur ohne den schnellen, rauschenden Bach wie wir das von den Allgäuer Klammen gewohnt sind, aber irgendwie schon Klamm.
Der Weg zog sich an den Felsen, teilweise auch auf künstlich angelegten Brücken aus Holz oder Metall entlang. Schließlich kamen wir an eine Bootsstation. Hier ist der Bach durch ein Wehr aufgestaut und man hat keine Möglichkeit zu Fuß am Bach entlang weiter zu kommen, sondern muss die 500 Meter mit dem Boot überwinden. Für Beide war es die erste Bootsfahrt dieser Art, Jill war ja nur große Fähren bisher gefahren und Nuk noch gar nichts. Aber mit den Beiden stelle das ganze gar kein Problem dar und war eine sehr schöne Tour.
Dann ging es wieder 1,5 km zu Fuß weiter. Nun richtig felsig und sogar mit kleinen Tunneln. Wirklich sehr schön.
Und dann kam die nächste Bootsfahrt, diesmal über eine Strecke von einem Kilometer und 20 Minuten. Jill und Nuk nutzten die Zeit zum schlafen, während wir die Bootsfahrt und die Ausführungen des Bootsführers genossen.
Die letzten 2 km bis zur Elbe ging es dann wieder zu Fuß, die Klamm begann dann auch langsam sich zu öffnen, obwohl sie nie wirklich breit wurde. Und dann waren wir schon im Ort. Wir entschieden uns noch durch den Ort bis an die Elbe und dann auch noch etwas an der Elbe entlang zu laufen, aber leider gibt es an der Elbe direkt keinen Weg, sondern man muss an der Strasse entlang laufen. Und da kam uns auch schon Papa entgegen, der uns fast übersehen hätte.
Bereits um 16:00 Uhr befanden wir uns so auf dem Rückweg nach Bad Schandau um noch schnell einkaufen zu gehen bevor wir den Nachmittag auf dem Campingplatz beschlossen.


Freitag der 16.09.2011
nochmal eine Rundwanderung: Panormaweg - Liebenhain - Liebenhainer Wasserfall - Flößersteig
Heute war also unser letzte echte Urlaubstag. Und noch am Morgen war völlig unklar was wir heute machen wollen. Einfach nur am Campinglatz rumsitzen erschien uns dann aber nicht wirklich verlockend.
Schließlich kam Papa mit einer Bootstour auf der Elbe. An sich eine schöne Idee, aber mit den Hunden nicht so der Hit. Erstens wäre sie für die Hunde, sofern sie überhaupt aufs Boot dürften, ziemlich lang und auch nicht gerade spannend.
Schließlich entschieden Pepe und ich uns dagegen, was aber Papa nicht daran hindern sollte die Tour allein zu unternehmen, während wir hier vom Campingplatz aus nochmal eine Wanderung machen.
Nur wie lang. Mir gefiel eine Runde den Panoramaweg weiter bis Liebenhain, dann zum Liebenhainer Wasserfall und den Flößersteig zurück. Allerdings sind das sicherlich auch so um die 4,5 Stunden. Und ist das für den nicht 100% fitten Fyn und vor allem für Lex nicht zu viel? Also vielleicht doch nur den Flößersteig hinter und dann mit der Bimmelbahn zurück, oder nur den Panoramaweg. Aber all das wollte uns nicht so recht gefallen. Oder halt Lex und/oder Fyn im Wohnwagen lassen, aber das kam so irgendwie gar nicht in Frage. Am Ende zogen wir dann doch mit allen los die ganze Tour zu probieren.
Jill war nun endlich durch die Läufigkeit weitestgehend durch und Fyn entspannte sichtlich.
Erst mal ging es gemütlich nach Altdorf hoch, das Wetter war nochmal herrlich, wenn auch nicht sehr warm. Aber in der Sonne dann doch angenehm.
Von Altdorf ging es den Panoramaweg weiter, der sich meist in offenem Feld auf dem Hügelkamm langzog und manch schönes Panorama bot, leider das meiste voll gegen die Sonne! Wir machten mehrere gemütliche Pausen und genossen einfach nochmal die gemütliche Wanderung bei herrlichem Wetter. Es war wirklich sehr schön.
Von Liebenhain ging es dann teilweiße ordentlich den Berg runter, meist im Wald, leider teilweise dann auch auf einem Asphaltierten Weg, bei dem man nicht sicher sagen konnte ob hier Autos kommen oder nicht. Das war etwas nervig.
Der Liebenhainer Wasserfall ist irgendwo ein Witz. Oben stauen sie das Wasser auf um dann für 30 Sekunden aus dem seichten Geplätscher einen echten Wasserfall zu machen. Aber allein deswegen irgendwie schon sehenswert.
Danach ging es den Flößersteig zurück. Dieser führt als schmaler Pfad meist nah an der Kirnitzsch entlang, manchmal auch etwas über ihr. Doch dann kamen ein paar heftige Stellen, ganz schmal, hoch oben und die reinste Kletterei. Für uns Menschen gabs Ketten zum Festhalten, was auch echt nötig war, die Hunde bis auf Lex hatten keine Probleme. Nur Lex, ich weiß bis heute nicht genau wie wir es geschafft haben ihn da rüber zu bekommen. Auf alle Fälle nur mit vereinten Kräften und daran sieht man dann aber doch das es ihm schon wieder viel besser geht!
Schließlich erreichten wir nach gut 4,5 Stunden wieder den Campingplatz, doch etwas müde. Während wir duschten kam Papa und ließ gleich mal die armen Hunde raus, nur das ihm nicht aufgefallen ist das ja alle da sind und das das doch gar nicht sein kann...
Ein letzter gemütlicher Abend, an dem wir aber schon das meiste zusammen räumten, so dass wir morgen möglichst früh weg kommen.


Samstag der 17.09.2011
vom Elbsandsteingebirge nach Lage, ohne Letterboxen gehts nicht
Heute hieß es früh aufstehen, damit wir mit dem Zusammenräumen nicht all zu spät fertig sind und dann Aufbruch.
Papa und ich wechselten uns mit dem Fahren ab und so kamen wir gut voran. Unsere erste Station war Nähe Hannover zu einer weiteren Letterbox, einer weiteren Burgberg-Letterbox (so heißt auch eine Letterbox im Allgäu die wir in unserem letzten Urlaub gehoben haben, die Beiden haben aber nichts miteinander zu tun).
Für die Hunde war es aller höchste Zeit, Nuk musste so dringend, dass er mir sogar auf den Bürgersteig pinkelte.
Zunächst ging es ein Stück durch den hübschen Ort, die Werte waren leicht zu ermitteln, der Weg gut zu finden. Dann bogen wir ab und es ging hinauf in den Wald, teilweiße recht Steil bis auf den Burgberg zum Turm. Und weiter durch den Wald, auch mal ein kurzes Stück durch Feld und an einem Gasthaus, einer Mühle, an der die Flügel fehlten und einem Wildgehege vorbei.
Die Box selbst war dann problemlos zu finden und wir freuten uns über einen weiteren Stempel.
Und weiter ging die Fahrt bis nach Lage und dann begann die Sucherrei. Leider hatte ich irgendwie den Adresszettel verloren und so wussten wir nicht wo der Hundeplatz war. Und natürlich war nichts ausgeschildert, keinerlei Hinweißschilder zu einem Hundeplatz, nichts auf den Ortsplänen. Schließlich hielten wir bei der Polizei um da mal nach zu fragen, aber auch die hatten keine Ahnung und schickten uns schließlich zu 2 Hundeschulen. Nö, das war natürlich auch falsch. Einziges Glück war, das uns da eine Frau sah, die unseren Belgier im Hinterfenster als solchen erkannte und uns dann den rechten Weg weiß. DANKE!
Mit einer Adresse war es nun gar kein Problem den Hundeplatz zu finden. Dort war alles ruhig, es waren nicht viele Camper und so war es gar kein Problem ein Platz zu finden. Wir bauten schnell alles auf, schließlich wollten wir noch gerne eine kurze, letzte Letterbox suchen und es wird ja schon wieder recht früh dunkel.
Also auf gings nach Detmold zum Hermannsdenkmal. Am Parkplatz, den wir am Ende ganz umsonst bezahlten, war alles sehr Touristisch, das Hermannsdenkmal dann aber viel größer als erwartet und wirklich ganz nett.
Die Box wirklich nur sehr kurz und sehr schnell und gut zu finden.
So waren wir noch in der Dämmerung am Auto zurück und machten uns auf den Rückweg. Unterwegs fanden wir dann auch noch einen tollen Italiener bei dem wir richtig gut aßen.


Sonntag 18.09.2011
DKBS Agility Meisterschaft
DKBS Agility Meisterschaft. Zum Glück ein recht kleines Turnier, so dass wir hofften recht zeitig aufbrechen zu können, leider dauerten die Pacourumbauten wirklich ewig.
Beim melden gab es die erste Überraschung, obwohl ich sowohl Pepe als auch mich über das Onlineformular des DKBS gemeldet habe, war meine Meldung verschollen, allerdings mein Zahlungseingang vorhanden, außerdem war mit Pepes Meldung schon irgendwie allen klar das ich wohl auch komme und so alles kein Problem. Damit war ich aber die letzte in der A3 Large. Mal wieder...
Schön war das wir natürlich hier wieder die ganzen Belgierleut trafen, die man ja doch nicht so oft sieht.
Pepes und Jills A-Lauf war eigentlich toll, wenn auch Jill, wie nach dem anstrengenden Urlaub zu erwarten, nicht ganz so schnell war, zu mindestens kamís einem so vor. Leider hatten sie vergessen die Nummer vorm Slalom weg zu tun und ich denke das Jill so Probleme hatte den Slalom als solchen zu erkennen. Sie machte einen Bogen und rannte am Slalom vorbei, völlig untypisch für sie. Klar stand Pepe weit weg, aber Jill fädelt fast am Besten ein wenn Pepe sie das ganz allein machen lässt...
Wie auch immer, während Pepes Slalomproblem merkten auch andere das die Nummer da stand und machten die Richterin darauf aufmerksam und so wurde die Nummer entfernt. Ich hatte erwartet das Pepe nun nochmal laufen darf, aber nein, es wurde einfach weiter gemacht als wär nichts gewesen. Finde ich nicht ganz in Ordnung. Pepe beschwerte sich dann hinterher, sie rechnete mit nichts, wollte aber das Ganze auch nicht einfach so stehen lassen. Worauf hin die Richterin recht patzig wurde, hups, irgendwie läuft das in unserer Ecke anders ab. Sie bot Pepe dann an nochmal zu Laufen, würde den Fehler aber nicht zurück nehmen, was sollte das dann bringen? Sie könne höchstens noch mehr Fehler einheimsen??? Nach einigem hin und her, bei dem sich immer mehr einmischten und Pepe nur wünschte sie hätte nichts gesagt, sie wollte doch eigentlich nur drauf hinweisen das sie das als nicht fair empfand, durfte sie dann doch nochmal ganz neu laufen, aber es war völlig klar das Pepe das nach dem ganzen hin und her nicht mehr hinbekommt, sie war mit den Nerven nun völlig fertig und der Tag für sie gelaufen. Das tat mir so leid, denn ich bin überzeugt, dass es ohne die Nummer ein fehlerfreier Lauf geworden wäre und noch schlimmer war der verpatzte Tag. Und es kam wie es kommen musste, Jill riss eine Stange und fädelte dann auch noch am Slalom aus, was Pepe dann nicht mehr korrigierte. Aber eins hat sie bewiesen, dass sie Frauchen zum Einfädeln nicht braucht, Pepe war zwar dieses mal nicht so weit rechts, was aber daran lag das sie noch viel weiter hinten war, sie war noch hinter dem Sprung der vorm Slalom kam und Jill fädelte trotzdem ganz allein ein!
Fyn war auch nicht gerade gut, langsam ohne Ende, aber dafür schön sauber, zeigte er einen fehlerfreien Lauf. Am Ende reicht es glücklich noch zu einem 3. Platz!
Im Jumping lief es dann bei Pepe und Jill wie erwartet gar nicht. Jill war nun ganz durch den Wind, sie nimmt sich das sehr zu Herzen wenn Frauchen leidet und so war sie mehr mit Frauchen, als mit dem Pacour beschäftigt. Aber sie kamen irgendwie durch, und so gab es am Ende wenigstens eine Fressalientüte für die Wuffs als Entschädigung...
Fyn war etwas besser als im A-Lauf, aber von gut weit weg. Allerdings erneut einen fehlerfreien Lauf und einen 6. Platz im Jumping, was uns in der Kombi den 2. Platz hinter Mona mit Page einbrachte.
Am Ende war es also für mich doch ein erfolgreicher Tag gewesen und die Pflicht auch erledigt.
Um 16:30 war es dann soweit und wir konnten aufbrechen. Zum Glück lief auch die Heimfahrt reibungslos, so dass wir gegen 22:30 zu Hause ankamen.
Urlaube gehen einfach zu schnell rum!

 

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