Pfälzer Wald (mehrtägig)  Vogesen/Elsaß  Urlaub  Bilder  

 

Hinterweidenthal - Ruine Blumenstein - Ruine Wineck - Ruine Hohenburg - Weißenburg

 
  Streckenwanderung für 4 Tage
Als Karte mussten diesmal die Karten des Pfälzerwaldvereins herhalten, und zwar folgende Blätter: Hauenstein und Umgebung, Dahn und Umgebung und Bad Bergzabern und Elsässisches Grenzgebiet. Trotzdem hatten wir für ein Stückchen der Wanderung im Elsass keine Karte.

4 Tage wandern im Pfälzer Wald, bzw. in den Nordvogesen, von Hinterweidenthal bis Weißenburg. Diesmal ziehen wir nicht nur zu 2. los, nein neben Pepe und Nina ist diesmal auch Antje und die Hunde Lex, Enzo, Fyn, unser Pflegehund Lara und Antjes Flox dabei.
Pepes, Ninas und Antjes Rucksack wiegen ca. 14 kg, wir brauchen ja diesmal 2 Zelte, da wir samt den Hunden nicht alle in unser Zelt passen. Die Hunde sind ebenfalls mit den Taschen versehen. Enzo trägt als einziger nichts, da dies aufgrund seiner Arthrose im Vorderbein nicht mehr geht, das hat er uns eigentlich bevor wir es wussten auch schon deutlich zu verstehen gegeben, naja, was heißt bei Enzo schon deutlich. Lex und Fyn haben jeweils gute 5 kg, Lara, die die alten Taschen von Lex trägt, hat 4 kg und Flox, dem ja nun Fyns alte Taschen gehören, trägt ca. 3,5 kg.

1. Tag: (Neustadt mit Zug -1:05 ) Hinterweidenthal (Bahnhof) -0:20 Teufelstisch -1:00 Salzwoog -1:45 Hohle Felsen -0:15 Mückenspinne -1:15 Fischbach -1:00 Schönau -0:45 kurz vor Rnine Blumenstein
Donnerstag 12.07.2007
Heute geht es los. Start ist für uns wie immer in Neustadt, am Bahnhof. Papa fährt uns hin. Zunächst müssen wir noch Karten für die Hunde kaufen, die Bahn hat aufgeschlagen und so kostet eine Kinderkarte, was die Hunde brauchen, nicht mehr die Hälfte des normalen Preises sondern deutlich mehr. Was soll's, lässt sich nichts ändern. Am Automaten muss Nina dann erstmal noch einem Mann aushelfen, der noch nie eine Fahrkarte an diesem gelöst hat und nicht weiß was er tun muss.
Beim einsteigen in den Zug, verschätzt sich Lex und fällt schier zwischen Zug und Bahnsteig. Nina hat die Hände voll, so dass es ewig dauert bis sie ihm Helfen kann. Wir haben einen ganz schönen Schrecken bekommen, vor allem weil wir das ja von allen, aber doch nicht von Lex erwartet hätten.
Pünktlich um 9:16 fährt der Zug los, die Hunde liegen artig sortiert unter den Sitzen, wir sind vorne im Fahrradabteil, das bei den Schienenbussen ja recht klein ist. In Landau dann umsteigen, Wir haben 5 Minuten, aber das sind eh Anschlusszüge. Wieder erwarten müssen wir auch erst noch das Gleis wechseln. Diesmal passen wir besser auf und kein Hund probt einen Absturz.
Weiter geht's. In Landau-West steigt Antje mit ihrem Flox zu. Nun ist erstmal Highlife, aber die Hunde beruhigen sich zum Glück schnell wieder.
Beinahe verpassen wir das Aussteigen. Wir waren alle noch nie in Hinterweidenthal, kennen die Strecke nicht. Dem Zugführer seine Durchsagen sind nicht zu verstehen. Aber wir haben ja einen Plan, nur das der Zug nicht in Hinterweidenthal-Ost hält, was wir ja vorher nicht wissen konnten. Zum Glück sehen wir das Schild und dann alles schnell, schnell aus dem Zug raus. Hoffentlich haben wir nichts im Zug vergessen.
Am Bahnhof sortieren wir uns erstmal, verstauen was noch zu verstauen ist und los geht's!
Das Wetter ist nicht berauschend, aber auch nicht schlecht. Es ist Wolkenverhangen, aber trocken und es ist noch recht frisch, aber schon warm genug um im T-Shirt zu wandern.
Zunächst müssen wir ein Stück durch den Ort, in dem wir bereits auf den mit gelbem Punkt markierten Weg treffen, dem wir zunächst folgen. Nach verlassen des Ortes geht es erstmal den Berg hoch in den Wald. Den Teufelstisch, der nach 20 Minuten Gehzeit erreicht sein sollte, verpassen wir irgendwie, d.h. wir gehen einfach vorbei ohne ihn zu sehen. Mist, geht ja schon mal gut los.
Weiter geht es auf dem mit gelbem Punkt markierten Weg Richtung Salzwoog. Erstmal wieder den Hang ein Stück runter, unten treffen wir auf einen breiteren Weg, der nun auch mit grün/gelbem Rechteck markiert ist. Hier fließt nun auch ein Bach direkt neben dem Weg lang. Enzo und Fyn gehen gleich mal durch, Enzo hat das Wasser längst in der Nase und ist kaum zu halten. Bei Enzo ist das ja auch ok, aber Fyn hört nicht und schwupp, tummeln sich die Beiden im Wasser, Fyn natürlich mit den Taschen die er komplett unter Wasser setzt. Damit ist ein Teil meiner Klamotten erstmal nass. Danach ziehen wir die Hunde alle erstmal aus und sie dürfen eine Runde durch den Bach toben. Nun geht es mit glücklichen Hunden weiter.
Am Ortseingang von Salzwoog, den wir nach einer Stunde erreichen, stehen einige Tische und Bänke wo wir erst einmal eine Rast einlegen und etwas Frühstücken.
Danach geht es durch den Ort, ein kleiner netter Ort, zum Glück mit Bürgersteig an der Hauptstrasse an der wir lang müssen. Danach zieht es sich noch ein ganzes Stück an der Landstrasse entlang bevor wir wieder in den Wald abbiegen. Leider am Ende sogar ohne Bürgersteig auf der Strasse lang.
Auch danach geht es mehrfach auf Asphalt lang, eine Strasse, die aber irgendwie nicht mehr wirklich benutzt aussieht. Zum Glück aber nicht allzu lange stücke, da wir dort die Hunde ja immer anleinen müssen, man weiß ja nie.
Wir folgen immer noch dem mit grün/gelbem Rechteck markierten Weg, der gelbe Punkt ist abgebogen, nun eben oder den Berg hinauf. Nach einer Stunde und 45 Minuten erreichen wir die Hohlen Felsen. Nun geht es wieder abwärts, wieder ein Stück auf Asphalt, aber schon nach einer viertel Stunde erreichen wir die Mückenspinne. Eine Wegkreuzung mit kleinem Platz, an dessen Rand, leider total im Schatten, eine kleine Schutzhütte steht. Hier wollen wir Mittagspause machen, doch leider wird die Hütte von einer Pfadfindergruppe belagert. Ein Haufen Jugendliche die 10 Tage durch den Pfälzerwald wandern wollen. Zum Glück brechen sie gerade wieder auf und so können wir in Ruhe in der Hütte unsere Mittagspause machen. Wegen der kleinen düsteren Hütte wollen wir uns erst davor setzten, aber die letzten Tage hat es doch einige male geregnet und so ist alles Nass, auch wenn heute zum Glück bisher noch kein Regen gefallen ist. Wir ziehen erstmal alle etwas über, denn in den Pausen, durchgeschwitzt wie man ist, ist es doch noch etwas kalt. Wir essen gemütlich etwas und ziehen nach einer knappen Stunde Rast weiter.
Der Weg geht nun leicht abfallend relativ gleichmäßig bis Fischbach, wo wir nach 1 Stunde und 15 Minuten ankommen. Auch diesen Ort müssen wir durchqueren. Erste Müdigkeit stellt sich ein und so rasten wir kurz an einem sehr hübschen Platz, über den auch noch Wasser fließt an dem sich die Hunde satt trinken können.
Nach der Ortsdurchquerung, wir folgen übrigens immer noch dem mit grün/gelbem Rechteck markierten Weg, geht es auf einem breiteren Weg eben weiter. Wieder müssen wir über Asphalt gehen, allerdings nur eine Zufahrtsstrasse, an der nur selten mit Autos zu rechnen ist. Trotzdem nehmen wir alle Hunde wieder an die Leine. Am Campingplatz kurz vor Schönau füllt Antje unsere Wasservorräte auf. Wir sind nun alle etwas ausgelaugt, Antje ziemlich erledigt. Es bleibt nun die Möglichkeit hier zu bleiben, der Campingplatz ist allerdings nicht der billigste oder halt weiter zu gehen, aber wann wir dann einen Schlafplatz finden weiß niemand. Unser eigentliches Ziel ist die Ruine Blumenstein. Wir entscheiden uns weiter zu gehen.
Zunächst geht es nun durch Schönau durch, welches wir nach 1 Stunde von Fischbach aus erreicht haben. In Schönau wechseln wir auf dem mit rot/gelbem Rechteck markierten Weg. Die Durchquerung von Schönau geht noch recht gut, doch dann geht es erneut recht steil den Berg hoch und Antje macht schlapp. Leider ist der Weg nun sehr ungünstig um ein Zelt aufzustellen. Also gehen wir noch ein Stück weiter und erreichen nach weiteren 40 Minuten eine Wegkreuzung. Bis zur Ruine Blumenstein ist es noch ca. 1 km, doch es geht nicht mehr und hier kann man ja auch ganz gut ein Zelt aufbauen. Der Platz ist ok, störend ist nur das es eine größere Wegkreuzung ist und auch einige Breite Wege aufeinander treffen wo auch Problemlos ein Förster lang gefahren kommen kann. Mit den Zelten können wir nicht weit vom Weg weg, da nebendran niergens Platz, bzw. alles uneben ist. Trotzdem setzen wir uns nun erstmal hin und ruhen uns aus. Es wird beratschlagt wo genau man das Zelt aufbauen könnte. Nach einiger Zeit geht Antje, der inzwischen auch die Füße weh tun, noch ein Stück den Weg weiter um nach einem besseren Schlafplatz zu sehen und sie findet auch einen tollen. Ein Stückchen neben dem Weg, 2 Schritt den Berg runter, ist ein kleines Plateau auf dem genug Platz für unsere beiden Zelte ist. Also alles hinschleppen und die Zelte aufbauen, Hunde füttern und essen kochen. Es gibt eins der Nudelgerichte, mit Pilze. Der Platz ist wirklich gemütlich, mit Pulli ist es auch angenehm warm um noch gemütlich beisammen zu sitzen.
Die Schuhe werden ausgezogen. Noch hat sich Nina und Pepe keine Blase gelaufen, auch wenn Nina ein paar Druckstellen hat. Antje dagegen hat recht heftige Blasen an den kleinen Zehen. Diese werden nun erstmal versorgt, leider ist in der Tüte doch kaum normales Pflaster. Antje bekommt die Blasenpflaster, hoffentlich laufen wir uns nicht auch noch Blasen, denn wir haben nur noch winzige Pflasterstücke.
Danach füttern wir die Hunde erneut, lassen sie noch mal pinkeln und machen uns Bettfertig. Antje schläft mit Flox und Lara in dem kleinen Zelt, Pepe und Nina mit Lex, Enzo und Fyn in ihrem Zelt. Fyn schläft wieder erwarten super, dafür ist Lex sehr unruhig, erst als er auf unseren Matratzen mitten zwischen uns liegt schläft er gut. Dafür schlafen jetzt wir Beiden nicht sonderlich.
Alles in allem waren die Hunde heute super. Lex, Fyn und Lara liefen außer an den Strassen und in den Orten die ganze Zeit frei und waren super lieb. Enzo war wenn es unübersichtlich war an der Leine, ansonsten durfte auch er frei mitlaufen. Er ist doch ein Schatz. Nur Flox war die meiste Zeit an der Leine, da er ohne jedes mal völlig überdrehte und wie ein Irrer losschoss und das vor allem auch durch den Wald.
Mit dem Wetter hatten wir bereits heute Glück. Es war angenehm warm, nur in den Pausen war es, durchgeschwitzt wie wir waren, noch etwas kalt. Es hat viel die Sonne geschienen, auch wenn es immer wieder stark bewölkt war hatten wir keinen Regen.


2. Tag: kurz vor Rnine Blumenstein -0:05 Ruine Blumenstein -0:30 Friedenskreuz -0:30 Florenberger Hals -0:30 Bayerischer Windstein -0:30 Ruine Lutzelhardt -0:40 Obersteinbach -1:00 Ruine Schöneck -0:50 Ruine Wineck
Freitag 13.07.2007
Um kurz nach 7:00 Uhr wachen wir auf. Die Nacht über hat es mehrfach geregnet, auch jetzt ist es trübe.
Pepe macht Futter, Antje baut ihre Sachen ab, Nina unsere. Fyn frisst nicht, auch nicht aus der Hand. Schitt, was soll nun das schon wieder. Dunkel erinnern wir uns, dass er das auf der Pfälzerwaldtour auch schon mal gemacht hat. Fyn ist halt ein echter BARF Hund, aber beim üben nimmt er die Trockenleckerlies doch auch gerne???
Nachdem wir endlich alles verpackt haben - wieso passen die Hundetaschen eigentlich Gewichtsmäßig nicht mehr, wo doch wieder genau das Selbe drin ist wie vorher? - ziehen wir um 8:15 Uhr los. Wir folgen weiter dem mit rot/gelbem Rechteck markierten Weg. Nach 5 Minuten stehen links und rechts ein paar Brombeeren, noch recht sauer, aber für die Hunde schon super, also werden ein paar gepflückt. Und voraus sehen wir bereits Ruine Blumenstein. Na wenn wir das gewusst hätten, hätten wir auch wie geplant dort nächtigen können, die paar Meter hätten wir noch gepackt! Was soll's, nicht so schlimm, unser Schlafplatz war auch sehr schön!
Nun ging es erstmal die Ruine besichtigen. Altes Gemäuer ist schon toll. Die Ruine ist, wie hier die meisten, auf einen Felsen gebaut. Danach am Fuß des Burgfelsen, an einem dort stehenden Tisch mit Bänken, erst einmal Frühstücken.
Von dort geht es, weiter dem mit rot/gelbem Rechteck markierten Weg folgend, recht steil Bergauf bis zum Friedenskreuz, was wir nach 30 Minuten erreichen.
Antjes Füßen geht es leider nicht wirklich gut, ihre Blasen machen ihr Probleme.
Dafür wird nun das Wetter langsam besser.
Vom Friedenskreuz geht es immer noch auf dem mit rot/gelbem Rechteck markierten Weg weiter. Zunächst recht eben, geht es dann aber kurz vor dem Florenberger Hals sehr steil in Serpentinen abwärts. Dort entdecken wir eine Quelle und lassen die Hunde erstmal üppig trinken. Mit unserem Wasser müssen wir etwas haushalten, da wir vermutlich erst in Obersteinbach wieder nachfüllen können. Den Florenberger Hals, eine Wegkreuzung mit einem netten Platz, erreichen wir nach 30 Minuten am Ende der Serpentinen. Dort machen wir erstmal eine kurze Rast. Antjes Füße machen es nicht mehr und so vereinbaren wir, dass Antje in Obersteinbach Schluss macht und entweder mit dem Bus/Zug heim fährt oder sich von Kerstin, die inzwischen ein eigenes Auto hat, abholen lässt.
Das Wetter ist nun sonnig und es wird immer wärmer.
Ab dem Florenberger Hals folgen wir nun dem mit blau/weißem Rechteck markierten Weg. Der Weg zieht sich recht eben an der französischen Grenze entlang bis zum Bayrischen Windstein, den wir recht überraschend nach 30 Minuten erreichen, da Nina ihn ganz vergessen hatte. Von dem Felsen aus hat man eine herrliche (nein grandiose) Aussicht. Links sieht man einen Grenzturm und rechts bereits die Ruine Luezelhart liegen. Doch die Hunde können nicht mit auf den Felsen hoch (zu steile Leiter) und erschrecken ein paar Wanderer - peinlich! - also ziehen wir weiter.
Vom Bayrischen Windstein geht es, zunächst noch mit blau/weißem Rechteck markiert, recht steil bergab, danach eben bis zu einer Wegkreuzung. Kurz vor der Wegkreuzung geht es "durch" eine Wiese, die rechts unter Wasser steht. Enzo, Fyn und Lex wollen direkt rein, Fyn kann Nina bremsen, da Nina dachte es sei nur ganz flach, lässt sie Lex laufen, aber das Ding ist tiefer und Lex Taschen werden nun doch nass. Wir wollen den Hunden was gutes tun, ziehen sie aus und lassen sie planschen um hinterher festzustellen das die Brühe ganz schön Stinkt!
An der Kreuzung wissen wir nicht recht wie es weiter geht, da die Markierungen nicht mit denen in der Karte übereinstimmen. Unser gelbes Kreuz, auf dem wir nun eigentlich weiter müssen, scheint ein gelber Ring zu sein. OK, wird schon stimmen, wir folgen ihm. Der Weg ist breit und eben, nach kurzer Zeit erreichen wir eine weitere Kreuzung. Hier geht nach links der Weg nach Obersteinbach ab und nach rechts geht es zur Ruine Luezelhart. Hier lassen wir Antje, die Aufgrund ihrer Füße nicht mit zur Ruine will mit Flox, Lara und dem gesamten Gepäck zurück, wir müssen eh wieder hierhin kommen.
Auch die Ruine Luetzelhart, die wir nach 30 Minuten vom bayrischen Windstein aus erreichen, ist super schön. Sie liegt auf einem richtig hohen Felsen, eine steile Holztreppe führt hinauf. Die Hunde zeigen sich super geschickt, Enzo lässt sich beim runter gehen super helfen und Fyn ist einfach der geborene Kletterer. Der bewegt sich da als wäre es eben, wenn er nur mal langsamer machen könnte. Lex ist mal wieder der überlegte Meister und geht ganz besonnen und langsam am Rand runter.
Wieder bei Antje angekommen sammeln wir alles ein und folgen nun dem mit roter Raute bzw. gelbem Rechteck markierten Weg bis Obersteinbach, das wir nach 40 Minuten erreichen. Dort entscheiden wir wie es weiter gehen soll, Antje wird sich von Kerstin abholen lassen, leider kann sie Lara nicht mitnehmen und wir werden weiter wandern. An einem Haus, vor dem ein Auto mit Neustädter Kennzeichen steht, fragen wir nach Wasser. Doch wir werden abgewiesen, auch Telefonieren darf Antje dort nicht. Aber der Brunnen direkt an der Strasse ist Trinkwasser, dort füllen wir unsere Flaschen. Antje geht derweil weiter in den Ort um zu Telefonieren. Die Telefonzelle die in der Nähe ist, ist natürlich eine reine Karten-Telefonzelle und Antje muss weiter bis zu einem Hotel gehen, wo man sie telefonieren lässt. Danach sortieren wir die Sachen von Antje, die wir noch brauchen zu uns und Antjes Sachen, die wir nicht mehr brauchen zu ihr. Für Antje ist es ok, das sie hier alleine auf Kerstin wartet, somit können wir weiter ziehen, ansonsten wäre das geplante Tagespensum nicht zu schaffen gewesen. Danach machen wir uns direkt auf den Weg.
Wir folgen nun dem mit senkrechtem, gelbem Rechteck markierten Weg ein kurzes Stück die Strasse lang und danach auf einem schmalen Trampelpfad, der schon halb überwuchert ist und den wir einmal auch suchen müssen, neben der Strasse lang im Wald weiter. Irgendwann biegt der Weg etwas von der Strasse weg ab, nach kurzer Zeit machen wir am Wegrand Mittagspause.
Der Weg nähert sich noch mal der Strasse, biegt dann wieder ab und geht steil den Berg hoch zur Ruine Schöneck, die wir nach einer Stunde erreichen. Leider wird an der Ruine gerade renoviert, das Gerüst an dem einen kleinen Turm stört natürlich etwas das Bild. Dort binden wir die Hunde vornedran an und lassen unser Gepäck bei ihnen. Irgendwie finden wir zunächst den Weg zum hinteren, oberen Teil der Ruine nicht, bis wir merken das man dort an der Wand hoch muss.
Für diesen kurzen Teil unserer Wanderung, also das Stück von Obersteinbach bis wir wieder nach Obersteinbach kommen, haben wir keine Karte und müssen so anhand der Wegweißer entscheiden wo es weiter geht. So ist auch nicht sicher ob wir unser geplantes Etappenziel, Windstein überhaupt erreichen, denn Nina hat nur Informationen über eine Rundtour von Obersteinbach nach Schöneck, Wineck und Wittschlössel gefunden.
Kaum das wir losgelaufen sind sieht Nina das Lara keine Taschen mehr aufhat. Also geht Nina wieder zurück. Sie hat sie direkt an der Ruine verloren, der Brustriemen ist direkt an der Tasche abgerissen. Notdürftig befestigen wir sie an ihrem Halsband damit sie nicht nach hinten rutschen können. Nicht super aber es muss gehen.
Wir folgen nun zunächst dem mit grünem Dreieck markierten Weg. Dieser führt stetig bergab bis wir die Strasse an einem Waldparkplatz erreichen. Diese queren wir. Nach einiger zeit verlassen wir das grüne Rechteck und folgen dem gelben Punkt zur Ruine Wineck. Einen Wegweißer Richtung Windstein haben wir leider nicht gefunden, anscheinend kommt man so nicht hin, vermutlich nur von weiter östlich, das macht dann aber keinen Sinn mehr. Der Weg geht zuerst wechselhaft auf und ab, bis er kurz vor der Ruine heftigst ansteigt. Also warum müssen die Franzosen eigentlich die Berge immer senkrecht hoch?
Ziemlich geschafft erreichen wir nach 50 Minuten die Ruine Wineck. Auch diese liegt auf einem Felsen, viel ist nicht über. Von de Unterburg, die mehr neben dem Felsen liegt, ist bis auf die Außenmauer nichts über, auf dem Felsen stehen noch größere Teile eines Turms, nur leider kommt man nicht auf den Felsen.
Wir suchen einen Wegweißer um zu sehen wohin der mit gelbem Punkt markierte Weg, andere gibt es hier nicht, weiter hin führt, doch es gibt keinen.
Wir entscheiden für heute Schluss zu machen und die Nacht hier oben zu verbringen, obwohl vor der Burg ein Schild mit vielen Bildchen steht, wovon eins ganz klar mitteilt das hier Campen verboten ist. Doch eine Lagerfeuerstelle zeigt ganz deutlich das hier zumindest öfters gefeiert wird und das sicherlich nicht nur am Tage, obwohl es auch verboten ist sich Nachts auf der Ruine aufzuhalten.
Windstein werden wir auslassen und versuchen morgen über Wittschlössel nach Obersteinbach zurück zu kehren und von da dann wieder mit Karte weiter zu gehen.
Zunächst Sonnen wir uns ein wenig und dösen dabei. Neben der Feuerstelle sind aus mehreren Steinen mehrere richtige Sitze gebaut, in denen wir es uns später dann bequem machen. Während Nina essen kocht, Käsespätzle, füttert Pepe die Hunde, Fyn bekommt nun in erster Linie Flox Futter, in der Hoffnung das er dies besser frisst. Zumindest heute Abend frisst er Problemlos. Während wir essen dringt vom Dorf unten Discomusik herauf.
Dann endlich mal aus den Schuhe raus und es ist wie es kommen musste. Nina hat an beiden Fersen Blasen, wie immer bei einer mehrtägigen Tour, in der Beziehung sind die neuen Schuhe also auch nicht besser als die alten… Mit Pflasterresten und Tabe werden sie zugeklebt und gut ist.
Später ist es still, wir machen uns Bettfertig. Heute wollen wir unter freiem Himmel schlafen, da ja nun auch noch Lara mit im Zelt schlafen müsste und das platzmäßig doch ganz schön eng wäre. Und da es ja auch sehr warm ist und schön und trocken bleiben soll,…
Doch das war nicht wirklich die beste Idee. Die Hunde sind sehr unruhig, gegen 2:00 Uhr raschelt es überall, die Hunde schlagen mehrfach an, Pepe fühlt sich sehr unwohl, sie schläft kaum. Und als sie dann auch noch meint ob Nina das Tier an ihrem Kopfende sieht, was nur ein Schatten war, ist auch Nina endgültig unruhig und unsicher. Außerdem fressen uns die Stechviecher auf. Irgendwie schlafen wir dann aber doch noch ein wenig.


3. Tag: Ruine Wineck -0:45 Ruine Wittschlössel -0:35 Obersteinbach -0:20 Ruine Klein Arnsberg -0:35 Ruine Wasigenstein -0:20 Zigeunerfels -1:05 Froensbourg -0:20 Étang du Fleckenstein -0:30 Ruine Fleckenstein -0:35 Col du Hohenbourg -0:15 Ruine Loewenbourg -0:05 Ruine Hohenbourg
Samstag 14.07.2007
Um kurz nach 7:00 Uhr weckte Pepe alle. Danach packten wir unsere Sachen zusammen, fütterten die Hunde und frühstückten gemütlich. Die Sonne lacht am Himmel und es verspricht sehr warm zu werden.
Wir folgten nun dem mit gelbem Punkt markierten Weg weiter, ohne zu wissen wo er eigentlich hin führt. Doch die Richtung stimmte, also wird's am Ende auch passen. Nach einiger Zeit kam eine Wegkreuzung mit Wegweißer und es passte alles! Wir wechselten nun auf den mit rotem Rechteck markierten Weg.
Kurz vorm Wittschlössel zweigte der Weg ab und führte nun, mit rot/weiß/rotem Rechteck markiert, sehr steil zur Ruine hinauf. Aber das waren wir inzwischen ja von den Franzosen gewohnt, bei denen geht es nie in Serpentinen oder so den Berg hoch oder runter, sondern immer senkrecht! Nach 45 Minuten erreichen wir die Ruine.
Viel ist von der Ruine nicht mehr über, aber eine tolle Felsenkammer ist noch erhalten. Der Eingang ist so schmal das ich mit Rucksack kaum rein passe, nur die Decke fehlt. Wäre sicherlich auch ein guter Ort zum Übernachten gewesen. An vielen Stellen sieht man Balkenlöcher und man kann sich vorstellen wie viel Holzgebäude um den Felsen und den Burgkern gestanden haben müssen.
Danach müssen wir das letzte Stück wieder zurück, also auch wieder senkrecht den Berg runter, was natürlich viel schneller geht. Nun geht es wieder zurück nach Obersteinbach. Weiterhin folgen wir dem mit rotem Rechteck markierten GR53. Der Weg führt leicht bergab, zeitweise sind die Sträucher links und rechts so dicht gewachsen, dass man das Gesicht mit den Händen Schützen muss, was weiter vorne kommt sieht man dadurch nicht. Dann wird es flacher und die Wege wieder breiter. Kurz vor Obersteinbach merkt Nina das wir auf einer Weide sind, Pepe hat's schon die ganze Zeit gewusst, und rechts steht eine große Herde Schafe, ohne das ein Zaun oder so uns von ihr trennt. Zäune scheint es hier sowieso keine zu geben, denn wir sind ja auch einfach so auf die Weide gekommen, da war kein Gatter oder so was. Hektisch ruft Nina ihre Hunde, die immer noch frei laufen, Enzo ist schon an der Leine, zum Glück hören alle 3 super. Mit angeleinten Hunden geht's weiter nach Obersteinbach, das wir nach 35 Minuten erreichen. Wir befinden uns nun am anderen Ortsende. Als wir vorne die Hauptstraße erreichen ist rechts ein Brunnen - Trinkwasser - und eine Bank. Wanderers Rast verkündet ein Schild über der Bank. Super, also müssen wir nicht durch die Gegend rennen um Trinkwasser zu bekommen. Wir füllen alle Flaschen und rasten ein wenig.
Nun folgen wir erstmal dem mit senkrechtem, rotem Rechteck markierten Weg zur Ruine Klein Arnsberg. Es geht teilweiße steil den Berg hoch zur Ruine, die man vom Ort aus bereits sah. Die Ruine erreichen wir nach 20 Minuten.
Nach Besichtigung der Ruine, folgen wir dem Weg weiter, der zunächst wieder vom Berg runter führt und dann wechseln wir wieder auf den mit rotem Rechteck markierten Weg, der uns den nächsten Berg hoch führt zur Ruine Wasigenstein, die wir nach 35 Minuten erreichen.
Die Ruine sind eigentlich gleich 2 Ruinen, Klein- und Großwasigenstein. Wir binden die Hunde an und lassen unser gesamtes Gepäck bei ihnen um uns in ruhe die Ruinen anzuschauen. Hier ist doch noch einiges erhalten. Wie immer führen schmale Steile Treppen auf den Fels hinauf, auf dem dann die eigentlichen Burgen standen. Die Besichtigung nimmt, auch aufgrund der doch vergleichsweiße weiten Wege, einiges an zeit in Anspruch.
Nach einer kurzen pause geht es auf dem mit rotem Rechteck markierten Weg weiter zum Zigeunerfelsen, den wir nach 20 Minuten erreichen. Auch auf dem Zigeunerfelsen stand wohl mal so was wie ne Burg, davon ist aber nichts mehr über. Auf den Felsen kommt man über Holzleitern und teilweise noch vorhandenen in den Fels gehauenen Stufen. Die Holztreppen sind zwar nicht sehr vertrauenerweckend, aber trotzdem erklimmen wir, wegen der Hunde nacheinander, den Fels.
Weiter geht es, immer noch dem mit rotem Rechteck markierten Weg folgend, nun meist leicht bergab auf schmalen Trampelpfaden bis zur Ruine Frönsburg, die wir nach 1 Stunde und 5 Minuten erreichen. Wir kommen schon etwas geschafft an, die Temperaturen sind heut bei sonnigem Wetter doch ziemlich heiß. Wir machen erstmal Mittag, bevor wir die Burg besichtigen. Auch hier gibt es noch einiges zu sehen. Auf verschiedenen Ebenen sind Kammern in den Fels gehauen, der Fels ist richtiggehend durchlöchert. So gibt es massig Stockwerke bis man ganz oben auf dem Fels die Oberburg erreicht. Unten steht eine Tafel die eine Rekonstruktion der Burg zeigt, faszinierend wie der ganze Fels mit Kammern und Gebäuden drum rum eingehüllt war.
Weiter geht es, immer noch auf dem mit rotem Rechteck markierten weg. Es geht bergab bis an den Stausee von Fleckenstein, den wir nach 20 Minuten erreichen. Leider ist die Strasse sehr nahe und es laufen massig Leute rum, so das wir nicht groß verweilen, sondern weiter ziehen. Immer noch dem Weg, der mit rotem Rechteck markiert ist, folgend, geht es nun wieder senkrecht den berg hoch. Wir sind ja nichts anderes gewohnt. Diesmal zieht sich der Weg aber ganz schön lange, bis wir nach 30 Minuten die Ruine Fleckenstein erreichen und mitten in einem Mittelaltermarkt stehen. Schitt aber auch, so hatten wir uns das nicht vorgestellt. Es herrscht jede Menge Trubel, Menschen in Massen, Zelte, Hunde,… Wir setzten uns erstmal auf einen Baumstamm und überlegen wie es weiter gehen soll. Die Hitze hat uns doch ganz schön zugesetzt, dazu immer wieder das extrem steile bergauf und auch auf den Burgen rennt man ja einige Meter rum, meist Treppe hoch und runter, die auch recht steil sind. Vor allem sind die Stufen für Männer mit extrem langen Beinen gemacht, wie sind die früher da nur voll beladen oder so rauf und runter?
Wir entscheiden uns die Hunde am Waldrand hinter den zelten anzubinden und unser Gepäck bei ihnen zu lassen um uns in Ruhe die Ruine Fleckenstein anzusehen, von der noch richtig viel erhalten ist. Normalerweise kostet es auch eintritt, aber heute scheint aufgrund des Marktes alles frei zu sein. Immerhin etwas. Die Ruine ist Klasse, auch wenn leider auch hier massig Menschen unterwegs sind. Es ist wirklich noch sehr viel erhalten, Kammern, Treppen, Brunnen und einige dunkle Löcher, schade das wir die Lampe bei den Hunden haben, so müssen wir diese Stellen bei unserer Erkundung auslassen.
Danach kämpfen wir uns durch den Trubel nach vorne zum Parkplatz durch, dort gibt es ein Kaffee in dem Nina Wasser holt. Auf der Toilette kann man keins holen der Wasserhahn ist nicht hoch genug, weiß auch nicht ob das Trinkwasser gewesen wäre. Also fragt Nina an der bar nach und die haben einen Bierzapfhahn der ein Wasserhahn ist. Die Bedienung ist super freundlich und füllt uns alle unsere Wasserflaschen mit eiskaltem herrlichem Wasser auf!!!
Nun finden wir dummerweise den Weiterweg nicht. Auf der Karte sieht es so aus als würde er geradeaus weiter gehen, aber durch die ganzen zelte kann man noch nicht mal erkennen ob ein Weg abzweigt oder nicht. Dann finden wir ihn doch noch. Es gibt nun 2 Wege einmal den mit rotem Rechteck markierten und dann einen mit rotem Dreieck markierten. Eigentlich wollen wir dem Sentier de Roche folgen, aber leider steht nicht dran welcher das ist. Wir sind auch schon etwas müde und halten und deshalb damit nicht lange auf und folgen dem mit rotem Rechteck markierten Weg weiter, natürlich ist es der falsche. Schade! Der Weg geht wieder Steil den berg hoch bis zu einer Wegkreuzung, Col de Hohenburg (von oben ist der Sentier de Roche auch beschriftet), bis zu der wir 35 Minuten brauchen.
Hier überlegen wir ob wir bleiben sollen, und ob wir morgen den Rundweg über die 3 Burgen machen sollen oder doch eher nicht. Nach einigem hin und her sind wir uns einig das wir die Ruinen schon gern noch sehen möchten, die 3 Ruinen für morgen aber zu viel sind. Vor allem da das Schild mitteilt das es bis zur Löwenburg nur 15 Minuten sind. Also gehen wir weiter.
Der Weg, auch mit einem roten Rechteck markiert, führt weiter den berg hoch. Nach 15 Minuten erreichen wir die Löwenburg. Eine kleine Burg auf einem kleinen Felsen, von der auch nicht mehr arg viel über ist. Von oben aus sieht man die Weglenburg, nur die Hohenburg ist nicht zu sehen. Auch Fleckenstein sieht man tief unten liegen.
Nach der Besichtigung geht's in 5 Minuten weiter zur Hohenburg, eine deutlich größere Burg, von der auch deutlich mehr über ist. Wir besichtigen sie in Ruhe und überlegen wo wir hier unser Zelt aufschlagen könnten. Wir entscheiden uns für eine freie Stelle knapp unterhalb der Ruine am Wegesrand. Also schnell Zelt aufbauen, Hunde füttern, Schuhe ausziehen, Pepe hat nun auch eine Blase am großen Zeh wo sie einen eingerissenen Zehnagel hatte der noch nicht ganz wieder nachgewachsen war und für uns Essen kochen, es gibt Nudeln mit Kräuterrahmsoße. Nach dem Essen räumen wir erstmal alles auf, machen unsere betten, füttern die Hunde erneut und gehen zu Bett.
Lara schläft in der Apside neben Pepe, der Rest wie immer im Zelt, Fyn neben Nina an der wand, Lex zwischen uns, Enzo neben Pepe an der Wand. Es ist sehr warm. Um 2:00 Uhr bellt Lara, sie ist nicht mehr in der Apside. Doch sie ist ja am Baum angebunden und so kann nichts passieren. Wir befürchten aber das sie keine Ruhe mehr gibt und holen auch sie noch ins Zelt. Sie liegt nun an Ninas Füßen zur Zeltwand hin, Fyn wird dies zu eng und er legt sich über Ninas Kopf, für die es nun halt etwas eng wird. Nun kann Pepe auch ihre Seite des Zeltes, bis auf das Fliegengitter, richtig auf machen und durch den Durchzug wird es doch um einiges angenehmer von der Temperatur her!


4. Tag: Ruine Hohenbourg -0:10 Ruine Wegelnburg -0:10 Col du Hohenbourg -0:20 Col du Litschhof -1:00 Petit Wingen -0:45 Climbach -0:45 Col du Pigeonnier -1:30 Wissembourg (Bahnhof) ( -0:50 Neustadt mit Zug)
Sonntag 15.07.2007
Wie immer stehen wir kurz nach 7:00 Uhr auf. Das Wetter ist herrlich sonnig und jetzt schon gut warm, das wird wie gestern ein sehr heißer Sommertag.
Während Pepe die Hunde füttert, Fyn frisst wieder nicht, räumt Nina das Zelt aus. Um 8:00 Uhr ist alles zusammengepackt und es geht weiter, Fyn hat keinen Bissen gefressen. Zunächst führt der Weg, immer noch mit rotem Rechteck markiert, runter bis zum Maidebrunnen, wo die Hunde ihren Durst stillen. Naja, Brunnen, es kommt halt irgendwo Wasser raus und versickert im Boden…
Nun wechseln wir auf den mit rot/gelbem Rechteck markierten Weg hoch zur Weglenburg, die nun wieder auf deutscher Seite liegt. Dies wird aber nur ein kurzer Abstecher nach Deutschland, den Rest der Tour werden wir wieder in Frankreich sein.
Wir erreichen die Weglenburg bereits nach 10 Minuten.
Die Weglenburg ist eigentlich sehr schön, groß, einige Stücke noch erhalten, aber der Boden, wo kein Stein ist, ist ziemlich zugewuchert.
Die Hunde warten wieder, an Bäumen angebunden vor der Burg.
Neben der Burg steht ein Tisch mit Bänken, wo wir nach der Besichtigung erstmal was frühstücken.
Danach geht es wieder zurück zum Col de Hohenburg. Das erste Stück von der Burg runter wieder genauso, dann aber nicht über die Hohenburg und Löwenburg zurück sondern auf direktem Weg, wofür wir auch nur 10 Minuten brauchen.
Nun geht es weiter auf dem mit rotem Rechteck markierten Weg, immer bergab, zum Col du Litschhof, den wir nach 20 Minuten erreichen.
Danach geht es leider eine zeitlang auf der Strasse entlang, mal wieder, bevor es im Wald direkt neben der Strasse, an einem Bach weiter geht. Hier lassen wir die Hunde erneut was trinken und etwas im Wasser planschen. Danach erreichen wir, nach einer Stunde, Petit Wingen, welches wir durchqueren. Auch hier gibt es die selben Trinkwasserbrunnen wie in Obersteinbach, da sind uns die Franzosen doch um einiges voraus! An einem dieser Brunnen füllen wir unsere Flaschen wieder auf.
Aus dem Ort raus geht es erneut steil den berg rauf, ein letztes mal, bis man oben auf die Strasse trifft, auf der man bis Climbach weiter geht. Nicht sehr schön, da hier doch einige Autos, aber vor allem Motorräder lang rasen. Climbach erreichen wir, übrigens immer noch auf dem mit rotem Rechteck markierten Weg, nach 45 Minuten.
Am Ortsausgang von Climbach, an der Friedhofsmauer machen wir eine Rast.
Danach geht der Weg noch kurz die Strasse lang und dann parallel neben ihr. Leider geht es auch viel ungeschützt in der Sonne lang bis zum Col du Pigeonnier, wo wir an der Bank vor einer Vogesenclubhütte Mittagspause machen.
Von dort aus geht es, nun kurz dem mit gelbem Rechteck markierten Weg folgend, zunächst leicht bergan bis wir wieder auf den mit rotem Rechteck markierten Weg wechseln. Von da an geht es zunächst steil, dann mäßig bergab bis Weißenburg.
Der Weg durch Weßenburg bis zum Bahnhof zieht sich doch unerwartet lang. Nach 1:30 erreichen wir den Bahnhof und natürlich kommen wir 10 Minuten nachdem der Zug abgefahren ist dort an. Somit müssen wir 50 Minuten auf den nächsten Zug warten. Zum Glück haben sie ausreichend Sitzgelegenheiten.
Da wir ein deutsches Netz haben, rufen wir Zuhause an, wo wir "nur" Mama erreichen, die verspricht uns abzuholen. Pünktlich um 15:33 fährt unser Zug ab und wir erreichen fast pünktlich Neustadt, diesmal ohne umsteigen zu müssen, wo Mama bereits auf uns wartet. Stürmisch wird sie von den Hunden begrüßt.
Und wieder ist eine tolle Wanderung zu Ende!

 

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