Pfälzer Wald (mehrtägig)  Urlaub  Bilder  

 

Klingenmünster - Annweiler - Klingenmünster

 
  Rundwanderung für 3 Tage
Pepe und ich (Nina) waren vorher extra noch Rucksäcke kaufen. Nachdem ja die Hunde vor einigen Wochen neue, bessere Rucksäcke spendiert bekommen haben, waren nun wir dran. Denn Pepe hatte eh nur einen Uralten nicht für sie wirklich passenden und meiner, genauso alt, war nun endgültig kaputt. Und so leisteten wir uns endlich mal was gescheites.
Diesmal war das Gewicht sogar erträglich, so hatten Pepe und ich jeweils 12 kg, was nur etwas durch die unterschiedliche Wassermenge die wir mit uns führten variierte.
Enzo hatte zu Beginn 6,5 kg, was wir aber nach dem ersten Tag auf ca. 3 kg reduzierten. Lex hatte zu Beginn 5,4 kg, was wir dann leicht erhöhten und am letzten Tag hatte auch er weniger. Fyn hatte zu beginn 4,3 kg, was relativ konstant so blieb.
Die Hunde waren so super lieb, dass sie außer in Strassen oder Burgnähe immer frei laufen durften. Nur selten musste Enzo weil es zu unübersichtlich war an die Leine. Selbst auf den Ruinen konnten sie meist frei laufen, da wir sie ganz für uns allein hatten.
Mit dem Wetter hatten wir Glück und so hatten wir Donnerstag und Freitag herrliches Frühlingswetter, mit angenehmen Temperaturen. Nur Nachts war es dann doch noch sehr kalt. Am Samstag wurde dann das Wetter deutlich schlechter. Es war eigentlich die ganze zeit bewölkt, aber wir hatten Glück und bekamen außer ein paar ganz wenigen Tropfen nichts ab. Natürlich war es nun auch kälter.

1. Tag: Ruine Landeck - Martinsturm - Heidenschuh - Ruine Schlössle - Ruine Madenburg - Parkplatz Rothenberg - Wegkreuzung - Schutzhütte - Schutzhütte Ahlmühle - Schutzhütte Am Zolltock - Schlafplatz kurz vor Annweiler(ca. 20km)
Zunächst ging es mit dem Auto von Neustadt Richtung Klingenmünster. Wir entschieden uns an der Privatklinik Landeck zu parken, doch dort fanden wir keinen öffentlichen Parkplatz und so fuhren wir weiter Richtung Ruine Landeck und parkten dann gegen 10:10 Uhr direkt vor der Ruine auf dem Waldparkplatz. Dort würde das Auto in 2 Tagen hoffentlich auch noch stehen.
Leider sollte die Ruine Landeck laut Internetseite um diese Uhrzeit noch geschlossen sein. Aber vielleicht kämen wir ja auf dem Rückweg früh genug hier an um sie dann halt zum Schluss zu besichtigen. Doch natürlich wollten wir erst nachschauen und siehe da es war offen! Also Hunde ausgepackt und erst einmal in Ruhe die Ruine besichtigt. Die Morgenstunde hatte den Vorteil, dass außer Bedienstete noch keiner auf der Ruine Landeck war und wir so wirklich in Ruhe alles betrachten konnten.
Danach erst noch mal zum Auto, den Hunden die Rucksäcke aufsetzen, noch mal einen Blick in die Karte werfen unsere Rucksäcke aufsetzen und los geht's.
Zunächst geht es auf einem Fahrwegbreiten Waldweg den Berg hinauf, manchmal verläuft der Weg, der mit einem weißen Dreieck markiert ist, schmäler direkt neben dem breiten Fahrweg. Den Martinsturm, zu dem das weiße Dreieck einen Abstecher macht, erreichen wir nach 45 Minuten. Während wir den Turm besichtigen, von oben hat man eine herrliche Aussicht nur schade, dass es sehr diesig ist, warten die Hunde artig unten bei unseren Rucksäcken. Nach einer kurzen Pause geht es weiter. Zunächst ein kleines Stück den selben Weg zurück und dann immer noch mit weißem Dreieck markiert weiter.
Nach einiger Zeit wechselt man auf den mit grünem Dreieck auf weißem Kreis markierten Weg. Der Weg ist nun schmäler und führt leicht bergab, durch viel Heidekraut, an einer Schutzhütte vorbei zu einem Felsaussichtspunkt. Nicht umsonst heißt dieses Eck Heideschuh. Den Aussichtspunkt erreichen wir nach 20 Minuten.
Jetzt ging es steil bergab bis zur Ruine Schlössle, die wir nach 15 Minuten erreichten. Natürlich besichtigten wir auch diese. Sie liegt mitten im Wald, und wir waren ganz allein. Viel ist allerdings nicht mehr übrig.
Wir folgten weiter dem mit grünem Dreieck auf weißem Kreis markierten weg. Dieser führte die ersten 100 Meter in Serpentinen schmal und steil den Berg hinunter, bis man unten direkt über der Privatklinik Landeck raus kommt. Nun ist der Weg breit und eben. Er verläuft direkt am Waldrand bis man nach 30 Minuten eine Strasse erreicht die man queren muss. Anschließend geht es schmal und steil wieder in den Wald hinauf. Zum Schluss sogar in Serpentinen, bis wir nach 1 Stunde und 20 Minuten die Madenburg erreichen. Hier beschließen wir zuerst eine Mittagspause zu machen und unsere Mitgebrachten Brötchen zu verzehren. Bei herrlichem Sonnenschein setzen wir uns gemütlich an einen draußen stehenden Tisch. Hier sind wir nicht die einzigen Menschen, da es aber Donnerstag ist hält auch hier sich der Andrang in Grenzen. Und so saßen wir fast eine Stunde gemütlich in der Sonne, bevor wir dann nacheinander die Ruine besichtigten, während der andere bei den Hunden blieb, damit die sich noch gemütlich ausruhen konnten. Von der Madenburg ist doch noch einiges erhalten!
Zum Schluss füllen wir noch schnell unsere Wasservorräte auf, bevor wir nach Insgesamt guten 1:30 Stunden wieder weiter ziehen.
Der Weg, nun mit schwarzem Kreis auf weißem Rechteck und grünem Dreieck auf weißem Kreis markiert, führt nun relativ breit zum Parkplatz Rotheberg hinunter, den wir nach 15 Minuten erreichen.
Vom Parkplatz aus führt der Weg, nicht all zu breit, wieder sanft den Berg rauf. Nun mit gelbem Rechteck und schwarzem Kreis auf weißem Rechteck markiert. An einer Wegkreuzung verlassen wir den Weg und laufen nun neben einer Strasse lang, die wir an den nächsten 2 Schutzhütten jeweils einmal queren. Der Weg ist mit gelbem Rechteck, weißem Dreieck und grünem Dreieck auf weißem Kreis markiert. Die meiste Zeit ist der Weg nun eben oder fällt leicht Bergab. Die erste Schutzhütte erreichen wir bereits nach 5 Minuten. Ab hier ist der Weg nur noch mit grünem Rechteck auf weißem Kreis markiert. Die 2. Schutzhütte, an einem Parkplatz gelegen, mit Namen Ahlmühle erreichen wir nach weiteren 15 Minuten. Von hier führt der Weg nun sehr breit, ganz leicht abfallend weiter und ist zusätzlich wieder mit schwarzem Kreis auf weißem Rechteck markiert. Hier überfallen uns nun erstmal lauter kleine Fliegenviecher, hoffentlich bleibt das nicht so. Aber zum Glück endet die Plage nach einiger zeit wieder.
An der Zollstock Schutzhütte, die wir nach 20 Minuten erreichen, treffen auf einem riesigen Platz, naja, mehr einer Mulde, viele Wege aufeinander. Ursprünglich wollten wir hier unser zelt aufschlagen und die Nacht verbringen. Doch der Platz ist gänzlich ungeeignet. Nicht nur das es kaum eine wirklich ebene Stelle gibt, die Schutzhütte, die winzig und total offen ist, liegt wie auf dem Präsentierteller, der breite Forstweg lässt befürchten das hier auch Abends noch Leute und vor allem womöglich Förster oder Jagdpächter vorbei kommen. Nein das taugt wirklich nichts. Nun ist guter rat teuer. Ein Stück weiter gäbe es noch eine Schutzhütte laut Karte, aber morgen müssten wir das ganze Stück auch wieder zurück und ob die Schutzhütte besser gelegen oder ansich wenigstens die Hütte besser ist, weiß ja nun auch keiner. Nach langem hin und her entscheiden wir uns weiter zu gehen und hoffen das wir rechts oder links neben dem Weg einen schönen platz für die Nacht finden und das möglichst bevor wir Annweiler erreichen.
Also folgen wir nun dem mit blau/weißem Rechteck markierten Weg Richtung Annweiler. Zunächst geht es steil bergab. Der Weg ist nicht allzu schmal. Hier in dieser senke ist es sehr feucht, der Weg teilweise sehr, sehr matschig. Links tauchen Wiesen auf, doch sie stehen völlig unter Wasser. Dann wir das Gebiet ebener und es tauchen Bäche auf. Nun laufen wir am Waldrand, rechts sind Wiesen, die aber 1. zu feucht und 2. zu einsehbar sind.
Nach 25 Minuten erreichen wir links im Wald eine Stelle wo mehrfach Feuerholz aufgeschichtet ist. Hinter einer solchen wand finden wir einen soweit ebene Stelle an der wir unser Zelt aufschlagen können. So entscheiden wir uns hier zu bleiben. Doch da diese Stelle nicht mehr allzu weit von Annweiler weg ist, sind auch um diese Uhrzeit auf einem etwas höher gelegenen Weg Menschen unterwegs, die unser Lager voll einsehen können. So füttern wir zuerst mal die Hunde, und stellen dann fest das das Feuerzeug fehlt! Wir können uns kein Abendessen kochen! Wir bekommen den Kocher nicht an. Das darf doch nicht wahr sein!!!!
Als es zu dämmern anfängt bauen wir das Zelt auf, räumen alles rein, verfrachten uns und die Hunde ins Zelt und essen halt nur Waffeln, Brotchips und Hörnchen. Satt werden wir Problemlos, nur was warmes hätte nun schon gut getan! Später geht es noch mal in den Wald pinkeln, ebenso die Hunde und dann geht es früh ins Bett!


2. Tag: Schlafplatz kurz vor Annweiler - Wegkreuzung Feriendorf Waldbühl - Wegkreuzung - Burg Triefels - Ruine Anebos - Ruine Schafenberg - Schutzhütte Ahlmühle - Schutzhütte Am Zollstock - Ruine Neukastell - Parkplatz Rotenberg - Waldhambach - Wegkreuzung - Schutzhütte Hundsfelsen - Hundsfelsen (ca.20km)
Gegen 7:00 Uhr sind wir aufgewacht, draußen war es bereits hell, deshalb sind wir auch schnell aufgestanden und haben als erstes das Zelt ausgeräumt und abgebaut. Pepe hat die Nacht über doch ziemlich gefroren, naja um diese Jahreszeit ist es Nachts doch noch recht kalt. Nun haben wir erstmal in Ruhe alles zusammen gepackt, die Hunde gefüttert und selbst was gefrühstückt, bevor wir dann um 8:15 Uhr los marschiert sind. Bereits nach 5 Minuten auf dem mit blau/weißem Rechteck markierten Weg erreichten wir die Wegkreuzung am Feriendorf Waldbühl.
Von hier ab folgten wir nun dem Weg mit der Nummer 6. Ein recht breiter, teils schlottriger Weg der immer gerade so im Wald am Rand von Annweiler lang führte.
An der nächsten Wegkreuzung, die wir nach 30 Minuten erreichen, verlassen wir den Weg an einer fast 180 Kehre. Nun folgen wir dem mit einem weißen Dreieck markierten, schmalen Waldweg, teilweise steil den Berg hinauf. Bis wir den Parkplatz unterhalb der Burg Triefels erreichen. Von dort aus führt ein breiter Schotterweg in Serpentinen zur Burg hinauf, die wir nach 50 Minuten erreichen. Die Burg Triefels ist die einzige an der man Eintritt bezahlen muss und wo die Hunde nicht mit rein dürfen. Naja, es ist auch die einzige bei der noch so richtig Räume erhalten sind. Was auch daran liegt das die Burg sehr lange benutzt wurde und danach weiterhin in Stand gesetzt, bzw. restauriert wurde. Nach dem unteren Burgtor steht etwas neben dem Weg ein Schuppen und dort hintendran können wir die Hunde an Bäumen anbinden. Da können sie nicht alles sehen und bellen hoffentlich nicht die ganze Zeit (so abundzu bellt Lex und Fyn, aber die meiste Zeit sind sie zum Glück wirklich ruhig). Die Rucksäcke lassen wir bei den Hunden, so können wir in aller Ruhe die Burg betrachten.
Wir hatten ja die Hoffnung hier auch ein Kiosk oder ähnliches Vorzufinden wo wir ein Feuerzeug kaufen können, aber das war nicht der Fall.
Danach geht es denselben Weg wieder runter zum Parkplatz. Unten am Parkplatz steht ein Restaurant und da meint Pepe auf einmal, dass man da doch mal fragen könnte, ganz oft haben die doch Streichholzbriefchen. Und da kam auch gerade eine Bedienstete raus um die Tafel draußen zu beschriften, Pepe fragte sie gleich und sie schenkte uns doch tatsächlich ein Feuerzeug. Super unser Abendessen war gerettet!
Nun folgen wir in 25 Minuten dem mit weißem Dreieck markierten Weg zur Ruine Anebos. Der Weg führt schmal und steil den berg hinauf. Von Anebos ist eigentlich nur noch ein Felsturm übrig, das das mal ne Burg gewesen sein soll ist kaum vorstellbar. Wir schauen uns alles an und ziehen dann weiter.
Zunächst geht der Weg wieder ein Stück runter und dann auf den nächsten Berg hinauf zur Ruine Schafenberg, die wir nach 20 Minuten erreichen. Dort machen wir eine kleine Pause, wenn auch von der Ruine Schafenberg auch nur noch ein Turm übrig ist zu dem es aber keinen Eingang gibt.
Von dort geht es auf einem breiten Fahrweg wieder den berg runter bis wir unten auf die Strasse treffen, der man ein kurzes Stück bis zur Schutzhütte Ahlmühle folgen muss, die wir nach 15 Minuten erreichen.
Von hier geht es wieder auf dem mit grünem Rechteck auf weißem Kreis markierten Weg weiter bis zur Schutzhütte "Am Zollstock". Genau diesen Weg waren wir ja auch gestern Abend schon mal gegangen. Nur diesmal blieben wir von den Fliegeviechern verschont. Nach 20 Minuten erreichten wir die Schutzhütte.
Nun geht es auf dem immer noch mit grünem Dreieck auf weißem Kreis markierten Weg weiter. Der weg führt relativ breit den Berg hinauf, bis kurz vor die Ruine Neukastell. Dort biegen wir kurz vom Weg ab und folgen einem schmalen Pfad weiter bergauf zur Ruine die wir nach 30 Minuten erreichen. Von der Ruine ist nur das Felsplatau und ganz wenige Mauerreste über. Um auf das Felsplatau zu kommen muss man 2 sehr steile Eisentreppen hoch, doch das meistern unsere Hunde hervorragend. Leider ziehen nun ein paar Wolken auf und so ist die Sonne zeitweise immer wieder von Wolken verdeckt, was dazu führt das es doch deutlich kälter ist. Auch bläst hier oben etwas Wind. Trotzdem machen wir hier unsere Mittagspause, die aber nicht ganz so lange wie gestern ausfällt. Beim Treppe runtergehen hat Fyn dann doch Angst und traut sich nicht mehr, aber auch die anderen haben Probleme, da es wirklich sehr steil ist. Doch mit unserer Hilfe schaffen es am Ende alle 3 Problemlos auch wieder runter.
Nun geht es zunächst das kurze Stück zurück zum mit grünem Dreieck auf weißem Kreis markierten Weg, dem wir dann weiter zum Parkplatz Rotheberg folgen. Zunächst führt der Weg bis zu einem Parkplatz schmal bergab, dort kommen wir aus dem Wald raus und folgen nun einem asphaltierten Feldweg weiter runter bis in den Ort Weinsweiler, den wir durchqueren. An einem Brunnen dürfen die Hunde erst mal was trinken. Der Rand war so hoch das die Hunde mit den Vorderfüßen hoch steigen mussten und Enzo versucht natürlich gleich mal wieder in den Brunnen zu springen. Unser Wasser wird immer weniger und wir wissen nicht so recht wo wir es auffüllen sollen.
Nach dem Ort geht es noch ein Stück durch die Wingert bergauf, hier ist die Markierung nicht immer ganz so einfach zu finden. Aber es hat geklappt. Noch in den Wingerten treffen wir dann auf den mit gelbem Rechteck markierten Weg, dem wir ab jetzt nach rechts in den Wald folgen. Nun geht es wieder auf schmälerem Waldweg den Berg hinauf bis zum Parkplatz Rothenberg. Diesen erreichen wir nach 1 Stunde und 20 Minuten. Hier überlegen wir nun was mit dem Wasser werden soll. Schnell einen Abstecher zur Madenburg, aber dazu ist es zu spät, bis wir dort sind hat diese vermutlich geschlossen. Also erstmal weiter gehen, spätestens an der Kreuzung kurz vor unserem Tagesziel können wir auch nach links abbiegen und zum Auto zurückkehren wenn wir kein Wasser finden.
Nun folgen wir dem mit gelb/grünem Rechteck markierten Weg stetig bergab bis wir nach 30 Minuten den Ort Waldhambach erreichen. Auf halbem Weg entdeckten wir einen Quellwasserbrunnen an dem wir unsere Falschen auffüllten. Zum Glück ist das Quellwasser im Pfälzerwald noch genießbar. Unser Wasserproblem wäre somit gelöst!
Durch Waldhambach durch, in der Ortsmitte auf den mit weißem Dreieck markierten Weg wechseln und am Sportplatz vorbei wieder hoch in den Wald. Der Weg ist breit und recht steil. Oben trifft man auf eine Waldwiese und eine Wegkreuzung. Diese erreichen wir nach 30 Minuten. Hier verlassen wir den Weg und folgen nun dem mit weiß/blauem Rechteck markierten Weg. Ein breiter, ebener Weg. Schon von weitem sieht man durch den Wald auf einem Hügelchen den Hundsfelsen liegen, aber immer durch Bäume verdeckt. Nach 15 Minuten erreichen wir die Schutzhütte. Im laufe des Tages haben wir nach den gestrigen Erfahrungen schon rumgewitzelt, so von wegen, wart es ab, die Hütte ist winzig, oder der Platz noch ungeeigneter,.. Am Schluss meinte Pepe so was wie von wegen die ist abgebrannt. Nunja, nicht ganz, aber ein Baum hat die arme Hütte erschlagen. Die Wände zur Seite rausgedrückt, das dach in der Mitte bis auf den Boden runtergestürzt, war von einer einst ganz netten, recht großen Schutzhütte nicht mehr wirklich was über! Das darf doch nicht war sein!
Tja was nun? Wir entscheiden uns nun wenigstens mal zum Hundsfelsen hoch zu gehen, vielleicht findet sich ja dort eine Zeltmöglichkeit. Nach 10 Minuten einen fast unsichtbaren weg durch den Wald folgend erreichen wir den Felsturm. Wir wandern einmal drumrum und finden an dessen Schmalseite eine Möglichkeit direkt am Fuß des Felsens unser Zelt aufzuschlagen.
Zunächst werden aber erst die Hunde gefüttert. Obwohl man hier durch die Bäume recht geschützt ist warten wir mit dem Zeltaufschlagen noch ein wenig, bauen es dann aber doch auf. Irgendwie habe ich immer das Gefühl gleich kommt jemand und wir bekommen ärger.
Nun wird erstmal der Kocher aufgebaut und die Nudelsuppe gekocht. Herrlich warm und Lecker. Und da wir ja auch noch unser gestriges Abendessen, das Nudelgericht haben, kochen wir das gleich noch hinterher.
Danach ziehen wir uns bald ins Zelt zurück und kommen nur noch einmal raus um Zähne zu putzen und die Hunde noch mal ihr Geschäft machen zu lassen, bevor wir dann recht früh endgültig schlafen gehen.


3. Tag: Hundsfelsen - Grosserweiler-Stein - Parkplatz Haselteich - Schutzhütte - Parkplatz Lindelbrunn -Ruine Lindelbrunn - Parkplatz Lindelbrunn - Parkplatz - Schutzhütte Silzerlinde - Schutzhütte Karlsplatz - Wegkreuzung - Klingenmünster - Ruine Landeck (ca. 20km)
Nach einer etwas unruhigen Nach, die halbe Nacht hat irgendwo vom klang her ziemlich nahe, Musik gespielt und ein Hund unten im Dorf hat ständig gebellt, Pepe hat trotz Lex als Wärmflasche wieder gefrohren, wenn auch nicht so wie die nacht davor, standen wir wieder gegen 7:00 Uhr auf. Diesmal ging das Zelt abbauen, Hunde füttern, alles zusammen packen und Frühstücken etwas schneller und so befanden wir uns bereits um 8:00 Uhr wieder auf dem Weg. Zunächst ging es wieder den Tramplepfad runter auf den hauptweg, dazu brauchten wir gute 5 Minuten.
Nun folgten wir wieder dem breiten Waldweg, der mit einem weiß/blauen Rechteck markiert war. Links gingen mehrere Wege, meist nach Siltz ab, aber rechts sahen wir nicht einen Weg abbiegen. Nur irgendwann fiel uns auf das wir schon ewig keine Markierung mehr gesehen haben. Dann kamen wir aus dem Wals raus, es ging nun zwischen Feldern weiter. Dies stimmte soweit auch mit der Karte überein. Dann bog der Weg leicht rechts ab und wir kamen kurz darauf an eine Wegkreuzung. Nun auch hier waren keinerlei Farbmarkierungen zu finden, aber dafür einige Wegweiser. Uns traf der schlag. Waldrohrbach stand an einem Weg der parallel zu dem den wir gekommen waren zurück führte. Nach einingem hin und her, zurück gelaufe und doch anders Entschieden, entschieden wir uns dann diesem Weg zu folgen. Dieser bog auch bald links ab und nach kurzer Zeit trafen wir nun auf den mit gelb/grünem Rechteck markierten Weg, der von Waldrohrbach nach Großersweiler-Stein führte. Diesen Weg wollten wir ursprünglich von Waldrohrbach aus nehmen. Nunja, da wir nuns chon mal da waren entschieden wir uns Waldrohrbach auszulassen und direkt nach Großersweiler-Stein weiter zu gehen. Den Ort erreichten wir nach 1 Stunde und 15 Minuten.
Nun mussten wir eine ganze zeit lang an der Hauptstrasse und dann auf neben Strassen durch den Ort, erst Großersweiler, dann Stein. Am Ortsausgang kamen wir an dem Parplatz Haselteich und eine Feriensiedlung. Bis hierher brauchten wir zum Glück nur 15 Minuten, ist das laufen auf Asphalt durch einen ort, teilweise mangels eines Bürgersteiges auf der Strasse doch nicht wirklich so schön.
Endlich bog der Weg dann wieder in den Wald ab und führte zunächst Steil bergab, dann relativ eben, als breiter Waldweg, immer noch mit gelb/grünem rechteck markiert bis zu einer Schutzhütte wo auch ein Bach lang floss an demdie Hunde erstmal ihren Durst stillten. Naja, Enzo wäre auch baden gegangen, hätte Pepe ihn gelassen, aber mit den Taschen auf schon mal gar nicht! An der Schutzhütte, die wir nach 15 Minuten erreicht hatten, machten wir eine kurze Pause und nahmen ein 2. Frühstück (Müsliriegel) zu uns.
Weiter ging es auf einem breiten Waldweg, immer noch mit gelb/grünem Rechteck markiert, zunächst eben, später leicht bergauf bis zum Parkplatz unterhalb der Ruine Lindelbrunn. Bis hierhin brauchten wir eine halbe Stunde. Wir beschlossen gleich zur Ruine hoch zu gehen, es war Samstag und da war um die Mittagszeit mit mehr Leuten zu rechnen auch wenn das Wetter heute trübe und kühl war. Aber jetzt um kurz nach 11 trafen wir sogut wie niemanden.
Zur Ruine führte ein nicht ganz so breiter schöner Waldweg im kringel den berg hinauf. Nach 15 Minuten waren wir oben und hatten trotz des schlechten Wetters eine ganz nette Aussicht. Die Ruine ist toll, wenn auch nicht mehr allzuviel erhalten ist. Wir besichtigten in aller Ruhe jeden Winkel, aber für eine längere Pause war es hier oben, es war recht windig, eindeutig viel zu kalt.
Nach 15 Minuten waren wir wieder am Parkplatz unten. Hier stehen einige Häuser, unter anderem ein Wanderheim des Pfälzerwaldvereins. Dort hofften wir unsere Wasservorräte auffüllen zu können, hatten wir doch nur noch gute 2 Liter Quellwasser. Wir kamen an einem Brunnen vorbei, ebenfals Quellwasser, an dem ein Schild darauf hinwies das dieses Wasser Trinkwasser für Mensch und Hund sei, nur leider kam kein Tropfen... Im Wamderheim half man mir sehr freundlich udn ich füllte auf der Toilette die Flasche auf, doch als ich raus kam, fragte mich der Wirt was ich gemacht habe. Auf meine Antwort hin teilte er mir mit das das Wasser kaum trinkbar sei, da sie es stark chloren müssten. Na toll. Wo ich Wasser herbekommen könnte, außer vom Brunnen, konnte er mir leider auch nicht sagen. Wir entschieden uns das das Wasser, vorallem da es heute kühl udn feucht war, reichen musste. Die Hunde könnten ein Teil des Chlorwassers mit normalem wasser gemischt ahben,w enn wir nicht ausreichen Pfützen und Bäche finden würden. Es ist ja nicht so das das Wasser nicht trinkbar wäre..
Also zogen wir, nun mit blauem Kruz markiert weiter. Bis zu einem weiteren Prakplatz ging es auf der Strasse lang, auf der uns aber kein Auto begegnete. Den Parkplatz erreichten wir nach 10 Minuten udn bogen nun wieder in den Wald ein. Von hier aus ging der Weg zunächst breit nochmal ordentlich bergauf um dann erst als Trampelpfad mit einigen umgestürzten Bäumen gespickt, später wieder breit wieder den berg runter zu führen. Unten überquerten wir eine Strasse und folgten nun einem breiten geteerten Weg (aber kein Fahrweg!) eine Ewigkeit, relativ steil den berg hoch. Oben angekommen erreichten wir nach 1 Stunde und 10 Minuten die Schutzhütte Silzer Linde. Dort machten wir eine "kurze" Mittagspause.
Von dort ging es nun, mit weiß/blauem Rechteck markiert, zunächst relativ eben, dann leicht abwärts, üeber einen breiten Waldweg bis zur Schutzhütte Karlsplatz. Auch dort machten wir eine kurze Pause bevor wir unseren letzten Abschnitt in angriff nahmen. Die Schutzhütte erreichten wir nach 40 Minuten.
Aber der Schutzhütte ging es stetig, teilweise relativ steil, auf einem breiten Waldweg, mit schwarzem Punkt in weißem rechteck markiert, bergab. Unten erreichten wir die ersten Häuser von Klingenmünster. Bis hierhin brauchten wir 40 Minuten.
Hier querten wir zunächst die Strasse und folgten dann einem schmalen Trampelpfad, steil bergauf bis zur Ruine Landeck. Pepe taten die Füße ziemlich weh, so dass wir nur noch recht langsam liefen, es war ja auch noch nicht allzu spät. Nach 20 Minuten erreichten wir die Ruine, auf deren Parkplatz unser Auto artig auf uns gewartet hatte und so traten wir müde, aber zufrieden über einen schönen Urlaub die Heimreise an.

 

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