Vogesen/Elsaß  Urlaub  Bilder  

 

GR5: Schirmeck - Belfort

 
  Streckenwanderung für ca. 14 Tage
Der GR5 ist mit einem roten Rechteck makiert.
Mehr zum Weg findet man auch bei Carsten Wasow

1. Tag: Schirmeck, Bahnhof - Struthof - Champ du Messin (Minzfeld) - Rocher de Rathsamshausen - Col du Champ du Feu (Hochfeldsattel) - Le Hohwald, Rathaus 6:00 h
GeoCache Letterbox Hybrid: Musées d'Alsace

2. Tag: Le Hohwald, Rathaus - Fhs. Welschbruch - Mont-Sainte-Odile (Odilienberg) - Maennelstein - Ruine Landsberg - Barr, Ort - Andlau, Ort 6:15 h

3. Tag: Andlau, Ort - Fhs. Gruckert - Ungersberg - Ru. Bernstein - Ru. Ortenbourg - Ghs. Huehnelmuehle - Châtenois, Schule 7:00 h

4. Tag: Châtenois, Schule - Ghs. Wick - Haut Kœnigsbourg - Schaentzel - Thannenkirch, Kirche - Ruine Haut-Ribeaupierre - Ribeauvillé, Place de la République 4:45 h

2002: 5. Tag: Ribeauvillé - Col du Seelacker - Koenigsstuhl - Aubure
Gehzeit ca. 3:15 Stunden, Aufstieg ca. 680 m, Abstieg ca. 140 m
Zu Beginn führt der Weg stetig bergan, meist auf schönen Waldpfaden. Die Wege sind großteils schmale Pfade keine Breiten Gassen. Ab dem Col du Seelacker sind es öfters breite Forstwege. Bis zum Col de Seelacker haben wir ca. 1:30 Stunden gebraucht. Hier haben wir uns nur eine kurze Pause gegönnt.
Der Weg steigt weiterhin sanft an, führt später um den Koenigsstuhl, den wir ca. eine Stunde später erreichten, durch felsiges Gebiet. Dort machten wir nun eine etwas längere Rast. Die Felsige Region war für mich das Heilight dieser Etappe.
Bis Aubere geht es nun eigentlich nur noch abwärts, durch schöne bewaldete Hänge.
In Aubere haben wir etwas gebraucht bis wir die Gîte d'étap gefunden hatten. Hier wurden wir aber trotz der Hunde freundlich empfangen und bekamen gleich ein 3 Bett Zimmer, wir hatten eh die ganze Unterkunft für uns. Abends kochten wir uns in der kleinen Küche selbst etwas, am nächsten Tag gab es ein einfaches, aber gutes Frühstück. Wir wurden sehr freundlich von dem Wirt bedient, der sich trotz Lexes weniger freundlichen Begrüßung nicht aus der Ruhe bringen lies. Es war super nett!
Alles in allem war die Etappe für den Einstieg genau richtig. Nicht zu lang, mit keinen allzu steilen Anstiegen oder gar Kletterpartien, so dass man sich schön an das Wandern gewöhnen konnte. Außer meine Schultern, die werden sich wohl nie an das Gewicht eines solchen Rucksacks gewöhnen.


2002: 6. Tag: Aubure - Pierre des trois Bans - Grand Brézouard - Col des Baganelles - Le Bonhomme - Gîte Étang du Dévin
Gehzeit ca. 4:45 Stunden, Aufstieg ca. 750 m, Abstieg ca. 600 m
Die Etappe führt weitestgehend durch Wald, über angenehm zu gehende Wege. Teilweise hatten wir hier leider schlechtes Wetter. Zunächst geht es stetig Bergan, danach eher ebener in schattigen Wegen weiter.
Nach Le Bonholm fällt es teilweise steil ab.
Von Le Bonhomme geht es recht Steil, eine gute halbe Stunden, einen breiten Weg hoch bis zur Gîte. Dort angekommen kam uns gleich mal ein frei laufender Hund entgegen und der war auch der Grund warum wir mit unseren beiden Hunden nicht bleiben durften. Wir hätten bleiben dürfen wenn wir die Hunde in einem winzigen Zwinger neben der Gîte gelassen hätten, was für uns aber nicht in frage kam. Immerhin durften wir unsere Wasservorräte auffüllen, wenn auch der Wirt recht unfreundlich war.
Also zogen wir noch ein Stück weiter, bis zu den Ruinen aus dem ersten Weltkrieg. Dort in einem der Unterstände schlugen wir dann unser Zelt auf.


2002: 7. Tag: Gîte Étang du Dévin - Tête des Faux - Carrefour Duchesne - Refuge Tinfronce - Lac Blanc - Gazon de Faing - Tanet - Col de la Schlucht - Trois Fours - Hohneck
Gehzeit ca. 7:20 Stunden, Aufstieg ca. 790 m, Abstieg ca. 530 m
Es war eigentlich die Einzige Etappe auf der uns, vor allem oben auf dem Grad an den Seen vorbei, einige Menschen begegneten. Trotzdem war man auch hier noch die meiste Zeit mit der Natur allein. Und die war gigantisch schön, mit Atemberaubender Aussicht, vor allem auf die Seen. Es war einfach herrlich! Für mich die absolut schönste Etappe.
Zunächst führt der Weg stetig bergan durch den Wald bis auf den Gipfel des Tête des Faux. Neben den Weltkriegsruinen kommt man auch an einem ehemaligen Stolleneingang vorbei. Nun geht es teilweise steil bergab um dann aber schon bald recht eben bis zum Refuge Tinfronce zu führen.
Der Weg führt nun zu Vogesenhauptkamm hinauf und auf diesem bis zum Col de la Schlucht entlang. Der Weg verläuft die meiste Zeit oberhalb der Baumgrenze und die Aussicht in jede Richtung ist einfach nur grandios. Die Blicke in die Tiefe auf den Lac Blanc, den Lac Noir und den Lac du Forlet sind Atemberaubend. Nach dem Aufstieg auf den Tanet fällt der Weg teilweise recht steil ab bis zum Col de la Schlucht.
Am Col de la Schlucht machten wir noch mal eine Pause, versteckt hinter einem Restaurant, am Parkplatz. Hier war recht viel los. Wir waren schon recht müde und überlegten uns nicht doch den Sessellift zu nehmen, sind dann aber doch zu Fuß weiter gegangen. Endlich an der Unterkunft Trois Fours angekommen, kamen uns 2 Hunde entgegen und mir schwante schon fürchterliches. Und es kam genau so, wir durften mit unseren Hunden nicht bleiben. Und wir wurden auch gleich davor gewarnt hier irgendwo unser Zelt aufzuschlagen, das sei hier streng verboten.
Also haben wir uns auf den Weg weiter zum Hohneck gemacht. Leider konnten wir dieses Stück nicht wirklich genießen. Den Steilen weg hoch zum Gipfelhotel blies uns dann auch dermaßen der Wind entgegen das ich echt froh war Lex zu haben der ein wenig mitzog. Oben angekommen blies der Wind dermaßen heftig über die freie Fläche, dass man das Zeltaufbauen gleich mal streichen konnte. Im Restaurant die waren sehr freundlich, grundsätzlich hätten wir auch bleiben können, ja wenn, wenn nicht das Hotel zu gewesen wäre und die vom Restaurant ja dann am Abend alle Heim fahren.... In dem Moment glaubten wir die Etappe würde nie ein Ende nehme. Allerdings waren die vom Restaurant wirklich sehr nett und riefen gleich mal bei der nächstgelegenen Unterkunft, der Auberge Le Pied Du Hohneck an und fragten nach ob wir da mit unseren beiden Hunden bleiben könnten. Dies war kein Problem und so marschierten wir wieder 20 Minuten den Berg runter.
Crazy war an diesem Abend so müde, das sie sogar im liegen fraß. Wir wurden durch ein wirklich leckeres Abendessen und ein soweit sehr hübsches 2 Bettzimmer für die Strapazen dieses Tages entschädigt!


2002: 8. Tag: Hohneck - Lac de Schiessrothried - Metzeral
Gehzeit ca. 2:45 Stunden, Aufstieg ca. 0 m, Abstieg ca. 86 m
Im große und ganzen ging es nun nur noch Bergab. Bis zum Lac de Schissrothried, den wir ca. eine Stunde nach Aufbruch erreichten, ging es teilweise steil Bergab, zu Beginn noch in offenem Gelände (ausgerechnet da musste Lex abrücken, da ich ihn aufgrund des Steilen, schmalen Pfades los gemacht hatte. Bei seiner Jagd den Berg hinunter muss er gestürzt sein, denn ich sah in nur einen Salto schlagen (und zwar ziemlich hoch in der Luft. Mir blieb das Herz stehen, aber ihm ist zum Glück gar nichts passiert) später dann auf schmalen Pfaden, zwischen Felsen und Bäumen durch. Ein Weg ganz nach meinem Geschmack.
Über die Staumauer des Sees geht es auf nun breiteren Wegen immer weiter bergab bis zum Lac de Fischboedle. Von dort aus wird es nun ebener und führt auf breiten Wegen bis nach Metzeral.
Der kleine Bahnhof war leicht zu finden, leider war der Zug gerade weg gefahren und so mussten wir doch lange warten, da nicht sehr viele Züge von dort verkehren. Trotzdem war die Rückreise soweit unkompliziert.


9. Tag: Mittlach, Rathaus - Col du Herrenberg - Col du Hahnenbrunnen - Le Markstein, Kreuzung 5:00 h

10. Tag: Le Markstein, Kreuzung - Col du Haag - Grand Ballon - Hôtel du Grand Ballon 2:00 h

11. Tag: Hôtel du Grand Ballon - Thann 5:15 h

12. Tag: Thann - Col des Perches (beim Rouge Gazon) 3:55 h

13. Tag: Col des Perches (beim Rouge Gazon) - Ballon d´Alsace (Elsässer Belchen) 3:00 h

14. Tag: Ballon d´Alsace - Ferme-Auberge du Mont-Jean - Giromagny 3:30 h (- Belfort)

 

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