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Prüfungen und Ergebnisse

Ausdauer- und Rettungshundeprüfung am 13.03.2011

RH von Lex und AD von Jill in Mutterstadt

Lex bei der AnzeigeEin letztes Mal wollte ich es mit Lex wissen...
Früher hatte ich mit Lex ja mal in einer Rettungshundestaffel gearbeitet, aber da es damals dort knatsch gab, waren wir gegangen. In Mutterstadt gab es nun eine Rettungshundesport Gruppe, aber leider hatten sie keinen Platz mehr frei. Trotzdem motivierte mich das nochmal mit der Menschensuche zu beginnen und siehe da, als hätte Lex nicht das letzte Mal in der Form vor 10 Jahren gesucht.
Also trainierten Pepe und ich mit den Hunden in erster Linie auf dem Flugplatz die Suche. Später durfte Lex dann hin und wieder auch Miriam nach dem Obedience Training und weitere Freunde von mir suchen. Da er enormen Spaß an der Suche hat, wird es auch weiterhin ein fester Bestandteil bleiben, natürlich dürfen auch die Anderen üben.
Schließlich keimte in mir die Idee es doch auch nochmal auf einer Prüfung zu zeigen, wenn kam nur noch diese Frühjahrsprüfung für mich in Betracht, da Lex ja nun auch nicht jünger wird und die Unterordnung ihm immer mehr Probleme bereiten wird, vor allem das Sitz und Grundstellungen kommen ja in Massen vor.
Da gleichzeitig eine Begleithundeprüfung und eine Ausdauerprüfung stattfand, entschied sich Pepe recht spontan mit Jill doch eine AD zu machen, auch wenn sie die Strecke der Großhunde, also 20 km Laufen muss. So wurde also noch das Fahrrad raus gekramt und wenigstens ein paar Mal trainiert. Jill lief die Strecke ohne Pausen und hechelte am Ende noch nicht mal! Dieses Hündchen ist nicht klein zu bekommen!
Am Tag der Prüfung war ich dann doch etwas unsicher, durch die Verletzungen im Vorfeld war ich nicht überzeugt das Lex sich freiwillig setzen würde. Zudem hatten wir das Voraussenden, eine für ihn neue Übung kaum trainiert. Als Träger war zum Glück für mich und Sonja die mit Ice mit mir lief, Pepe da.
Es begann morgens mit der Suche. Lex bei der FußarbeitLex war als vorletzter an der Reihe, der Richter wählte immer dasselbe Versteck. Er hatte mit Paletten und einer Plane einen Hohlraum gebaut in den Miriam hineinkriechen musste.
Die Vorbereitung war ok, Lex begann gut mit der Suche, vom Weg her ging er auch auf direktem Weg zum versteck (als einziger, die anderen machten alle einen Kreis um den Anhänger), allerdings machte er auf dem Weg zum Versteck einen Zwischenstopp an einem Grasbüschel. Zum Glück entschied er sich dann doch gegen das Bein heben, dass kostete uns aber halt doch viele Punkte. Schade. Ansonsten war er super. Als er das Versteck erreichte bellte er einmal, und suchte sich dann einen Weg hinein bevor er dauerhaft verbellte. Am Ende erhielten wir 89 Punkte.
Die Unterordnung war dann dafür für Lex gigantisch. Natürlich muss man akzeptieren das er kein junger Hund mehr ist und gewisse Dinge nicht schnell zeigt. So waren seine Sitz, die er erstaunlicherweise alle gezeigt hat, zum Teil doch arg langsam, auch das Voraussenden und das Heranrufen war nicht gerade schnell. Aber er zeigte alle Übungen korrekt, ging ein wirklich annehmbares Fuß und war einfach super drauf!
Am Ende gab es 96 Punkte, wobei gerade beim tempo der Richter schon beachtete das er halt mit 13 Jahren nicht mehr Zackig ist!
Ich bin richtig stolz auf den Opa! Das hätte ich ja dann doch nicht erwartet!
Am Schluss folgte dann noch die Ausdauerprüfung. Schon als sie losfuhren kam von irgendjemandem sowas wie, die Kleinen habens ja aber ganz schön schwer, worauf der Richter auf Jill zeigend die gerade loslief meinte: so mancher Kleine kannís den Großen zeigen, so gleichmäßig und locker wie die läuft...
Und genau so wars dann auch. Jill musste zwar teilweise rennen, vor allem weil wohl sehr unterschiedlich schnell gefahren wurde, aber auch das tut sie ja in einer ganz locker, leichten Gangart, so dass sie am Ende auch hier noch nicht mal hechelte und die Pausen völlig unnötig fand.
Nun ist also auch sie ein geprüfter Ausdauerhund!
 
 

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