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Tough Hunter auf Schloss Arensfels / Bad Hönningen am 26.05.2018

Ort Datum Hundeführer Hunde Strecke Länge Zeit Platz
 Schloss Arensfels   26.05.2018   Nina (Crazy Dogs gone wild)  Tay Tough Hunter S / 12 km finished
 Schloss Arensfels   26.05.2018   Pepe (Crazy Dogs gone wild)  Jill Tough Hunter S / 12 km finished

Crazy Dogs gone wildMehrfach waren wir in Facebook auf den Tough Hunter gestoßen und immer wieder dachten wir, dass wäre doch was für uns, aber zu 2. Und billig ists ja auch nicht gerade. Aber dann suchte Steffi noch ein Team, Pepe und sie hatten sich bei einem Gassi kennen gelernt und diesmal liesen wir uns nicht lange bitten. Am Ende gab es noch einiges hin und her im Team und so suchten wir dann doch nochmal Mitstreiter. Schließlich stand unser Team. Steffi mit Aussi Codi, Christine mit Nuket, Pepe und ich aus unserer Gegend und für uns bisher nur Virtuell bekannt Heidi mit Setter Merlin und Nicole mit Vizla Inka. Wir trafen uns ein paar mal zur gemeinsamen Vorbereitung, aber so wirklich wusste keiner auf was wir uns da eingelassen haben.
Und dann ging es gemeinsam mit Max und Christine nach Bad Höninngen. Der Campingplatz entpuppte sich als Übervoller, eng geschachtelter Massenauflauf, zwar am Rhein, aber an sich keine Chance da wirklich hin zu kommen. Wir sollten einen Stellplatz auf einem Außengelände haben, der sich als winzige umzäunte Wiese rausstellte, die vorn so zugeparkt war, dass es unmöglich war das Wohnmobil da drauf zu bekommen. Schließlich bekamen wir noch einen Stellplatz innerhalb, allerdings nur eine Parzelle für uns alle, also das WoMo und Steffis Bulli. Aber am Ende war das super schön und gemütlich. Genug Platz um noch einen bzw. zwei Tische dazwischen zu stellen, wo wir alle zusammen einen gemütlichen Abend verbrachten.
Am nächsten Morgen ging es nach einem gemütlichen Frühstück dann zusammen zu Fuß hoch aufs Schloss Arensfels, wo wir dann auch auf Heidi und Nicole trafen, die wirklich gut in unser Team passten. Schnell anmelden und noch ein Mannschaftsbild machen. Die Temperaturen waren schon kräftig gestiegen, die Sonne brannte von einem wolkenlosen blauen Himmel.
Um 10:40 gings für uns dann los. Vorher noch schnell zum Vetcheck, bzw. Materialkontrolle und schon standen wir an der Startlinie. Und dann waren wir auf der Strecke. Tay ballerte wie erwartet los und so war schon klar was unser Job in diesem Team sein würde, die Führungsrolle. Gott sei Dank lies er sich aber schneller als sonst einregeln und ballerte nicht nach jedem Stopp wieder wie bekloppt los.
Und so folgte eine Station der anderen, es begann mit dem fliegenden Teppich (eine riesen Wackelschaukel), und bald darauf folgte dann schon der Matsch. Der war allerdings so extrem, dass wir versuchten am Rand durchzukommen, was uns auch ganz gut gelang, so dass wir nicht völlig versanken. Nur Tay der Depp sprang dann absichtlich mitten rein und wollte sich da drin auch noch auf den Rücken schmeißen und wälzen. Nun nur nicht zu lang stehen bleiben, wenn das Trocknet rührt er sich keinen Meter mehr. Aber es folgte ja auch bald Wasser, doch oh Schreck, dass Wasser stank zum Himmel. Aber nun habe ich Stationen übersprungen, ich werde sie auch nicht alle aufzählen. Manche waren eher Stationen, an denen man einfach durchläuft, dann waren es Stationen in Matsch, Wasser oder Dreck und dann wieder Stationen wo man Anhalten und eine Aufgabe erfüllen musste. Dazwischen gab es unterschiedlich lange Strecken durch Wald oder Feld zum Laufen.
Jill tat sich vorallem in den Suchstationen hervor. Bei der Teefährte, der Teeschleppe, aber auch bei der Dummysuche. Tay wie immer als Vorwegläufer und natürlich bei allem was mit Wasser und Schlamm zu tun hat, ich kam kaum hinterher wenn's darum ging wo reinzuspringen.
Leider hatte Christine große Probleme mit ihrem Knie und musste nach der Hälfte mit Mun ausscheiden. Das tat uns allen sehr leid und wir hoffen sehr das ihr Knie bald wieder wird. Ansonsten harmonierte unser Team gut und wir konnten schön zusammen laufen. Jeder konnte was zu beitragen, also echte Teamarbeit eben. Trotz der Hitze kamen wir gut zurecht, es waren ja auch einige Abkühlstationen dabei, lediglich etwas mehr Wasser für die Hunde hätte ich mir unterwegs gewünscht und an einigen Stationen mehr Helfer. Vorallem in der 2. Hälfte des Pacours wurde das warten bis wir an einer Station endlich dran kamen, bis überhaupt mal jemand kam und sich unserer annahm echt nervig. Das trübte etwas den sonst riesigen Spaß. Und so ging die am Ende dann doch 12km lange Strecke viel zu schnell rum und schon waren wir wieder im Ziel und der Lauf zu Ende.
Aber das Wochenende ja noch nicht, wir genossen noch eine Weile vor Ort mit zuschauen, ich ließ meine Brandwunde zur Sicherheit nochmal neu verbinden, sie hatte mich Gott sei Dank beim Laufen nicht behindert, war ich ja Anfang der Woche noch ganz schön rumgehumpelt. Und dann ging's zum Campingplatz zurück um im verkleinerten Team, Nicole und Heidi waren ja nur den Tag vor Ort, sie hatten ja keine so weite Anfahrt, den Abend nochmal so richtig zu genießen und bei gutem Essen ausklingen zu lassen. Nach einem gemeinsamen Frühstück ging's am nächsten Vormittag dann auch schon wieder auf die Heimreise. Also wir sind ganz sicher bei einem solchen oder ähnlichen Event wieder mal dabei!
 
 

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