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Iron Dog in Litschau vom 15.-17.09.2017

Ort Datum Hundeführer Hunde Klasse Disziplin Länge Zeit Platz
 IronDog Lietschau   16.09.2017   Nina  Tay Rookie Scooter weiblich Triathlon 150m,4km,4km 43:42,60 min 3. (von 10)
Nachtlauf 3km 14:31 min 4. (von 10)
Triathlon 150m,4km,4km 34:34,60 min 3. (von 10)
Gesamt 2x Triathlon, 1x Nachtlauf 1:32:48,10 h 3. (von 10/18)
 IronDog Lietschau   16.09.2017   Pepe  Jill Rookie Bike weiblich Triathlon 150m,4km,4km 57:02,40 min 10. (von 30)
Nachtlauf 3km 18:00 min 7. (von 30)
Triathlon 150m,4km,4km 47:46,20 min 8. (von 30)
Gesamt 2x Triathlon, 1x Nachtlauf 2:02:48,90 h 8. (von 30)

Pepe und JillDie Vorbereitungen zum IronDog 2017 liefen völlig bescheiden ab, irgendwann hatte ich echt das Gefühl es soll auch dieses Jahr nicht sein. Erst biss Charly Pepes Reifen platt, beim nächsten Trainingsversuch, war dann das Hinterrad platt, dann wurden die Beiden Belgier krank, Charly so, dass klar war er würde beim IronDog nicht starten können und so musste Pepe Jill innerhalb von 2 Wochen beibringen das man auch vor dem Rad laufen kann. Tay war wieder rechtzeitig fit, aber fast völlig untrainiert und zum Schluss bekam dann auch noch ich eine heftige Erkältung, die bis zum IronDog nicht völlig überstanden war.
Aber Schlussendlich sind wir trotzdem gefahren, einziges Ziel, etwas Spaß haben, ohne jegliche weitere Erwartungen und höchstens bei mir die Hoffnung nicht letzte zu werden. Pepe rechnete sogar mit Jill damit letzte zu werden, ihr Ziel war einfach nur beide Tage inklusive Schwimmen zu finishen.
Die Organisation war weitestgehend super, die Trails perfekt markiert, aber der Informationsfluss wann die Meetings stattfinden passte leider nicht. In der Vorab Information stand, dass zwischen 17 und 19 Uhr am Freitagabend Vet Check ist und Startnummernausgabe und dann um 20:15 Mushermeeting, das Ganze auch nochmal am nächsten Morgen für die die Freitag nicht dabei sein können. Beim Vet Check erfuhren wir dann das es die Startnummern erst ab 19 Uhr in der großen Halle gibt, wo dann im Anschluss auch das Meeting stattfindet. Bei diesem wurde aber nicht wirklich viel gesagt, nur dass das alles morgen früh im Meeting gesagt würde, aber für dieses wurde nicht mal die Uhrzeit bekannt gegeben, die Erfuhren wir nur, weil Pepe wegen dem festmachen am Geschirr am Stake Out bei den wechseln lieber gleich nachfragen wollte. Und das es Sonntagmorgen nochmal ein Mushermeeting gab, haben wir gar nicht mit bekommen und leider hat man auf dem Campingplatz, zumindest auf der Wiese auf der wir standen, die Lautsprecherdurchsagen auch gar nicht verstanden.
Freitags nachmittags vor dem VetCheck schauten wir uns mit Tay und den Shelties zu Fuß noch die Bike/Scooter Strecke an. Und ja, das würde ordentlich werden. Heftige Anstiege, mit felsigen Bereichen die Teilweise nicht zu fahren sein würden, ordentlich steil runter und das bei viel Gras und mehr oder weniger Dauerregen. Dann die spannende Fluss Durchquerung, was mit dem Scooter sicherlich leichter als mit dem Fahrrad ist. Aber die Laufstrecke stand der Fahrradstrecke in nichts nach. Erstmal heftig lang hoch, mit Kletterstelle über Felsen, dann alles wieder runter um auf der anderen Seite noch ein wenig Schwierigkeiten mit einem rutschig steilen Hang runter und später auch wieder hoch, zusammen mit einem ganzen Stück durch den Fluss zu kombinieren.
Die Rookies Bike Weiblich, in der Pepe startete war vor den Rookies Scooter Weiblich in der ich startete ziemlich spät dran. Pepe und JillSo durften wir Samstags um 10:04 und um 10:27 auf die Strecke. Ich hatte noch genug Zeit Pepes Start anzuschauen und mitzufiebern weil Jill erstmal nicht so wirklich ins Wasser wollte. Aber kurz vor Ablauf der Zeit, ist sie dann doch mit rein und wenn sie erst mal drin ist, schwimmt sie auch mit Pepe. Beim Wechsel aufs Rad ließ sie sich Zeit und zu Beginn lief es dann auch nicht sonderlich. Wie zu befürchten hüpfte Jill neben dem Rad rum und kläffte, das blieb dann auch den ganzen Anstieg mehr oder weniger so. Und dann auf einmal bekam sie den Rappel und rannte, zog teilweise sogar richtig, so dass sie dann die Fahrerin die sie überholt hatten wieder einholte und am Ende sogar überholte und abhängte! Auch beim Laufen kläffte sie erst mal etwas, aber dann lief sie richtig gut, ab oben war die Leine immer straff! Und so schafften sie am Samstag im Triathlon einen gigantischen 10. Platz von 30 Starterinnen, die allerdings nicht alle überhaupt das Ziel erreichten.
Tay war gigantisch drauf. Der Start, man musste zuerst ein Stück am See entlang bis auf die Insel laufen, bevor es ins Wasser ging, war schon heftig. Tay hielt wenig von laufen, viel mehr von gas pur und so schlitterte ich Barfuß auf dem nassen Gras mehr hinter ihm her. Ungebremst landeten wir im eisigen Wasser, so dass mir erst mal die Luft wegblieb. Scheiße, war das kalt! Durch den Hund vor uns hatte er albwegs die Richtung und so war die Leine immer straff, wenn auch immer etwas nach links zum Ufer. Wechsel auf den Scooter klappte gut und er rannte wie ein irrer, gab berghoch alles, so dass wir sogar Abschnitte wo ich dachte schieben zu müssen, pedalend hochgefahren sind. Wir überholten einige, vor allem Fahrradfahrer, wurden aber dann gegen Ende auch von einer überholt. Der Wechsel aufs Laufen war schon schwieriger, Tay brüllte in der Wechselzone bereits alles zusammen und ich flog erstmal hinter ihm her. Das wurde dann aber schnell besser und wir fanden in einen guten Rhythmus. Berghoch war er eine gigantische Hilfe, runter dann aber doch etwas schnell. Das Zurück bei dem Abhang klappte hervorragend, einzig ich habe einfach kein Gefühl für meine Fähigkeiten und die Streckenlänge gehabt und so am Ende noch etwas Pulver über. Am Ende Beendete wir diesen Lauf auf einem gigantischen 3. Platz.
Das Warten auf den Nachtlauf zog sich dann irgendwann hin. Bei der Besprechung erfuhren wir dass es die Verkürzte und etwas entschärfte Fahrradstrecke zu laufen gilt, 3 km lang. Um 22:02 (Jill) und um 22:15 (Tay) war es dann endlich soweit und wir machten uns auf die Strecke. Ich fühlte mich Müde und bekam schlecht Luft, trotzdem ging es dann richtig gut. Tay arbeitete wieder gigantisch und ich versuchte mich diesmal mehr auf sein Tempo einzulassen. Da kurz vor uns ja die schlechtesten der Bike Klasse gestartet waren, überholten wir dann doch einige, wovon sich Tay aber ja so gar nicht aus der Ruhe bringen lässt. Allerdings zeigte sich im Nachtlauf trotz allem was unsere schwache Disziplin, oder eher wohl meine, ist. Wir verloren auf die Führende knapp 2 und auf die 2. Platzierte gute 2 Minuten, allerdings war die hinter uns platzierte fast 5 Minuten hinter uns, so dass da keine Gefahr droht. Pepe und Jill machten dagegen einen guten Job, klar ist sie mit einem Hund wie Jill die selbst wenn sie Zieht ja keine Masse hat, nicht so schnell, aber trotzdem schafften sie es einen weiteren Platz gut zu machen und den Tag auf Platz 9 abzuschließen!
Nina und TayDer Sonntag brachte die Entscheidung, wobei Tay und ich sehr entspannt ins Rennen gehen konnte. Platz 2 war läuferisch für uns zu stark, nach hinten viel Luft, so dass uns da eher nur ein Unfall hätte stoppen können. Also ordentlich fahren, aber nichts riskieren. Bei Pepe und Jill sah das anders aus, da war nach vorne auch eher nichts mehr drin, aber nach hinten zu den nächsten 2 der Abstand nicht groß.
Aufgrund der großen Nässe und des arg rutschigen Trails entschieden sie auf Nummer sicher zu gehen und die Bike/Scooter Strecke etwas abzuändern, längere aber nicht so steile Steigung, nicht über die Felsen und auch die Wasserdurchquerung wurde gestrichen. Die Laufstrecke wurde etwas verkürzt. Trotzdem gab es ein paar Stürze, zum Glück am Ende nichts wirklich Schlimmes.
Für uns lief es ähnlich wie am Vortag, nur das ich diesmal schon direkt mit den Schuhen schwimmen ging, was mich sicherer zum Start des Schwimmens brachte.
Jill war nicht begeistert, aber sie ging mit Pepe ins Wasser. Pepe und JillVor allem beim Laufen war sie etwas schlechter, kläffte Pepe viel an, aber für ihre Verhältnisse ist sie auch da noch richtig gut gellaufen. Und so konnten sich die Beiden durch einen Ausfall sogar noch auf Platz 8 vorarbeiten, was eine absolut gigantische Leistung für das Hündchen!
Tay merkte man nun auch minimal an, dass er halt nur sehr wenig Training hatte. Was mir besonders gefiel war sein Lineout. Es war kaum an den Start mit ihm zu kommen, auch bei den Wechseln kläffte er sich in Ektase. Er zerrte mich zum Start das ich ihn kaum halten konnte, aber kaum Befahl ich ihm Lineout/Steh, stand er still an straffer Leine. Und auch heute Arbeitet er wieder super, nur am langen Berg hoch merkte man das es ihm an die Substanz ging. Schon kurz nach dem ersten Anstieg hatten wir die vor uns gestartete (2. Platzierte) eingeholt, leider machte sie auf mein Trail nicht wirklich Platz und so kam ich nicht vorbei, vor allem weil nun erst mal 2 Warnschilder folgten, wo ich mich dann auch nicht traute, so hingen wir eine ganze Weile hinter ihr fest. An dem langen ebenen Stück kamen wir dann endlich vorbei, konnten uns aber nicht entscheidend absetzen, so dass sie uns beim nächsten Anstieg wieder überholte. Ich ließ es dann gut sein und blieb hinter ihr, im Laufen ist sie eh viel stärker als ich. Beim Laufen haben wir wieder einiges vergeben, da ich auch nicht wusste, dass die Strecke verkürzt war.
Nina und TayVon unserer Klasse waren es am Ende zwar nicht so viele im Ziel, aber bei den Veteranen war selbst die Schnellste 3 Minuten langsamer als Tay, das zeigte mir doch, wie toll Tay ist und was dieser Hund trainiert und ohne Handycap von mir alles erreichen könnte!
Am Ende waren wir aber mehr als zufrieden, hatten die Beiden doch eine Super Leistung gezeigt und wir viel, sehr viel mehr erreicht als wir erwartet, erhofft haben. Es war eine super schöne, spaßige, aber natürlich auch sehr anstrengende Veranstaltung mit vielen tollen Leuten. Nur schade das es halt doch so weit weg ist.
 
 

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