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Mondioring Prüfung am 28.10.2017 in Colmar (Elsass/Frankreich)

TayDa war sie nun, unsere erste Mondioring Prüfung. Schon lange war ich vor einer Prüfung so aufgeregt. Und dann ging auch noch erst mal alles schief. Da konnte ich schon früher von der Arbeit weg und dann war der Stecker von Wohnwagen abgerissen und nicht mehr reparierbar. Aber Pepe und Papa schafften ein Wunder und so befanden wir uns dann doch noch zu einer halbwegs erträglichen Zeit auf dem Weg nach Colmar.
Neben uns waren aus Deutschland nur Matthias mit Caspersche (auch in der Cat. 1) und Ariane mit Rosa (Cat. 2) am Start.
Samstag hieß es viel zu früh aufstehen, aber ich lag eh schon seit 2 Stunden wach. Um 7:30 war Auslosung der Startnummern und direkt im Anschluss der Chien Blanc. Nachdem es im Zeitplan hieß das die Auslosung für Cat.2 schon um 11 Uhr ist, dachte ich ja schon Hoffnungsvoll das es nicht so viele sind, denn ich wollte gerne früh starten, damit Tay sich nicht so arg hochfährt. Aber dann standen 12 Starter auf der Starterliste, aber Pepe beruhigte mich wieder, die 12,11,9 und 8 (Matthias) waren schon gezogen und die vor mir zog die 10. So schlimm konnte es nicht werden, ich also voller Selbstvertrauen ne Nummer umgedreht und meinen Augen nicht getraut, 13.... Aber 13 ist eine Glückszahl!
Während ich mit den anderen zum Chien Blanc auf den Platz ging und mir krampfhaft versuchte alles zu merken, Parkte Pepe das Auto kurzerhand gegenüber auf den Parkplatz des großen Einkaufsmarktes, so sollte Tay nicht alles mitbekommen. Dank Matthias und anderer Umstehender wurden mir auch noch alle meine Fragen beantwortet, sogar Fragen die ich nicht mal gestellt hatte. Und dann hatte ich ja noch reichlich Zeit den Pacour immer und immer wieder zu sehen, für irgendwas muss es ja auch gut sein, der letzte Starter zu sein.
Natürlich habe ich nicht allen Startern zugeschaut, aber doch vielen, und vor allem Matthias mit seinem Casperschen. Trotz dass er wieder versucht hat seinem Namen alle Ehre zu machen, haben die Beiden mit 167 Punkten bestanden, was mich doch arg gefreut hat.
Durch Pepe wurde ich hervorragend betreut und brauchte mich um nichts weiter zu kümmern. TayRechtzeitig zur Prüfung war Tay wieder rüber gebracht und Gassi geführt worden, wir Beiden mussten uns nun nur noch warmlaufen und dann ging's auch schon los. Ich war so nervös, dass ich am Eingang etwas brauchte um zu verstehen was sie alles von mir wollen, dazu kam, dass der Comisare kein Wort deutsch sprach. Trotzdem war er eine große Hilfe, der immer freundlich wartete bis er sich sicher war das ich kapiert hatte. Der Richter war zum Glück Schweizer und somit auch des deutschen mächtig, so dass ich uns in Deutsch vorstellen konnte, mein Sprüchchen hatte ich schon ausreichend geübt.
Aber allein bis zur Begrüßung zu kommen, war schon etwas anstrengend, Tay wusste natürlich worum es ging und scannte erst mal den Platz. Und dann ging es auch schon los und ich hatte keine Zeit mehr nervös zu sein.
Voll konzentriert machten wir uns an die Übungen, ich gab mir Mühe ja nichts zu vergessen und nur dann das zu machen wann ich es darf... Und das scheint mir ganz gut geglückt zu sein, zumindest kostete ich uns so keine Punkte.
Los ging es mit der Ablage, die hinter Tonnen und eine Strassenabsperrung stattfand, als Ablenkung droschen sie mit einem Stock auf eine Tonne ein. Tay blieb unbeeindruckt, schaute nur kurz rum, roch dann rechts etwas und blieb dann auf den rechten Elenbogen gestützt mit dem linken allerdings in der Luft liegen. Wenigstens im Mondioring kostet das keine Punkte.
Weiter gings mit dem Apport, eine kleine blaue Gießkanne, wo ich mal gespannt war wie lang er braucht um sie aufzunehmen. Denn Gießkannen nimmt er normal am Schnösel, der war aber arg kurz und mit Knubbel. Wie immer bremste er erst auf der Gießkanne und schlitterte damit beim aufheben drüber raus, versuchte sie dabei am Körber zu packen, schaute und packte sie am Griff.
Die Positionen fanden zwischen 2 Blumenkübeln statt und ich stand ihm in nicht allzu großem Abstand gegenüber, also für Tay die leichteste Version, die er auch absolut super machte. Startposition war Sitz, dann Steh, Platz, Sitz. Tay zeigte super wechseln, vom Steh ins Platz waren die Füße nicht ganz still, aber er kam auch nicht wirklich vor.
Die Futterverweigerung, es wurde lediglich ein Wienerle kurz vorm Hund abgelegt, meisterte er gewohnt souverän.
RosaDie Fußarbeit war kurz, das Schema gut zu merken, Tay beim hinlaufen noch etwas unruhig und am Anfang nicht gewohnt perfekt, aber doch gut genug.
Auf dem Weg zum Vorraus war er schwierig zu kontrollieren, rannte auch einmal einen kleinen Bogen um mich rum, er suchte eindeutig den Helfer.
Vorraus, eine unserer Angstübungen und dann ging er perfekt und gerade Vorraus, fing aber bereits an der Linie mit Mäuselsprüngen an, drehte sich dabei auch rum, lief aber weiter voran und ich brauchte etwas bis ich die Pfeife im Mund hatte. Hier verloren wir dann die ersten 2 Punkte.
Auch der Weg zum Sprung, für uns die Palisade war wieder anstrengender, aber dann zeigte er wieder einen gewohnt sicheren Sprung.
Nun wurde es richtig schwierig, Taywir mussten einmal fast über den ganzen Platz laufen und in der Zeit kam der Helfer auf den Platz gejoggt. Tay lief kein echtes Fuß mehr, aber er blieb artig bei mir. Die Stockattacke führte der jüngere Helfer aus, der fast noch wie ein Kind aussah und genauso wenig ernst von Tay genommen wurde. Er war wie immer super schnell, zeigte einen guten Angriff und entgegen seines Trainingsstandes war er beim Pfiff sofort draußen. Rückweg war dann genauso schnell wie der Hinweg, perfekt.
Bei der Flucht war dann der andere Helfer an der Reihe und Tay kaum zu halten. Er wollte vorzeitig los, ich fixierte ihn mit einem bösen Blick und verpasste es so ihn direkt bei der Hupe zu schicken, denn der Helfer bekam einen großen Vorsprung und ich wollte das er ihn möglichst früh erwischt, damit der Rückweg nicht noch weiter wird und vorallem er nicht bis hinter das Banner kommt, und die Sicht auf mich verliert. Aber Tay war super schnell und erwischte den Helfer sehr früh, so dass er beim Rückpfiff freie Sicht hatte. Aber hier kämpfte er ganz anders und so gab er dem Helfer noch 2 mit bevor er kam, so dass wir im erwarteten soll von 4 Punkten Verlust für die 2 Rückpfiffe waren. Wir hatten bis hierher tatsächlich nur 6 Punkte verloren, unglaublich, aber die schwerste Übung, die Führerverteidigung kam ja jetzt erst.
Tay lief nicht super Kontakt, aber ok. War zwischendrin immer wieder etwas unsicher obs richtig ist, lief dann auch mal mehr Fuß als Kontakt. Ums Banner rum nahm er gut den 2. Helfer an, kam aber gut mit. Beim holen der Boje verlor ich ihn mal einen Meter, und dann kam beim Wurf der Angriff des jüngeren Helfers. Tay ging direkt rein, aber leider auch genauso schnell wieder raus, schaute mich verunsichert was nun richtig ist an, sprang über die Bande zum anderen Helfer und stand dann dumm aus der Wäsche guckend da...
Und so waren dann ganze 26 Punkte dahin, das tat schon Weh! Aber er ist ein junger Hund ohne Erfahrung, da kommen so Sachen halt mal vor. Ansonsten hatte er sich super präsentiert! Ich war begeistert und total Happy und mit 168 Punkten hatten wir dann ja auch Bestanden!
Und richtig gut tat dann am Ende das Lob des Richters, dass er ein guter Hund sei.
TayDer Weg bis zur Tür war dann richtig doof, Tay wollte nicht so wirklich einsehen, dass nun so plötzlich und unbefriedigend Schluss ist, aber natürlich kam er mit.
Aber dann war er doch ganz schön geschafft und musste im Wohnwagen erst mal eine Runde auf seinem Smiley rumnuckeln.
Wir machten uns nun noch einen gemütlichen Tag, schauten den Startern der Cat. 2 zu, gingen eine größere Runde mit der Meute Gassi und Abends noch herrlich mit den anderen Deutschen essen! Es war ein toller Tag, eine gigantische Prüfung und ein schöner Abend.
Sonntag schliefen wir erst mal aus, durch die Zeitumstellung wars dann doch nicht so spät. Wir ließen es gemütlich angehen, etwas zusammen räumen, den Startern der Cat. 3 zuschauen, nochmal eine große Runde Gassi gehen und dann machten wir uns am frühen Nachmittag auch auf den Heimweg.

Ort
Datum
Kl.
HF
Einzelpunkte: UO/Sprünge/SD Gesamt Platz Richter
 Colmar 
 28.10.2017 
 1 
 Nina 
6 10 5 12 10 10 - 15 - - 50 46 4 - - - -  168 / Gut   7. von 13   Stéphane Huber (CH)/Jean Maurice WILLIG (FR) 
 

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